Beziehungsprobleme?
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Hallo zusammen,
ich habe 3 grundlegende Probleme mit meinem Hund:*Leinenführigkeit
*Freilassen von der Leine geht überhaupt nicht,weil er einfach abhaut
* und überhaupt bin ich Luft für ihn, sobald wir draußen sindDas Spazierengehen macht schon gar keinen Spaß mehr mit ihm. Meine Geduld ist am Ende..Wie schaffe ich es, dass wir draußen ein tolles Team werden?
Meine Trainingsmethode im Moment ist, ihm einen Teil seines Futters auf dem Spaziergang zu geben- leider interessiert ihm Futter gar nicht außerhalb von zu Hause.
Habt ihr Ideeen für mich? Ich bin schon so am Ende mit meinem Wissen, eigentlich schon verzweifelt!
Wie habt ihr diese Probleme gelöst?danke fürs Lesen
lg Fabia -
6. Mai 2012 um 15:47
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Zitat
Hallo zusammen,
ich habe 3 grundlegende Probleme mit meinem Hund:*Leinenführigkeit
zur Leinenführigkeit: Lass Dich nicht ziehen und zwar absolut konsequent niemals. Bleibe stehen, oder drehe um, wenn Dein Hund zieht. JEDES MAL!!! er darf niemals Erfolg damit haben.
Zitat*Freilassen von der Leine geht überhaupt nicht,weil er einfach abhaut
Lass ihn nicht mehr frei, sondern übe stattdessen den Rückruf an einer Schleppleine. Das kann mehrere Monate dauern, bis es zuverlässig sitzt. Bis dahin KEIN FREILAUF mehr.Zitat* und überhaupt bin ich Luft für ihn, sobald wir draußen sind
was machst Du denn mit Deinem hund draußen? Vielleicht bist Du nicht interessant genug für ihn? Hast Du es schon mit Such- und Versteckspielen versucht?ZitatMeine Trainingsmethode im Moment ist, ihm einen Teil seines Futters auf dem Spaziergang zu geben- leider interessiert ihm Futter gar nicht außerhalb von zu Hause.
Gib ihm das Futter nicht nur einfach, sondern lass es ihn sich erabeiten. Gib ihm immer wieder kleine Aufgaben (Sitz, Platz Fuss,etc.) Vielleicht wäre auch Futterbeuteltraining etwas für Euch?
Gib ihm NUR NOCH draußen Futter. Nimmt er es nicht, warte bis zum nächsten Gassi und versuche es wieder. Gib zuhause gar kein Futter und auch kleine Leckerlies mehr. dein Hund wird nicht verhungern
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Hallo ich hatte/hab genau die gleichen Probleme.
Leinenführigkeit hab ich auch alles mögliche ausprobiert.
WAS GEHOLFEN HAT
Schleppleine, Clicker & Apportieren üben.Das apportieren macht dich interessant für unterwegs und ist erstmal der erste Schritt deinem Hund zu zeigen dass du auch draußen interessant bist und in deiner Nähe sein Leckerli bedeutet.
Als nächstes kannst du dem Hund das Kommando "Fuss" beibringen und das belohnen nicht auslassen ! Als erstes muss es sich für ihn rentieren später kannst du es dann reduzieren.
Dann kannst du deinem Hund noch Tricks beibringen die an deinem Körper stattfinden wie z.B. durch die Beine gehen sprich: bei dir sein ist super und es ist unerlässlich bei dir zu arbeiten um Futter zu kriegen !Draußen solltest du mit dem Hund spielen wie Fangen du ihn und er dich und immer wieder apportieren lassen. Nach einer Zeit und regelmäßigem Üben und draußen gemeinsames Spielen, sollte es irgendwann klappen.
so hat das bei mir funktioniert und ist keine Garantie !
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Wie alt ist der Hund denn und wie lange hast du ihn schon? :)
Eine für mich wichtige Erkenntnis war, dass es keine Pauschallösung für soetwas gibt: nicht nur jeder Hund, sondern auch jeder Hundehalter ist so anders. Ihr solltet einen Zugang, zB eine Lernmethode wie das Clickern, finden, der euch liegt und der insb Dir Spaß macht! Wenn du wieder motiviert bei der Sache bist und das Gefühl hast, zu wissen was du tust, kommen Motivation des Hundes und Erfolge von selbst.
Lg -
Hallo ihr drei und danke für eure Tipps :)
Also ich werde das Füttern zu Hause zunächst mal ganz einstellen.
