Frage zu Schleppleine
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Hallo zusammen,
für das Rückruftraining bzw. mehr Bewegungsfreiheit in beutereichem Gebiet, will ich noch eine Schleppleine kaufen. Allerdings hat man da ja sehr viel Auswahl in Länge und Form und Material.
Wir haben einen Hund mit ca. 20kg (ausgewachsen), macht bisher mit der Leinen keinen Blödsinn wie reinbeißen etc.
Zunächst mal das Material: ich will ehrlich gesagt keine 30€ oder mehr ausgeben, also fallen wohl diese Biothane-Leinen weg, weil die ziemlich teuer sind. Sind diese ganz billigen, runden (6-8mm) dünnen Schleppleinen auch brauchbar? Sie wird hauptsächlich auch Feldwegen gebraucht, Wald haben wir kaum, nur wenn wir mal extra hinfahren. Hält das auch eine billige aus?
Weiterer Vorteil wäre dann ja das geringe Gewicht, damit nachher der Unterschied zu ohne Leine nicht so groß ist.Die Länge: wir haben eine 5m Leine (Gurtband) zum Ausleihen bekommen, aber ich finde die ehrlich gesagt sehr kurz. Seine normale Leine ist schon 3m. Für mehr Spielraum haben wir als auch schon eine weitere 2m-Leine dran gemacht, aber das hat dann insgesamt sehr viel Gewicht und zum Schleifen lassen auch nichts.
Könnte ich jetzt einfach eine 20m-Leine kaufen und ihn daran laufen lassen mit Leine im Schlepp? Dann hätte ich mehr Reaktionszeit, wenn ich ihn mal stoppen muss, und er doch mal 10 oder mehr Meter weg ist. Ansonsten muss ich den Radius ja sehr klein halten, damit ich noch auf die Leine treten kann.
Oder muss man unbedingt die Länge nach und nach steigern?Vielleicht hat ja noch jemand günstige Einkaufstipps.
Vielen Dank an euch!
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Hallo,
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Ich finde die Billigleinen schon in Ordnung. Weil sie eben sehr leicht sind, habe ich so eine für Waldspaziergänge mit meinem Doggenwelpen gekauft. Heute wiegt meine Hündin 40 Kilo und die Leine macht noch immer keine Anstalten zu reissen und das obwohl meine Lütte durchaus ein paar Mal während ihrer Läufigkeit ins Ende rauschte, wenn am Horizont ein fescher Jüngling auftauchte.
Ich finde jedoch zum "Drauftreten" taugen die nix. Die Leinen sind so dünn, dass sie zumindest auf unebenem Untergrund einfach unter der Schuhsohle durchsausen. Da finde ich die breiteren Leinen aus leichtem Gurtband besser.
Angefangen hab' ich mit 'ner 5-m-Leine. Wuff musste ja erstmal lernen, an der Schleppleine zu laufen und was zu tun ist, wenn man sich mal um 'nen Baum gewickelt hat. Eine kürzere Leine ist zumindest für die Übungsphase handlicher.
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Zitat
Ich finde jedoch zum "Drauftreten" taugen die nix. Die Leinen sind so dünn, dass sie zumindest auf unebenem Untergrund einfach unter der Schuhsohle durchsausen. Da finde ich die breiteren Leinen aus leichtem Gurtband besser.Danke für deine Antwort.
Zum Drauftreten: ich hätte am Ende einfach einen größeren Knoten reingemacht, damit es nicht durchrutschen kann. Dann fallen war ein paar cm weg, aber das macht ja bei 20m nicht so viel aus. Bei Gurtband hat man das Problem doch auch oder? In der ausgeliehnen Leine ist am Ende auch deshalb ein Knoten drin.
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Wir haben auch so eine "Billigleine". Unser 29kg-Wuffl ist damit gut zu halten, bei uns klappt auch das Drauftreten (das kann aber auch Glück sein). Der einzige Nachteil ist, dass man sich im unachtsamen Moment schnell eine Brandblase zuziehen kann, wenn der Hund gerade dann mal losgeht (jagen oder was weiß ich) und sich ein Stück der Leine durch deine Hand oder um dein Handgelenk surrt.
