Wie habt ihr euch zu einem 2. Hund entschlossen?
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Hallo ihr Lieben,
wie der Titel verrät interessiert es mich wie ihr zu eurem 2. Hund gekommen seit bzw. euch für den 2. Hund entschieden habt?
Ich bin mir immer etwas unsicher. Ich kann mir auch nicht genau vorstellen, was auf einen zukommt mit 2 Hunden.
Wir sind uns immer ein bisschen unschlüssig. Manchmal denke ich, dass ein 2. nicht gut wäre, aber mein Freund wäre voll dafür. Dann ist es mal wieder anders. Ich hätte gerne einen 2. Hund, aber er ist sich unsicher.Deswegen interessiert mich einfach mal wie ihr auf den 2. Hund gekommen seid und was sich alles geändert hat.
LG
Kerstin - Vor einem Moment
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ich habe meinen 2. Hund geerbt, als Bör gerade ein Jahr alt war. Denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Mina, Foxterrier-Omi 11 Jahre alt, aus, sagen wir mal, sehr harter konservativer Erziehung. Ein depressiver Hund, der innerhalb kurzer Zeit erst Frauchen und dann Herrchen überlebt hat, war echt eine Herausforderung. Angstaggression, mit heftigem Beissen und nach vorne gehen, war schon heftig. Sie ließ Bör, der locker das 6fache an Gewicht hatte, nur stramm stehen. Er traute sich kaum an ihr vorbei und ließ sich alles wegnehmen. Es war manchmal zum Verzweifeln.
Aber, wir haben es hinbekommen und eine liebe Hundeomi hat uns eine Zeit begleitet und wir haben sie in unser Herz geschlossen. Mit anderen Hunden war sie sehr souverän und Bör hat eine Menge Positives von ihr gelernt.Uns war klar, daß, nachdem Mina über die Regenbogenbrücke gehen musste, wieder ein zweiter Hund bei uns einzieht. Pudding, unser Notmops, vier Jahre ohne jegliche Erziehung, Ressourcengeil, Leinenpöbler, Kläffer,( wir arbeiten dran) aber einfach entzückend. Die nächste Herausforderung für uns und letztendlich für Bör. Wir nehmen es gelassen und unser Dicker sowieso.
Natürlich hat man mehr Arbeit, Dreck, Zeitaufwand, aber zwei glückliche Hunde durch den Garten toben zu sehen, macht das alles wieder wett.
Andrea
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Ich hab mich zu einem zweiten Hund entschlossen, weil Nele und ich eine enge eigentlich zu enge Bindung haben. Das war für sie problematisch, weil sie sehr empfindlich reagierte wenn ich mal gestresst war, oder andere Stimmungsschwankungen hatte. Sie bekam Stressdurchfall und es war mit ihr teilweise sehr anstrengend.
Andersrum hing ich auch sehr an ihr (jetzt auch noch) und konnte mir nicht vorstellen wie es mal ohne sie sein sollte. Meine Mutter meinte dann ich solle mir einen zweiten Hund holen und tatsächlich wurde jetzt einiges besser.
Nele lässt sich von mir nicht mehr so schnell rausbringen, weil meine Aufmerksamkeit natürlich viel mehr bei Janosch war und ich traue mir jetzt auch zu Neles Tod zu verkraften, so schwer es auch sein mag.Lange Rede kurzer Sinn, bei uns war es nur positiv und durch die Zusammenstellung wirklich gut.
Meine Mutter hat auch zwei Hunde, bei denen ist das nicht ganz so positiv. Zwei HUnde aus dem Ausland, beide eher unsicher. Dazu vom Alter her sehr nah beieinander.
Es macht sehr viel aus wie gut es passt und was man sich zutraut. -
Hier war vor Anschaffung des Ersthundes klar, dass es mal einen 2. dazu geben soll

