2 Hunde und die Leinenführigkeit..
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Hey
Ich hab ja eigentlich nur einen Hund, allerdings hab ich oft die Hündin meiner Schwester dabei (oder sie meinen..).
Mein Hund ist mittlerweile schon 7, der Hündin ist knapp 1 Jahr jetzt.
Beiden Hunde haben einzeln gelernt, ordentlich an der Leine zu laufen. Korrekturen waren Blocken bzw Stehenbleiben.Ich bestehe da auch drauf, dass die beiden zusammen ordnetlich laufen - eigentlich sogar noch konsequenter als wenn ich nur einen Hund dabei hab: Wenn beide dabei sind, läuft einer links und einer rechts von mir, und sie dürfen mich nicht überholen (d.h. lieber hab ichs wenn sie etwas hinter mir laufen). Die beiden haben dann kurze Leinen dran (1m).
Das ist schon alleine deshalb so, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass ich die Beiden nicht wirklich führen könnte, wenn die beide vor mir in der Leine hängen. Vor allem wenn da Leute kommen oder andere Hunde oder sowas.
Wie klappt das denn bei anderen??
Bin ich nur irgendwie zu doof??Wenn wir zum Lösen draußen sind, dann muss immer einer bei mir bleiben, der andere darf an der längeren Leine (ca 3-5m) rumschnüffeln usw. Mit zwei Hunden an längeren Leinen verknoten die sich ja ständig.. da werd ich ja wahnsinnig

Vllt bin ich nur nicht für zwei Hunde geschaffen
Ich kenn ein paar Leute die das mit HB= nicht ziehen, Geschirr=ziehen dürfen machen.
Aber die Leute haben dann eben am HB konsequent ihre Leinenführigkeit aufgebaut.lg Christine
- Vor einem Moment
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Hi,
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Das Zauberwort ist Spaß!
Üben nervt dich, das ist das doofe. Also was bewegt deine Hunde dazu bei dir zu bleiben und zwar freudig?
Das findest du heraus und dann gestaltest du die kurzen Geschäftsgänge nicht mehr als nerviges Übel, sondern als eine Gelegenheit zum Spaß haben.
Mit einer Aufpasshündin hatte ich das Problem, sie zog wie eine Irre und ich war nur genervt. Ich bin dann gehüpft wie ein Schulmädchen und habe ein Lied gepfiffen und die Hündin immer neben mir her mit strahlender Schnute, Kreise eingebaut, dann auch mal ein plötzliches Sitz, dann wieder gemeinsam ein Stöckchen gesucht und etwas tauziehen gespielt und meine Einstellung geändert. Für den Hund ist jede Zeit wertvoll, es gibt keine lästigen, schnell mal eben Sachen. So hatten wir auf den Gängen Spaß und meine beiden Hündinnen auch, die ja immer brav neben mir trottelten und diese Zeit auch verloren gegeben haben. Und nachdem ich diese Zeit so wichtig genommen habe wie meine Gasthündin, verbesserte sich ihre Aufmerksamkeit und dann auch mal ohne Programm einfach bei mir laufen war auf einmal nicht mehr so schwer und ich habe das auch bei meinen Hündinnen einfach wieder mehr beachtet und belohnt. Weil es eben nicht selbstverständlich ist. Denn das höre ich bei deinen Erzählungen raus, Kaninchen sind wichtiger ect. Was sonst nicht so arg ist, weil du eben diese Zeit als Nerverei empfindest und deine Hunde aber etwas erleben wollen. Also egal ob leinenführig oder nicht, nutze diese Zeit wieder für etwas gemeinsames, dann wird die Aufmerksamkeit auf dich und das was du möchtest auch besser.Also viel Spaß auf diesen kurzen Gängen, soviel Spaß wie geht, an der kurzen Leine. Mach es euch schön!
Liebe Grüße
Sockensucher -
Also so langsam habe ich das Gefühl, ihr wollt mich nicht verstehen.. *nicht böse gemeint*

Ich schreibe immer wieder ausführlich und denke mir: So, jetzt müsste es richtig verstanden werden -ist aber nicht der Fall.
Ich finde meine Aussagen weder paradox noch ambivalent.

