Kinderkontakt!
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Hallo zusammen,
ich habe vorher in einem Thread gelesen, dass ein kleiner Terriermischling ein Kind an der Schläfe gebissen hat.
Naja Kinder sind für Hunde doch immer irgendwie was exotisches, weil sie sich ganz anders verhalten wie Erwachsene.
Nun ists für mich mit Dobermann-Junghund (12 Monate) als alleinstehende ohne Kinder recht schwer im den Umgang mit Kindern "beizubringen"
und keiner leiht mir seinen 5-jährigen und sagt, bitte schön hier hast dus, mach mal
Eine Kurze Phase in seinem Leben, als er ca. 10 Monate alt war, wollte Burli spielenden oder rennenden Kindern hinterher rennen. Mittlerweile lassen sie ihn alt und er schaut vielleicht mal interessiert.
Sonst leckt er den Kindern die mit ihm auf Augenhöhe sind immer erstmal das Gesicht...aber das macht er bei jedem....
Einmal gab es einen "Vorfall": wir waren mit Burli im Biergarten und neben uns saß eine hundefreundliche Familie mit kleinen Kindern. Jedenfalls waren die Eltern Burli gegenüber natürlich sehr vorsichtig, er ist nunmal einfach ein großer Hund. Die Kinder waren zu Beginn auch recht zurückhaltend, jedoch dann kam schnell eine Art Wettstreit zustande bei dem die Kinder sozusagen den mutigen küren wollten, der sich traut Burli anfassen. Dieses Spiel endete mit kreischenden und quiekenden Kindern die ständig ihre Hand hinhielten und wegzogen, als Burli an der Hand riechen wollte. Mein Bub war recht lang geduldig, fing aber dann irgendwann an, auf Rückzug zu gehen und zu Bellen (Burli bellt nie!).
ich sagte dann den Kindern sie sollen sich entweder ruhig verhalten, wenn sie ihn streicheln wollen oder ihn einfach komplett in Ruhe lassen.
....meine Ermahnung zog dann auch.....naja...es kann ja sein, dass ich auch mal Kinder haben werde.... wird mein Hund dann im Umgang damit Problem haben? Er kennt ja nur ruhige und ausgeglichene Erwachsene so wirklich....
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Hallo AlexiundBurli!
Ich habe die Erfahrugn gemacht, daß es das Beste ist, wenn ich als Halterin das Heft selbst in die Hand nehme und die Begegnungen von Kind und Hund von vornherein gezielt steuere.
Viele Kinder wissen einfach nicht wie man sich Hunden gegenüber richtig verhält. Das macht sie unsicher und vielleicht haben sie auch ein wenig Angst. Auf der anderen Seite mögen sie Tiere, sind neugiering und wünschen den Kontakt. Diese Diskrepanz erzeugt bei den Kindern Spannung die sich dann, kindgemäß, durch Schreien oder Bewegung (hüpfen, rennen, zappeln u.s.w) entlädt. Diese Kinder brauchen dann einfach ein wenig Unterstützung von einem Erwachsenen. Jemandem der ihnen zeigt, wie sie sich dem Tier nähern können, was sie gemeinsam mit dem Tier tun können und ihnen klare Handlungsalternativen aufzeigt. Da du nicht davon ausgehen kannst, daß die Eltern der Kinder sich immer so gut im Umgang mit Tieren auskennen, als daß sie dazu in der Lage wären, bleibst halt nur du als Halterin übrig.
Wenn uns Kinder begegnen, die offensichtliches Interesse an meinem Hund haben spreche ich diese Kinder oftmals einfach an und machen ihnen einen Vorschlag wie z.B möchtest du ihn mal füttern, ihn mal streicheln. Hast du Lust mal mein Kotrainer zu sein und wir machen mal ein Kuststück mit ihm ...
Je nach Lust und Laune und Zeit.
Die Kinder freuen sich dann immer und sind stolz wie Oskar, meinem Hund gefällts und er macht durchweg positive Erfahrungen mit Kindern. Auch die Eltern, die die Kinder begleiten bekommen einen positiven Eindruck von Hunden und ihren Menschen.
In dem Beispiel, daß du genannt hast hätte ich vermutlich die Kinder bereits eher angesprochen, vor allem aber bevor Burli von den Kindern genervt war (negative Erfahrungen vermeiden) und ihnen eher gezielt gezeigt was sie tun können. Wie z.B Leckerlie geben, mit ihen gemeinsam Burli gestreichelt etc. Das ganze muß ja niemals lange dauern. Wenn Kinder einmal Kontakt aufnehmen durften, sind sie in aller Regel bereits zufrieden. Ansonsten geht man weiter oder, in deinem Fall, sagt man, daß man jetzt gerne essen oder trinken und der Hund sich ausruhen möchte.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
LGFranziska mit Till
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Vielen Dank Franziska,
kurze zufällige Begegnungen mit Kindern habe ich immer so gesteuert wie du genannt hast.
