Macht ihr euch auch so verrückt bei ALLEM?
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Hallo,
Elvis ist mein erster Welpe. Er ist jetzt 5 1/2 Monate alt.
Und obwohl ich mich schon gebessert habe, habe ich das Gefühl, ich dreh noch durch!
Laufend gehen mir Fragen durch den Kopf, ob alles was passiert auch ok so ist.Zum Einen frag ich mich ständig, ob ich ihm gerecht werde. Beschäftige ich mich genug mit ihm? usw...
Dann hab ich ihn ständig im Auge, ob er sich irgendwie verändert. Also evtl. Krankheiten zu erkennen sind.
Meine größte Angst ist nämlich, dass er was hat und ich es nicht mitbekomme, weil ich es entweder gar nicht merke oder es auf die leichte Schulter nehme...
Dabei ist das doch auch bekloppt! Immerhin hat dieser kleine Hund in seinem kurzen Leben auch schon einiges neues erlebt und deshalb sich auch phasenweise immer mal anders verhalten.
ZB fällt mir in letzter Zeit auf, dass seine Wachphasen immer intensiver und temperamentvoller werden, dazu aber immer mehr RICHTIGE TIEFE Schlafphasen dazu kommen.
Als er noch ganz klein war, war er sowieso ruhiger, hat alles aufregende gemütlich erlebt und sich hin uns wieder schlafen gelegt.
Und wenn er jetzt den ganzen Vormittag nur pennen will, mach ich mir dann immer Sorgen, ob er denn was hat usw.
Total bekloppt. Ich weiß ja, dass nix ist.
Ich muss dann an eine andere Hundebesitzerin denken, die ich immer beim Spazieren treffe. Sie hat selbst zwei wunderschöne große Hunde. Sie sagte zu mir, dass ich mich bloß nicht verrückt machen soll, man merkt seinem Hund an, wenn was ist. Und man soll nicht wegen jedem quersteckenden Pups zum TA rennen.
Recht hat sie ja.Aber als würde ich mich nicht genug unnötig sorgen, hat er dann heute morgen das erste mal sein Fressen direkt erbrochen. Da hab hab ich natürlich auch wieder dumm geguckt.
Aber wenn man bedenkt, wie der heut früh sein Fressen geschlungen hat und dass dann das Kuscheltier unbedingt
durchs Zimmer fliegen musste... na da hätt ich vielleicht auch gekotzt.
Übrigens tollt er gerade schön munter weiter. Es geht ihm also gut.Naja, vielleicht wisst ihr was ich meine und teilt die ein oder andere Geschichte.
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Mit Veränderungen musst du in dem Alter einfach rechnen. Ein Kind ist ja auch jeden Monat wieder anders - immer wenn man gerade denkt zu wissen, wie es läuft, kommt ein Entwicklungsschub. Das bleibt jetzt so, bis er erwachsen ist ;-)
Toben nach dem Fressen muss ja nicht sein. Wenn es ein normales Kuscheltier ist, würde ich es wegnehmen - ich habe mal mitbekommen, dass ein Hund starb, der das Füllmaterial gefressen hatte. Also, wenn du jetzt schon so eine 100%ige bist, dann hast du da gleich was, was du vermeiden kannst.
Ich bin übrigens genauso.. Hauptsache, ich kann mir einen Kopp machen...
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Nett erzählt

Ich glaube im Laufe der Zeit kommt eine gewisse Routine, man kennt seinen Hund und achtet nicht mehr auf jede Kleinigkeit bzw. macht man kein großes Drama mehr darum. Es wird registriert und gut ist
Einen Hund muß man auch nicht täglich bis zum Maximum bespaßen. Mal ein, zwei Tage einfach nur spazieren gehen und spielen, davon stirbt kein Hund. Manche machen in meinen Augen um das Thema Beschäftigung zu viel wirbel. Der Hund muß auch mal mit weniger auskommen und dennoch erträglich sein.
Ich kann dir aber sagen, wenn die Hunde erstmal alt werden, sind die Sorgen auch nicht geringer.
Da fällt dir nach und nach auf, daß dein Hund immer langsamer wird, daß seine Schlafphasen tiefer sind, das er gegenüber jungen Artgenossen ungehaltener wird, daß er sich rein körperlich einfach zu einem alten Hund entwickelt. Das ist auch nicht leicht und wenn du den Hund sein ganzes Leben lang kennst, dann tut es dir in der Seele und im Herzen wirklich weh. Man achtet zudem vermehrt auf die Gesundheit und nimmt viel mehr Rücksicht, macht mehr Pausen, damit der Senior nicht völlig aus der Puste kommt.
Wie du siehst gehen die Sorgen um den Hund nie aus