Das tut weh und hinterlässt schöne Armbandnarben
Muss aber nicht passieren, sollte man jedoch im Hinterkopf haben, um Unachtsamkeiten zu vermeiden.Ein Vorteil ist natürlich, dass sie leichter zu ziehen ist als eine breitere.
Von der Länge her muss ich sagen, dass wir direkt mit 15m losgelegt haben. Das hat bei uns gut funktioniert und so brauchten wir nur eine Schlepp kaufen. Mittlerweile haben wir noch eine 20m dazugekauft, allerdings nur für Stellen, wo er nicht ohne Leine laufen darf, nicht mehr zur Erziehung, die haben wir hinter uns :)
Muss dazu allerdings sagen, dass ich 20m schon echt viel schwerer zu handhaben finde als 15m. Also nicht nur ich, auch mein Freund und meine beste Freundin. Die 5m machen schon echt was aus, vor allem, wenn die Kilos da reinrennen
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Also halten tuhen die BilligSchlepps schon,
wobei ich wäre vorsichtig damit,
das kann passieren wenn du dir eine Billigschlepp holst
https://www.dogforum.de/wie-kommt-der-…ne-t146866.html
Generell bin ich aber nicht mehr der Fan davon,seit mir so eine NylonSchlepp mal durch die Hände gerasselt ist,
danach gings ab in die Unfallambulanz,
ich konnte meine Hand bestimmt gut 2 Wochen nicht mehr bewegen
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Das hängt alles davon ab, was du machen willst, wie dein Hund reagiert, was passieren kann !
Wenn ich davon ausgehe, daß dein Hund relativ verläßlich hört, du die Leine nur zur Absicherung brauchst, dann reicht (mit Geschirr), eine dünne, leichte 10 m (mehr würde ich nie nehmen) Leine völlig aus. Die sind leicht und stören am Wenigsten.
Schleifen lassen würde ich die Leine niemals, never ever !!Habe ich einen Hund, der vernünftig mitläuft, nicht in die Leine sprintet (dann gäbs eh die stabilere mit 5 m), Kommandos befolgt und nur für den Notfall gesichert wird, dann habe ich eine leichte Leine, die Schlaufe um die Hand und *hüstel* die Hände in der Tasche.
Der Hund hat die 10 m einzuhalten (ok, man kann auch mal warten), ich geh wie mit einem lose laufenden Hund, bleibe entspannt, weil ich ja auf nix drauftreten muß, nicht permanent die Umgebung scanne und im Notfall bleibe ich einfach stehen.Kleiner Tipp, wenn du den Hund stoppen mußt, er aber nicht zu dir kommt: Auf der Leine zum Hund laufen !! Damit ist er fixiert, du brauchst nicht hektisch werden, an der Leine zerren, etc. und wickelst das Ende beim Hingehen auf (Nachfassen, klar - sonst ist er wieder weg wenn du den Fuß runter nimmst ;-) ).
Soweit die Kurzfassung zu meiner Handhabung.
Gruß, staffy
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hallöschen...
also unsere fellnase wiegt auch ca. 20kg...und wir arbeiten auch mit der schlepp ( angefangen mit 5, dann 10, dann 20m, nun wieder bei 10m ohne aufnahme) ...wir hatten am anfang auch die billigen von trixi&co...jedoch war es in der herbst und winter zeit sehr unangenehm mit diesen zu laufen (schmutzaufnahme sehr hoch...wir sahen immer aus wie wildschweine die sich im loch gesuhlt haben), daher sind wir dann doch auf die biothanen umgestiegen..haben eine 5meter, 10meter, und eine 20meter....wobei 20meter kaum noch genutz wird, das händling ist sehr aufwenig und selbst bei 20kg hundegewicht...sau gefährlich, wenn die fellnase in die leine geht...da wirken dann enorme kräfte...
http://www.ebay.de/sch/i.html?_nk…6.c0.m270.l1313 schau mal bei ebay rein, denn dort gibt es die auch günstiger...evtl auch gebrauchte..
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Das hängt alles davon ab, was du machen willst, wie dein Hund reagiert, was passieren kann !
Wenn ich davon ausgehe, daß dein Hund relativ verläßlich hört, du die Leine nur zur Absicherung brauchst, dann reicht (mit Geschirr), eine dünne, leichte 10 m (mehr würde ich nie nehmen) Leine völlig aus. Die sind leicht und stören am Wenigsten.
