BARF - Allgemeiner Talk-Thread Teil II
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Hummel -
10. März 2012 um 21:13 -
Geschlossen
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Wird ein HAUShund, also ein Lebewesen, das etliche 1000 Generationen zuvor domestiziert wurde, nur über Fleisch und Knochen ernährt, muß er fast seine gesamte Energie über Protein gewinnen.
Eine immens hohen Belastung für die Organe!!!!
Schon sehr lange ist erwiesen, dass der Haushund sich der Ernährung mit recht wenig Fleisch (es gab Jahrhunderte, da musste die überwiegende Menge an Hunden hauptsächlich von Gerstenbreiresten etc. leben) über diese Jahrhunderte angepasst hat, indem er auch Amylase bildet, ein Enzym der Pankreas, das Stärke (längerkettige KH) spaltet.Ganz korrekt ist diese Aussage nicht. Es gibt natürlich diverse Hunderassen, die in der Lage sind, Stärke zu spalten und die infolgedessen von einer Ernährung, die sowohl als tierischen als auch pflanzlichen Anteilen besteht, profitieren. Nichtsdestotrotz gibt es ebenso Hunde(-rassen), die wenige oder gar keine Kopien des AMY2B-Genes aufweisen und deshalb Probleme damit haben, Kohlenhydrate in Getreide oder Pseudogetreide, aber z.B. auch in Gemüse zu verwerten / verdauen.
("We find standing variation for amylase copy number variation in wolves and little or no copy number increase in the Dingo and Husky lineages. In conjunction with the estimated timing of dog origins, these results provide additional support to archaeological finds, suggesting the earliest dogs arose alongside hunter-gathers rather than agriculturists." - ,Genome Sequencing Highlights the Dynamic Early History of Dogs )
("We then describe how AMY2B copy numbers vary in individuals from 20 dog breeds and find strong breed-dependent patterns, indicating that the ability to digest starch varies both at the breed and individual level".
[Arendt M, Fall T, Lindblad-Toh K, Axelsson E, Amylase activity is associated with AMY2B copy numbers in dog: implications for dog domestication, diet and diabetes. ]) - Vor einem Moment
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Hi,
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@Irene08 Ich hab jetzt den Hunde Schmaus und Welpenmix bestellt, die sind echt OK. Bei beiden ist Pansen drin, aber wenn mans auftaut stinkt es nicht nach Gammelfleisch. Das hatte ich oft bei Loys
Und es war auch ein Gratis-Sackerl Kauzeug dabei, das fanden die Hunde auch sehr nett
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@SpaceOddity Super, das hört sich toll an!!

Hehe ja über Keuzeug beschweren sich meine auch nie
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Muss man eigentlich Fett separat hinzu füttern oder genügt es, wenn man z.B. ab und zu durchwachsenes Fleisch füttert?
Außer Öl füttere ich nämlich überhaupt kein Fett und frage mich nun, ob dies dringend notwendig ist...
ich füttere immer extra Fett zu, ca 25-30g auf 8kg Hund. Unser Fleisch hat ca 15% Fettgehalt.
Pepper hat einen hohen Bedarf, hinzu kommt dass er schwer zunimmt..da würde ich um extra Fett und KH gar nicht herum kommen. -
Welche Öle verwendet ihr beim Barfen so?
Und wie oft bekommen eure Hunde was ? -
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Eigentlich ist die Zeit des "Glaubens" vorbei. Es gibt inzwischen zuverlässige wissenschaftliche Fakten, über das, was ein Hund an Nährstoffen benötigt.Ist auch völlig egal ob roh oder gekocht. Die Zusammensetzung muss stimmen und der Hund muss die zugeführte Nahrung gut verwerten. Hunde sind sehr anpassungsfähig. Insofern steht als Nahrung eine breite Palette von nährstoff-und vitaminreichen Lebensmitteln zu Verfügung. Nicht nur Fleisch und Knochen

