Der 2. Anfall - was könnte es sein?
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Hallo,
vor ca. 5-6 Wochen hatte mein Hund das erste Mal einen Anfall. Er lag in seiner Kudde und hat eigentlich gedöst. Ich saß ca. 2 Meter von ihm entfernt am Tisch und habe gefrühstückt. Auf einmal steht er halb auf und fällt mir aus seiner Kudde entgegen. Der Schwanz eingeklemmt, der Körper bucklig, die Ohren nach hinten und die Beine wie 2 große A's (wenn man von vorne guckt). Er hat mich ganz ängstlich angeguckt, hat getorkelt und immer mal wieder gezittert, aber nicht durchgängig. Das ganze ging vllt 30 Sekunden oder so, wenn sowas ist kommt es einem ja immer wie eine halbe Ewigkeit vor. Danach war alles wieder ganz normal.
Ich habe einer Bekannten Hundephysiotherapeutin davon erzählt und sie hat meinen Hund behandelt. Er hatte wohl was mit dem 1. und 2. oder 2. und 3. Halswirbel. So genau weiß ich es nicht mehr.Heute kam ich von der Hundewiese und musste nochmal schnell einkaufen. Also habe ich den Hund im Wagen gelassen und war nach ca. 15 Minuten wieder am Wagen. Ich habe mich reingesetzt und wollte losfahren. Mein Hund lag im Auto auf der Seite, hat seinen Kopf gehoben und wirkte etwas verwirrt, als hätte er gerade richtig tief und fest geschlafen und wüsste nicht wo er ist. Ich hab mir nichts bei gedacht und den Motor angemacht, Gang eingelegt, nochmal in den Rückspiegel geguckt und den Wagen wieder ausgemacht. Mein Hund ist aufgestanden, kam an die Rückseite meines Sitzes und hatte die gleichen Symptome wie letztes Mal. Eingeklemmter Schwanz, Ohren nach hinten, Körper bucklig, A-Beine, phasenweise zittern. Ich bin ausgestiegen und habe ihn dann festgehalten. Es waren wahrscheinlich wieder so 20-30 Sekunden, danach hat er sich hingelegt und weiter geschlafen. Auch hier gibt es keine weiteren Auffälligkeiten.
Im Internet habe ich vom Vestibular Syndrom gelesen. Allerdings sind die Symptome schon etwas anders als die, die mein Hund hatte.
Irgendjemand eine Idee, bzw. einen Verdacht was es sein könnte?Seit Kurzem hat mein Hund extreme Angst vor Gewitter und vor lautem Regen. Er ist 2 Jahre alt, wurde letzte Woche kastriert, hatte vorher einen Kastrationschip, wenn ihr mehr wissen müsste/wollt sagt Bescheid.
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Hi,
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Pfhh, was könnte das sein ? Das könnte ne Menge sein.
Warst du schon beim TA ? Das sollte definitiv dein nächster Weg sein und ich finde ziemlich zügig.Tut mir auf jeden Fall leid und ich hoffe sehr das es nichts allzu schlimmes ist.
Fahr morgen zum Doc deines Vertrauens !!
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Mir ist schon klar, dass es ne Menge sein kann, aber es kann ebenso sein, dass hier Jemand ist, dessen Hund die gleichen Symptome hat.
Beim TA war ich noch nicht. Es war eben heute der 2. Anfall und der letzte war 5-6 Wochen her. Da er es vorher noch nicht wieder hatte, habe ich es auch nicht für schlimm befunden. -
Wenn es vor der Kastra auch passiert ist, dann wird es da wohl eher nicht dran liegen.
Bibo hatte mal einen Anfall, da hatte sie soviel Luft im Darm, dass der dabei war, sich zu drehen.
Ich würde zum TA und ein Röntgenbild machen und einen Ultraschall vom Bauch.
Röntgen würde ich die komplette Wirbelsäule, um nichts zu übersehen. -
Das könnte auch ein leichter epileptischer Anfall gewesen sein.
So ähnlich fings bei unserem ersten Hund auch an. -
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Hi,
ich würde es beim nächsten mal auf Video aufnehmen. Dann hast Du etwas was Du dem TA zeigen kannst.
