Ohne zu ziehen an der Leine laufen
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Da hast du schon die Antwort warum euer Hund nicht versteht was ihr wollt. Soll er echt 4-mal-die-Woche und dann bei zwei Spaziergägen nicht ziehen? Die restliche Zeit aber darf er ziehen? Glaub
mir das versteht kein Hund
.Nein, natuerlich nicht. Deshalb lassen wir sie ja nie ziehen (seit 4 Wochen gehen wir zwei Mal am Tag spazieren).

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Hallo,
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Der "Kleine", den mein Mann erst hatte, hat meine Geduld auf eine harte Probe gestellt.
Als ich ihn übernahm war er schon 2 Jahre alt und hat gezogen wie ein Stier (46 Kg), da hat es schon gute 3 Monate gedauert, nun ist er 4 und ich muß ihn ab und an noch mal an die Leinenführigkeit erinnern.Danke Hanna, damit machst du mir Mut. Das meine ich aber wirlich so! Dachte schon, wir sind zu dumm fuer das ganze Training und so.
Heute war unsere letzte Trainingsstunde und da hab ich auch nochmal nachgefragt und mir wurde auch bestaetigt, dass je laenger Roxy bis jetzt mit dem ziehen durchkam, um so laenger wird es dauern sie ohne zu ziehen spazieren zu fuehren.
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Ich glaube, du musst es einfach durchziehen, wie du es bereits geplant hast bzw. begonnen hast.
Bleib hartnäckig, tapfer, optimistisch, etc. Dann wird das irgendwann was, bestimmt!
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Also üb ich unter Umständen erst nach dem Freilauf. Je besser das klappt und je mehr der Hund verstanden hat, was von ihm verlangt ist ( was ich mit dem Stehenbleiben wie ich finde, nicht eindeutig erreiche) , je mehr kann ich auch variieren in den Ansprüchen.
Ich halte viel von Richtungswechseln und dem richtigen Timing für das Bestätigen.
ich finde je mehr der Hund im Alltag kapiert hat, wer die Entscheidungen trifft, um so besser klappt das mit der Leinenführigkeit, denn dann hat der Hund mich automatisch im Auge.Das mit dem Freilauf muessen wir jetzt auch irgendwie hinbekommen. Wir haben nur einen ganz kleinen Garten. Von Freilauf also keine Rede.
Frueher sind wir immer an den Strand gegangen, aber mitlerweile trauen wir uns das nicht mehr, weil Roxy - wenn sie zu sehr mit ihrer Umgebung beschaeftigt ist - nicht gleich zu uns zurueck kommt.
Werde sie jetzt an einer langen Leine "rennen" lassen und danach mit ihr an der kurzen Leine Gassi gehen.
Das mit dem Richtungswechsel geht bei ihr gar nicht. Da ist sie immer so verwirrt, dass sie in alle Richtungen auf einmal laufen will.

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Vor kurzem schrieb hier jemand, bei ihm hätte es erst geklappt, als er die Leine hinter dem Rücken hatte. Vielleicht meldet sich derjenige mal und erklärt´s, weil ich jetzt auch nicht mehr weiß, wie das genau war.

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Das mit dem Richtungswechsel geht bei ihr gar nicht. Da ist sie immer so verwirrt, dass sie in alle Richtungen auf einmal laufen will
Klar, das ist erstmal verwirrend, weil der Hund sich nicht an euch, sondern an der Umgebung orientiert, der Hund muss erstmal Gelegenheit bekommen, zu begreifen, was richtig ist. Daher ist das Bestätigen ja auch wichtig. -
hallo,
unser jack-russell hatte das gleiche problem. wir haben es auch so probiert, aber nach einigen wochen üben waren wir reif für die klappse! wir sind stehen geblieben, er rannte zu uns, es ging weiter. und sofort wieder von vorn. etwas besser wurde es mit einem ultraschall erzeugenden teil, das man zwischen das halsband und die leine hängen konnte. problem hierbei: an der normalen leine zog er ja nicht, nur an der flexi und für die flexi war das teil doch recht schwer und hing ständig zwischen den beinen. abhilfe hat erst die supersocker (wasserpistole) geschaffen. er hasst es wenn ich ihn nass spritze und ich hasse es wenn er zieht. wir haben ihn an den begriff "schritt" gewöhnt. hört er nicht direkt auf an der flexi zu ziehen, spritze ich ihn nass. so hat er es gelernt und spazierengehen ist endlich spaß für alle beteiligten und kein geziehe und gezerre mehr. kann ich nur empfehlen. -
Ich bezweifle, dass spazierengehen mit Wasserpistole irgendetwas anderes
als Stress für den Hund ist. Ich glaube kaum, dass er entspannt läuft.
