Besuch da, Hund in die Box?!
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Also, hier ein ganz aktueller Thread...
mein Freund hat gerade Besuch von seinen Freunden, die machen zusammen einen Brettspielnachmittag. Maggy (4 Monate alt) kommt, wenn Besuch kommt, immer die ersten zwanzig Minuten etwa in die Box. Sie darf halt erst Hallo sagen, wenn sie sich beruhigt hat.So, jetzt hat sie allen Hallo gesagt, legt sich auch größtenteils irgendwohin, aber hat halt doch ab und zu ihre Aktivitätsphasen, in denen sie wieder von Besucher zu Besucher geht und sich ein bisschen Action abholen möchte.
Ich persönlich habe da gerade den Horror, weil es sich herausstellt, dass Maggy sonst immer - wenn ich nicht da war - diese Nachmittage immer in der Box verbringen musste mit kurzem zuwendungsfenster, wenn mein Freund sie immer mal wieder zum Pinkeln rausgenommen hat. Sein Argument: Sie stört, sie beruhigt sich ja nicht, die besucher sind Hunde nicht gewöhnt.
Ich finde aber, dass sie diese Ruhe doch eigentlich schon drauf hat (--> Ruhephasen, selbst wenn Besuch da ist!), aber NATÜRLICH keine 6 Stunden am Stück nur rumliegen und schlafen wird, und dass ich es nicht einsehe, sie in die Box zu packen.
Gibt es da eine Lösung, die ihr mir vorschlagen könntet...? Ich will sie absolut nicht nochmal in die Box, zumal sie dann ERST RECHT aufdreht, wenn sie endlich raus darf. Aber später kommt noch ein weiterer Freund her, der tatsächlich null mit Hunden umzugehen weiß, und mein Freund meinte "spätestens dann" müsste sie in die Box...
Klar, im Grunde ist das jetzt einfach eine Auseinandersetzung zwischen mir und meinem Freund, aber ich weiß halt nicht, ob es nicht auch irgendeinen hundefreundlichen Kompromiss gibt, damit sie nicht in die Box muss. Der Besuch schafft es halt doch nie, sie zu ignorieren, auch wenn man es ihnen sagt
(Und zu allem Unglück hat sie nun gerade vorhin "protest"gepinkelt...? Wir waren vor nichtmal zwei Stunden das letzte Mal unten, und inzwischen sind eigentlich 3 Stunden schon locker für sie auszuhalten. In solchen Momenten frag ich mich dann doch immer, ob es das berühmte Protestpinkeln nicht doch gibt
) - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hey!
Ich finde es total verkehrt, sie so ewig in die Box zu sperren. Wozu auch? Dann lernt sie doch nie, mit Besuch umzugehen bzw sich auch bei Besuch ruhig zu verhalten.
Sie ist noch sehr jung, also ist es normal, dass sie so aktiv ist. Das sollte man den Besuchern vorher klar machen. Und auch, dass es am Besten ist, sie größtenteils zu ignorieren. Sicherlich geht das nicht immer so super, aber ein bisschen wird bestimmt machbar sein.
Und auch. wenn der Besuch Hunde nicht kennt: ist das schlimm? So lange er keine Angst vor ihnen hat, ist es doch in Ordnung und es wäre Unsinn, Maggy so lange wegzusperren.Es wäre ja möglich, Maggy in ein anderes Zimmer zu bringen, sobald sie zu aufgedreht wird. Dann soll sie sich dort etwas beruhigen und darf anschließend zurück. (Wenn sie danach noch mehr durchdreht, hat man leider nix bei gewonnen, also das Spiel von vorne).
Aber, ich fände es wirklich nicht richtig, sie über Stunden hinweg in eine Box zu sperren. Daraus lernt sie nix, außer vllt, dass Besuch schlecht ist, weil sie dann nicht mehr vernünftig laufen und spielen darf.