Viele "Hundekinder" sind zwar respektvoll bei Burlis imposanter Erscheiung, aber sind insgesamt ruhiger.Ich brauch also nicht befürchten, dass Burli irgendwann mal Kinder zum Frühstück verspeißt

Beobachten muss man so Hunde mit Kinder immer...
Damals habe ich im Biergarten etwas zu spät reagiert. Ich wollt nicht als die irre Tante mit Kampfhund die fremde Kinder anschnauzt dastehen....war blöd von mir so lang zu warten, ich hab denen ja dann auch in aller Ruhe erklärt wie sie sich verhalten sollen....
aber komisch, ich würde als Mutter nicht unbedingt meinen kleinen Zappelphilipp zu einem jungen Dobermann einfach ohne Beaufsichtigung hinlassen.
Ich als HH bin ja shcon mit meinen Hund beschäftigt, da kannich mich ja nicht auch noch um fremde Kinder kümmern... :irre3: -
Hallo,
wir haben in der Familie auch keine kleinen Kinder,aber bei meinem Schäfi war es so,dass er beim Züchter super Kinderkontakt hatte und deshalb Kinder liebt.Auch beim Welpenspielen waren Kinder mit dabei.Hier in der Nachbarschaft kommen manchmal Kinder,um mit ihm zu Kuscheln oder zu spielen-allerdings unter meiner Aufsicht-damit er niemanden umrennt und so.
Vielleicht findest du sonst ja ne Hundespielgruppe oder so,wo Kinder dabei sind.
Unterwegs wird ein Schäfi allerdings selten von Kindern gestreichelt,weil die Eltern das Weite suchen.
blöd ist es mit meiner kleinen,wuscheligen total süßen Borderdame,die sich von fremden nicht anfassen lassen will und das auch nicht muss.Da fragt dauernd jemand oder sie wird angetatscht,was ich dann unterbinde.
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ja die Züchterin von Burli hatte auch 2 kleine Kinder...aber das ist ja schon so lang her, ob Burli sich da noch erinnern kann?
hmmm...naja, herzaubern kann ichs leider auch nicht, aber Burli ist kein Doofi und ich glaub er wird sicher schnell lernen, dass man kleine Menschen auch respektvoll behandelt. Unter meiner Anleitung natürlich :)
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Mir wollt für meine Hündin auch keiner Kinder zur Verfügung stellen damit wir üben können ^^
Nagut, mein eigenes kam dann eh als sie ein Jahr alt war *lol* und Probleme gab und gibt es bisher auch net.
Die ist gänzlich akzeptiert und hat Freiheiten die mein Hund bei Erwachsenen nie einräumen würd.
Meine Dicke mag aber net jedes Kind obwohl sie nie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Die meisten sind einfach zu hibbelig und zu.. "seltsam", auf gut deutsch - sie sind ihr net geheuer.
Solang die sie aber in Ruh lassen und sie net bedrängen ist die Welt i.O. und nur die Mutigsten fragen eh ob sie den Hund streicheln dürfen (was übrigens dann voll okay ist, da geht's ja dann ruhig zu ohne Fuchtelei).Aber falls Du trotzdem Kinder zum Üben oder zur Gewöhnung brauchst - seid ihr auf'm Hundeplatz?
Da dürften ja dann vllt auch ein paar Eltern mit Kindern unterschiedlichen Alters rumhüpfen die weniger mit den Vorurteilen gegen Dobis gesegnet sind
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Zitat
Damals habe ich im Biergarten etwas zu spät reagiert. Ich wollt nicht als die irre Tante mit Kampfhund die fremde Kinder anschnauzt dastehen....war blöd von mir so lang zu warten, ich hab denen ja dann auch in aller Ruhe erklärt wie sie sich verhalten sollen....
aber komisch, ich würde als Mutter nicht unbedingt meinen kleinen Zappelphilipp zu einem jungen Dobermann einfach ohne Beaufsichtigung hinlassen.
Ich als HH bin ja shcon mit meinen Hund beschäftigt, da kannich mich ja nicht auch noch um fremde Kinder kümmern... :irre3:
ich glaub auch nicht, dass die das verlangt haben. :) Und ich denke, dass sie eben NICHT reagiert haben wie viele Eltern á la der Böse Böse Dobermann... mich würde es freuen, aber da sind alle verschieden.Meine Kinder kannten Hunde auch schon aktiv, bevor wir Ayla bekommen haben. Mein Bruder hat einen großen Hund, meine Schwester einen kleinen und ich hab sie auch immer auf Hunde (oder Tiere im allgemeinen) geimpft. Ich habe ihnen klar gemacht, dass sie die Halter FRAGEN müssen bevor sie den Hund anfassen und ich finde, das sollten Kinder unbedingt lernen! Dass die Eltern nicht eingegriffen haben, als die Kinder sich hoch geschaukelt haben, kann ich also auch nicht verstehen.