Kontrolliert ja, aber unter Stress.Mit der 'stehenbleiben-Methode' lernen die meisten Hunde einfach nur eine Sequenz:
Ziehen-stehenbleiben-umdrehen-ziehen.
Denn genau das wird ja belohnt.Ich bleibe dabei: wenn nicht an der Ursache des Ziehens (nämlich am Stresslevel)
gearbeitet wird, dann KANN das nichts werden.LG
Chrissi -
Hellooo :-)
am Anfang hatte ich auch immer meine Probleme mit der Leinenführigkeit und ich hab, genau wie du, viel probiert....seeehr viel....ich habe im Schrank über 40 Hundebücher stehen und mir den Kopf zerbrochen, was ich wie anwenden sollte....bis ich die Schnauze voll hatte und seit 2-3 Jahren nun komplett ohne Leckerchen arbeite(außer um besondere Kunststückchen zu üben )und mir eine für uns passende sehr sanfte und eigentlich sehr simple Sache gefunden habe.Doch bevor es losgeht, sollte man dafür Sorgen, dass man selbst Zeit und eine innere Ruhe mitbringt. Der Kopf sollte frei sein von Gedanken, die einen blockieren und man sollte nicht dauernd gehetzt auf die Uhr schauen, weil man ja noch die Wäsche aus der Maschine holen muss...oder was auch immer

Also hier mal meine ganz eigene, für uns bewährte Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Der Spaziergang beginnt NICHT vor der Tür sondern eigentlich schon im Haus/ in der Wohnung. Das heißt, steht Hund schon aufgeregt wedelnd, vielleicht sogar bellend in einer aufgeregten Erwartungshaltung da, gehe ich auch nicht vor die Tür! Ich möchte, dass er in einer ruhigen Grundstimmung mit mir raus geht...das heißt für mich ich warte so lange, bis er sich entspannt. Falls er bellt, gehe ich sogar einen Schritt auf ihn zu und dränge ihn von der Tür weg. Also, je mehr er sich schon im Haus anstellt, desto weiter weg kommt er von seinem Ziel ist er aber ruhig und entspannt(!), dann gehen wir los.
Ich persönlich halte es so, dass ich immer zu erst aus der Tür rausgehe aus dem ganz einfachem Grund: Würde mein Hund zu erst gehen, läuft er vor, ich gehe nach, muss ja aber noch stehen bleiben und mich umdrehen um die Tür zuzuziehen, was zu 99% Spannung auf die Leine bringt, weil Hund ja vor geht.
Für mich ist es einfach einfacher, wenn ich vorgehe.
Und was natürlich noch wichtig ist: Je weniger ein Hund körperlich ausgelastet ist, desto begieriger ist er natürlich drauf, raus zu kommen und loszupreschen...was also alles noch schwieriger machen würde.2. Ich betone noch einmal: Schaltet euren Kopf ab und seit entspannt. Das macht wirklich ungeheuer viel aus. Erwartet nicht direkt, dass der Hund eh ziehen wird, es eh nichts bringt....nenene! Schaut euch doch lieber mal den tollen Himmel an, oder riecht die frische Luft...immer schön entspannt ein und ausatmen...und ja es kommt dann wahrscheinlich der Moment, an dem der Hund beginnt vorzulaufen...
Und da habe ich irgendwann selbst bemerkt, dass ich persönlich zB dann gestresst reagiere..oder vielleicht sogar etwas sauer werde,und in den Händen auch noch die Leine halte, was die meißten ja automatisch dazu verleitet dran rumzuzerren...
