Wie Geduld üben
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Hallo,
ich hab ein Problem das eher mich betrifft ^^
Wie kann ich mich in Geduld üben?
Ich werde leider sehr schnell ungeduldig in der Hundeerziehung, und kriege dann entsprechend schlechte Laune, das ist nicht sehr förderlich für die Erziehung,daher frage ich mich,hat wer Tips???
LG - Vor einem Moment
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Atmen üben. Tiefe Bauchatmung.
Wenn dir der Kamm schwillt, fang an zu Singen. Kein Witz. Funktioniert.
Lerne, nicht zu denken "ich muss jetzt gewinnen, ich muss mich jetzt durchsetzen" Erziehung ist kein zweikampf. Wenn was partout nicht klappt, dann nimm dich kurz raus aus der situation, entspanne dich, und versuch es dann wieder.
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Bei mir haben die Russells Wunder gewirkt, nachdem ich lange mit der doch vergleichsweise sehr viel verzeihenden Gebrauchshunde-Fraktion zu tun gehabt hatte. Ein Hund, bei dem du mit Geduldverlieren nichts, aber auch garnichts erreichst, außer ihn neurotisch zu machen, und dessen Hektik dir im Zweifelsfall deine eigene gnadenlos vorspiegelt, bringt dich schon enorm zum Nachdenken und zur Selbstbeherrschung.
Technisch gesehen: TIEF durchatmen und notfalls darüber lachen, wie dich der Köter gerade wieder vorgeführt hat - dann bist du schon mal auf dem richtigen Weg. Alles nicht ganz so ernst nehmen hilft generell ganz ungemein - du absolvierst keine Leben oder Tod-Leistungsprüfung, sondern machst nur freiwillig was Schönes mit deinem Hund!
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Zitat
Hallo,
ich hab ein Problem das eher mich betrifft ^^
Wie kann ich mich in Geduld üben?
Ich werde leider sehr schnell ungeduldig in der Hundeerziehung, und kriege dann entsprechend schlechte Laune, das ist nicht sehr förderlich für die Erziehung,daher frage ich mich,hat wer Tips???
LGOh, eine Leidensgenossin.
Ich werd auch jedes Mal richtiggehend sauer auf die ganze Welt, wenn es nicht schnell genug klappt, so wie ich mir das vorstelle. Was natürlich komplett kontraproduktiv ist.
Gerade beim Clickern komme ich sehr schnell an meine Grenzen...
Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, die Übung zu beenden, sobald ich erste Anzeichen von Ungeduld bemerke. Entweder gibt es eine kleine Pause oder es ist Schluss für den Moment.
Wenn Pause nicht möglich, da wir zum Beispiel draussen unterwegs sind, versuche ich mir zu sagen, dass es vollkommen egal ist, ob das heute alles klappt oder erst morgen. (In meinem konkreten Fall bedeutet das zB, mit einem komplett krakeelenden Hund lächelnd beim Grillen im Park zu sitzen und auszublenden, was andere Leute über kläffende Kleinhunde sagen...).
Du kannst auch versuchen, in Deine innere Mitte zu atmen, die irgendwo im Bauch sitzen soll. Klingt komplett bescheuert, aber der Versuch, sie a) zu finden und dann b) noch zu beatmen, lenkt mich meistens zumindest so weit ab, dass ich 1-2 Frustlevel runterrutsche. -
Auf der einen Seite ist es tatsächlich gut, die Körperwahrnehmung zu schulen ( zum B. mit Hilfe von Atemubungen ) , um sensibler für eigene Stresssymptome zu werden.
Die von dir beschriebene Ungeduld ist ja letztendlich nichts anderes.Dann solltest du dein eigenes Wertesystem mal überprüfen, deine Einstellungen, Leistungsansprüche, Erwartungen, an dich selbst, aber eben auch an andere oder auch an deinen Hund.
Das alles ist ein sehr komplexes Thema, ich kann dir Literatur dazu empfehlen, wenn du möchtest.
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Oh, hier bleib ich mal dran.
Ich bin auch gerade dabei einen Weg zu finden, wie ich mich gegen mein Monster selber ausbremsen kann.

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Bei mir hat die Einsicht geholfen dass es niemals am Hund liegt wenn er mich nicht
versteht. Niemals trainieren wenn man schon gestresst oder schlecht drauf ist,
das spiegelt der Hund sofort wieder.
Den Gedanken "der Hund will nicht" streichen, er hat lediglich die Lösung, die ich erdacht
habe noch nicht gefunden und ich muß ihm besser helfen.Ein Zitat von Pat Parelli: Nimm Dir die Zeit die es braucht, damit es weniger Zeit braucht!
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Als ich anfing mit der Hundeerziehung fehlte die Geduld ABSOLUT. Ich war genervt ohne Ende. Balus Vorgänger hatte noch mal mehr diesen tibetischen Eigensinn! Bis ich auf einem Hundegang " die Erleuchtung " bekam und NUR mein Verhalten sah! Welcher Wolf muss Sitz, Platz, Kommen auf Ruf etc. machen?!? Und...ist es nicht toll von unseren Hunden, wenn sie die Dinge machen, die wir von ihnen verlangen. Absolut nicht selbstverständlich wie ich finde und deshalb...Geduld üben und sich maßlos freuen, wenn Geduld bei uns einzieht und der Hund dann das macht, was wir von ihm verlangen!

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In Situationen, in denen du merkst, wie du ungeduldig wirst, zählst du innerlich bis zehn. Gaaaanz langsam und atmest tief ein und aus. Du nimmst dir dadurch selber die Hektik und den Stress.
Danach versuche langsamer an alles ran zu gehen. -
Ich hab keine Ahnung, ob Dir das irgendwie hilft, aber hast Du Dich mal gefragt WARUM Du so ungeduldig bist was den Hund angeht? Machst Du Dir da selber irgendwie Druck (bis Datum X muss der Hund die Übung Y können) oder woher kommt das? Klingt jetzt vielleicht blöd, wenn ich so frage. Aber ich erlebe sowas ja oft bei uns im Training auf dem Hundeplatz und kann es ehrlich gesagt nicht so wirklich nachvollziehen. Schließlich hängt ja nichts davon ab, ob der Hund etwas jetzt schneller oder langsamer lernt. Dann klappts jetzt halt grad nicht - na und?! Oder bist Du vielleicht zu sehr auf das Endergebnis fixiert, wie es später mal aussehen soll? Mir macht es halt immer Spaß was mit dem Hund zu üben. Da ist eher der Weg das Ziel.
- Vor einem Moment
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