Bodentarget bei Hundebegegnung
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hallo zusammen
in einem anderen thread habe ich bereits mitdiskutiert, wie eine hundebegegnung mit meinem leinenbeller etwa abläuft. wenn der fremde hund relativ nahe an laika vorbei muss, muss sie sich immer setzen(oder platz) und warten bis der hund vorbei ist. das ist nicht immer ganz einfach, aber die ruhigste art und weise einer begegnung. dabei verwende ich als belohnung auch immer futter.
zur zeit überlege ich mir den aufbau eines bodentarget, auf das der hund liegen soll, sobald ich es auf den boden schmeisse. wie haben das mal in der hundeschule kurz geübt. möchte das so aufbauen.
meine frage nun: macht es sinn, das bodentarget auch bei hundebegegnungen einzusetzen? gibt es leute hier, die das so machen?
grundsätzlich sollte ja nichts dagegen sprechen. das target muss aber sicher perfekt sitzen, bis ich es bei einer begegnung einsetzen kann. wäre natürlich ein traum, wenn laika das schlussendlich so drin hätte, dass sie sich an der leine automatisch hinlegen würde bei einer begegnung
würde mich über meinungen und erfahrungen freuen!martina
mit laika - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Bodentarget bei Hundebegegnung schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Sorry aber ich finds total unnatürlich den Hund bei Begegnungen so am Boden " festnageln" zu wollen.
Hunde kommnizieren doch bei Begegnungen, beschwichtigen....Wäre es nicht eher möglich an einem ruhigen Vorbeilaufen zu arbeiten ?
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Zitat
Hunde kommnizieren doch bei Begegnungen, beschwichtigen....Wäre es nicht eher möglich an einem ruhigen Vorbeilaufen zu arbeiten ?Das würde ich auch favorisieren. Hunde laufen normalerweise in einem leichten Bogen auf einen anderen Hund zu, da sie das nicht können, wenn sie an der Leine sind und eingeschränkt sind in ihrem Radius und ihrer freien Bewegung kommt es oft zu diesem Bellverhalten. Wenn man den Hund jetzt festtackert, dann baut man doch noch mehr Spannung auf. Hunde entspannen besser in Bewegung, also würde ich auch eher ruhiges Vorbeilaufen üben.
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Ich laufe z. b. oft von mir aus mit Bandit einen Bogen, wenn ich sehe, dass mein Gegenüber sehr unter Spannung steht.
Das wirkt wirklich oft ganz gut.Bandit ist ja immer ruhig, eigentlich könnte ich es auch lassen, aber natürlich fühlt sich mein Dicker auch unwohl, wenn der andere besonders " abgeht" .
Und dazu lassen einige HH ihre Hunde tobend und geifernd zu uns hinziehen...
Vielleicht lässt du dir mal von einer kompetenten Person zeigen, wie es gehen könnte...

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hallo zusammen
ich laufe auch einen bogen, sofern das möglich ist. wenn wir aber auf einem 1 - 2m breiten weg kreuzen müssen, wo es keine ausweichmöglichkeiten gibt, da kann ich nicht vorbeilaufen. es ist schlicht (noch) nicht möglich! sonst wäre es genauso wie du beschrieben hast "tobend und geifernd" am ziehen. mit einem ziehenden und bellenden hund vor den füssen ist das laufen nicht so einfach.
deshalb muss sie sich setzen und wird belohnt durch blickkontakt zu mir.
dachte mir mit dem bodentarget wird es einfacher, da sie eine aufgabe hat. wenn sie beschäftigt ist, geht es nämlich viel besser!
mal schauen, wie es sich in zukunft ergibt :-)danke für eure antworten
martina -
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Ich kann deinen Gedanken durchaus nachvollziehen.
Das, was du anstrebst ist eine Ablenkung, also ein Alternatives Verhalten etablieren, das sozusagen das Pöbeln ersetzt, um dem Hund den Stress zu nehmen.
