Welpenspielgruppe sinnvoll?
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Es ist wie mit allem anderen auch. Gute Gruppen sind gut, schlechte eben schlecht.
Ich war in verschiedenen, um zu schauen. In einer standen die Besitzer draußen und hinterm hohen Zaun kämpfte eine 19 Jährige mit 15 Welpen. Mit dem Erfolg, dass die Mobber nur warten mussten, bis sie beschäftigt war und die verschreckten in der Ecke hockten. Horror!Dann eine wo es schon sitz und Platz und hier und bleib gab, also Drill, zwar mit Leckerlies, aber drill und viel viel Du darfst nicht zum (bösen?!) anderen Welpen, du bist hier um zu hören. Ja, daaa versammeln sich die Eislaufmütter ... mit ihren Hunden, die dann angeblich nie andere Hunde brauchen. JA, kein wunder, wurde ja auch frühst abtrainiert.
Gelandet bin ich dann bei der Gruppe, wo alle zusammenkommen, die Trainer was erklären und erzählen, mal was gemacht wird, wie Plastiksäcke erkunden und Abruf. Aber eben meist Spiel unter verschiedensten Hunden. Auch die Knautschgesichter und und und. Für meine toll. Und auch schön zu sehen, wie die Dogge und bester Kumpel winzlingsJacky durch die Gegend toben. Wir haben dort ihre besten Freunde kennengelernt und ich neue Freundinnen gefunden.
Aber eben auch nicht für jeden. Zur Zeit gibt es viele weiße winzlings Wuschel, 5 kamen gut klar, es wurde besonders auf sie geachtet. Eine Hündin schob aber Panik. Nach dem zweiten Mal nur zuschauen und Panik schieben, wurde sie in die Miniagilitygruppe eingeladen, da gab es eine Yorkiehündin, die super spielte und sie hat es geschafft die Kleine so anzuspielen, dass sie Lust bekam mitzuspielen. sie waren fast gleich groß, aber die Yorky eben viel erfahrener. Dann hat sie unter den älteren Minis viel Selbstvertrauen getankt und eben tatsächlich einen kleinen Grunderziehungskurs gemacht mit Tunnellaufen und allem was sie so mitmachen konnte. Erst dann ist sie in die Junghundgruppe gewechselt, wo es wieder gemischt war. Da hatte sie dann keine Probleme mehr mit den großen mitzuhalten und auch mal selbstbewusst nein zu sagen. Als das geklärt war, sind sie dann in der Miniagylitygruppe geblieben.
Also ich mag gemischte Gruppen, wo ich meinem Hund Verhalten für alle Größen zeigen kann, zum Beispiel sich für kleine hinzulegen und sehr vorsichtig zu sein und ich finde gleichaltrige immens wichtig, denn wir trennen die hunde von ihren acht Wochen alten Geschwistern, das ist nicht artgerecht Einzelwelpe unter Erwachsenen zu sein. Auch Welpen bringen sich gegenseitig Dinge bei, die erwachsene Hunde anders machen. Und es ist einfach ein Spaß und das sollte es auch sein, in einer großen Gruppe zu toben.
Wichtig finde ich, dass den Welpen gezeigt wird, wie man richtig spielt. Ist ein welpe zu grob, setzt man sich eben dazu und bremst den groben und ermuntert den überforderten. Es ist schön zu sehen, wie der Welpe dann beginnt zu verstehen, wie es besser läuft, man mit kleinen nicht so spielen kann, wie mit großen, dass der eine gerne wildes knurren mag, der andere aber Angst bekommt. Für Sitz Platz Fuß brauche ich keine Hundeschule, aber die konzentrierte Erfahrung mit unterschiedlichen Hunden, wo alle Besitzer da sind und das Beste für ihren Hund und die anderen wollen und es einen Trainer gibt, der Interpretationshilfe leistet und neutral ist (Welpenbesitzer sind nunmal ein Stück weit besorgte Löweneltern), das habe ich nur in einer Welpenspielstunde... wenn sie gut ist. - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich bereue, dass ich mit Schiller nicht in eine Welpenstunde gegangen bin... er hatte hier nie genug Hunde , wenn dann immer nur vereinzelt welche... so das er Anfangs in der Spiel und Tobestunde echt Probleme hatte sich einzufügen... Zu unserer Trainierin (Lind Art) würde ich jederzeit einen Welpen in die Welpenstunde geben... die Welpen die den Kurs als Junghunde verlassen sind super drauf :)

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eine gute Welpengruppe finde ich auch wichtig damit der kleine schon früh den sozialen umgang lernen kann. Geht zwar auch bedingt mit erwachsenen hunden aber "kinder" unter sich spielen doch noch am schönsten.