Aber nun zu deiner Frage: Prinzipiell sagst du ja, Burli hätte schon ab und an mal Kontakt zu Kindern und im Biergarten hat er ja auch klar gezeigt, dass er Kindern gegenüber nicht aggressiv ist (solange das nicht überhand nimmt mit der "Belästigung"). Wenn du irgendwann mal eigene Kinder bekommst, wird er sie ja von klein auf kennen lernen und ich gehe mal davon aus, dass du dem Kind ebenfalls von Anfang an verständlich machen wirst, was sie dürfen und was nicht.
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Zitat
Aber nun zu deiner Frage: Prinzipiell sagst du ja, Burli hätte schon ab und an mal Kontakt zu Kindern und im Biergarten hat er ja auch klar gezeigt, dass er Kindern gegenüber nicht aggressiv ist (solange das nicht überhand nimmt mit der "Belästigung"). Wenn du irgendwann mal eigene Kinder bekommst, wird er sie ja von klein auf kennen lernen und ich gehe mal davon aus, dass du dem Kind ebenfalls von Anfang an verständlich machen wirst, was sie dürfen und was nicht.
ich halte Burli Kindern gegenüber immer sehr zurück. Er hat echt - altersgemäß - ein Feingefühl wie ein Trampeltier und ich muss ehrlich gesagt bei ihm eher aufpassen, dass er Kinder nicht allzu stürmisch lieb hat, wenn diese noch nicht standfest sind.
Aggression liegt Burli im Allgemeinen total fern, er zieht sich - auch zu Hause, wenn z. B. mein Freund da ist - immer eher zurück, wenn er seine Ruhe haben will und geht nach etwas Spiel mit meinem Freund dann irgendwann, wenn er unser Gespräch und den Fernseher nicht mehr hören will und pennt bei mir im Schlafzimmer.
wenn er sich verunsichert fühlt durch fremde, dann reagiert er immer mit Spielaufforderungen zur Beschwichtigung.
Ehrlich gesagt hab ich meinen Hund bisher erst einmal einen Busch beim Spaziergang anknurren hören...sonst noch nie.Nun ja, ich weiß, dass er sie gern hat, er tendiert nur leicht dazu zu überdrehen, aber das liegt auch an seinem jungen Alter. Ich erinnere mich gerade, dass wir einmal im Wald 3 Jungs mit ca. 11 Jahren getroffen haben, die mich fragten, ob Burli mit ihnen spielen dürfe. Ich sagte "na klar, aber....", das hat echt prima funktioniert....
Ich denke wenns soweit ist, dann wird Burli bestimmt damit klar kommen und ein Kind das mit Hund aufwächst, wächst dort ja mit hinein....
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@ Franziska
toller Beitrag und genauso sehe ich das ganze auch!Meine Tochter brauchte auch Anleitung zum Umgang mit Dobis ... gestern waren wir mit ner Gruppe Hunde spazieren und haben unterwegs durch Zufall ein Päärchen mit einer wundervollen 11jährigen Dobermannhündin getroffen. Cara hieß die schöne ...
Cara war an allen Menschen und vor allem Hunden interessiert, auch kurzzeitig an meiner Tochter. Diese hatte sich allerdings so in Cara verliebt das sie am Ende auf der Wiese saß und fast geweint hat weil Cara sich von ihr eben nicht unbedingt anfassen lassen wollte weil eben das toben gerade wichtiger war.
Erst als meine Tochter bei den Besitzern Cara`s gesessen hat und ihnen ihr Leid geklagt hat, kam die Hündin und hat sich streicheln lassen. Währrenddessen haben die Besis von Cara meiner Tochter erklärt das Dobis wohl allgemein nicht so zutraulich zu fremden Menschen sind - in dem Moment warf Cara sich auf den Rücken und ließ sich ausgiebigst den Bauch krabbeln... mein kind strahlte und meinte sie wäre dann wohl die berühnmte Ausnahme.
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Meiner sind Kinder bis zu einem gewissen Alter auch total suspekt und ich musste immer sehr aufpassen dass sie nicht anfängt den Kindern nach zu rennen und sie abzubellen (was sie sonst bei keinem anderen Wesen tut)!
Sie war nun Anfang des Jahres zwangsläufig bei einer Freundin für mehr als zwei Monate untergebracht und diese Freundin hat zwei kleine Mädchen (3 und die zweite noch kein Jahr alt). Insbesondere die ältere der Mädchen kennt den Umgang mit Hunden aber sehr gut, da sie mit mehreren und aufgrund der Hundepension ihrer Mutter auch immer mit vielen fremden Hunden aufgewachsen ist.
Mittlerweile ist sie nicht mehr ganz so ängstlich Kindern gegenüber und den etwas älteren erlaubt sie es sogar kurzzeitig sie anzufassen!Meinem zukünftigen Hunden werde ich aber von vornherein Kindern vorstellen, damit diese extreme Unsicherheit nicht vorkommt.
Also meine Empfehlung jedenfalls an alle die ähnliche Probleme haben: Im Umgang mit Hunden gewohnte, souveräne Kinder dem Hund vorstellen und viel Zeit verbringen lassen
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