Ich kenn das von Bandit, wenn der seine "Beute" ( einen Ast) trägt, dann reagiert der so gut wie gar nicht auf andere Hunde.
Er nimmt sie zwar wahr, aber das Tragen überlagert quasi den Rest, so dass der andere Hund an Präsenz verliert. So würd ich das mal umschreiben.Das sind halt irgendwie verschiedene Ansätze...
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genau melanie, darum geht es!
ich will sie beschäftigen/ablenken. und wenn sie die arbeit mit dem bodentarget kennt, wäre das evtl. schon eine lösung für uns. und vorallem eine, die ruhe reinbringt. ich kann sie auch mit spielzeug am hund vorbeiführen, aber dann dreht sie beim spielen sehr auf.das mit dem tragen hat bei uns einmal geklappt. laika trägt ihre sachen normalerweise max 5 meter, dann lässt sie es liegen. einmal hatte sie einen ast dabei als ein hund kam. sie wollte zwar bellen, aber durch den ast wurde die daran gehindert. es kamen dann nur komische geräusche raus. und vorallem, sie ist einfach weitergelaufen, nicht zum hund hin. das war schon ein erfolg.
vielleicht sollte ich ihre einfach das tragen von dingen beibringen und so die begegnungen meistern, wäre auch eine möglichkeit
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Fang doch mal damit an zu überlegen, warum sie sich so benimmt !!
Ist sie hoch aggressiv und will den anderen töten ?
Will sie eigentlich nur hin und ist frustriert, daß sie nicht kann ?
Hat sie das Gefühl etwas für dich regeln zu müssen ?
Ist sie unsicher bis ängstlich und meint sich verteidigen zu müssen ?
Hat sie keine Ahnung, was sie tun woll und wählt einfach diesen Weg ?DAS wäre für mich der Ansatz und danach würde ich mir überlegen, was ich tun würde.
Gruß, staffy
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es ist bei ihr eine mischung aus unbedingt hin wollen und mich beschützen.
haben mal den test gemacht. jemand anderes hatte sie an der leine, ich stand neben an. kam ein hund angelaufen und laika sprang in die leine. dann bin ich vor laika durch weggelaufen. sie hat komisch geschaut und ist mir gleich gefolgt, kein theater mehr.
sobald sie nicht an der leine ist, gibt es kein problem. sie versteht sich mit allen hunden. eine trainierin hat gemeint, bei ihr sei das inzwischen schon wie ein ritual. deshalb versuche ich das ritual zu ändern.ich habe es mir also in der tat schon überlegt! deshalb auch die idee, sie in ein anderes ritual zu lenken.
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Zitat
haben mal den test gemacht. jemand anderes hatte sie an der leine, ich stand neben an. kam ein hund angelaufen und laika sprang in die leine. dann bin ich vor laika durch weggelaufen. sie hat komisch geschaut und ist mir gleich gefolgt, kein theater mehr.
Das würde ich mir ehrlich gesagt zu Nutze machen. Sie hat dir doch schon gezeigt, dass sie anscheinend umgehend die Klappe hält, wenn du ohne Rücksicht auf sie einfach dein Ding machst. Von daher halte ich ablegen, Sitz und Bodentarget nicht nur für umständlich (mir persönlich wäre es zu nervig bei jeder Hundebegegnung so ein Tamtam zu veranstalten) sondern sogar für kontraproduktiv.
Die Frage ist doch, wie tägliche Hundebegegnungen die nächsten 10 Jahre lang aussehen sollen. Meine Vorstellung ist, dass ich einfach an lockerer Leine an anderen Hunden vorbeigehen kann. Und mit Ablage, Sitz, etc werde ich da meiner Meinung nach niemals hinkommen. Ganz einfach, weil ich sowohl mir als auch dem Hund damit nie die Möglichkeit gebe, einfaches Vorbeigehen ohne Ausraster zu lernen.
Viele Grüße
Frank - Vor einem Moment
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