Mach dir nicht so viele Gedanken. Beobachte deinen Hund und versuche dir ein gesundes Kopf-Bauch-Gefühl anzugewöhnen, dann kannst du ernste Situationen schneller erkennen, besser handeln und löst solche Situationen viel souveräner.
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Schließe mich an, entspann dich, hör auf deinen Bauch :)
Ich habe ein Pferd groß bekommen und zwei Kaninchen uuuund Frau Hund.
Bei jedem Tier habe ich mich bekloppt gemacht, schlau gelesen, probiert, verunsichert, probiert, ....aus allen ist bisher etwas geworden

Man wird entspannter mit der Zeit. Schaut immer noch mit Argusaugen, aber man wird entspannter, glaub mir

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Grüß dich,
ich kann sehr gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Bei meinem ersten Welpen war es genauso: Ich hatte quasi eine Standleitung zum Tierarzt. Durchfall? Oh Gott! Er benimmt sich merkwürdig und das abends um 10? Tierarzt angerufen.
Mein Zweiter liegt gerade neben mir und ich dachte, ich wäre sehr viel ruhiger, weil ich ja alles schon so ein bisschen kenne, aber Pustekuchen ^^ Ich habe gestern eine Zecke entdeckt und es nicht geschafft, sie zu entfernen, weil ich nur eine Pinzette da habe und keine Zeckenzange. Was meinst du, was ich für Panik habe? Heute wird als Erstes eine Zange gekauft und das Mistvieh entfernt, aber ich mache mir große Sorgen, dass ich die Zecke dazu animiert habe, sich tiefer reinzubohren oder irgendwas. Zum Glück sind wir sowieso Mittwoch zum Impfen beim Tierarzt.
So, nachdem ich das jetzt geschrieben hatte, bin ich direkt los zur Apotheke, um eine richtige Zeckenzange zu holen. Problem ist: Ich kann ihn nicht gleichzeitig halten und die Zecke rauskriegen. Also gehts heute zum Tierarzt oder ich erwische nachher die Nachbarin, die dann halten helfen muss. Ich mach mir jetzt auch Sorgen, weil ich ihn ziemlich kräftig festgehalten hab (oder es zumindest versucht habe) und ihm das gar nicht gepasst hat, ob ich jetzt zeitlebens Probleme mit Zecken mit ihm haben werde. Wer hätte gedacht, dass ein ausgewachsener Mensch einen 10 Wochen alten Welpen nicht in Position halten kann?
So, genug davon. Mit der Auslastung ist es genauso schlimm. Mein kleiner Scheißer ist erst 10 Wochen alt, könnte aber Programm von nem ausgewachsenen Labbi machen. Ich muss ihn ziemlich stark bremsen und bin mir dann auch nicht sicher, ob es jetzt wirklich genug war oder ob er einfach mehr braucht. Aber ich glaube, in dem Alter (und auch bei deinem Hund) ist weniger mehr.
Auf jeden Fall bist du nicht allein mit deinen Sorgen, das wollte ich damit nur sagen

