Gebärmutterentzündung
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Hallo!!!
Ich habe mich eben hier angemeldet, um meine Erfahrungen mit der Gebärmutterentzündung meiner 7 jährigen Boxerhündin Bonny zu teilen.
Alles fing ganz normal mit der Läufigkeit an...
Nach 2 Wochen Läufigkeit war noch kein Ende abzusehen, dabei dachte ich mir zuerst gar nichts. Die 3. Woche fing an, nur als sie in der 4. Woche immernoch blutete machte ich mir Sorgen und ging zum Tierarzt, der mir dann nach Untersuchung promt Antibiotika und ein homöopathisches Mittel(zum abbluten) mitgab.
Nach 5 Tagen schien alles wieder ok zu sein....dachte ich
Plötzlich lief kein Blut mehr aus der Vagina, sondern ein übelriechendes Eiter-Blutgemisch. Natürlich ging ich sofort wieder zum Tierarzt, der ihr diesmal wieder Antibiotika spritze und etwas von Gebärmutterentzündung sagte, das war am Montag. Schließlich sollte ich noch in die Apotheke fahren und ein zusätzliches Mittel holen...auf dem Weg dorthin sagte mir mein Gefühl :"Nein!!!" Ich also wieder beim Arzt angerufen und nach einem Termin für eine OP gebeten,weil ich mich ja vorher schon eingehend informiert hatte.
Er antwortete mir, das er am Freitag einen Termin hätte und ich sagte zu.
3 lange Tage des Wartens begonnen und meinem Hund ging es immer schlechter. Sie lag nur noch auf ihrer Decke, wollte nicht mehr aufstehen und auch nichts mehr fressen. Es war schrecklich mitansehen zu müssen, wie meine Bonny leiden musste
Ich versuchte es mit Leberwurst und allem Möglichen...
Dann war endlich Freitag und ich fuhr mit ihr zum Tierarzt...vor 5 Stunden hab ich sie abgeholt und ihre Gebärmutter war 4 mal so groß wie normal und prall gefüllt mit Eiter. Noch ein paar Tage länger und sie wäre gestorben.
Nun liegt sie hier und schläft noch tief und fest und ich hoffe,das sie, wenn sie aufwacht möglichst wenig Schmerzen hat und es ihr bald besser geht und das sie nicht so arg mit der Hormonumstellung zu kämpfen hat... - Vor einem Moment
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Hi,
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Schön das deine Maus die OP gut überstanden hat.
In ein paar Tagen hat sie das schlimmste hinter sich, dann gehts wieder bergauf.Das dein TA die OP so lange herausgezögert hat, kann ich allerdings gar nicht nachvollziehen.
Eine Pyometra ist ein akuter Notfall und wenn es dem Hund trotz Antibiotika zunehmend schlechter geht muss umgehend (!!!) operiert werden.Nun ja, sie hat es ja zum Glück gut überstanden.
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Vielen Dank...
Im Moment is sie schon in der Aufwachphase
Mir fällt ein Stein vom Herzen -
Hey :-)
Und wie gehts es deiner Maus heute? Hat sie alles gut überstanden und frisst sie wieder?
Deine Geschichte klingt ja wirklich furchtbar - finde es aber total klasse, dass du auf dein Bauchgefühl gehört hast und von selbst einen OP-Termin vereinbart hast.
Manchmal fragt man sich wirklich, wofür Tierärtze eigentlich bezahlt werden...
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Oh ihr Armen! Alles Gute an deine Maus!! Die Pyometra war immer mein Albtraum...Jill ist davon verschont geblieben.
ZitatManchmal fragt man sich wirklich, wofür Tierärtze eigentlich bezahlt werden...
Ich mag solche Sätze nicht...es gibt in jedem Beruf schwarze Schafe...deswegen kollektiv über eine Berufsgruppe zu nörgeln, stört mich ein wenig.

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Jaja die bösen TÄ

Schön, dass es deiner Hündin wieder gut geht und sie die OP gut überstanden hat! Meine verstorbene Hündin hat die Pyometra (eine offene) durch Medikamente GsD gut überstanden und wurde erst einige Monate danach operiert..
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Hallo ihr Lieben!!
Die Nacht um halb 3 stand meine Maus vor mir an der Couch und gab mir einen Kuss
bin dann sofort aufgestanden und mit ihr raus...scheint alles soweit gut zu sein mit ihr, nur trinken wollte sie noch nich,aber da gibt es ja bei ihr den schönen Trick mit der Duschbrause, die sie über alles liebt. Denke mal, wir sind jetzt aus dem Gröbsten raus...noch 3 Tage Antibiotika und dann sollte es gut sein. Bin echt happy...
Aber das mit dem TA hat mir auch zu denken gegeben...es war ja schon ein akuter Fall bei ihr. Vielleicht sollte ich mir doch einen anderen suchen.
Vielen Dank für eure Genesungswünsche

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Hi,
Mich wundert es auch etwas, dass der TA das nicht mehr wie ienen Notfall behandelt hat. Bzw. aus meiner Sicht wäre es richtig gewesen, wenn der TA dich über mögliche Therapien aufgeklärt hätte.
Klar kann man eine Pyometra auch mit Medikamenten behandeln, aber ich finde der TA sollte hier beide Optionen, OP und Medikamente, mit dem Hundebesitzer durchsprechen.
lg,
Sanne -
Schön, noch eine Boxermaus

Dein Anlass hier zu schreiben ist natürlich nicht so schön
Hoffen wir das Bonny wirklich alles gut überstanden hat und schnell wieder die Alte ist.Vielleicht hast du ja Lust deine Bonny mal in einem eigenen Fotothread für sie vorzustellen. Ich wäre auf jeden Fall schonmal regelmässiger mitleser

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2.Tag nach der Op und meine Maus hat grade nen Napf voll Futter gefressen,getrunken und nun liegt sie neben mir auf der Couch
kuscheln..
Dienstag zum Fäden ziehen, aber ich denke, wir haben das Schlimmste überstanden
Jetzt gehts mir auch wieder besser - Vor einem Moment
- Neu
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