Der VDH und die Qualzuchten

  • Zitat

    GB ist aber doch gar kein Mitglied im VDH :???:

    http://www.fci.be/membres.aspx

    Die Veränderung im Rassestandard der Englischen Bulldogge galt nur für den British Kennel Club, wo bis da hin nicht sonderlich viele Untersuchungen vorgeschrieben waren.
    In Deutschland ist momentan unter dem VDH kein Verein für Englische Bulldoggen vertreten.
    Ich sehe gerade; die USA und Kanada scheinen auch nicht unter dem VDH organisiert zu sein.

    Gaby schrieb doch, ausgestellt werden darf jeder Hund mit FCI-Papieren, nicht VDH-Papieren.

  • Zitat

    GB ist aber doch gar kein Mitglied im VDH :???:

    http://www.fci.be/membres.aspx

    Die Veränderung im Rassestandard der Englischen Bulldogge galt nur für den British Kennel Club, wo bis da hin nicht sonderlich viele Untersuchungen vorgeschrieben waren.
    In Deutschland ist momentan unter dem VDH kein Verein für Englische Bulldoggen vertreten.
    Ich sehe gerade; die USA und Kanada scheinen auch nicht unter dem VDH organisiert zu sein.

    Habe ich ja auch nicht geschrieben.

    GB ist auch kein Mitglied der FCI. Genauso wenig wie CAN und die USA. Mit dem VDH haben sie alle drei nichts zu tun.

    Aber sie sind assoziert mit der FCI
    und dadurch werden die Ahnentafeln der CC, CKC, AKC bei den Mitgliedsländern der FCI - Deutschland ist durch den VDH vertreten - und umgekehrt, anerkannt.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • also für alles die es interessiert, hier der fci standard der englischen bulldogge, in der geänderten fassung von 2011.
    http://www.fci.be/nomenclature.aspx (einfach auch bulldog und sprache klicken, den standard hier ganz reinzustellen würd bischen lang werden).

    der standard wurde ende 2010/ anfang 2011 vom englischen kennel club, wie ich hier lernen durfte muss das ursprungsland der rasse den standard ändern, geändert. der vdh hat da eine große rolle mitgespielt, nachdem die ein gremium gegründet haben um ne gesündere bulldogge zu züchten.
    jetzt haben die züchter und richter zeit (7 jahre) um sich dem neuen standard anzupassen.
    man konnte aufn der ausstellung in dortmund sowohl die übertypisierten bulldoggen sehen, sowie auch hochbeinige, nicht so breite, mit kleinerem kopf...diese wurden von einem englischen richtet bewertet und er mochte den alten typ lieber und hat daher diese hunde höher bewertet.
    was aber nichts sagt über die zucht, denn wenn man bischen rumsucht bein den zuchten, findet man schön, gesunde und nicht so verbaute bulldoggen.
    eine liste der züchter kann man beim vdh bekommen, der erstmal die zucht der eb selbst kontrolliert (bis irgendwann evtl. ein neuer verein dafür gegründet wird)
    ganz interessant http://www.vdh.de/die-gesundheit-des-englisch-bulldog.html

    der aceb wurde aus den unterschiedlichen gründen aus dem vdh ausgeschlossen, unter anderem weil viele züchter den neuen standard nich annehmen wollten, papiere gefälscht wurden, zuviele reibereien innerhalb des vereins stattfanden usw..

    soweit ich informiert bin wird eine hündin nach dem dritten kaiserschnitt von der zucht ausgeschlossen, verantwortungsvolle züchter nehmen die hündin nach dem ersten kaiserschnitt aus der zucht.
    man muss auch bei der zucht einer eb schauen ob die eltern zusammenpassen, das sich schwächen und stärken ausgleichen.

    da bin ich aber auch als käufer gefragt und ob ich einen züchter der mehrere kaiserschnitte hatte, unterstütze. in jedem fall ist ein kaiserschnitt meldepflichtig, wird dagegen verstossen fliegt in den meisten fällen der züchter.

    wer mehr lesen möchte, kann sich einige seiten hier http://www.bulldogge.de/ mal reinpfeifen.

  • Danke Tromba !!!!

    Sehr informativer Beitrag. :gut:

  • Zitat

    man konnte aufn der ausstellung in dortmund sowohl die übertypisierten bulldoggen sehen, sowie auch hochbeinige, nicht so breite, mit kleinerem kopf...diese wurden von einem englischen richtet bewertet und er mochte den alten typ lieber und hat daher diese hunde höher bewertet.

    Die 'kranken' oder die neuen 'gesunden'?

    Zitat

    soweit ich informiert bin wird eine hündin nach dem dritten kaiserschnitt von der zucht ausgeschlossen, verantwortungsvolle züchter nehmen die hündin nach dem ersten kaiserschnitt aus der zucht.

    War's nicht nach zwei Würfen per Kaiserschnitt?
    Aber meine viel wichtigere Frage: wer kontrolliert das? Und wie?

    Zitat

    Kein Aufwand? :ugly:

    Ich kann jetzt nur von meinen DSHs sprechen... da find ich das also schon enorm aufwendig

    Is ja nicht getan mit "KnockKnock... Tschuldigung lieber SV ich möcht ma züchten... Bitte Stempel hier setzen"

    Schau hier... HD checken da... ED dort ... Ab zur Ausdauerprüfung ... Hier BH da... VPG1 dann wieder dort ... etc.pp

    Für einen Hund, der etliche Nachkommen in die Welt setzen darf finde ich das aufjedenfall machbar und nicht sonderlich schwierig. Das ist nichtmal böse gemeint. :)

  • Zitat

    Die 'kranken' oder die neuen 'gesunden'?

    weder noch, die hunde nach dem alten standard vor 2011 eben.

    Zitat

    soweit ich informiert bin wird eine hündin nach dem dritten kaiserschnitt von der zucht ausgeschlossen, verantwortungsvolle züchter nehmen die hündin nach dem ersten kaiserschnitt aus der zucht.

    War's nicht nach zwei Würfen per Kaiserschnitt?
    Aber meine viel wichtigere Frage: wer kontrolliert das? Und wie?

    wie ich schon schrieb, jeder kaiserschnitt muss gemeldet werden. gemeldet wurde es früher dem rasseverein, jetzt gehts eben an die personen vom vdh die die zucht der eb kontrollieren. die stellen auch dann den zuchtwart der die würfe abnimmt usw.. sowas wird dann im zuchtbuch der rasse festgehalten.

    viele züchter der eb lassen ja vor der geburt ihre hündinnen röntgen. ist zwar nicht das gelbe vom ei aber so rechnen die die kopfgröße der welpen aus und können dann oftmals schon vorher absehen ob ein kaiserschnitt notwendig ist.

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