Junghund flippt im Urlaub völlig aus, wieso???

  • Den ersten Urlaub mit dem Jungspund haben wir gamacht als sie 3 Monate alt war.Wir sind für eine Woche an die See gefahren.

    Welpi stand dann oben auf der Düne und konnte es gar nicht fassen,es entgleisten ihr sämtliche Gesichtszüge 8O .Die Weite,das rauschende Meer,der viele Sand und die tollen Gerüche.

    Bloss nicht zu weit weggehen (leider schlechte Qualität)

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    Wir sind nach knapp 20 Minuten wieder zum Bungalow gefahren.Welpi war völlig fertig und man hat den restlichen Tag nicht mehr viel von ihr gesehen :D

    Nicht mehr ganz in die Kudde geschafft
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    Edit by Mod: :D :gut: Tolles Bild, aber leider zu groß!
    Daher als Link umgewandelt.
    Bitte auf die zulässige Bildgröße achten.

  • Zitat

    Ach und sein Geschäft hat er auch mal hier ins Ferienhaus gemacht, obwohl Stubenreinheit eigentlich schon länger kein Thema mehr ist...

    "Kein Thema" vielleicht - aber zuverlässig stubenrein würd ich jetzt nicht vor dem 6. Lebensmonat unterschreiben...... ;-) Also - freu Dich, wenns daheim klappt!

    Wie hier schon geschrieben: alles ist neu, Leute fremd, Du hast plötzlich sicherlich viel mehr Zeit, Hund überdreht vielleicht auch ein bisserl. Das ist wie bei kleinen Kindern: mach was Aufregendes, und sie sind abgelenkt und machen in die Hose, oder sie müssen einfach vor lauter Aufregung öfter auf den Topp... ;-)

  • Editieren geht nimmer....

    ....nochwas: denk Dich mal in den Hund rein: Du hast ihn geholt, da wurde er aus seinem Zuhause (Mama/Geschwister) und allen Bekannten Dingen rausgerissen. Jetzt ist es max. 8 Wochen später, und Du fährst mit ihm in den Urlaub. Der Hund weiß doch gar nicht, daß das nur "Urlaub" ist, der weiß nicht, daß es hinterher wieder zurück geht! Für den wurde er jetzt zum zweiten mal in seinem soo kurzen Leben aus der inzwischen vertrauten Lebenssituation komplett herausgerissen! Er kennt es noch nicht, daß man wohin fahren und dann wieder heimkehren kann. Er hat nur die Erfahrung gemacht, daß er jetzt zum 2. Mal "herausgerissen" wurde aus allem, was ihm vertraut war. Er weiß noch nicht, daß Dein Zuhause auch seins auf Dauer ist, und jetzt nur Abwechselung angesagt ist.

    Damit er jetzt nicht lernt, dauernd auf "Habacht" zu sein - könnt ja wieder passieren-, würde ich gerade im Urlaub darauf achten, gewisse Rahmenbedingungen für so einen jungen Hund beizubehalten: seine Gassizeiten, seine Schlafzeiten, Fütterungszeiten, Körbchen von daheim, die ihn betreuende Person nicht ändern (zB nicht plötzlich nur noch mit dem Mann/den Kindern spazierengehen lassen), um dem Hund eine gewisse Stabilität und Konstanz zu geben. Damit nicht alles fremd ist, er einen vertrauten Rahmen hat, und nach der Heimfahrt nicht wieder erst mal 1-2 Tage am Rad dreht.

    Später geht das alles problemlos, ich kann meine inzwischen (5,5 und 6 und 11 Jahre alt) in einem völlig fremden Hotelzimmer (!) "abstellen", um zum Abendessen ins Hotelrestaurant zu gehen. Das geht aber erst später, wenn der Hund eben immer wieder über die Jahre hinweg die Erfahrung gemacht hat, daß Frauchen immer wiederkommt, egal wo sie sind, bzw., wenn ich deutlich gemacht habe, daß ich wiederzukommen gedenke, indem ich z.B. ein paar Gegenstände im Zimmer verteilt habe (der Bossl liegt gern auf meiner getragenen Fleecejacke, mit dem Ding kann ich den überall "lagern" *gg) und damit "Unseres" und "hier bleiben wir" signalisiere.

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