Schleifen lassen würde ich die Leine niemals, never ever !!So sieht es aus. Er hört bisher sehr verlässlich, aber ich traue dem ganzen noch nicht und will ihn absichern, aber den Abstand vergrößern. Er läuft bisher auch in die 3m-Leine nicht rein, aber wenn er Kaninchen sieht, wird er da schon mal reinrennen, wenn ich zu langsam bin und er es schneller wahrnimmt.
Das mit dem Schleifen am Boden liest/sieht man ja eigentlich immer, wenn man sich zum Schleppleinentraining beliest. Oder auch dieses Kürzen der Leine, wobei ich nicht einsehe, die Leine kaputt zu machen, später brauche ich die bestimmt auch noch mal und kaufe dann nicht weider eine neue.
Warum keine längere als 10m? weil sie sich zu arg verknotet? ich dachte halt, je mehr Freiheit für den Hund, desto näher bin ich an der Freilaufsituation.
Gegen die Brandblasen würden ja Fahrradhandschuhe helfen, oder? Sieht zwar blöd aus, aber meinetwegen.
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Der Hund weiß ganz genau, daß er an der Leine ist und er kennt auch den Unterschied zwischen hinterherschleifen und festhalten. Sinn ist, daß du entspannt gehst weil du dir sicher sein kannst, daß du den Hund jederzeit stoppen kannst.
Wo ist die Logik der schleppenden Leine ?
Der Hund kennt die Länge genau und er merkt auch, wenn sein Halter nervös wird (rennt er los, sieht er was, krieg ich ihn noch ??) ...
Verheddern kann er sich dennoch und einen durchstartenden Hund mit Leine betrachte ich als SuperGAU und fahrlässig.Ebenso das Kürzen. Manche scheinen ihren Hund für ziemlich dämlich zu halten ;-)
Warum nicht mehr als 10 m !
Zum Arbeiten würde ich eine 5 m Leine nehmen und erst wenn dies perfekt funktioniert zur 10 m Leine wechseln. Die Leine habe ich aber ja nicht ohne Grund ...
Wenn mein Hund noch nciht verläßlich hört, dann bleibt er eh in meiner Nähe, ob mit oder ohne Leine. Reagieren kann ich nur, wenn der Hund in meinem direkten Einwirkungsbereich ist. Hängt er 20 m vor mir, dann vergehen wertvolle Sekunden, bis ich überhaupt etwas machen kann. Bei 10 m bin ich bedeutend schneller und effektiver.
Startet der Hund durch, sind 20 m Anlauf bei 20 kg für beide Seiten sehr unangenehm.
Das Handling einer solchen Länge ... viel Spaß ;-)Meine Meinung: Verläßliche Training fängt im Nahbereich an und steigert sich abwechselnd mit mehr Ablenkung und größerer Distanz Schritt für Schritt. Funktioniert ALLES im 10 m Radius, dann läuft der Hund frei, bleibt aber in diesem Bereich. Erst danach gibts etappenweise die große weite Welt zu Verfügung.
20 m hat nichts mehr mit Training zu tun und ob ein Hund die 10 m mehr braucht ... ich glaub es nicht.
Gruß, staffy
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Ich denke, die Länge ist auch immer ein bißchen davon abhängig, wo man mit dem Hund entlang geht. Ich nutze unsere 20m Schleppleine auf freiem Grasgelände ganz gern; auf Spazierwegen, wo regelmäßig Fahrradfahrer oder Passanten entgegegnkommen, natürlich nicht. Ich stimme Staffy zu, dass es zum Training wohl auch eine kürzere Leine tut, aber zur Absicherung in wildreichem Gelände oder wie jetzt in der Brut- und Setz-Zeit, wo bei uns Leinenpflicht gilt, finde ich sie recht praktisch, um dem Hund eine Art Freilauf zu gönnen.
Ich lasse unsere Schleppleine meist schleppen, damit verheddert sie sich weniger und Hundchen kann auch mal länger trödeln oder auch mal vorwetzen. Wenn jemand kommt, kann ich sie rasch aufnehmen und ahbe meine Leinenpflicht sozusagen erfüllt.
Ich selbst habe die Nylon-Feldleine von Zooplus, gibt's in verschiedenen Längen, und inzwischen habe ich jede Länge mindestens einmal. 
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