Vier Jahre Odin-Ein Danke an ein treuen Partner und Freund

  • Es war der 19.08.2008 da wurdest du geboren als boxer berner sennen mix.
    Als mein Sohn dich damals in Internet gesehen hat, als Welpe war er hin und weg. Und auch ich, der vorher keinen Hund haben wollte schmolz davon. Schnell war klar, du bist es. Also machten wir alles klar und fuhren eine lange Strecke, nur um dich nach uns nach Hause zu holen. Ehrlich, ich habe mir damals keine Gedanken gemacht, was ich später noch mit dir für eine Arbeit haben würde. Auch habe ich mir keine Gedanken gemacht, wie man Hunde erzieht, geschweige denn mich über deine Rasse schlau gemacht.
    Dann kamen wir an dein Zwinger. Du der umgeben warst fünf 5 Schwestern hocktest in einer Ecke und blicktest und traurig an. Mein Sohn nahm dich auf den Arm, und du warst am zittern.
    er gab dich mir, und mein Herz wurde ganz warm. Irgendwie schienst du das zu spüren den dein zittern hörte auf. Ich nahm dich und wir fuhren nach uns nach Hause. Unterwegs riefst du nach deiner Mama, und ich versuchte dich so gut es ging abzulenken.
    So behutsam wie ich damals zu meinen Kinder war, wollte ich auch zu dir sein, den ich hatte Angst das ich dich erdrücken würde.
    Als wir zuhause waren, hast du erst mal vor Aufregung in der Ecke gemacht. Wir waren nicht sauer, den wir wussten das von Freunden das so was passieren konnte. Dein Reich was wir für dich schon vorbereitet hatten, nahmst du gleich in Beschlag, und dein Korb schien dir zu gefallen.
    Nun ging es darum einen Namen für dich zu finden. Mein Sohn hatte gerade für die Schule ein Referat über Götter halten müssen, und er meinte Thor wäre ein schöner Name, ich mochte aber diesen Gott nicht und so wurdest du auf den Namen Odin getauft.
    Ich kann mich noch ganz genau an die erste Nacht erinnern, du weintest nach deiner Mama.
    Ich nahm dich zu mir streichelte dich, und versuchte dich so gut wie es ging abzulenken.
    Dazwischen gingen meine Frau und ich abwechselt mit dir raus. Immer wenn du draußen gemacht hast, haben wir dich geknudelt. Du fandest das ganz toll. So schafften wir es auch schnell dich stubenrein zu bekommen.
    Die ersten Wochenvergingen, ich holte mir so viele Informationen aus den Internet, fragte Freunde und stieg in den Board hier mit ein.
    Du wurdest ein richtiger Papa Hund lagst immer unter meinen Schreibtisch.
    Wenn ich am PC saß knabberste du mir am Zeh.
    Ich muss sagen, du als Welpe hattest damals ganz schöne spitze Zähne.
    Was du aber nie gemacht hast, das du bei uns Kabeln oder ähnliches angeknabbert hast.
    Das fand ich sehr schön. Überall wo ich hin ging folgtest du mir. Du wurdest wie ein Schatten.
    Nun war es aber an der Zeit dich ein wenig zu erziehen. Ich nahm mir Informationen aus den Internet, ohne an einer Hundeschule zu denken. Und du hättest doch so gut eine Welpengruppe gebrauchen können. Aber ich war zu egoistisch und wollte alles selber machen.
    Du warst damit nicht glücklich. Und ich wurde nach einer Zeit immer träge und ließ dich gewähren.
    Du wurdest größer, und größer und so langsam entwickelte du Boss Gedanken.
    Du fingst an der Leine zu ziehen, wenn ich rechts ging wolltest du links gehen,
    dein Lieblinksspiel war ich laufe weg, du hinter mir her. Du Wustes das Papa dir nie böse sein würde.
    Dann kam der alles veränderte, ich ging mit dir über das Feld und ließ dich von der Leine, das klappte erst gut aber dann hörtest du von weiten einen Hund bellen. Und du liefst los. Quer über den Acker und über die Straße. Mein Herz rutsche in der Hose und ich hatte Panik. Ich schrie dein Name Odiiiiin.
    Aber du reagiertes nicht. Ich lief hinter dir her, und irgendwann bekam ich dich wieder.
    Es war Gott sei Dank nichts passiert. Aber ich wusste jetzt muss was passieren.
    Du warst ja schon ein halbes Jahr alt.
    Der Zufall wollte es das meine Frau mit dir Gassi ging, und Leute trafen die schon Hunde hatten,
    und immer mit ihren Hunde trainierten. Ihr wissen hatten sie von Hundeschulen wo sie früher waren.
    Sie schlugen vor das wir mal mitgingen und uns das anschauen sollten was sie taten.
    Das taten wir auch, und wir waren überrascht was die Hunde alles konnten. Sitz, Platz, bei Fuß, Mitte, und wenn einer gerufen hatte kamen die Hunde sofort.
    Ich schaute mir an wie die Leute trainierten, und war überrascht wie lieb die auf die Hunde eingingen. Die Frau sagte zu mir gebe mir mal Odin, ich meinte das Odin mit keinen mit geht.
    Aber die Frau schaffte das unmögliche Odin ging bei der Frau bei Fuß und das freudenstrahlend.
    Sie machten mir den Vorschlag mit zu machen. Und sie meinten das so auch Odin dank den anderen beiden Hunde sozial Kontakte knöpfen kann, und das es nur gut sein kann für ihn.
    Ich war erst ein wenig skeptisch aber dann erinnerte ich mich an den Vorfall wo Odin abgehauen ist, und über die Straße gelaufen ist.
    Und ich stimmte zu. Meine beiden neuen Kumpel sagten mir aber auch, da sie nicht in der Hundeschule gehen, wird die Ausbildung lange dauern und ich müsste damit rechnen, dass es auch Rückschläge geben würde. Das war mir egal ich wollte das Odin so wurde wie seine neue Freundin Samia und sein Freund Benji.
    Und somit begann die Ausbildung die mich 3 Jahre forderte und mich manchmal am Rand des Nervenzusammenbruchs führen sollte.
    Der erste der lernen musste war ich. Meine Kumpels brachten mir erst bei wie ich mich den Hund gegenüber verhalten muss, wie man richtig lobt.
    Loben, das habe ich doch immer. Ichsollte das meinen Kumpel zeigen, und er war gar nicht begeistert. Er meinte mit kurz Hand auflegen, und brummen: Haste fein gemacht, könne man kein Hund glücklich machen. Also lernte ich das jauchzten Das fein rufen, das laute Prima.
    Und wenn Leute vorbei kamen, schüttelten diese den Kopf und haben wohl gedacht, ich wäre hei.
    Das war mir aber Wurst, den du wurdest immer aufgeschlossener machtest immer besser mit und es schien dir auch Spaß zu machen. Das harte Training begann und du lerntest immer besser, und das alles ohne Gewalt, aber mit viel Liebe und ganzzzzzz viel Leckerli.
    Beim bei Fuss gehen schautest du mich immer an, als wenn du mich fragen wolltest: Mache ich das richtig? Und ich streichelte dich dann über dein Kopf.
    Sicherlich gab es Rückschläge: Ab und zu liefst du weg, aber auch das bekamen wir nach einer Zeit in Griff.
    Ab und zu bekam ich von meinen Kumpel ein in Nacken, weil ich wieder eine Übung falsch angegangen bin. Oder wieder mich hängen lassenwollte. Das zog dann.
    Dann kam die Zeit als wir dich kastriert lassen haben, und es begann für dich deine schwerste Zeit.
    Die Kastration verlief nicht so wie es sein sollte, bei dir entzündete sich alles und du hast gelitten, aber glaube mir ich habe auch gelitten. 5 Wochen fuhren wir jeden Tag zum Tierarzt, du bekamst Spritzen und Tabletten. Und nach 5 Wochen leiden, hattest du es geschafft. Wir beide konnten endlich wieder schlafen.
    In dieser Zeit konntest du nicht viel trainieren und das merkte man, denn du warst ein Schlawiner und wusste wie man mich aus trickste. Aber auch ich habe gelernt, und du hattest keine Chance.
    Wirt trainierten wieder tobten und schmusten. Und es war als wenn nichts gewesen wäre.
    Nur eins tust du noch immer nicht schwimmen. Obwohl ich dich schon versucht habe mit einer Bratwurst zu bestechen. Du schautest mich an als wenn du sagen wolltest: Papa ich bin doch nicht bestechlich.
    So sind nun 4 Jahre rum, und noch immer versucht du dich unter meinen Schreibtisch zu legen, aber du bist nun mal zu groß, und deshalb liegst du auch jetzt neben mir, wo ich gerade deine Geschichte schreibe. Du schaust mich an mit deinen treuen Augen, und ich schmelze wie am ersten Tage dahin.
    Ja mein Odin du wirst nun vier, und es gab nicht nur schöne Zeiten, manchmal wollte ich schon aufgeben, aber dein Vertrauen und deine Partnerschaft möchte ich nicht mehr missen, und ich weiß ich werde immer einen treuen Partner und Freund an meiner Seite haben, der für mich sterben würde. Und deshalb mein Odin liebe ich dich. Mögest du noch sehr lange an meiner Seite bleiben.