Aber vielleicht hat das Thema kurze Leine für Verwirrung gesorgt. Ich habe für beide Hunde eine 2 Meter Leine. Die Hunde dürfen auf dem Spaziergang die Länge der Leine ausnutzen und wenn ich die Leinenführigkeit trainieren möchte, verkürze ich die Leinen auf 1 Meter. Zusätzlich gebe ich noch ein Kommando. Hund 2 erinnere ich eventuell kurz nachdem wir losgegangen sind nochmal daran, indem ich sie leicht blocke. Das versteht sie eigentlich gut und an Wegen mit Begrenzung klappt das auch gut.
Stehen bleiben und Richtungswechsel haben bei uns nicht geklappt, aber ehrlich gesagt halte ich da auch nicht so viel von.
Da finde ich das blocken doch besser, wobei das je nach Hund vielleicht auch nicht so einfach ist.@Manuu: Und was ist da der Unterschied? Ob ich nun am HB trainiere oder aber die Leine verkürze und durch ein Kommando ankündige, dass jetzt vernünftig an der Leine gegangen wird? Dabei bin ich dann selbstverständlich konsequent.
TanNoz: Natürlich weiß ich das, sonst wäre meine Hündin wohl kaum leinenführig geworden.. (ja, seitdem Hund 2 da ist, bin ich nicht mehr ganz so konsequent und das nutzt Madame gerne mal aus). Ich suche auch kein Wundermittel oder geheime Methoden, wie kommst du auf die Idee?

Sockensucher: Üben nervt mich? WO habe ich DAS bitte geschrieben? Und ich sehe die "Geschäftsgänge" auch nicht als nerviges Übel..
Und meine Hunde interessieren sich sicher nicht für Kaninchen, weil ihnen langweilig ist. Ich weiß ja nicht, ob du schonmal einen richtigen Jäger hattest aber naja..
Mich interessiert einfach, wie die meisten mit 2 Hunden die Leinenführigkeit trainiert haben. Scheinbar trainieren nicht alle nur mit der HB/Geschirr Methode und vielleicht ist hier ja jemand, der auch die Leinen verkürzt.
Ich verstehe nicht, wie hier einige auf die Idee kommen, ich wäre zu faul/nicht konsequent, würde die Spaziergänge als nerviges Übel ansehen, hätte keinen Spaß am Training.. ?!
Aber vielleicht kann ich das mit diesem Beitrag ja klären..
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Zitat
Mich interessiert einfach, wie die meisten mit 2 Hunden die Leinenführigkeit trainiert haben.
4 Hunde, Leinenführigkeit heißt bei mir neben oder hinter mir laufen. Damit habe ich leinenführige, kommunikative, entspannte Hunde, ich kriege ohne weiteres mit, wann sie sich lösen wollen, und ich komme an allem Essbaren unterwegs zuerst vorbei, kann also bei Bedarf auch rechtzeitig was verbieten. -
Achso, ich möchte eben nicht den kompletten Spaziergang nur auf die Leinenführigkeit achten, also wenn die Hunde an der langen 2 Meter Leine laufen. DANN wäre ich vermutlich schnell genervt und hätte keine Lust bzw. keinen Spaß mehr am Training.

Mit meiner Hündin habe ich es ähnlich gemacht. Kurze Strecken an der kurzen (aber 2 Meter) Leine, da konsequent auf die Leinenführigkeit geachtet und sonst lief sie an der Flexi/Schlepp oder eben offline.
Und so machen es doch auch die Leute mit dem HB/Geschirr Training. Also am Geschirr darf der Hund ziehen und zwischendurch wird konsequent am HB trainiert -aber eben auch nicht den ganzen Spaziergang.
Rotbuche: Danke für die hilfreiche Antwort!

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...nur der Vollständigkeit halber: an der Leine laufen heißt bei mir immer ohne Spannung auf der Leine unterwegs sein. Ich muss trotzdem so gut wie nie drauf achten, weil die Hunde meine Regeln nicht bei jedem Spaziergang aufs neue hinterfragen... wär ja noch schöner