eine gute Gruppe erkennst du daran das die anzahl der Welpen den Trainer nicht überfordern, das hängt ganz von den welpen ab 8 rhuige welpis sind anspruchsloser als 4 draufgänger.
es sollte auch eine gesunde mischung zwischen "das regeln die unter sich" und eingreifen des menschen stattfinden. genauso verkehrt wie bei jedem quietschen einzugreifen ist es für mich garnicht einzugreifen, ist halt von der situation abhängig.
der spass und die Erziehung sollte aber in jedem fall im vordergrund stehen. Bei uns lernen der halter zwar auch wie er seinen Hund ins legen oder setzen lockt aber vorrangig damit der Mensch eine Anleitung hat wie er es dem kleinen vermitteln kann. Der rest besteht z.b. aus kleinen erziehungsübungen, bindungsaufbau, vermitteln von theoretischen wissen, ... aber vorallem spielen spielen spielen :-)
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Ich sehs so, wenn man keine souveränen Althunde in der Umgebung hat, zu denen der Welpe regelmäßig Kontakt haben kann, dann von mir aus.
Aber da eben auf alles was bereits genannt wurde, achten!Mein nächster Welpe wird mit den Hunden die ich kenne Kontakt haben und vermutlich keine Welpengruppe besuchen, wenn dann die, die meine Trainerin veranstaltet (max. 5 Welpen, 2 souveräne Althunde).
Meiner Erfahrung nach lernen Welpen nicht viel mehr als Mobbing voneinander - außer sie sind sich körperlich ebenbürdig.
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Wie gesagt...pauschalisieren kann man das nicht und gerade im Bereich der Welpengruppen gibt es viel "Schund"...aber trotzdem war ich mit allen Hunden immer in ausgesuchten Welpengruppen und würde das auch weiterhin so handhaben. Kontakt zu souveränen Althunden ist gut und wichtig, für Erziehungsfragen brauche ich auch keine Welpengruppe mehr, aber ich find (angeleiteten!) Kontakt zu gleichaltrigen Hunden durchaus wichtig für die Entwicklung eines Welpen/Junghundes. Es ist doch eigentlich unnatürlich, dass ein Welpe mit 8/9/10 Wochen von seinen Geschwistern getrennt wird und ich hatte immer das Gefühl, dass meine Welpen es sehr genossen haben mal mit anderen Welpen zu toben...denn das machen doch die wenigsten Althunde, die bringen denen Manieren bei, aber auf "Welpenspielereien" stehen die doch eher nicht...
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warum ist immer die rede von einem althund? hunde untereinander sind so unterschiedlich (bedenkt man allein schon das aussehen) und was der eine tolleriert ist dem anderen nicht immer recht. Bei der sozialisierung sollte es darum gehen den hund möglichst guten kontakt mit vielen unterschiedlichen hunden zu geben (auch hier kann man übertreiben). ein althund der vielleicht auch noch der eigene ist ist zwar ganz nett reicht aber bei weitem nicht aus....
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Nicht nur einer und nicht nur der eigene.
Von meiner Bonnie würde ein Welpe nicht viel lernen, da sie mit der Kommunikation mit Hunden selbst oft Probleme hat.
Sie wiederum hat schon gewisse Sachen von Nico "gelernt", die zu erkennen sind wenn sie mit anderen Hunde zusammen ist, quasi gewisse Manieren (bei Hunden die sie besser kennt).Ich kenn viele, sehr souveräne erwachsene Hunde, einige die sich viel gefallen lassen, andere die schneller Grenzen setzen. Also durchaus unterschiedliche Hunde. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ein Welpe davon viel lernen könnte.
Welpen gibts bei uns in der AG Truppe usw sowieso immer mal, und so wies aussieht wird mein zukünftiger Welpe sowieso weiterhin regelmäßigen Kontakt mit seinen Geschwistern haben (mind. 1x die Woche). -
Ich finde ne Spielgruppe sehr sinnvoll. Aber Spielen unter Anleitung :). Bei uns gabs auch zwischendrin immer ein paar einfache Übungen. Warum sollen Welpen viele andere Hunde kennenlernen? Ganz einfach es gibt viele Rassen, wir haben zum Beispiel nen Rhodesian Ridgeback auf den viele Rüden zur Zeit sehr agressiv reagieren was u.U. an seinem Ridge liegen kann, für diese Hunde ist Chuma bedrohlich da er ja permanent sozusagen nen Kamm aufstellt. Lernen die Hunde aber schon von Welpen Alter an, dass da nichts bedrohliches dran ist, lernen sie später souveräner mit dieser Rasse umzugehen. Ist aber auch bei Hunden so, denen dann Fell über die Augen wächst. Andere Hunde sehen dann die Augen nicht und erkennen womöglich keine Beschwichtigungssignale dieser Hunde (z.B. Wegsehen). Dies verunsichert auch wieder und kann eben in den schlimmsten Fällen zu Agressionen führen. Daher finde ich es sehr wichtig, dass Hunde gut sozialisiert werden und viele andere Rassen kennenlernen.
