Zwei Hunde artgerechter ?
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Hallo,
ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken im kommenden Jahr noch einen Hund anzuschaffen, bis dahin, denke und hoffe ich, ist mein Lennox so im Training wie ich es mir vorstelle und es wäre ein guter Zeitpunkt für einen Zweiten.
Der Wunschgedanke geht natürlich von mir ist, jedoch würde ich es auch ein wenig für meinen Hund tun, weil ich mir vorstelle, dass er glücklicher wäre wenn da noch ein Artgenosse wäre. Meint ihr das ist tatsächlich der Fall ? bspw. beim alleine bleiben oder ähnliches. Wenn er mit anderen Hunden hier ist freut es ihn immer total, da frage ich mich nun ob das einfach ab und zu mal schön ist und alleine gehts im genau so gut oder ob es wirklich viel schöner für die Hunde ist zusammen alleine zu bleiben, zusammen spazieren zu gehen, zu spielen usw.
Wie seht ihr das oder wie sind da eure Erfahrungen ?
Gruß,
Alex - Vor einem Moment
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Hallo,
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Also ich bemerke bei meiner Maya, das sie mit den richtigen Hunden sehr gerne Kontakt hat. Nicht nur spielen, sondern auch sich gegenseitig abknabbern, Kontaktliegen, und sich einfach in der "Muttersprache" verständigen.
Wir haben leider keinen 2., jedoch haben wir 3x wöchentlich für 9 Stunden einen Labbi zum sitten hier und 2x wöchentlich bin ich für 13 Stunden auf der Arbeit mit Maya, wo sie mit 7 anderen Hunden Kontakt hat. Sie genießt es sehr. Ich denke aber, das es auch auf den einzelnen Hund ankommt und vor allem auf den Zweithund. Wie gut er mit dem ersten auskommt. Nur weil es zwei Hunde sind, heißt es ja nicht, das sie sich "lieben" werden. -
Ich habe seit einigen Wochen einen Pflegehund und meine Hündin ist dadurch scheinbar glücklicher. Sie liebt andere Hunde, spielt total gerne und ist einfach super verträglich.
Und ja, ich habe schon das Gefühl, als wenn das für die Hunde schöner ist. Es ist halt auch einfach immer jemand da, der "ihre Sprache spricht".
Wenn die Hunde spielen, bin ich immer nur total happy, weil das so schön ist!
Es ist für den Hund und den/die Mensch/en sicher schön, aber nur, wenn der Hund kein Einzelhund sein möchte und man eben den passenden Zweithund findet. Angeblich können die Hunde sich auch arrangieren, aber wenn Hunde sich richtig gerne mögen, spielen usw. finde ich das doch schöner.

Aber ich finde das schwierig zu beschreiben. Ich war mir auch sehr unsicher und ich hatte das Gefühl, als wenn meine Hündin am Anfang nicht so recht wusste, wie sie das nun finden soll. Da hatte ich schon fast ein schlechtes Gewissen.

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Ich habe hier 4 Fellnasen. Vor fast 11 Jahren hat es mit unserem Malteser Timmi angefangen. Wir haben in einem kleinen Dorf gelebt, wo er täglich Kontakt zu anderen Hunden hatte (liefen einige frei rum und besuchten uns regelmäßig). Nach 5 Jahren kam unser Westi Schröder dazu. Nach wenigen Tagen schon waren die beiden ein Herz und eine Seele. Seither liegen sie jede Nacht eng zusammen im Körbchen und verbringen auch die Tage sehr eng beieinander.
Es kamen noch Jule und zuletzt Maja dazu (beide Tornjakmixe, also um einige Nummern größer). Insgesamt ist das Rudel super zusammengewachsen und natürlich fällt es der Bande leichter mal ausnahmsweise "alleine" zu sein und auf Frauchen zu warten. Gespielt wird zusammen, gefressen wird zusammen und ich lege auch Wert darauf, dass wir zusammen Gassigehen.
Allerdings war bei jedem Neuzugang erstmal Distanz dem Neuen gegenüber angesagt. Als Maja zu uns kam, habe ich von Bekannten auch immer wieder gehört, dass es mit zwei Hündinnen nicht funktioniert. Bei uns geht es super. Ich habe halt auch gerade am Anfang sehr darauf geachtet, dass wir Menschen nicht unnötig Unruhe in diese erste Phase bringen (was einem nicht immer leicht fällt, wenn man den süßen Welpen sieht).
Für unsere Hunde ist es ein glückliches Hundeleben - davon bin ich überzeugt. Und ich selbst finde es faszinierend, den Dogs dabei zuzusehen, wie sie sehr vertraut und harmonisch miteinander umgehen ... das ist besser als Kino! -
Hallo,
ich hatte 2007 das unverdiente Glück einen super erzogenen, selbstsicheren, erwachsenen Rüden (3 oder 5 Jahre oder so) frisch aus der Perrera zu bekommen... und nach ein paar Tagen war klar, dass ich direkt nach einer Hündin zur Gesellschaft suche.
