Noch ein Foto und dann einschläfern..

  • Zitat

    Ich habe weder Verständnis noch toleriere ich jegliche Religion, die ihren Glauben auf Kosten bestimmter Minderheiten praktizieren. In dem Fall sind es eben auch Hunde. Ich finde da gibt es auch kein "das ist da halt so" als Ausrede. Hier ist auch vieles "so" (beispielsweise die Legalität von Sodomie), deswegen ist es noch lange nicht in Ordnung.


    und man merkt, wie wenig du darüber weißt
    es geht im Buddhismus nicht auf Kosten der Hunde, denn es steckt viel viel mehr dahinter

    und ich finde, bevor man etwas verurteilt, sollte man davon Kenntnis haben, sorry


    von einer Religion mal eben "wach rütteln", wie soll das gehen?

  • Zitat

    Ich habe weder Verständnis noch toleriere ich jegliche Religion, die ihren Glauben auf Kosten bestimmter Minderheiten praktizieren. In dem Fall sind es eben auch Hunde. Ich finde da gibt es auch kein "das ist da halt so" als Ausrede. Hier ist auch vieles "so" (beispielsweise die Legalität von Sodomie), deswegen ist es noch lange nicht in Ordnung.

    Ich hoffe der Fotograf macht weiter und rüttelt noch mehr Menschen wach.

    Deine ethischen/moralischen Werte gehen auch auf die Kosten anderer Lebewesen.
    Du stellst deinen Hunde kategorisch über andere Säugetiere und fütterst ihn mit Fleisch, vermutlich aus Massentierhaltung stammend.

  • Leider glaube ich nicht, dass der Fotograf Menschen bewegen wird, die kein Interesse am Thema Hund haben.

    Ich bezweifle auch den Zusammenhang zwischen Hundebesitzer und buddhistischer Wiedergeburt. Denn je mehr man an die Wiederkehr eines schlechten Menschen in Gestalt eines Hundes glaubt, desto weniger würde man sich wahrscheinlich einen zulegen.

    Wiedergeborener Verbrecher oder anderer übler Zeitgenosse - wer holt sich sowas ins Haus? Schon gar nicht als Spielzeug für die Kinder.

    Es ist immer leicht mit dem Finger auf Zustände in anderen, speziell ärmeren Ländern zu zeigen. Aber christlich vorbildlich, wenn man einen Hund abgibt oder aussetzt, nur weil das Weihnachtsgeschenk doch nicht so toll war oder man in den Urlaub fahren will, wäre dann auch was anderes als das was hierzulande passiert....

    Ich hab rein gar nichts gegen den globalen Blick über den Tellerrand, aber die Weltverbesserei bei gleichzeitig vollen Tierheimen im eigenen Land, die geht mir langsam auf den Geist.

  • Zitat

    Ich bezweifle auch den Zusammenhang zwischen Hundebesitzer und buddhistischer Wiedergeburt. Denn je mehr man an die Wiederkehr eines schlechten Menschen in Gestalt eines Hundes glaubt, desto weniger würde man sich wahrscheinlich einen zulegen.

    Wiedergeborener Verbrecher oder anderer übler Zeitgenosse - wer holt sich sowas ins Haus? Schon gar nicht als Spielzeug für die Kinder.


    naja, hier in Deutschland glauben auch nicht alle an Gott ... wieso sollten dort alle Menschen streng gläubig sein?

    jemand streng gläubiges wird den Hunden eher den Tod wünschen
    aber ich finde es halt immer spannend, mehr und mehr über andere Völker zu erfahren und wie das mit dem zusammen hängt, was man aus entsprechenden Ländern mitbekommt

    und Spielzeug ist noch weniger menschlich als ein Tier, es lebt nicht mal wirklich und hat schon gar keine Seele
    daher finde ich es garnicht sooo abwegig

  • so hart es sein mag, 12 Tage ist nicht lang, aber wie ist das bei vielen Europäischen TA wo das Einschläferungsverbot durchgesetzt wurde? wenn statistisch gesehen 1 von 300 Hunden da wiieder raus kommt und die anderen 299 Hunde Jahre lang dort sitzen. Was ist da besser? Finde die Fotoaktion toll, und so gehen die Hunde mit weniger Angst, weil sie zuvor gestreichelt wurden und nochmal nähe spüren durften

  • Ich finde es auch erschreckend, traurig und großartig im selben Moment...

    Dass sich etwas ändert, denke ich auch nicht... es war schon immer so, die Religion tut ihr übriges dazu und die Armut, die dort teilweise herrscht, erlaubt auch gar nichts anderes.

    All die kleinen Mäuse, die da so unschuldig in die Kamera gucken. Man könnte nur laut kreischen :-(

    Ja, die 12 Tage sind sehr kurz. Aber auch in anderen "zivilisierteren" Ländern wie USA ist das nicht unüblich. In New York gibt es ein Tierheim (nennt sich "Animal Care Control"), das lange schon Streitpunkt ist, weil dort täglich dutzende Hunde eingeschläfert werden... und jedesmal wenn ich auf FB die Gesichtchen derer sehe, die auf der "to be destroyed" Liste stehen und HOFFENTLICH noch kurz vorher gerettet werden, heule ich Rotz und Wasser.

    Aber wenigstens werden sie eingeschläfert. Und nicht elendig durch Gift oder das fahrende Krematorium verrecken lassen wie in meinem "Lieblingsland" Ukraine :-(

  • Maanu: Spannend finde ich es auch, aber mit dem Verurteilen hab ich ein Problem.

    Viele Dinge können wir uns gar nicht vorstellen weil wir anders leben.
    Hundefutter oder Arztbesuch fürs Kind, Hundefutter oder Essen für die Familie, solche Dinge meine ich.
    Wir müssen solche Entscheidungen nicht treffen.

    Um das deutlich zu machen - erinnerst Du Dich an die Vorschriften für die Zwingerhaltung von Hunden lt. Tierschutzgesetz?
    http://www.faz.net/aktuell/wirtsc…se-1858608.html

    Aus solchen Gründen halte ich mich mit Urteilen mittlerweile zurück. Hat man ja aktuell an den Berichten über die Ukraine gesehen - kein Mensch weiß, wie die Ukrainer eigentlich wirklich leben.
    Ein bißchen Klarheit bekommt man, wenn man sich die Kaufkraft in den Ländern ansieht:
    http://www.gfk-geomarketing.de/fileadmin/news…europa2011.html
    Zum Vergleich Deutschland:
    http://de.statista.com/themen/293/durchschnittseinkommen/

    2700 Euro nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben stehen da. Keine Ahnung, was Du verdienst, aber sollte es eine Abweichung zu dieser Zahl geben - berücksichtige ungefähr dieselbe Abweichung beim oberen Link :sad2:

  • Das Problem ist in meinen Augen eher, dass Hunde (Tiere) eher als Spielzeug angesehen werden, krass vermenschlicht, kurz gehätschelt und dann abgeschoben werden.

    ...da hat der Hund einen Haufen gelegt, das kleine Kind hat's probiert und darauf hin kam der Hund weg (obwohl der am allerwenigsten dazu kann).. Und nein, das ist keine Hören-Sagen Story, das wurde mir am Samstag erst von einer taiwanesischen Kollegin erzählt :(


    Die Fotostrecke finde ich "toll" .. die subtile Darstellung des Todes ist in meinen Augen so viel Effektiver als das kontinuierliche Teilen möglichst ekliger Bilder..

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