Zwei Welpen gleichzeitig ?!?!?
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Ich poste es jetzt einfach noch mal hierhin, wenn ich hier falsch bin, bitte verschieben.
Aaalso folgendes Problem(?):
Wir haben ja nun seit einiger Zeit einen Welpen (Border Collie), eigentlich alles toll, rosa Wattebäuschen am Horizont ect.
Nun meinte mein Freund vorgestern zu mir, dass er gern noch einen Welpen, auch einen Border Collie, hätte und das noch dieses Jahr, wennmöglich noch diesen Sommer, mit der Begründung, dass Zoey ja nur auf mich fixiert ist und sie gar nix von ihm wissen will
Nun meine Fragen:
1. Vertragen sich Junghund und Welpe überhaupt??2. Wird das denn nicht eine Heidenarbeit mit der Erziehung??
3. Hat schon mal jemand zwei "Hundekinder" gleichzeitig gehabt und kann mir Tipps geben??
Würde mich freuen, wenn mir da mal jemand seine Meinung mitteilen könnte.
PS: Er lässt es sich definitiv nicht ausreden, da ist er stur wie ein Maulesel.
Liebe Grüße
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Hallo,
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Mal ne blöde Frage: was macht dein Freund denn, wenn der 2.Welpe dann auch "nur" auf dich fixiert ist???
Klingt ja eher nach einem Eifersuchts-Problem, wenn du mich fragst...
Ich weiß nicht, ob das unbedingt eine gute Grundlage für einen weiteren Hund ist.Was willst du denn überhaupt? Wenn man so zwischen den Zeilen liest, hat es den Anschein, dass du eher nicht so begeistert von der Idee bist.
Also ich denke, dass es natürlich klappen kann, wenn ein Welpe zu einem Junghund zieht, es macht nur eben unheimlich Arbeit. Vor allem musst du bedenken, dass dein jetziger Welpe in der Pubertät vielleicht Probleme macht, nicht mehr hört, etc. Wenn dann noch der Welpe da ist, der alle 2 Stunden rausmuss, etc. wird das echt stressig. Oder war das so gedacht, dass sich dann dein Freund ausschließelich um den Neuankömmling kümmert? Ich meine, ihr wolltet ja sicher zusammen einen Hund und nicht, dass jeder am Ende seinen eigenen hat, oder?
Ich kann nur raten, überlegt euch das nochmal. Wie ist denn das Verhältnis zwischen eurem Kleinen und deinem Freund? Ignoriert er ihn komplett, oder wie?
Vielleicht könnt ihr ja in der nächsten Zeit dafür sorgen, dass nur dein Freund den Kleinen füttert (aus der Hand), das soll ja schon Wunder bewirkt haben ;-) -
Ihr habt einen Border, der wird tatsächlich voraussichtlich eine einzige Bezugsperson haben, die ihm über alles geht, was natürlich nicht heißt, dass er nicht trotzdem in einer Familie klarkommt. Aber da würde ich auch nicht anfangen, einen zweiten Menschen irgendwie schönzufüttern, der gehört dann eben einfach zur Familie, ist aber nicht Hauptbezugsperson.
Ich persönlich würde auf KEINEN FALL zwei Welpen/Junghunde gleichzeitig erziehen wollen, wenn schon mehrere Hunde, dann altersmäßig abgestuft und immer erst dann, wenn der Dazukommende alles vom Althund lernen kann. Ich brauch keine abgekuckten Unarten.
Zur Eifersucht Deines Freundes ist schon was geschrieben worden - die Motivation zum Zweithund hat mit dem Hund selbst offenbar erstmal wenig zu tun, das wäre für mich sofort einen Grund, mich gegen den Hund zu entscheiden. Ich schaff mir einen Hund um des Hundes willen an, um seiner Arbeits- und Charaktereigenschaften, oder ich lass es dem Hund zuliebe bleiben. Meine Meinung. :)
Abgesehen davon ist die Chance natürlich hoch, dass sich auch der Zweithund mehr Dir anschließt, wenn Du schon für Hund Nr.1 die Bezugsperson bist. -
Danke dir für deine Antwort

Du hast Recht, wenn es nach mir geht, würde die Kleine erstmal groß werden und dann wenn sie erzogen ist und aus dem Gröbsten raus, dann würde ich noch nen Welpen holen.