Wenn ich mit einem unbekannten Hund zum ersten mal spazieren gehe, nehme ich mir vorher 15-20 Minuten Zeit, länger dauert es so gut wie nie, dem Hund klarzumachen, wie ich mir entspannte Spaziergänge vorstelle. Meistens ist das Thema dann schon gegessen, manchmal braucht ein Hund während des Laufens nochmal eine Erinnerung.
Leinenführigkeit ist kein "Trick", den der Hund lernt, sondern eine Frage des Respekts und der Unterordnung. (Beides meine ich im positivsten Sinne.) Was nicht heißt, dass Hunde Leinenführigkeit nicht auch als "Trick" lernen können (das ist z.B. das Prinzip von ich bleibe stehen, wenn der Hund zieht; ich erkläre meinem Hund dabei nichts, ich führe ihn nicht, er muss selber lernen, welches Verhalten für ihn erfolgreich ist.), es dauert nur sehr viel länger und hat nicht so viele schöne Nebeneffekte. -
[quote="hopeful"]Hund 1 war in bekanntem Gebiet zu 99% leinenführig, seit Einzug von Hund 2 (nicht leinenführig) war ich da ehrlich gesagt nicht mehr so konsequent, beide Hunde nutzen somit das Ende der 2 Meter Leine gerne aus und ziehen auch mal.
Wenn ich die Hunde blocke, funktioniert das ganz gut und entweder laufen beide hinter mir oder Hund 1 auch etwas neben mir. Ohne Begrenzung ist das bei Hund 2 noch schwieriger, vorallem Abends wollen die Hunde mich gerne durch die Gegend ziehen.. "da war mal ein Kaninchen, da könnte ein Kaninchen sein, wir riechen was.."
Außerdem sollen die Hunde den Radius der Leine ja auch teilweise ausnutzen, weil ich teilweise auch mit den 2 Meter Leinen spazieren gehe und ich die Hunde da natürlich nicht nur hinter mir gehen lassen möchte.
Wenn ich einzeln gehe, funktioniert das wesentlich besser, aber die Hunde müssen es ja auch zusammen lernen.. einige unterscheiden ja zwischen HB und Geschirr, aber ich bin beim Thema Hals recht empfindlich und 2 Hunde möchte ich nicht am HB führen. So, meine Überlegung war jetzt, an der langen Leine (2m) dürfen die Hunde ziehen, wenn ich die Leine auf ca. 1 Meter verkürze, dürfen sie nicht mehr ziehen.
Eigentlich wäre es mir am liebsten, wenn meine Hündin (Hund 1) gar nicht an der kurzen Leine ziehen würde (wenn ich da nicht drauf achten wollte, habe ich früher die Flexi benutzt), aber in unbekanntem Gebiet hat das mit der kurzen Leine auch noch nicht so super funktioniert, aber ehrlich gesagt trainieren wir das auch nicht so oft.
2 Hunde mit Flexi ist ja aber eher kompliziert und gerade Abends (wo am meisten gezogen wird) würde das im Chaos enden.
Abends bin ich aber eh froh, wenn beide Hunde ihre Geschäfte erledigen und muss das Thema Leinenführigkeit vielleicht erstmal ignorieren?
Aus den fetten Sachen, schloss ich, dass dir das trainieren von Leinenführigkeit, jetzt keinen Spaß macht und du früher ja nun auch eher nicht trainiert hast. Es klingt eben alles so nach, eigentlich wäre es mir recht, wenn sie nicht ziehen würden, aber da das nicht so funktioniert, sollen sie halt nur teilweise nicht ziehen und Abends bist du aber eh froh, wenn sie nur ihre Geschäfte erledigen. Nach Spaß oder engagierten Training klingt das alles nicht.
Und eben weil ich einen doch recht engagierten Jäger habe, finde ich das mit dem Abends auf Kaninchenjagd eher seltsam. Denn meine zumindest findet den ganzen Tag über Spuren und weiß wo die Kaninchen wohnen, nun gut, in der Dämmerung sieht man sie öfter, aber wissen, das sie mal da gewesen sind und riechen, wo sie jetzt sind ist ja nun nicht von der Tageszeit abhängig. Also kombiniere ich deine Aussage, abends bin ich eh froh, wenn sie ihre Geschäfte machen mit dem dann wird besonders intensiv nach Kaninchen gesucht. Ergo, deine Aufmerksamkeit ist abends nunmal eher gegen null und die Hunde beschäftigen sich halt allein.
