Macht leider immer noch in die Wohnung....

  • Zitat

    Je nach Wetter sind wir beide oder nur einer von uns beiden ca. ne Std. im Garten und spielen mit ihm. Mittags geht Jacky die große Runde ins Feld.

    Vielleicht mag er auch nicht in seinen "eigenen" Garten machen. Harry würde seine "Geschäfte" lieber durch die Rippen schwitzen, als unseren kleinen Garten zu "beschmutzen". Allerdings macht er erst Recht nicht ins Haus.

    Hast Du mal darauf geachtet, auf welchen Untergrund Jacky bevorzugt kotet? Macht er auf Asphalt und Plattenwege oder sucht er Gras und Sand oder ist es ihm egal. Die Frage klingt vielleicht doof, aber Harry würde nie auf asphaltierte oder gepflasterte Wege machen. Ich hab das mal recherchiert und es scheint was damit zu tun zu haben, wie der Hund es als Welpe gelernt hat. Ein richtiges "Klo" ist halt nur dort, wo der Untergrund stimmt.

    Ich glaube, es wurde schon mal gefragt, wie alt Jacky denn ist, aber möglicherweise habe ich die Antwort überlesen. Wenn er kein Junghund oder älteres Semester ist, dann kann es eigentlich auch nicht sein, dass er seine Körperfunktionen nicht ein paar Stunden unter Kontrolle hat. Besonders nachts, wenn der Stoffwechsel auch etwas ruht, sollten 8 oder mehr Stunden möglich sein.

    Bitte verstehe meinen Beitrag nur als Denkanstoß.

    LG Appelschnut

  • Hallo Appelschnut,
    Jacky ist 13 Monate alt. HAben ihn seit 6 Wochen. Er bevorzugt auf jeden Fall für Häufis den Platz "unterm Apfelbaum" und unter der Haselnuss. Pipi macht er auch auf dem Rasen. Am liebsten mag er fürs Geschäft weichen, lockeren leicht bewachsenen Untergrund und geht auch schnurstracks drauf zu....dann weiß ich, aha, jetzt legt er ein Ei.....
    Auf Asphalt oder Gehwege macht er auch auf keinen Fall. Dein letzter Satz hat auch mein Mann gemeint.....der Stoffwechsel ruht und er schläft eigentlich.....

  • ich würde dann wohl wirklich mal an den Fütterungszeiten rumprobieren.

    Nahrung an sich bleibt recht lange im Hund (verglichen mit dem Menschen), es ist aber auch davon abhängig, was gefüttert wird.

    Unser Hund wird nur einmal am Tag gefüttert (roh, mit Gemüse und Kartoffeln o.ä.), und zwar abends, teilweise auch recht spät (21 Uhr oder noch später, aber das ist eher die Ausnahme, sonst ist es ca. 19/20 Uhr). Der muss aber nachts nicht, sondern eher im Gegenteil, morgens dauert es recht lange, bis er sein Geschäft verrichtet, manchmal macht er auf dem ersten Gang, wenn dieser vor 8 Uhr ist, gar nicht...

    Deshalb vermute ich, dass bei euch nicht die Uhrzeit der Abendfütterung für das Nachtsmüssen ausschlaggebend ist, sondern die Morgenfütterung. Ich würd da mal verschiedenes ausprobieren und noch mal ganz genau beobachten, wann er was bekommt und wann er muss, sozusagen ein Fütterungs- und Verdauungsprotokoll führen.

  • Ich hab das damals mit meiner 1jährigen Hündin die ich noch nicht ganz stubenrein von einer Pflegestelle bekommen hab so gelöst, dass ich ihr beigebracht habe auf Kommando zu machen. Immer wenn Sie draussen gemacht hat überschwenglich "mach pipi" "ja fein mach pipi" in markanten Singsang und dann Leckerchen etc gelobt hab. Das ging ziemlich schnell dann, dass Sie auf "mach pipi" immer versucht hat wenn was in der Blase war das auch noch abzusetzen (bzw. "groß")... Ist auch immer noch brauchbar wenn ich abends nur kurz nochmal raus gehe und sie schnell dazu zu bringen möchte ihr Geschäft zu erledigen. Ist auch mehr so eine Art Motivation kein Kommando, dass ich irgendwie durchzusetzen versuche aber es funktioniert, wenn sie noch "kann" dann macht Sie auch. Gerade wenn es schon fast klappt mit der Stubenreinheit und du weiss dass sie falls sie abends nicht mehr gemacht morgends in die Küche macht müsste das doch so in den Griff zu bekommen sein!?