Wo du allerdings trotzdem schonmal hingehen solltest. Ich renne nicht wegen jedem Quatsch zum TA. Aber bei sowas wäre ich schneller da als man bis drei zählen kann.Die Blutwerte sollten wenigstens mal getestet werden.
Wenn es schlimmer wird machst Du dir Vorwürfe.
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So wie du das schilderst denke ich auch an epileptische Anfälle oder erst mal unspezifisch eben Krampfanfälle.
Das kann mehrere Ursachen haben von Stoffwechselproblemen über Zucker bis zur ererbter Epilepsie.
Du solltest auf jeden Fall ein großes Blutbild machen lassen!
Ich habe jetzt nicht nachgeschaut, was ist er für eine Rasse?
LG Sabine
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Danke für die Antworten.
Er ist ein Labrador - Rhodesian Mix
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Zitat
Mir ist schon klar, dass es ne Menge sein kann, aber es kann ebenso sein, dass hier Jemand ist, dessen Hund die gleichen Symptome hat.
Das kann natürlich sein, es ist ja auch nicht schlimm das du gefragt hast, allerdings denke ich das selbst wenn du jemanden findest dessen Hund ähnliche Symptome hatte es nicht unbedingt das gleiche Krankheitsbild sein muss und das man wen findet der haargenau ganz exakt dieselben Symptome zeigte ist doch eher unwahrscheinlich da hier ja auch niemand weiß wie die Symptome bei deinem Hund genau waren. Etwas zu lesen ud es beschrieben zu bekommen und etwas mit eigenen Augen zu sehen sind nun mal zwei Paar Schuhe.
ZitatBeim TA war ich noch nicht. Es war eben heute der 2. Anfall und der letzte war 5-6 Wochen her. Da er es vorher noch nicht wieder hatte, habe ich es auch nicht für schlimm befunden.
Du musst dich nicht rechtfertigen und musst dich auch nicht angegriffen fühlen (erscheint mir gerade ein bisschen so), ich wollte dich keinesfalls angreifen, ich meinte wirklich nur das ich schon nach dem ersten Mal zum TA gegangen wäre, was jetzt auch nicht heißen soll "Ich hätte mir nicht so viel Zeit gelassen" oder so, ich habe einen Hund durch derartige Anfälle verloren (war ein Hirntumor) und gebranntes Kind scheut halt das Feuer.
Also, wirklich nicht böse gemeint, es wäre nur meines Erachtens wirklich das beste das tierärztlich abklären zu lassen.
Wünsche euch weiterhin das es nichts schlimmes ist.

Lg Tam
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Zitat
Danke für die Antworten.
Er ist ein Labrador - Rhodesian Mix
O.K danke! Kennst du die Elterntiere / Geschwister und hast eventuell noch Kontakt?
Du hast nach Erfahrungen und gleichen Symptomen gefragt und die habe ich.
Zwei meiner Hunde haben / hatten Krampfanfälle!Rowdy, jetzt 10 Jahre, begann mit 5 Jahren an zu krampfen und es wurden mehrere Untersuchungen gemacht, doch erst zwei Jahre später kam alleine ich auf die Zusammenhänge. Er hat eine Mitralklappenfibrose und Unterzuckert schnell. Ich nahm ihm den Ball weg und fütterte mehrmals am Tag und seine Anfälle sind bis heute verschwunden.
Fussel, da besteht ein Thread, bekam mit 11 Monaten Anfälle, erst halbjährlich dann immer öfter. Ich suchte eine Neurologin auf und ich kam durch vieles Beobachten darauf das er nur unter Stress, Gewitter krampft. Er ist nun 3,5 Jahre alt und wir sind immer noch auf die Suche der Auslöser, doch ich habe die Schilddrüse (subklinische SDU) im Verdacht und das wird am 24.7 abgeklärt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf das Übel an der Wurzel zu packen.
Du siehst Krampfanfälle können viele Ursachen haben, leider eben auch die geerbte Form die dann Antiepileptiker benötigt.
Schau mal im Net unter Epilepsie beim Hund.
Wenn du noch Fragen hast, versuchte ich dir gerne zu helfen!

LG Sabine
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