Das hab ich ihm auch so gesagt, aber der feine Herr schaltet total auf stur, mit der Begründung du hast einen jetzt will ich auch einen, total kindisch meiner Meinung nach.Ich mein klar find ich Welpen süß und alles, aber und hier kommt das große Aber:
Sie müssen erzogen werden und wenn er auf Abschlussübung, Truppenübung ect. ist muss ich mich und den Wurm kümmern! Zusätzlich hab ich dann noch ne pubertierende Junghündin hier sitzen.Er ist mittlerweile aber auf dem Trichter, er holt einfach einen Hund, egal woher. Das wiederum finde ich bescheiden, denn ich habe zu ihm gesagt, dass wenn noch ein Hund, er definitiv vom Züchter sein muss!
Wie gesagt, stur wie ein Maulesel der feine Herr.
Ich habe einfach nur Angst, dass er sich von irgendwo jetzt einen Hund holt, einfach nur um seinen Kopf durchzusetzen, deswegen hab ich zugestimmt mit der Bedingung dass der Hund vom Züchter sein soll. Dachte damit kann ich ihn noch etwas "hinhalten", aber jetzt hat er einen gefunden,der noch Besitzer sucht und er meint da fährt er hin egal ob ich mitwill oder nicht. :/
Für mich wirkt das jetzt alles wie ein Machtspielchen!!!
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Also das ist ja nun echt ne furchtbare Situation. Ich glaube, irgendwann habt ihr 10 Hunde bei euch, nur weil dein Freund nie zufrieden ist...
Ich meine, die Wahrscheinlichkeit, dass der Neuankömmling sich auch eher an dich hält, ist sehr groß.
Erstens wird er sich an eurem jetzigen Hund orientieren und da dieser auf dich fixiert ist, guckt er sich das sicherlich ab.
Und zweitens wird dein Freund mit seinem Bindungs-Wahn den Neuen wohl eher verschrecken.Wie gesagt, versuche es ihm irgendwie auszureden und fahre einfach zu jedem Züchter mit und erkläre diesem dann (evtl. unter 4 Augen), warum nun noch ein 2.Hund dazu kommen soll. Gute Züchter würden euch unter diesen Umständen sicher keinen ihrer Welpen mitgeben.
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Zitat
Also fahre einfach zu jedem Züchter mit und erkläre diesem dann (evtl. unter 4 Augen), warum nun noch ein 2.Hund dazu kommen soll. Gute Züchter würden euch unter diesen Umständen sicher keinen ihrer Welpen mitgeben.
genau das habe ich vor, ist zwar gemein aber einer von uns muss ja bei Verstand bleiben

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Schade nur, wenn das wirklich die einzige Lösung ist.
Musst nur schauen, dass er es nicht mitbekommt, sonst holt er am Ende noch einen dieser Wühltisch-Welpen vom Vermehrer....Aber das Beste wäre natürlich, wenn du ihn einfach noch mal mit Gegenargumenten fütterst. Im Prinzip MUSS er dir doch einfach Recht geben - es ist zuviel Arbeit und einer wird immer zu kurz kommen...
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Dein Freund wird nie die Garantie haben, dass der zweite Welpen auf ihn fixiert ist. Hunde suchen sich ihre Bezugspersonen selber aus.
Ansonsten kann ich Dir zu dem Thema nur zitieren, was Kunden von mir gesagt haben. Sie haben 2 Mopswelpen geholt (für jeden einen ;-)) und der Züchter hat ihnen erzählt, dass das kaum nen Unterschied macht und zwei Geschwister wäre doch super ... ich meinte damals nur "Respekt, ich würde mir das nicht antun." ... nach nunmehr 6 Monaten habe ich sie gefragt, ob sie sich nochmal so entscheiden würden und die Antworte war "nieeeeeeeeeeeeee wieder, dass ist der Horror" ....