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Bin ich froh... kam mir schon fast egoistisch vor :O
Jetzt liegt sie auch ganz entspannt rum und schläft... Ich verstehe es ja auch, es IST ja auch anstrengend, wenn sie hochdreht, doch wieder am Besuch hochspringt etc., aber ich sehe es halt wie du, Vicky: Wenn sie immer weggepackt wird, lernt sie doch nie, wo die Grenzen sind

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Sicherlich wird das auf Dauer anstrengend, wenn sie zu wild wird. Wie gesagt, genau dann müssen ihr die Grenzen gezeigt werden. Das heißt: der Besuch soll sie ignorieren/ abwehren (auch der soll lernen, wie er mit Maggy umzugehen hat, nicht nur andersrum ;)) und Du bzw. dein Freund machen ihr deutlich klar, dass sie das bleiben lassen soll, evtl. in ihr Körbchen schicken oder dergleichen. Wenn sie aber überhaupt nicht drauf eingeht, sofort danach wieder angelaufen kommt oder dergleichen, zum Abreagieren in einen anderen Raum bringen. Nur in die Box zu sperren wäre eindeutig zu krass.
Ihr schafft das! :)
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Hallöchen,
wir haben auch so einen Besucherfetischisten hier zu Hause
Kaum kommt Besuch, will Zooey alles und jeden fröhlich anspringen und geknuddelt werden und und und. Anfangs war das echt der Horror, weil sie gar nicht mehr runterkam von alleine. Mittlerweile hat selbst meine "Dutzi-Dutzi"-Mama verstanden, dass Zooey viiiel ruhiger ist, wenn sie selbst auch ruhig ist bei der Begrüßung.
Auch wenn es anstrengend ist, finde ich, dass der Hund nicht drunter leiden soll, wenn der Besuch sich nicht an eure Anweisungen halten kann. Das klingt vielleicht übertrieben, aber hin und wieder muss man sich den Besuch erziehen ;-)Ich sage immer den Spruch: ja, macht nur weiter so. Bei MIR hüpft sie nicht mehr. Wenn sie euch dann in ein paar Monaten ausgewachsen, mit noch mehr Gewicht und dreckig vom Spaziergang im Regen auch so begrüßt, seid ihr selber Schuld. Und schwupps, wurden unsere Besucher einsichtiger und beachteten Zooey kaum bis gar nicht beim Hereinkommen. Zooey selber dreht auch nur übermäßig auf, wenn sie auf fröhlich begrüßt wird. Bei einem einfachen "Na, alles klar" und weitergehen, bleibt sie selber auch viel ruhiger. Klar hopst sie mal, um Hände schlecken zu können und so, aber sie tickt nicht mehr vollkommen aus.
Ein Hund gehört für mich jetzt zum Leben dazu und ich sperre meinen Hund nicht weg, nur weil Besuch kommt, der Hunde nicht mag o.ä.
Und ich bin immer noch froh, dass es SO rum ist, statt anders herum: ein Hund, der Besucher anbellt und beißen will o.ä. :)Das wird schon noch! Bei uns ist es auch noch verbesserungswürdig, aber es wird und wiiiiiird immer besser!
Viele Grüße,Bea
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Hey!
Wir haben auch einen "Boxhund" seitdem wir es mit der Trainerin eingeübt und die Box konditioniert hatten. Knut ist aber eher negativ den Besuchern gegenüber eingestellt, knurrt sie an und bellt, hat auch schon mal Zähne gefletscht und in deren Richtung geschnappt. Er kommt - wie euer Hund - solange in die Box, bis er sich beruhigt hat. Das dauert meistens 10 Minuten, wobei ich ihn dann lobe und raus lasse. Er knurrt dann draußen, in Freiheit, nochmal, muss dann nochmal in die Box und dann ist oft gut. Falls er zu sehr hochdreht, muss er zwischendrin wieder in die Box. Bei euch wäre das also abzusprechen, ab wann ein "zu sehr" da ist. Wenn die Kleine zu den Gästen geht und die sie kurz mal streicheln, dann aber weitgehend ignorieren, finde ich das okay. Wenn sie ab und zu dann bei euch beiden eine Streicheleinheit abholt oder mal jemanden anstupst, auch noch. Schließlich wohnt sie ja auch da!