Ganz wichtig: Die Bioverfügbarkeit.....also was tatsächlich beim Hund an Nährstoffen ankommt.
Beispiel Gemüse:Für den Verzehr von rohem Gemüse spricht, dass viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe thermolabil sind. Dagegen spricht, dass bestimmte Substanzen im Gemüse erhitzt viel besser verwertet werden als im rohen Zustand, wie z.B. das Lycopin aus Tomaten. Vitamin E gehört auch dazu.
Das allgemein übliche Zerkleinern ( schneiden, raspeln oder mixen) bricht zwar auch Zellwände auf, führt aber auch durch die Vergrößerung der Oberflächen und eben auch durch eine Verletzung des Zellgewebes zum enzymatischen Abbau von Vitaminen. Rohes Gemüse füttern heißt also nicht automatisch auch vitaminreich füttern.
Ein Blick in die Biochemie lehrt uns, dass rohes Gemüse im Vergleich zum gekochten Gemüse zu einer eher unvollständigen Verdauung führt, was die Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen zusätzlich verschlechtert.
Die Frage ist also: Was will ich mit der Fütterung von Gemüse erreichen?
Möchte ich eine frische Vitamin-und Mineralstoffergänzung(....dann muss ich einiges beachten), oder möchte ich Gemüse als Energielieferant nutzen? Energie liefern bekanntlich Fett und KH, aber nicht jeder Hund verträgt davon große Mengen. Hier kann z.B. gekochtes Gemüse kombiniert bzw. ergänzend eingesetzt werden. Warum?
Weil die verwertbare Kalorienmenge bei gekochter Nahrung deutlich höher liegt als bei Rohkost.Vielleicht möchte ich aber auch den "gesundheitlichen" Aspekt von Gemüse beachten. Viele Gemüsesorten enthalten Schutzsubstanzen, wie Antioxidantien, Flavonoide, Carotine u.a. Insofern kann ich sowohl roh ( Salat) wie gekocht/gedünstet füttern. Man muss sich nur ein wenig mit den Inhalten vom Grünzeug beschäftigen und schon wird daraus kein schnöder Ballaststoff, der den Darm bewegt, sondern eine vollwertige Futterkomponente

Was leider auch immer sehr wenig beachtet wird.....ist der Geschmack. Wird ja oft berichtet, dass viele Hunde rohes Gemüse nicht anrühren. Kann ich verstehen. Es schmeckt bitter (...außer vielleicht Möhren). Ein Stück rohen Brokkoli würde meine andalusische Gemüsefeinschmeckerin auch nicht fressen, aber sehr wohl gekocht mit ein wenig Kräutersalz drauf

Super Beitrag, einer der Besten zum thema gemüse den ich je gelesen habe!

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Welche Öle verwendet ihr beim Barfen so?
Und wie oft bekommen eure Hunde was ?ich nutze Weizenkeimöl, Leinöl und Hanföl im Wechsel. Tgl 1TL
Auf was bezieht sich der 2. Satz? Auf die einzelnen Futterbestandteile?
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1/2 bis 1 TL Schwarzkümmelöl zur Zeckenzeit, sonst wechelnd 1 EL Lein-oder Reiskeimöl und einen gut gehäuften EL Kokosöl, Dazu entweder eine Lachsölkapsel oder ein Löffel Lachsöl.
Auf 26kg Schäferhund.
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Danke

Nein ich wollte wissen wie viel von welchem Öl sie pro Tag bekommen

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Hallo!
Hm, ich habe nun Grünlippenmuschelextrakt gekauft, Teufelskralle, Hagebuttenschalenpulver und Collagile Dog - da Zoey ja Knieprobleme hat.
Wie mische ich das jetzt am Besten?
Alles zusammen? Und so, wie jeweils angegeben, auf der Packung, oder reduziere ich dann bei einer Gesamtmischung irgendwas(?).
(Wollte es selbst im richtigen Verhältnis mischen, damit ich nicht tausend Dosen aufmachen muss jedes Mal...)
- Vor einem Moment
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