Der Beitrag von der Leinenführigkeit spricht mir echt aus dem Herzen- ich will keinen Hund der mich permanent anhimmelt, aber entspannt Gassi-Gehen! Von der Sicht aus habe ich es allerdings noch nie gesehen, dass es unatürlich ist soo langsam zu gehen-aber das stimmt natürlich
- werde ich auch probieren!Schleppleinentraining habe ich zu Beginn einmal angefangen, aber ich muss zugeben ich war zu inkonsequent- sprich ich dachte ich kann ja nicht mit dem Hund Nicht-Gassi gehen-Der braucht doch Auslauf! Auch das werde ich probieren.
Habt ihr in der Zeit von Schleppleinentraining auch noch Gehorsam oder Clickertraining mit eingebaut-ich meine zur Auflockerung oder sollte man streng bei einem Thema bleiben? Zu Hause beschäftigen, fällt ja dann auch ganz weg, wenn es zu Hause nichts mehr zum Pappi gibt
oder?biewer draußen verstecke ich öfters Leckerlis oder mich selbst, auch ein wenig "Fährtentraining" haben wir schon ausprobiert. Und sonst lasse ich ihn über Hindernisse springen oder "klettern", schwimmen.
Aber sobald wir fertig sind mit einem Spiel muss ich schon wieder aufpassen damit er mir nicht wegläuft!
Spielt ihr den ganzen Spaziergang lang?Kiwi_Maja Elijah ist jetzt dann bald 5, er ist ein Tierheimhund und lebt schon seit 4 Jahren in meiner Familie.
Am Anfang hatte ich eine Arbeitsstelle, bei der sich Job und Hund (+Hundeschule) gut vereinbaren ließen. Leider wurde ich abgebaut, musste umziehen in eine Gegend ohne H-Schule und mit viel weniger Zeit für den Hund. Das Resultat ist jetzt eine Hundebesitzerin die sich nicht hundegerecht mitteilen kann.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie er reagiert hat und was sich daraus weiter entwickelt.
Danke nochmals, lg :)
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Auch wenn das nicht so in ist, ich würde es anders angehen. Nicht du buhlst um die
Gunst deines Hundes, sondern er soll sich um dich bemühen. Du baust keine Beziehung zwischen Hund und Futter auf, sondern zwischen Hund und dir. Du bist seine Sonne
nicht der Keks in deiner Hand.
Inzwischen sind leider viele HH so fest davon überzeugt, dass sie nur über Futter eine
Bindung aufbauen können und der Hund sonst kein Interesse am Zusammenleben hat als
seinen Magen zu füllen. Finde ich persönlich sehr schade.
Leinenführigkeit über Richtungswechsl klappt super, wenn man es richtig angeht. Du
wechselst die Richtung bevor der Hund in die Leine rennt, bereits wenn er an dir vorbei
will abbiegen. Gib ihm die Chance sich an dir zu orientieren. Tempo wechseln hilft auch.
Achtet er nicht auf dich, kannst du ihn auch mal abdrängen, indem du nicht von ihm
weg die Richting änderst sondern zu ihm hin. Dabei nur aufpassen, dass du ihm nicht
auf die Pfoten trittst. -
Hallo Fabia
Mein Rat ...Setz dich mit deinem Hund einfach mal hin.
Ich habe das Gefühl, dass ihr ziemlich im Stress seid, wenig Zeit, in die viel reingequetscht werden soll/muss. Und so sind die Spaziergänge dann auch, blindlings raus und powern.
Ich hoffe, du hast am Wochenende Zeit und musst nicht arbeiten, also nehme dir einen Nachmittag und setze dich einfach mal hin, bis dein Hund sich dir zuwendet. Keine Befehle (Leine ist natürlich dran), kein Ermahnen, kein Locken, einfach mal zusammen in der Sonne sitzen und durchatmen. Wenn er sich dir zuwendet, könnt ihr zusammen mit einem Stöckchen rumspielen ihn kauen lassen. Wenn er sich bei dir hingelegt hat und ihr entspannt seid (und wenn es Stunden dauert, aber das tut es meistens gar nicht.) Dann kannst du ihn gemütlich auffordern mit dir mitzukommen. Und dann schau dir die Welt aus seiner Sicht an. Was mag denn dein Hund?