  • Herzlichen Dank für eure Antworten. Habt uns damit sehr geholfen. Wir werden jetzt eine Art Protokoll aufstellen ...Fressenszeit/ Häufizeit
    Er bekommt ab heute nur noch einmal Futter (volle Portion, abzüglich der Leckerlis vom Tag)) um 20 Uhr, denn morgens und Mittags geht er eh nicht an sein Futter. Den Tag über verteilt bekommt er ja immer Leckerli wenn er was "fein" gemacht hat.
    Wir werden das jetzt mal 2 Wochen durchziehn und sehn, wie er damit zurechtkommt.
    Danke euch allen nochmals.

  • 13.00 Uhr für die erste Fütterung ist viel zu spät. Ein Hund braucht etwa 12 Stunden um sein Essen zu verdauen. Das wäre dann genau mitten in der Nacht. Ich würde früh morgens und abends füttern. Vielleicht hilft das ja schon.

    Dann nochmal aufs Futter schauen. Bei manchen Futtersorten müssen die Hunde ständig Häufchen machen. Was fütterst du denn?

  • Sonja, er frisst ja morgens partout nicht. Mittags mag er auch nicht. Abends bekommt er mordsmäßigen Hunger und sucht nach fressbarem.
    Er bekommt dieses James Wellbeloved. Das wurde uns von der Pflegerin empfohlen, da sie es nur verfüttert. Wir habens mit Real nature probiert, aber da geht er nur dran, wenns sein muß. Habens jetzt gemischt zum aufbrauchen.

    Um 11 Uhr war ich mit ihm eben draußen (halbe Std. lang)aber außer alles anbellen war nichts mit Geschäft. keine viertel Std. später macht er vor meinen Augen im Wohzi aufn Teppich Häufi. ich kann doch nicht jede viertelstd. mit ihm raus.......menno. Kein Mux, nix.....krümmt sich und los gehts.
    Er macht mir echt Kopfzerbrechen, so lieb er auch sonst ist. Klar habe ich sofort geschimpft und danach ignoriert. Er aber kommt andauernd an, schwanzwedelnd und will spielen. Wie soll ich da denn reagieren?
    Bin da echt hin und hergerissen, menno.
    Ich muß momentan oft an den Spruch denken: Was klein Hans nicht gelernt, lernt Hans nimmer mehr.......
    Ich hoffe, daß gilt nicht für Hundis.

  • So blöd es auch ist, dann musst Du draussen bleiben, bis er macht.
    Meine Hündin war mit 6 Monaten leider auch nicht stubenrein, als ich sie bekam. Ich bin dann mit ihr regelmässig rausgegangen, bis sie sich löste und dann erst wieder rein. Macht wirklich keinen Spaß, geht aber wirklich nciht anders, wenn der Hund bisher nicht kapiert hat, daß rausgehen zum Lösen gedacht ist.
    LG von Julie

  • Zitat


    Er macht mir echt Kopfzerbrechen, so lieb er auch sonst ist. Klar habe ich sofort geschimpft und danach ignoriert. Er aber kommt andauernd an, schwanzwedelnd und will spielen. Wie soll ich da denn reagieren?
    Bin da echt hin und hergerissen, menno.

    das verstehe ich irgendwie nicht. Wieso bist du hin und hergerissen? Dein Hund erinnert sich doch überhaupt nicht mehr daran, dass er vorhin aufn Teppich gemacht hat. Der Fehler (sorry) deinerseits ist, dass du es ihm anscheinend übel nimmst. Aber das ist Quatsch! Hunde leben im Hier und Jetzt, wenn du ihm irgendwas über längere Zeit übel nimmst, was er macht, erreichst du nur eines: dass er verunsichert wird. Er denkt aber ganz sicher nicht über seine Missetaten nach...

    Wenn so ein Missgeschick passiert ist, ist es eh zu spät. Sich ärgern und das vielleicht noch am Hund auslassen (ignorieren...) bringt überhaupt nichts. Dadurch lernt der Hund nichts, jedenfalls nichts Positives.

    Wenn er draußen nichts macht, weil er mit Rumbellen o.ä. beschäftigt ist, dann würde ich vielleicht irgendwo hingehen, wo es sehr ruhig ist, keinerlei Reize stören könnten, ihn einfach machen lassen, keinen Druck aufbauen (auch nicht, indem man denkt "ooooch, nu mach schooon"), sondern ganz gelassen sein und versuchen, sämtliche Ablenkung zu vermeiden. Wie beim Welpen eben. ;)

  • Könntest du ihn in der nacht nicht an die leine nehmen? So merkst du wenn er unruhig wird. Fang einfach nochmalmganz gelassen von vorne an...

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