Hund mir gegenüber aggressiv
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Hallo,
Mal zurück zum eigentlichen Thema:Ich würde das Verhalten des Hundes auch eher in die Richtung Frustrationdrohen einordnen.
Was ich tun würde: ein klares "nein"sagen und mich nicht weiter beeindrucken lassen. Dabei spielt es weniger eine Rolle ob der Hund Nein als solches kennt sondern eher die Stimmlage und die Körpersprache sind hier entscheident. Das kann auch ein Anfänger und dabei kann man vor allem erstmal nichts falsch machen. Abraten würde auch von allen Experimenten, dazu zähle ich auch zeigen und benennen usw. Denn selbst dadurch kann ich Fehlverknüpfungen herstellen, wenn ich es falsch mache. Den Hund zu schlagen ist ein absolutes no go in dieser Situation. Zumal ich ihm dadurch nur meine Hilflosigkeit demonstriere. Das würde ich nur tun wenn er mich massiv und mit Beschädigungsabsicht angehen würde. Für den Hund ist ein klares, souveränes Verhalten das beste. Keine Angst und ein klarer Kopf. Es reicht wenn der Hund weiß: bis hierher und nicht weiter, mein Freund. Sonst hat dein Handeln Konseqzuenzen. Die meisten Hunde merken sehr schnell ob man das ernst meint. Und stellen das Verhalten recht schnell ein. Daran kann man arbeiten. Innere ruhe ist hier wichtig.Generell darf mich kein Hund anknurren. Das ist einfach nur frech und hat nichts damit zu tun das der Hund sich bedrängt fühlt. Er wird auch nicht zum beißen übergehen, wenn sein knurren kein Erfolg
hat. Das funktioniert nur bei Briefträgern.
Besprich das Problem mit deiner Trainerin. Am besten geht sie mal mit euch auf eine Gassirunde. In "freier Wildbahn" verhalten sich Hunde immer anders als auf dem Platz.
Ich wünsche euch alles Gute und viel Spaß beim trainiere.
LG
Andrea -
11. Mai 2012 um 10:07
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Hund mir gegenüber aggressiv - Vor einem Moment
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Er hat sicher austesten wollen, wer hier das herrchen ist. Ich hoffe dass du das in den Griff bekommst. Das Motto , Who is the stronger one here : Beat em UP, was er anscheinend ein wenig macht, ist nicht sehr gut. Aber da du ihn erst kurz hast, wird das sicher besser. Ich hoffe, du bekommst keine ahngst vor ihm, dann hat er das kleine Machtspiel gewonnen.
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Danke für die vielen Antworten :))
Leider sind hier nicht besonders viele Hunde unterwegs, sodass ich die Situation bislang nicht wiederholen und besser lösen konnte, aber ich habe uns jetzt bei einem Seminar für Leinenmotzer angemeldet damit er sich gleich gar nicht dran gewöhnt an der Leine bei mir so den Max zu machen und bin gespannt was sich da ergibt :)
Nächstes Mal bin ich auf jeden Fall auf sein Verhalten besser vorbereitet...
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Zitat
Für Übersprung ist es mir zu ruhig. Knurren ist kein typischer Ausdruck von Übersprungshandlungen, hätte der Hund gelocht, in die Leine gebisen, oder ähnliche, dacore.
Ich halte es für eine klare Unmutsäußerung, was aber nichts mit dem Versuch die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Ich würde dir auch empfehlen an festen Ritualen und klaren Regeln im Alltag zu arbeiten, bevor man in Konfliktsituationen versucht Dinge auszufechten.Richtig.....
man kann ab jetzt aber natürlich auch immer clicken, wenn der Hund einem droht - so bringt man positive Emotion in die ganze Sache.

Dieser Thread, ist stellenweise sehr erheiternd - aber ob er der fragenden weiter hilft?
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Zitat
man kann ab jetzt aber natürlich auch immer clicken, wenn der Hund einem droht - so bringt man positive Emotion in die ganze Sache.
Kein Grund, ironisch zu werden, denn du hast vollkommen Recht damit.
Denn wenn der Hund droht, hat er einen Grund: er sagt: Geh weg, du nervst! oder hau ab, meine Ressource! Wenns in so einer unangenehmen Situation für den Hund etwas total Tolles passiert, dann hat der Hund bald keinen Grund mehr, seinen Menschen auf Abstand zu halten, denn der Mensch verheißt ja etwas Gutes. Verhalten hat ja immer einen Zweck, mal von der ganzen Konditionierungsgeschichte abgesehen... -
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Zitat
Kein Grund, ironisch zu werden, denn du hast vollkommen Recht damit.
Denn wenn der Hund droht, hat er einen Grund: er sagt: Geh weg, du nervst! oder hau ab, meine Ressource! Wenns in so einer unangenehmen Situation für den Hund etwas total Tolles passiert, dann hat der Hund bald keinen Grund mehr, seinen Menschen auf Abstand zu halten, denn der Mensch verheißt ja etwas Gutes. Verhalten hat ja immer einen Zweck, mal von der ganzen Konditionierungsgeschichte abgesehen...Soll ich jetzt lachen oder weinen?
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einfach mal in Ruhe drüber nachdenken, würde ich vorschlagen

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Ich habs mir überlegt, ich verwende meine Zeit lieber auf etwas sinnvolles.
Es ist ehrlich gesagt ziemlich eingeschränktes denken, zu glauben, positives und negatives Erleben würde nur von Click, nicht Click, Leckerchen etc. abhängen.
Ich habe mich für lachen entschieden.

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Als erstes würde ich den Hund an einen gut sitzenden Maulkorb gewöhnen

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