Wenn sie aber keine Ruhe gibt und auch auf Kommando Sitz oder Platz nicht runterkommt, würde ich sie nochmal in die Box schicken. Nicht in Form von Bestrafung, sondern zum Runterkommen. Und Loben, wenn sie ruhig ist!! Knut regt sich manchmal bei Besuch oder beim Paketdienst auf und geht von selbst in die Box. Ich lobe ihn dann dafür. Sie soll ja dann auch wieder raus, sonst ist Besuch irgendwann ja was rein Negatives, denke ich zumindest.
Wichtig ist, denke ich auf jeden Fall, dass ihr dieses "zu viel" genau absprecht und nicht variabel in die Box gebt. Wenn dein Freund sich schon beim Gästeschnuppern veranlasst sieht, du aber nicht, verwirrt es ja den Hund.lg
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Zitat
weil es sich herausstellt, dass Maggy sonst immer - wenn ich nicht da war - diese Nachmittage immer in der Box verbringen musste mit kurzem zuwendungsfenster, wenn mein Freund sie immer mal wieder zum Pinkeln rausgenommen hat. Sein Argument: Sie stört, sie beruhigt sich ja nicht, die besucher sind Hunde nicht gewöhnt.
Ich habe mal die Stellen angemarkert, die mir da ins Auge gesprungen sind....deshalb würde ich Deine folgenden Äußerung voll unterstreichen!
Zitat
Klar, im Grunde ist das jetzt einfach eine Auseinandersetzung zwischen mir und meinem Freund,
Ich würde da mal ein EINZEL-Gespräch mit dem Freund führen...Zitat
Der Besuch schafft es halt doch nie, sie zu ignorieren, auch wenn man es ihnen sagt
Schafft mein Vater z.Bsp. auch nicht. Ich lasse es mittlerweile sein, da rumzudiskutieren, daß er doch bitte die Damen nicht so hochfahren soll. Wenn er bei uns ist, bzw. wenn er gerade hier ankommt, ist halt "Hundeverrücktmacher-Zeit", ja mein Gott - dann müssen die Damen danach wieder etwas "runterkommen" - sterben sie (wir) auch nicht von.Und wenn der Besuch, der zu uns kommen will, sich an unseren Hunden stört - der kann dann auch wieder das Grundstück verlassen....
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Ich würde - wenn du in der Runde dabeisitzen willst - den Hund nach der "Begrüssungsrunde" an die Leine nehmen und zu meinen Füßen abliegen lassen. Ist auch eine Übung für evtl Restaurantbesuche.
Dann kannst du immer mal mit Streicheln sie beruhigen.
Willst du nicht dabeisitzen, geh mit dem Hund in ein anderes Zimmer oder spazieren.
LG -
Zitat
Dann kannst du immer mal mit Streicheln sie beruhigen.
bedeutet das dann nicht eher das er für Unruhe Aufmerksamkeit bekommt? -
Zitat
Und wenn der Besuch, der zu uns kommen will, sich an unseren Hunden stört - der kann dann auch wieder das Grundstück verlassen....
Seh ich in etwa genau so. Unser Hund lebt hier nun mal mit uns im Haus an unserer Seite und wer ihn nicht akzeptiert, der darf dann gerne zu Hause bleiben. Ich habe mir ja keinen Hund angeschafft, um dass ich ihn von allem fernhalte und ausschließe, nur weil er nicht so perfekt ist, wie ich es vlt. gerne hätte oder es andere gerne hätten. Allerdings muss er sich natürlich auch benehmen(also der Hund) und das lernt er am besten, wenn er mit jedem Besuch und jeder Situation konfrontiert und notfalls korrigiert wird, nur so kann er es doch lernen und/aber nicht durch wegsperren
Ist wohl doch eher ´ne bequeme Lösung für genervte HH und ich persönlich hasse Boxen ...es sei denn, der Hund nutzt sie freiwillig und gerne als Rückzugsmöglichkeit. Ansonsten fehlt mir dafür komplett das Verständnis :/ GsD haben wir nur tierliebe und tolerante Verwandte, Bekannte und Freunde 
- Vor einem Moment
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