Die Idee mit lange Leine, kurze Leine. Da musst du sehen, ob deinen Hunden das als Signal reicht. Wir haben das eher übers Tempo geregelt, es gab den wir müssen was erledigen Schritt, der war so schnell, dass sie eben neben mir einen lockeren Trab laufen konnten, da wurde mitgegangen, nicht geschnüffelt und getrödelt, weil ich eben einfach keine Zeit fürs trödeln hatte und dann den Schlendergang, ihr dürft Zeitunglesen, wir haben die Zeit und das war dann auch verbunden mit kurzer und langer Leine, einfach weil, wenn sie mit mir gelaufen sind, blieben sie bei mir und die Leine hätte auf dem Boden geschleift. das habe ich am Anfang streng getrennt, damit die hunde es begreifen können, was wann gilt. Später dann merkten sie eben von selber, wann es strecken waren, die ich zum Beispiel einfach wegen vieler Leute schnell passieren wollte, dann ihnen wieder schnüffelzeit gegeben habe und dann eben wieder Tempo gemacht habe, weil wir vielleicht zu spät gekommen sind. Wenn sie es nicht von selber gemerkt haben, habe ich es eben angekündigt. Das spielt sich dann nach einer Anfangszeit auch schnell mit mehreren Hunden ein. Ich habe jetzt drei.
Aber ziehen im sinne von ich habe soviel Druck auf der Leine, dass ich mich zum Gegenhalten gedrängt fühlte, das habe ich nunmal am Anfang abtrainiert. Was bedeutete, dass ich mir die Zeit genommen habe das zu "erklären" und mit einem Wort zu belegen. Zogen sie, gabs ein :nicht ziehen! mit einer Korrektur, also am besten wenn sie gerade anfingen zuviel Spannung draufzugeben habe ich mich geräuspert oder mit der Schuhsohle ein Geräusch gemacht, gabs dann Aufmerksamkeit nach hinten zu mir, habe ich gelobt, bin sofort weiter, haben sie nicht gezogen, habe ich gelobt, sind sie wieder über die Grenze räusper usw.
Das muss man meiner Meinung nach einmal richtig erklären und dabei bleiben und da das erstmal Arbeit macht, würde ich mich dann nicht an der zwei Meterleine wieder rumziehen lassen. Aber wenn die Arbeit mal getan ist, dann muss man nur noch bei außergewöhnlichen Sachen erinnern und das wird eben dann immer weniger. Je nachdem wieviel man Leine läuft, dann auch recht schnell. Und dann ist es egal, wieviel Leine man gibt, es wird eben genau der Rahmen dann ausgenutzt. Wobei es mir dann relativ egal ist, ob sie den vor mir, seitlich oder hinter mir ausnutzen. Wenn man eben trainiert. Was bei dir so klingt, als wäre es nie so recht dein anliegen gewesen, da du auf Flexleine umgestiegen bist und es in unbekannteren Gebieten, nach deiner aussage, dann wohl noch nie recht geklappt hat.
Übrigens habe ich das am Geschirr geübt und meine trugen eben erst dann Halsband, als sie es zuverlässig konnten. Geschirr finde ich einfach nicht so bequem für den Hund, besonders da wir viel im Wald unterwegs sind und im Wasser und meine Hunde auch viel mit anderen spielen.Jetzt schreibst du ja, das das alles eigentlich gut funktioniert, deshalb sehe ich da das Problem nicht, wenn du gerne blockst, dann tue das doch weiter. Warum es nicht so recht klappt, schreibst du selbst, denn du schreibst, dass du seit dem Zweithund nicht mehr so konsequent bist. Deshalb hat man das Gefühl, du fragst nach einem Wundermittel, wo man ohne Konsequenz zum Ziel kommt. Denn die Lösung kennst du ja schon, entweder du bist konsequent oder du trainierst mit zwei Flexleinen klarzukommen, es gibt ja auch die mit Gurtband, die können sich nicht ganz so fies verheddern wie die mit den dünnen Leinen. Das könnte auch eine Lösung sein, so als Mix aus Flex und Schlepp...
Also in jedem Fall, dann noch viel Erfolg beim finden von passenden Antworten und auch beim doch nicht so verhassten Training.