Grüße
Csaui -
Also wir haben einen Althund hier und gehen mit unserem Welpen trotzdem zur Welpenspielstunde.
Unsere alte Hündin ist selbst oft unsicher und manchmal viel zu gutmütig.Bei unserer Hundeschule läuft es meiner Meinung nach gut ab. Es gibt 2 Trainer, die zwei gut erzogene "Althunde" mitbringen, die die Kleinen auch mal zurechtweisen.
Die Trainer greifen ein, wenn es beim Spielen "zu doll" wird, aber auch nicht bei jeder Kleinigkeit.
Die Hunde werden dort frei laufen gelassen und dürfen spielen. Ab und zu werden sie abgerufen und es gibt kurze Trainingseinheiten mit "Sitz", "Platz", "Bleib" ,usw. danach dürfen sie wieder spielen.
Zwischendurch gibt es einen kleinen Theorieteil, denn nicht nur die Hunde sollten lernen sondern auch die Halter.Auch kommt ein Trainer zu einem, zeigt und erklärt einzelne Trainingsschritte mit viel Geduld und ist dabei sehr freundlich.
Ich denke, man sollte sich die Hundschule vorher wirklich angucken und bei mindestens einer Stunde zugucken. Wenn es gut abläuft, finde ich, spricht nichts gegen das Welpenspielen

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Zitat
Ich finde ne Spielgruppe sehr sinnvoll. Aber Spielen unter Anleitung :). Bei uns gabs auch zwischendrin immer ein paar einfache Übungen. Warum sollen Welpen viele andere Hunde kennenlernen? Ganz einfach es gibt viele Rassen, wir haben zum Beispiel nen Rhodesian Ridgeback auf den viele Rüden zur Zeit sehr agressiv reagieren was u.U. an seinem Ridge liegen kann, für diese Hunde ist Chuma bedrohlich da er ja permanent sozusagen nen Kamm aufstellt. Lernen die Hunde aber schon von Welpen Alter an, dass da nichts bedrohliches dran ist, lernen sie später souveräner mit dieser Rasse umzugehen. Ist aber auch bei Hunden so, denen dann Fell über die Augen wächst. Andere Hunde sehen dann die Augen nicht und erkennen womöglich keine Beschwichtigungssignale dieser Hunde (z.B. Wegsehen). Dies verunsichert auch wieder und kann eben in den schlimmsten Fällen zu Agressionen führen. Daher finde ich es sehr wichtig, dass Hunde gut sozialisiert werden und viele andere Rassen kennenlernen.
Grüße
CsauiHuhu;
da möcht ich dir widersprechen
Der "RIDGE" liegt auf dem Rücken an und ist nicht hochgestellt wie bei einer Drohgebärde! Das können andere Hunde sehr gut unterscheiden! Denn eine aufgestellt BÜRSTE von RUTENANSATZ bis Hals hin sieht doch ganz anders aus und auch die Körpersprache des jeweiligen Hundes ist dann eine ganz andere
Das die Rüden aus eurer Gruppe da momentan "aggressiv" reagieren kann an tausend anderen Gründen liegen z.B. Alter der Hunde; Fehlverhalten usw usf (mag ich hier nicht beurteilen, kenne euch udn die Gruppe ja nicht)
Und nu zurück zum Thema:
Ich finde auch das WelpenSpielGruppen unter Anleitung und mit diversen kleineren Übungseinheiten sinnvoll sind. Ich fühlte mich in unserer Welpengruppe immer sehr gut aufgehoben; denn dort waren immer 5 Trainer und es wurden die spielenden Welpen beobachtet und auch immer erklärt warum, wieso und weshalb, der oder der Hund sich gerade so verhält etc... es war eben immer iwie ein "Seminar" zur Körpersprache der Hunde untereinander.
Ausserdem gab es jede Woche etwas neues zu entdecken wie z.B. Bällebad/ Planen/ versch.Untergründe/ WelpenPool/ wehende Fahnen undundund...... Zwischen den Spieleinheiten gab es immer kleinere Übungen zu den Basics HIER/ Sitz & Platz und viiiieeele Übungen zur Bindung des Mensch-HundTeams.Ich würde immer wieder eine solche Welpengruppe besuchen!
Wichtig finde ich auch, das die grösseren Rassen lernen sich auf die kleineren einzustellen bzw das man auch als Halter die "Angst" verliert wenn man auf eben einen grösseren oder auch kleineren Hund im Alltag trifft. - Vor einem Moment
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