Also einen Tipp an die Leinenzerrer-Menschen: Nehmt eine relativ kurze Leine. So, dass sie locker hängt wenn er neben euch oder etwas nach hinten fällt, aber kurz genug, dass er keinen Bogen um euch herum laufen kann und bindet euch die einfach um die Taille, zieht sie durch die Gürtelschlaufen oder was auch immer...und tadaaa: ihr habt die Hände frei!
Aber zurück zum ziehen: Ich korrigiere den Hund nicht wenn er bereits zieht, sondern ich mache es so, dass ich ihn einfach blocke, wenn er zum überholen ansetzt.
Dafür sollte der Hund die Position einnehmen, dass die Nase auf meiner Höhe liegt. Nicht seine Schultern, sein Hals oder Brustkorb. Merke ich nun, dass er zum überholen ansetzt, warne ich ihn (ich sag zum Beispiel "NA!") und kann ihn dann ganz einfach blocken indem ich mich in einer schnelleren, aber nicht hektischen sondern bestimmten Bewegung zu ihm drehe mit dem Oberkörper und wenn nötig und Hund einfach nicht der feinfühligste ist, einen Schritt auf ihn zu gehe. Dabei aber wieder drauf achten: Der Mensch sollte dabei nicht sauer sein oder genervt, sondern ruhig, aber bestimmt.
Ich würde behaupten jeder Hund reagiert dadrauf in dem er zurückweicht.
Also, der Hund setzt zum überholen an, er wird zurück gedrängt...von mir weg. Er wird vielleicht beschwichtigen, oder sich hinsetzen, aber das ist in Ordnung. Ich möchte nur, dass er wieder eine ruhige entspannte Haltung einnimmt und je nach Hund und dem Wesen, lobt man in indem man selbst wieder eine entspanntere Haltung einnimmt, ihn mit einem "fein" lobt oder ihn wieder zu euch einladet und ihn mit Nähe belohnt.3. Beim richtigen Zeitpunkt ableinen! Habt ihr nun euer Ziel erreicht und ein Plätzchen gefunden, wo er toben kann, sollte man ihn erst ableinen, wenn er ruhig und entspannt neben euch läuft... und mit entspannt meine ich entspannte Gesichtszüge, entspannte Ohrenstellung, entspannte Rutenstellung. Man kann ihn natürlich vorher ins Platz oder Sitz schicken, aber das sollte man meiner Meinung nur, wenn man sich sicher ist, dass er es schnell und sicher beherrscht. Wenn er sich jetzt zögerlich hinsetzt, hat man wieder eine Stress-Situation und das ist nicht gut um dem Hund genau dann seine Freiheit zu geben.
Ich spreche meine Hunde leise an, beuge mich runter (keine Angst übrigens, nur weil man die Körperhaltung auch zum blocken einsetzt, heißt das nicht das der Hund dann jede eurer Bewegungen mit etwas negativem verknüpft hat
) und leine sie ganz einfach ab, richte mich auf und geb ihnen ganz ruhig das Kommando, dass sie los dürfen....oder ich springe wild rum und spiel mit denen...eben je nachdem, was der Hund will. Will er schnüffeln, darf er los, will er aber Energie loswerden schau ich immer, dass wir gemeinsam nach dem ableinen unsere Energie loswerden können.
Denn das macht nicht nur meinen Hund sondern auch mir Spaß
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Ich hab ganz gute Erfahrungen mit stehenbleiben wenn die Leine auf Zug ist,und weitergehen wenn die Leine durchhängt,gemacht.Man muss ein gewisses Timing haben,damit der Hund auch versteht,,wenn ich ziehe und die Leine auf Zug ist,komme ich nicht an mein Ziel,wenn die Leine locker hängt darf ich weiter laufen"
Ich mach das ohne Kommentar,ohne Loben,ohne Leckerchen..Allerdings muss man das wieder von dem Hund abhängig machen,weil es nicht jeder sofort schnallt ;),den Hund meiner Mutter musste ich auch loben,sost hätte ich das 3 Jahre weiter machen müssen.
Die Methode ist natürlich etwas nervig,weil man immer wieder stehen bleiben muss,manchmal auch nur 2-3 Schritte weiter kommt.Aber es lohnt sich - Vor einem Moment
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