Liebe Grüße
Sockensucher -
für mich gibts nur:
Konsequenz mit einem Hund ... lernen, in allen möglichen Situationen dauerhaft an lockerer Leine zu laufen, bzw. auch ohne Leine neben mir mit Kommando
das gleiche mit dem 2.
und dann gemeinsam üben
Blocken ist zwar eine niedliche Variante, aber ich stelle mir das gerade auf freiem Feld vor, also da, wo es keine Grenzen gibt, wo du deine Hunde abdrängen kannst

für mich gilt übrigens immer: Kurze Leine (normal) = lockere Leine
egal ob zu Fuß, zum Feld kurz, beim Rad fahren, etc.
es gibt da keine Ausnahmen
und man kann wunderbar 2 Schleppleinen nutzen ;-)
dazu ist es nur praktisch, dass die Hunde wissen
Feld etc. tabu
auf den Wegen bleiben
"Warte"
und von links nach rechts wechseln können auf Kommandoaber sowas erfordert auch Training und Konsequenz
Viele Grüße
Manu und Jagdsau Luna
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Zitat
...nur der Vollständigkeit halber: an der Leine laufen heißt bei mir immer ohne Spannung auf der Leine unterwegs sein. Ich muss trotzdem so gut wie nie drauf achten, weil die Hunde meine Regeln nicht bei jedem Spaziergang aufs neue hinterfragen... wär ja noch schöner

Wenn ich mit einem unbekannten Hund zum ersten mal spazieren gehe, nehme ich mir vorher 15-20 Minuten Zeit, länger dauert es so gut wie nie, dem Hund klarzumachen, wie ich mir entspannte Spaziergänge vorstelle. Meistens ist das Thema dann schon gegessen, manchmal braucht ein Hund während des Laufens nochmal eine Erinnerung.
Leinenführigkeit ist kein "Trick", den der Hund lernt, sondern eine Frage des Respekts und der Unterordnung. (Beides meine ich im positivsten Sinne.) Was nicht heißt, dass Hunde Leinenführigkeit nicht auch als "Trick" lernen können (das ist z.B. das Prinzip von ich bleibe stehen, wenn der Hund zieht; ich erkläre meinem Hund dabei nichts, ich führe ihn nicht, er muss selber lernen, welches Verhalten für ihn erfolgreich ist.), es dauert nur sehr viel länger und hat nicht so viele schöne Nebeneffekte.Das hört sich gut an, wie übst du das denn, wenn ich fragen darf?

Und achten deine Hunde auf die anderen Hunde? Also wenn zb. ein Hund ein Geschäft an der kurzen Leine erledigt, bleiben die anderen dann stehen oder musst du immer (ob jetzt ein Hund schnüffelt oder ein Geschäft erledigt) die anderen dazu auffordern, stehen zu bleiben?

Ich kann mir das mit 4 Hunden irgendwie so schlecht vorstellen. Wie lang sind deine Leinen? Hast du 4 einzelne Leinen?
Maanu: Ich benutze auch 2 Schleppleinen, steht im ersten Post.
Und ja, auch dann wird konsequent trainiert.
Inwiefern hat Luna sich denn früher an der Leine stark eingeschränkt gefühlt? Wie hast du denn mit ihr die Leinenführigkeit geübt? So wie ich es bisher verstanden habe, ist Kira ja ein Streber und da musstest du dich bei 2 Hunden vermutlich immer relativ wenig auf sie konzentrieren, oder?Naja, das mit dem blocken funktioniert bei meiner Hündin gut, also im Endeffekt war das gar nicht mehr notwendig. Sie durfte die Leine ausnutzen, wenn sich die Leine fast gestrafft hat (selten), habe ich sie mit einem Hey ermahnt und wenn sie meinte, ich müsste sie alle paar Schritte ermahnen (das habe ich nur höchstens 2 mal gemacht), durfte sie eben erstmal nur hinter mir laufen. Oder ich bin stehen geblieben und sie musste mit einem "zurück" eben zurück zu mir kommen. Also es ist jetzt nicht so, als wenn das ohne Begrenzung nicht geklappt hätte.
Nur bei meiner neuen Hündin ist das mit Begrenzung eben noch einfacher, also gerade wenn ich mit beiden Hunden unterwegs bin.
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Kira war Streber, ja ... dann kam Luna und dann wars erst mal vorbei mit Streben und sie hat so einiges von Luna übernommen ;-)
Luna war ein Hund, der Freiheit gewöhnt war, keine Leine und Einschränkung kannte, etc.
Letztendlich habe ich ihr erklären müssen, dass sie von mir abhängig ist und sich an meine Regeln zu halten hat

Wie?
Mit Drehen, warten, etc.Agiert der Hund, mache ich das entgegen gesetzte
Agiere ich und Hund reagiert, wird gelobtund ja, es kostet Zeit
und es kostet Nerven
und es macht nicht immer Spaßaber ohne Konsequenz kann kein Hund effektiv lernen
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