Ein Hund, der sich draußen nicht für fressen interessiert (wenn er sonst ganz gerne frisst) hat Stress und oder andere ungestillte Bedürfnisse. Diese Bedürfnisse solltet ihr beide teilen. Er muss rennen, dann renn mit ihm, oder schnapp dir ein Fahrrad. Jagen, besorge dir eine Reizangel (kurze Longiergerte für Pferde mit Spielzeug dran). Sucht er gerne Dinge, oder macht er gerne Dinge kaputt? (Meine liebt es unter anderem morsche Stöcker zu schreddern, die suchen wir zusammen und dann schreddert sie halt bei mir und ich feuere sie zu neuen Geschwindigkeitsrekorden an, danach strahlt sie mich glücklich an, was wir gemeinsam geschafft haben).
Lernt euch neu kennen. Was tut ihr denn drinnen zusammen?Dann klingt es so, als hättet ihr kaum Hundekontakt? Hatte er ihn früher? Wenn er früher gerne Hundekontakt hatte und der nun fehlt.
Heute gibts überall Hundeschulen und auch viele Hundehalter. Mal beim Futterhändler nachfragen, wo die sich rumtreiben.
Wenn du keine Schule findest, häng einen Zettel beim Bäcker auf, dass du Hundekumpel zum gemeinsamen Spazierengehen suchst. Mit Hundpartner ist das wegrennen, dann erstmal nicht mehr so ein Problem, wenn der andere Hund hört und darüber kannst du dich dann wieder an den Freilauf rantasten, wenn er beim anderen Hund bleibt und mitläuft.Ich hoffe du findest einen Ansatz, der euch beiden Spaß macht und ihr wachst wieder zusammen!
Liebe Grüße
Sockensucher -
Zitat
Auch wenn das nicht so in ist, ich würde es anders angehen. Nicht du buhlst um die
Gunst deines Hundes, sondern er soll sich um dich bemühen. Du baust keine Beziehung zwischen Hund und Futter auf, sondern zwischen Hund und dir. Du bist seine Sonne
nicht der Keks in deiner Hand.
:reib:ZitatInzwischen sind leider viele HH so fest davon überzeugt, dass sie nur über Futter eine
Bindung aufbauen können und der Hund sonst kein Interesse am Zusammenleben hat als
seinen Magen zu füllen. Finde ich persönlich sehr schade.
:reib:
:2thumbs:ZitatAlles anzeigen
Leinenführigkeit über Richtungswechsl klappt super, wenn man es richtig angeht. Du
wechselst die Richtung bevor der Hund in die Leine rennt, bereits wenn er an dir vorbei
will abbiegen. Gib ihm die Chance sich an dir zu orientieren. Tempo wechseln hilft auch.
Achtet er nicht auf dich, kannst du ihn auch mal abdrängen, indem du nicht von ihm
weg die Richting änderst sondern zu ihm hin. Dabei nur aufpassen, dass du ihm nicht
auf die Pfoten trittst.Alternative: Stehen bleiben. Kein Schritt voran, wenn er zieht. Es geht erst weiter, wenn er auf deiner Höhe ist.
Beide Methoden kann man auch miteinander kombinieren. -
Bevor du irgendein Training angehst:
Beoabachte dich und deinen Hund: wann geht die Aktion von ihm aus, wann von dir?
Aktionen sind auch Blicke etc.
Dann machst du mal eine Woche lang eine Liste pro Tag mit zwei Spalten.
Für jede Aktion des Hundes (Blicke, Schwanzwedeln, etc.) auf die du reagierst (z.B. Hund guckt dich an, du streichelst ihn ) - Punkt für den Hund,
für jede Aktion deinerseits. (du gibst nen Befehl wie Sitz oder Such, der SOFORT ausgeführt wird - Punkt für dich)Und DANN nach dieser Woche schauste mal, wie so die Punkte verteilt sind.
Magst du das mal probieren?
Ich könnte mir vorstellen, dass das ganz erhellend wird

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Hallo Fabia,
das gleiche Problem hatte ich auch mit Bobby, draußen war ich einfach Luft für ihn.
Ich hab dann versucht mich draußen spannend für ihn zu machen mit einem Quitschball, den er in der Wohnung gar nicht bekommt. Mit dem Ball hab ich dann apportieren geübt und ihm dann auch immer Leckerlies gegeben, sobald er den Ball gebracht hat.
Heute kann ich ihn frei laufen lassen und wenn Gefahr droht (andere Hunde oder Menschen) quitsch ich mal kurz und er kommt sofort angeflitzt und will spielen.
Ich wünsch dir viel Erfolg damit - Vor einem Moment
- Neu
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