Ich kriege die Krise!!

  • Hallo und guten Morgen zusammen!

    Muss mir mal Luft machen,sorry.Vielleicht hat der ein oder andere ja noch einen Tip für mich!
    Wir (mein Mann,meine Tochter,meine Mutter und ich) haben jetzt seit 7 Wochen einen Australian Shepperd Mix (knapp 16 Wochen alt).Natürlich weiss ich,das sie sehr lebhaft sind,was auch für mich kein Problem ist.Schlafen tut er tagsüber auch nicht wirklich viel.Obwohl ich echt dafür sorge,das er auch mal runter kommt,ist aber bei ihm sehr schwierig.
    Das dumme ist,das meine Mutter (73,aber noch recht fit) meint,das er,wenn er die Augen auf macht,sofort beachtet werden muss.So nach dem Motto "na bist du schon wieder wach".Auch wenn er irgendwo liegt,am Knochen kaut,oder mal gerade wieder sein Körbchen "aufräumt",oder er liegt einfach irgendwo und guckt nur rum.Sie meint immer,sie müsste mit ihm reden und ihn beachten.Habe ihr jetzt schon so oft gesagt,sie soll ihn einfach ignorieren und nicht ständig ansprechen und beachet.Aber NEIN,das geht ja nicht :headbash: Hin und wieder müssen die beiden auch mal allein bleiben,kommt aber selten vor. Aber wenn,dann genau das gleich Spiel.Sie erzählt es mir ja auch selber.Er hat dies gemacht und er hat das gemacht.Wenn er scheisse baut und ich mit ihm schimpfe,findet sie das total lustig und lacht laut.Was Buddy natürlich noch mehr animiert.
    Vesteht mich nicht falsch,ih liebe meine Mutter und bin froh,das ich sie noch habe.Aber das alles nervt total.Sie will es einfach nicht verstehen,das der hund auch ruhig mal einfach so rum liegen kann.
    Wie gesagt,er ist eh nicht einfach und sehr schlecht zur Ruhe zu bekommen.
    So jetzt habe ich mich mal ausgek.......!!
    Vielen dank fürs lesen :gut:
    LG Sabine

  • Jaja die lieben Mütter :D
    Ich kann das gut nachvollziehen,auch wenn ich dieses Problem eher selten habe. Hätte ich das öfters wäre ich wohl auch schon kräftig genervt.
    Hast Du ihr denn mal versucht zu erklären was es mit den Aussies auf sich hat was das Ruhe halten angeht?
    Ich seh es bei meiner Mutter immer,sie kennt im Grunde nur Schäferhunde und ich musste sie erstmal nach und nach aufklären wie sehr manche Methoden bei nem Border voll in die Hose gehen können,sie guckt mich dann immer mit grossen Augen an "Oh,achso,ne dass wusste ich nicht" usw.
    Ansonsten drück Deiner Mutter evtl. mal ein Buch über Aussies in die Hand vielleicht erreichste ja damit was. ;)

  • Achje, ich kann dich gut verstehen..
    Ich hatte damals ein ähnliches Problem, allerdings war das immer mein 2 Jahre älterer Bruder!
    Wir haben schon immer eine tolle Beziehung gehabt, aber das hat er nie verstanden....

    Im nachhinein betrachtet hat das der Erziehung bei meinem Hund sehr geschadet (wusste ich damals auch schon) doch ich sah keinen Weg, das zu ändern.
    Es hat lange Zeit gedauert bis sie in der Wohnung mal ruhig bleiben konnte, auch sonst war sie ständig unter Strom... ich bin 1 Jahr später ausgezogen (nicht deswegen!)

    Tja, was kann man da machen?
    Ich würde es nochmal mit einem ausführlichen Gespräch versuchen, ihr erklären, dass gerade die Welpenzeit so wichtig und prägend ist. Dass wenn der Hund jetzt nicht lernt sich ruhig in der Wohnung zu verhalten, sich das auf sein restliches Leben auswirkt und auch ganz schöne "Schäden" verursachen kann, da der Hund ständig unter Strom steht und Stress hat!
    Vielleicht versuchst du auch die "härtere" Schiene und fragst sie, ob sie will, das er leidet?

    Ich drück dir die Daumen!
    LG Antje

  • Mein Vater ist genauso, der kann den Hund nicht in Ruhe unterm Tisch liegen lassen. Aber ich besuche meine Eltern nur und habe sie gut erzogen :hust: Wenn ich einen ernsten TOn anschlage, spuren sie in der Regel ;)

    Aber Scherz beiseite, die ruhige, härtere Tour ist wahrscheinlcih besser als Schimpfen. Außerhalb einer Situation ein ernstes Gespräch führen und klar machen, wie wichtig es für den Hund ist Ruhe zu lernen. Mach ruhig ein paar dramatische Vergleich mit Kindern (das ist so als wenn du eine Kindergartenkind nur Videospiele spielne läßt - nachher sind die nur noch überdreht und können in der Schule nicht stillsitzen etc. etc.) Lies was aus einem Aussibuch vor etc., klär sie auf.

  • Kannst du die Zwei nicht "trennen"? ;) Also einen Platz für den Hund suchen, wo er in Ruhe liegen kann, ohne dass Mama ihn immer im Auge hat?
    Das mit dem ernsthaften Gespräch wäre natürlich die erste Wahl, aber sonst würde ich "umräumen". :gut:

  • Zitat

    Kannst du die Zwei nicht "trennen"? ;) Also einen Platz für den Hund suchen, wo er in Ruhe liegen kann, ohne dass Mama ihn immer im Auge hat?
    Das mit dem ernsthaften Gespräch wäre natürlich die erste Wahl, aber sonst würde ich "umräumen". :gut:

    Neim,trennen kann ich die beiden leider nicht.Wir wohnen in einem Haus,mit gemeinsamer Küche und Bad.Wir haben oben nur unser Wohn-Schlafzimmer und für unsere Tochter ein Zimmer.Ansonsten nutzen wir unten alles zusammen.Und da ich auch mal ausser Haus bin,ist Buddy zwangsläufig bei ihr,wenn mein Mann arbeiten und meine Tochter in der Schule ist.