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Ja, ich kenn das auch, aber bei mir ist es schon besser geworden. Mein Hund ist jetzt 6 Monate alt.
Er ist schon immer ein schlechter Esser gewesen und früher hab ich mich so dermaßen verrückt gemacht, wenn er eine Mahlzeit hat ausfallen lassen. Mittlerweile seh ich das viel lockerer und bin es auch schon gewohnt von ihm.
In dem Alter verändern sich Hunde rasend schnell. Ich hab auch das Gefühl, dass jedes Mal wenn er sich etwas verändert, er in eine Unsicherheitsphase komme und vermehrt an mir klebt, was dann automatisch meine Aufmerksamkeit mehr erregt.
Aktuell ist das "scharren" nach dem Geschäft neu dazu gekommen und er ist wieder sehr "mamabezogen". :) -
boahhhh - du sprichst mir direkt aus der seele -
mir geht es ganz genauso - akina ist mein/unser erstes hundemädchen.
ich mache mir ständig sorgen ob ich/wir alles richtig mache/machen, meine gedanken kreisen ständig um sie - wie geht es ihr, was macht sie gerade, fühlt sie sich auch wohl, u u u.
seit wir sie haben, stehe ich sowas von "unter strom"und komme einfach nicht runter.
mein mann muss im moment eine menge aushalten - meine ständigen fragen zweifel, ect und ist is da trotzdem viel relaxter und entspannter - boah - das geht garnicht!!
ich denke, das kommt alles mit der zeit und GEDULD ist hier das zauberwort. (leider hab ich die teilweise garnicht - grrrr)
wir schaffen das!!!!!
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Mach dich nicht verrückt

Als wir Sunny holten, habe ich mich auch ständig verrückt machen lassen, ständig auf ihn geachtet, Ängste gehabt das ich ihm nicht gerecht werde, habe mir Sorgen gemacht das ich Krankheiten bei ihm nicht erkenne, Gedanken gemacht ob ich richtig mit ihm Umgehe etc. 24Std war der Gedanke nur beim Hund.
Und ich muss sagen das war alles mehr oder weniger Sinnlos, ich habe mich umsonst verrückt machen lassen
Ich habe angefangen alles auf mich zu kommen zu lassen und ich muss sagen Krankheiten wurden immer sofort erkannt und ob ich ihm gerecht werde oder nicht zeigt er mir an seinem Verhalten. Seinen Hund lernt man ja nach ner weile kennen und sobald eine Änderung eintritt fällt es einem Auf und man forscht und probiert dann ja automatisch aus an was es liegen kann und meistens findet man auch die Ursache.. deswegen lass dich nicht verrückt machen, dein Hund zeigt es dir wenn ihm was fehlt
Ich muss sagen meiner hat sich großartig entwickelt aber durch meine Ängste, Sorgen, Gedanken etc. ist er ein verwöhnter Hund geworden
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Das kenne ich auch sehr gut, Riley ist auch unser erster Hund und wir haben uns auch soooooooo viele Sorgen gemacht und waren so oft beim Tierarzt etc.
Man wird im Laufe der Zeit automatisch entspannter und das ist auch das was uns das Leben einfach gemacht hat. Durch Entspannheit wird die Hunderziehung deutlich einfacher und man macht sich deutlich weniger verrückt.
Du merkst dem Hund dann schon an wenn es ihm wirklich schlecht geht. -
Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Bin ja froh, dass ich nicht allein damit da stehe...
Aber ein (sehr aktuelles) Beispiel hab ich dann auch noch:
Er hat sich gerade vorhin im Auto übergeben! Genau so wie es heute morgen reingekommen ist, kams jetzt wieder raus.
Ich konnt nicht gleich anhalten und so hat ers erst mal aufgefressen...
Am Auto fahren selbst lag es übrigens nicht. Da verhält er sich ganz ruhig. Es gefällt ihm zwar nicht, aber viel aus macht es ihm nicht.
Da es aber eindeutig seine heutige Mahlzeit war, frag ich mich natürlich - in meinem sorgenvollen Hundemama Dasein - warum es denn überhaupt noch im Magen war?! Ich hab mir sagen lassen, dass nach 2-3 Stunden das Fressen weiter im Verdauungstrakt wandert. Also hat er es wohl einfach nicht verdaut...
Wie ist das bei euren Vierbeinern so? Kommt da auch mal wieder das Fressen raus, wenn sie z.b. einfach nur Schlingen?! Denn unserer weiß noch nicht, dass er Zähne hat, der schluckt nur...
- Vor einem Moment
- Neu
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