Warum?
Weil ich das Gefühl hatte, es macht mich komplett.Als Kira 2 Jahre alt wurde, war klar, der 2. Hund kann kommen.
Kira war mit "zu perfekt".Und dann stolperte ich über Bilder von Luna und alles war klar.
Was hat sich geändert?
Alles *lach* Finanziell, größeres Auto, mehr Zeit für die Hunde, ich bin aktiver, ...einfach alles
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Huhu,
ich habe fünf Jahre auf meinen Zweithund gewartet. Irgendwie war nie der richtige Zeitpunkt,zumindestens sagte mir das mein Bauch.
Tja und letzten Sommer hab ich mit meinem Mann "gedealt". Er durfte sich mit meiner Hilfe seinen Traum erfüllen aber nur wenn ich mir meinen von einem zweiten Hund erfüllen darf.
Die Suche ging also los. Ich dachte eigentlich das ich erst in diesem Jahr zu meinem Zweiten kommen würde.Das Schiksal meinte es gut.
Ich wolllte einen Hund aus dem TS oder vom Züchter,allerdings hatte ich keine wirkliche Ahnung welche Rasse oder sonst was (der Richtige kommt schon irgendwann) bis mein Mann fragte was ich denn von einem Bouvierwelpen halte.
Öh joa,hatte schon mal nen Bouvierrüden,in den mein Mann total verknallt war. Züchter angerufen,Hündin war bereits gedeckt,Interessenten zwar vorhanden,wir sollten trotzdem rein kommen.
Die Hündin gefiel uns beiden von Anfang an.Ich kannte die Züchter vom Vorrüden bereits. Wir hatten schnell einen Stein im Brett
Seit Dezember letzten Jahres ist der Platz auf der Couch wesentlich kleiner geworden
Was hat sich geändert? Klar, mehr Arbeit.Der Neuhund will erzogen werden,die Althündin erzogen bleiben.
Futterkosten/Steuern/Versicherung haben sich erhöht aber dennoch machbar.
Mein Alltag hat sich jetzt wo die Lütte älter ist,nicht viel mehr verändert. Ich geh meistens mit beiden zusammen spazieren,hin und wieder auch getrennt. Meistens übe ich auf dem Spaziergang mit beiden zusammen.Einer wartet während der andere Arbeitet.
Alles im allen,doppeltes Glück.

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Hm, ihr seid euch ja alle recht einig, dass 2 Hunde auch doppelte Freude/Glück bedeuten.
Das bringt mich wieder ins Grübeln.
Ich denke aber, dass der 1. Hund dafür erstmal gut erzogen sein sollte. Sonst hat man ja auch doppeltes Chaos.
Da müssen wir wohl noch ein bisschen dran arbeiten.

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Zitat
Hm, ihr seid euch ja alle recht einig, dass 2 Hunde auch doppelte Freude/Glück bedeuten.
naja, mehr Dreck, mehr Geld ausgeben, schlechtere Möglichkeiten zur Urlaubsbetreuung bei Freunden, mehr Arbeit, wenn einer nicht erzogen ist, ...Nachteile gibts viele

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Ich wollte nie einen zweiten und habe "nur" Pflegehunde genommen. Nur "leider" war Theo einfach anders als die anderen. Mit ihm war nach 3 Wochen klar, dass ich ihn nicht mehr hergeben kann. (Ist ja auch alles noch im Thread von ihm - von damals als er als Pflegling kam bis heute). Pepe hat ihn mit ausgesucht - es hat einfach gepasst.
Aber ich kenne auch einige Mensch-Hund-Konstellationen, da ist der zweite Hund nicht nur mehr "Glück", sondern bringt auch ne große Menge Arbeit. Ich finde, wenn der erste Hund "fertig" ist im Sinne von gut aufeinander eingespielt und absolut verlässlich auch draußen, dann kann man sich auf den neuen konzentrieren. Hab ich noch Baustellen, wird ein zweiter diese mit hoher Wahrscheinlichkeit verstärken oder einfach mit übernehmen.
Aber grundsätzlich sind zwei Hunde toll.
Pepe ist zwar jetzt tot, aber ich denke, nächstes Jahr bekomme ich wieder einen Zweithund. Bis dahin habe ich wieder Pfleglinge.
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Ich wollte schon Jahre vorher einen 2. Hund, aber meine Eltern haben mir lange keinen erlaubt.
Aber durch viel sudern und betteln und Bilder zeigen hats dann geklappt!
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