    Das mit dem ernsten Gespräch habe ich schon versucht.Das fruchtet bei ihr nicht.
    Sage ich zu Iht "Lass ihn einfach liegen und guck ihn nicht an" ,kommt es bei ihr einfach nicht an.Sie schaut immer wieder nach ihm.Und sobald er sie anguckt,spricht sie auch schon wieder mit ihm.
    Ich kann reden,was ich will.Aber so war sie auch schon früher,als die Enkelkinder noch klein waren.Ist halt ne Glucke ;)
    Sie ist ja auch völlig vernarrt in Buddy und freut sich einen Keks,das er sogar bei ihr "Platz und Sitz "macht.
    Ist nicht einfach hier alles gut unter einem Hut zu kriegen!
    Trotzdem vielen Dank für euere Antworten.

  • Hi!

    Die lieben Omas. ;)
    Meine Oma (82, auch noch sehr fit) wohnt nicht bei uns im Haus - aber ansonsten erinnert mich dein Post doch stark an sie. Wenn wir Oma besuchen fahren oder sie zu uns kommt, fällt sowieso eine Mahlzeit für Mia aus (bei Oma kriegt sie Leckerlis für drei :roll:). Meine Oma KANN sie auch schlichtweg nicht ignorieren. Es geht scheinbar nicht. Gerade beim Betteln am Tisch ist das ernorm nervig, meine Oma fordert Mia geradzu zum Betteln auf.
    Beispielsituation: Wir essen, Mia liegt paar Meter entfernt und döst gemütlich (so soll's sein). Oma schaut sie ununterbrochen an und sagt zu ihr: "Du bist aber ein braaaves Mädchen, sooo braaaav, schlaf ruhig weiter! Oder willst du eine Kleinigkeit?" etc. Naja, nur verständlich, dass Mia aufsteht und zum Tisch kommt ...
    Mia & ich lieben meine Oma über alles und sie liebt Mia, aber es wäre für die Erziehung wirklich sehr nachteilig, wenn sie immer bei uns wäre. Ich handhabe es jetzt so, dass ich meine Oma einfach machen lassen (wir sehen uns ja eh nur ca. 3x im Monat). Alles reden hat nicht gefruchtet und irgendwie finde ich es ja wunderschön, wie die zwei sich miteinander umgehen.

    Also ich kann dich da gut verstehen, die alten Leute können oft einfach nicht anders, glaube ich!

    Die einzige Idee, die ich für dich habe:
    Besorge dem Kleinen doch eine Box, wo er drin schlafen/Ruhe geben kann. Vielleicht fällt es deiner Mutter dann leichter, ihn da drin nicht zu beachten, weil er ja quasi "weg" ist.
    Wenn du ihn daran gut gewöhnst, kannst du ihm vielleicht vermitteln, dass er seine "Box-Zeiten" hat, in denen er einfach nicht beachtet wird.

  • Ich wünsch euch ja viel Glück, aber Eltern sind eindeutig schwerer zu erziehen als Hunde. Bei uns ist mein Vater das Problem. Um da irgendwas zu ändern, müßte ich vermutlich IHN in eine Box sperren, und das finde ich in dem Alter irgendwie nicht mehr angemessen.

    Immerhin habe ich, nach etwa drei Jahrzehnten bitterster Kräche, das Wahllos-Reinstopfen abstellen können, der Terrier bekommt nur noch, was ich Herrchen vorher gebe, und, Wunder über Wunder, er schnallt den Hund sogar im Auto an. Am ewigen Anreden & Begrabbeln meines Hundes, solange mein Vater zu Besuch, werde ich sicher nichts mehr ändern, auch wenn das wirklich extrem nervt und der Hund irgendwann völlig abdreht.

    Insofern sind meine Eltern-Erziehungsversuche ziemlich gescheitert, und ich übe mich notgedrungen in Gelassenheit, solange es nicht zu gefährlich wird: Irgendwas müssen sie mit über Achtzig ja auch mal dürfen...

  • [quote="terriers4me"]Ich wünsch euch ja viel Glück, aber Eltern sind eindeutig schwerer zu erziehen als Hunde. Bei uns ist mein Vater das Problem. Um da irgendwas zu ändern, müßte ich vermutlich IHN in eine Box sperren, und das finde ich in dem Alter irgendwie nicht mehr angemessen. [/quote

    :gut: :D

  • Gebt ihr in die Hundeschule? Die ist ja im Grunde für die Menschen da :D Da könntest du deine Mutter mithinnehmen. Vielleicht kann sie besser von einer externen Trainerin als von dir etwas annehmen. Hund dauerbequatschen fällt in der Hundeschule auf - und bleibt meist nicht unkommentiert ;)

    Rütter unterscheidet ja übrigens: Auf dem Sofa kann man den Hund vollquatschen, wie man will, kann ihm sein ganzes Leben erzählen - aber nicht beim Training, wenn ich etwas anderes vom Hund will. DANN gibt es nur die Kommandos.
    - Vielleicht kann man deiner Mutter so was beibringen?

    Und ansonsten rate ich zur Entspannung ;) Klingt, als hättest du schon auf dem Roten-Tuch-Level - da kann man kaum eine vernünftige Lösung finden, weil die Emotionen regieren.

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