... wenn die beiden mal aus dem gröbsten raus ist, ist es mit Sicherheit toll (wobei es auch bei Geschwistern zu extremen Problemen kommen kann) aber bis dahin ist es ein harter Weg. Und das sind "nur" Möpse die noch relativ easy zu erziehen sind.
Ich würde mit der Zweitanschaffung eines Hundes immer warten bis der erste Hund gut erzogen ist, denn der Zweithund zieht den Ersthund, wenn man Pech hat, in der Erziehung wieder mit runter.
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Ja das stimmt, er meint zwar er will sich Urlaub nehmen und alles, aber iwi glaub ich da nicht so dran

Wühltischwelpen macht er nicht, weil er genau weiß, dass ich mich dann von ihm trenne, das hab ich ihm so knallhart gesagt. Solche Menschen darf man nicht unterstützen.
Naja wir werden sehen. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird

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Also, meine beiden Dalmatiner sind jetzt gerade 1 Jahr alt. Sie sind von den Geburtsdaten her 4 Wochen auseinander.
Ich kann dir hier also nur von meinen Erfahrungen im letzten Jahr berichten. es kann ja aber bei euch ganz anders kommen.Zu deinen Fragen:
1. Bei zwei noch völlig unvernünftigen Hunden musst du praktisch (wenn sie wach sind) immer darauf schauen, dass es für keinen zu viel wird, je "stärker" der eine dem anderen überlegen ist, desto größer die Gefahr, dass der unterlegene, "schwächere" beim Toben zu viel einstecken muss.Externer Inhalt img684.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Hier war der Unterschied einige Wochen lang so groß, dass wir die kleinere Laika vor der schon etwas größeren Lilu beschützen mussten.2.JA! Das ist eine echte Arbeit! Du musst oft mit jedem Hund einzeln spazieren gehen, üben, arbeiten! Zu zweit lernen die garnichts! Es ist im Prinzip genau doppelt so viel Arbeit! Das muss man gut überlegen!
3. Ja, ich .
Am Anfang, als wir zwei Welpen hatten, sprach mein Mann noch von "Suchhundeausbildung", "Hundeführerschein", "selbst erziehen". Wir haben also jedem von uns einen Welpen "zugeordnet" und dachten, dass "jeder seinen Welpen erzieht!".
Diesen Plan hat der Arbeitsalltag schnell vernichtet, und heute sind beide Hunde von mir erzogen und auf mich fixiert.
Gehorchen tun sie aber zum Glück auch meinem Mann (so dass er ab und zu, wenn es sein Job erlaubt "meine Früchte erntet".DAS ist glaube ich auch der Knackpunkt: Der Hund/die Hunde wenden sich dem Menschen zu, der im positiven Sinne die meiste Zeit mit ihnen verbringt, der sie füttert, erzieht, zum Tierarzt bringt, neue Halsbändchen kauft.
Bevor DU dir also einen zweiten Welpen anschaffst, den DU erziehst, und der wieder auf DICH fixiert ist, versucht doch erstmal den vorhandenen Junghund mehr mit deinem Freund vertraut zu machen.
Vielleicht könnten die beiden ja ohne dich einen festen Termin in einer Hundeschule wahrnehmen?
Könnte nicht eine Weile lang ausschließlich dein Freund füttern, spazieren gehen, üben/spielen?Sei mir nicht böse, bei uns war die zwei-Welpen-gleichzeitig-Kiste ein echter Glücksgriff.
Ich könnte es mir gar nicht vorstellen, eine der beiden nicht zu haben, aber es war wirklich eine anstrengende Zeit, bzw es immer noch anstrengend!Vielleicht lässt du auch deinen Freund einfach mal deinen Beitrag (und die Antworten) hier im df lesen.
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