Erziehung, bei wem ists einfacher: Großer oder kleiner Hund?
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Ihm es beibringen?
Wie kann man das einem Hund beibringen?
Ich habe meinen Hund schon 100e Leckerchen geworfen. Sie fangen es partout nicht. Sie stehen da, schauen mich an und das Leckerchen klatscht ihnen an den Kopf
Zum Thema..
Ich habe mich mit größren Hunden bis jetzt immer leichter getan. Nem Großen kann man so schnell mal den Weg abschneiden, die Kleinen kommen überall durch. Zum Beispiel bei der Leinenführigkeit finde ichs viel einfach einem großen Hund den Weg nach vorne zu blocken als einem Kleinen. Da muss man auch immer so aufpassen, dass man ihn dabei nicht ausversehen tritt. Aber dafür ist es bei den Kleinen halt auch nicht so anstrengend, wenn sie nicht gut an der Leine gehen oder wenn sie mal zu anderen Hunden hinziehen, an der Leine meinen sie müssten mal anfangen zu spielen usw..Fuß gehen ist meiner Ansicht nach für kleinere auch viel schwerer. So weit bücken kann ich mich während dem laufen gar nicht dauerhaft und bei den Hunden ist der Drang zu springen doch sehr hoch. Außerdem können sie mich gar nicht ansehen wenn sie direkt neben mir laufen (und dann ist auch wieder die Gefahr, dass man sie tritt wenn sie so dicht bei einem laufen - wobei das auch an meiner Tollpatschigkeit liegen könnte...).
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Es gibt Sachen, die sind leichter mit großen Hunden und manches ist halt leichter mit einem kleinem Hund.
Ich hab hier ein kleines Exemplar sitzen, dass nicht so auf Leckerlis abfährt und schon garnicht auf Spiele zur Belohnung. Für Leni ist Körperkontakt also z.b. streichen die beste Belohnung. Damit stoße ich gelegentlich echt an meine Grenzen. Wenn ich mal wieder beobachte, wie ein größerer Hund an der Straße Sitz macht, Frauchen nur den Arm runterhängen lässt und das Köpfchen krault dann werde ich neidisch. Wenn ich Leni beim Sitz an der Straße groß belohnen will, muss ich in die Knie. Bis ich dann wieder stehe, sind schon wieder fünf Autos da

Wenn ich mal mit Leckerlis arbeite, dann habe ich oft das Problem, dass durch die Gabe des Leckerlis das Kommando sozusagen abgebrochen wird. Vielleicht stell ich mich da zu blöd an, aber durch das Runterbeugen ist es irgendwie vorbei. Gerade weil es mir auch manchmal passiert, dass ich mich unabsichtlich auch über Leni beuge
Oder ich bin nicht schnell genug unten, um Punkt genau zu belohnen. Mit dem Klicker arbeiten wir auch ab und zu, dies aber eher beim erlernen von Tricks zur Auslastung. Bei der Erziehung mit den Basics komm ich damit nicht klar.Allerdings kann man einen kleinen Hund wesentlich besser händeln. Wenn Leni an der Leine zieht, dann bleib ich stehen. Und da ungeduldige 4,5 kilo zu halten ist mit Sicherheit leichter als 20 kg

Ich finde das insgesamt ein super spannendes Thema!

Genau so ist es bei mir und der "kleinen" Emmi auch. Also genau diese "vermisse" ich ein wenig. Das Kopftätscheln nebenbei etc. Ich bin selber ein sehr körperbezogener Mensch und habe das Gefühl dass meine Emmi wesentlich weniger Körperkontakt von mir bekommt, wie der Große damals. Da muss ich unbedingt dran arbeiten und mir da neue Strategien erschliessen.
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Wie kann man das einem Hund beibringen?
Ich habe meinen Hund schon 100e Leckerchen geworfen. Sie fangen es partout nicht. Sie stehen da, schauen mich an und das Leckerchen klatscht ihnen an den Kopf
Das lässt darauf schließen dass du es auf den Hund zu geworfen hast. Hunde folgen aber Bewegungsreizen weg von ihnen. Versuchs mal anders herum
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Soll ich das Leckerchen weg von ihnen werfen? Dann warten sie ab bis es am Boden ist..
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Ich fand die Mittel- bis Ganzgroßen viel, viel bequemer, weil sie körperlich leichter erreichbar waren und insgesamt etwas(!) langsamer in der Reaktion. Eine hochreaktive Dreißigzentimeterrakete knapp über Knöchelhöhe läßt einem doch sehr viel regelmäßiger buchstäblich das Nachsehen.
Noch hab ich genau an diesem Irrsinnsfaktor meinen Spaß - aber wenn ich mal älter und weniger beweglich bin, kommt hier wieder ein Großer ins Haus. Mal einfach so eben ins Halsband greifen zu können, hatte schon was!
Ach, da klaue ich doch einfach mal deinen Text.
Ich finde es auch einfacher meine Großen zu packen, als früher Idefix. Bis ich bei dem unten war, war der meilenweit entschwunden

Zu Leckerchen muß ich nichts sagen, weil ich keine benutze.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, also berichte ich mal nur aus meiner Erfahrung, was die Thread-Überschrift und den Eingangspost angeht
Mein voriger Hund war ein eher kleiner Hund, 40 cm SH, 15 kg, vermutlich ein Pudel-Mix, gemixt mit evtl. Tibetterrier, Mittelschnauzer oder was weiß ich, ein Fellknäuel ...er war ein Findling, Herkunft also komplett unbekannt.
Der war sooooo brav von Anfang an, den brauchten wir gar nicht erziehen. Er war ruhig, ausgeglichen, hat sich vom ersten Tag an an uns angepasst und sich quasi selbst erzogen. Er hatte null Jagdtrieb, konnte also immer ohne Leine laufen, ohne Training, hat im Haus nie etwas kaputt gemacht und hat jedes unserer Worte instinktiv verstanden. Das Zusammenleben mit ihm war einfach nur schön, harmonisch und absolut stressfrei.
Lucky, unser jetziger Hund, ist etwa 30 cm höher, also ein großer Hund. Er lebt jetzt 1 Jahr hier mit/bei uns und wir haben bis heute etliche Defizite. Das Hauptproblem ist sein Jagdtrieb, dann kommt sein Dickschädel noch dazu (vermutlich hat da mal ein Esel mitgemischt), beides in Kombination mit extremer Selbständigkeit, zu der er/seine Vorfahren gezüchtet wurden, lässt mich immer wieder verzweifeln.
Mein persönliches Fazit von daher: Kleine Hunde lassen sich einfacher erziehen als große
Ist aber natürlich Quatsch, es kommt auf die jeweilige Rasse/Herkunft an, auf das Vorleben und auf das jeweilige Temperament und den Charakter des einzelnen Hundes
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