Nach 3 Monaten kam dann die junge Hündin (knapp 1 Jahr) dazu, sie haben sich sofort vetragen und auch "gemocht".
Sie sind kein "Liebespaar", Kontaktliegen und Spielen gibt's ganz selten aber sie können zu zweit einen Löffel ablecken!
Es gibt nie Ärger, keinerlei Gerangel oder Geschubse... total harmonisch!Ich finde es schön, dass sie zusammen sind und erfreue mich jeden Tag an ihnen (das klingt jetzt so schwülstig?!).
Sie können "hündisch" zusammen leben, nicht allein "unter Fremden" - Ihr wisst schon wie ich's meine!
Ich finde es so "artgerechter" - Erika!
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Hallo,
Also wir haben auch 2 "Feste" Fellnasen, eine Husky-Staff-Hündin aus dem Tierschutz (aus Spanien) kam bereits mit 4 Wochen in die Familie, 8 1/2 Jahre später unser Chi-Mix.
Also ich denke unsere Hündin kann sich nicht beschweren, wir hatten öfter Pflegis hier, die sind ihr aber dann nach einiger Zeit auch alle auf die Nerven gegangen, sie ist halt eigentlich eher der "Einzelhund".
Draußen Kontakte mit anderen Hunde egal welchen Geschlechts, Alter, Rasse fand sie super, auch Besuchsfellnasen waren herzlich Willkommen aber man merkte ihr an das ihr das über einen längeren Zeitraum ganz schön an die Substanz ging. Sie zog sich zurück unnd wurde grantig, bis der Besuch weg war.
Nun ja als sie mit 8 1/2 Jahren endlich ihr "festes Wesen" hatte und ruhiger wurde sollte ein zweiter Hund ins Haus, eigentlich ein großer Hund, nunja groß ? Mit 2 kg eher weniger.
Am Anfang war es ein bisschen schwierig, als sie merkte das er bleibt wurde sie total schroff..
Aber nun nacht fast einem halben Jahr hat sich das alles eingependelt, kein Futterneid, Spielis werden geteilt, sie gibt auf den kleinen acht und er darf sogar mit in ihr Körbchen !
Ohren,Popo und Pfötchen werden dem kleinen auch täglich gesäubert, aber sie ist genauso zufrieden wie sie es die letzten Jahre auch war, meiner Meinung nach.Ich würd sagen das es immer auf den Hund ankommt, manche sind damit glücklicher und andere wiederrum nicht.
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Ich habe auch den eindruck die hunde sind dann zufriedener.
Es ist einfach immer wer da zum spielen, kuscheln, knabbern, kontakten.
beim gassi gehen sind andere hunde gar nicht so interessant, schließlich hat man einen kumpel immer dabei von dem man weiß wie er tickt.
der hund ist ja nun mal ein rudeltier
und der mensch ist kein hundersatz, genauso wie man katzen idR besser zu zweit hält, pferde sowieso und alle anderen tiere die von natur her eh im rudel / herde / gruppe leben.warum es beim hund "in frage" gestellt wird, ob die natürliche lebensform wirklich die beste wäre, erschließt sich mir nicht.
beim pferd wissen es 95% der pferdebesitzer - pferde brauchen artgenossen.
der rest ist einfach beratungsresistent und will es nicht wissen weil es mehr arbeit macht
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Auch bei uns leben zwei Hunde.
Der Berner-Sennenhund meine Eltern und mein Terrier-Dackel.
Die beiden spielen und liegen gerne zusammen im Garten rum und schmusen auch miteinander
Das allerbeste sind die gemeinsamen, täglichen Gassigänge
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Ich hatte schon öfter zweit Hunde und fand, bis auf eine Konstellation, fühlten sich die Hunde mit Partner wohler.
Sie konnten Kontaktliegen, sie haben sich draußen miteinander beschäftigt, waren nie ganz alleine wenn wir weg waren und haben sogar beim Fressen nie Probleme miteinander gehabt.
Die eine Konstellation die nicht klappte lag nur an einem der beiden Hunde. Von ihm gingen sämtliche Probleme aus weshalb ich sagen würde das dieser eine spezielle Hund glücklicher slleine war.
Es waren immer 2 Rüden oder Rüde und Hündin. Allerdings war dies Zufall und ich wäre auch 2 Mädels nicht abgeneigt. -
Also hier sind es ja nun auch vier Hunde. Brix kann ich noch nicht einschätzen, aber zu den anderen:
Vor zwölf Jahren ist Sam eingezogen, vor sechs Jahren Fabi, vor 3,5 Jahren Bo.
Sam genießt es sichtlich, dass andere Hunde da sind.
Fabi ist was das angeht recht neutral.
Bo wäre als Einzelhund sicher zufriedener. Sie findet es auch toll, wen zum spielen und toben zu haben und macht keines Falls einen unglücklichen Eindruck, würde das Leben als Prinzessin auf der Erbse und einziges Schoßhündchen aber vermutlich vorziehen, wenn sie täglich mit anderen schmusen dürfte. - Vor einem Moment
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