  • mir laufen grad die tränen

    ich ahbe einen hund im gleichen alter und finde uns in so vielem wieder.zwar ist mein hund noch nie weggelaufen,ist nicht kastriert und wir ahben uns mit hundeschule auseinander gesetzt.....und sam ist ein "mamahund"
    aber

    aufgrund gesundheitlicher aspekte war unser 3 jahre nicht in der lage zu lernen anweiseungen richtig umzusetzen.

    bis wir das erfahren haben ,haben wir über 2 jahre eine tierarztodysse hinter uns und ich bin sehr sehr oft an meine grenzen gekommen,hab oft geweint und gedacht "das schaffen wir nie" ,es gab tage da mochte ich nicht mehr mit sam rausgehen ,solche angst hatte ich davor andere hundehalter zu treffen.

    erst ein fachtierarzt und dessen rat eine bestimmte hundeschule aufzusuchen haben die wende gebracht.
    heute 9 mon. später, mit der richtigen medikamenteneinstellung und der liebevollen,kompetenten betreuung der hundeschule sind wir ein großes stück weiter.

    unser hund wird nie einfach sein,immer eine herausforderung an uns ,seine menschen,aber ich liebe meinen hund von ganzen herzen und allein das ist wichtig...... nicht die perfecktion des hundes.


    lg kirsten

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