BARF - Allgemeiner Talk-Thread Teil II
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Hummel -
10. März 2012 um 21:13 -
Geschlossen
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Die Standard Dinger aus dem Laden sind auch der letzte Mist, da sind meine nicht ran. Whimzees werden hier aber heiß und innig gebliebt auch brauchen tatsächlich auch einige Minuten.
naja mir ist schon wichtig dass ein Zahnpflegteil länger hält als ein paar Minuten.
an einer Hesse kaut Hundi stundenlang, sowas bekommt die vegane Industrie nicht hin. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Lässt du dann stundenlang so ein rohes Teil bei dir liegen?
Bei mir muss was zum kauen wenigstens 10 Minuten halten, putze mir auch keine stundenlang die Zähne
Die Whimzees kommen hier auch gut an, nehme ich ab und zu mal mit. -
naja mir ist schon wichtig dass ein Zahnpflegteil länger hält als ein paar Minuten.
an einer Hesse kaut Hundi stundenlang, sowas bekommt die vegane Industrie nicht hin.Mag auf den Hund ankommen. Das längste womit mein verstorbener 55kg Hund beschäftigt war, waren Rinderkopfhautplatten von ca. 30 x 30cm mit ca. einer halben Stunde.
Ne Hesse hat längstens 5 Minuten gedauert
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Nehmen wir mal beispielhaft die Proteinversorgung. Pflanzliches Eiweiß kann vom Hund im Dünndarm kaum verwertet werden und wird dann weiter im Dickdarm mikrobiell verstoffwechselt, was wiederum Leber und Nieren belastet. Den Teil, der vom Hund gar nicht genutzt werden kann, ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Bei veganer Ernährung fallen ja Milchprodukte und Ei(klar) zusätzlich weg...
Es geht ja nun nicht einfach darum, was ist in Pflanze X alles an Nährstoffen drin ist, sondern vor allem auch, wie viel kann der Hund davon wirklich nutzen? Ich will gar nicht wissen, wie viel Pflanzenfutter ich in meinen Hund reinzwingen müsste, um wirklich ansatzweise an den verfügbaren Nährgehalt (also das, was der Hund verwerten kann, nicht nur das, was rein rechnerisch überhaupt drin ist!) von Fleisch rankommen zu können. Selbst mit Pürieren und dem damit verbundenen Aufschließen der Zellwände kann ich die Verdaulichkeit nicht in diese Dimensionen hochsetzen. Da spielt die Physiologie des Hundes wieder nicht mit. Es hat schon seinen Sinn, warum eine Kuh 30m Darm zur Verfügung hat, und ein Hund "nur" 3m.Es will mir einfach auch nicht in den Kopf, warum der Mensch wieder meint, sich über die Natur setzen und dem Tier seine Ansichten einfach aufzwingen zu können. Ich versteh es wirklich nicht.
(Achja, die Ernährungspläne kenne ich nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass die ohne Zusätze auskommen. Oder man macht einfach ganz feste die Augen zu...)
Pflanzliches Eiweiß kann vom Hund sehr gut verwertet werden.
Vor allem das Eiweiß in Getreide besitzt eine sehr hohe Gesamtverdaulichkeit ( 90-94% ) und ist fast sogut wie bei Fleisch.
Davon werden 88-90% im Dünndarm verdaut und nur 2-4% im Dickdarm.
Allerdings sind Hülsenfrüchte als Aminosäurenlieferanten besser geeignet als Getreide.
Das Rohprotein in Hülsenfrüchten besitzt nach Erhitzung auch eine sehr hohe Verdaulichkeit von 85-90% Gesamtverdaulichkeit.
Die bakterielle Umsetzung im Dickdarm ist bei Hülsenfrüchten allerdings etwas höher ( 5-7% ) was dann ungefähr 78-83% Verdauung im Dünndarm bedeutet.
Selbst wenn die bakterielle Fermentation im Dickdarm 10% betragen würde, wären das bei z.b. 50g Rohproteinaufnahme nur 5g Protein,
das im Dickdarm verdaut wird, also nicht besonders viel.
Das einzige was bei Hülsenfrüchten im Dickdarm zu ungefähr 30-60% verdaut wird sind Oligosaccharide (haben trotzdem eine hohe Gesamtverdaulichkeit)
Das ist aber nicht schlimm, weil Oligosaccharide keine Proteine sind sondern Kohlenhydrate, und man es an weichem Kot sehen kann wenn der Hund zuviel davon bekommen hat.
Nur wenn >Proteine< in höheren Mengen in den Dickdarm gelangen, können schädigende Abbauprodukte entstehen die dann Leber und Niere belasten.Du solltest dich erstmal etwas mit dem Thema beschäftigen bevor du solches Halbwissen verbreitest.
"Ernährung des Hundes" von Meyer/Zentek wäre schonmal ein guter Anfang.@Cattle
Der Gehalt an essentiellen Aminosäuren ist bei Hülsenfrüchten ahnlich wie bei Fleisch.Grüße
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Stopp, du redest aber hier von der theoretischen Verdauulichkeit und solltest, wenn du Meyer/Zentek anführst, auch aufzeigen, dass es hier um die theoretische Verdauulichkeit geht.
Er schreibt zB auch, dass zB bei Zuchthunden das Rohprotein zu 50% tierischer Herkunft sein sollte, da so der Bedarf an essentiellen Aminosäuren am sichersten zu decken ist.
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Ich sehe schon die Futterdosen der Zukunft vor mir: Veggie-Dog, sieht aus wie Fleisch, riecht wie Fleisch, ist aber kein Fleisch, sondern Tofu-Soja-Gewürzmischung-irgendwas.
Ich muss jedes Mal lachen, wenn ich die Werbung im Fernsehen für vegetarische Spaghetti Bolognese sehe...ist für mich das Gleiche, wie einen Hund halten und aus Überzeugung vegan/vergetarisch ernähren.
Es ist auch ein Unterschied, ob ich aus gesundheitlichen Gründen fleischlos ernähren muss bzw. für mich selbst entscheide, oder ob ich es jemandem aufdrücke, der sich eh nicht wehren kann.
Kleine Anmerkung: Soja als Eiweißlieferant und Fleischersatz ist nicht unumstritten, insbesondere das in der Sojabohne enthaltene Phytoöstrogen kann sich nachteilig auswirken.
Aber der Veggie-Markt wächst ja gewaltig, da werden solche Kleinigkeiten gern verschwiegen.
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Stopp, du redest aber hier von der theoretischen Verdauulichkeit und solltest, wenn du Meyer/Zentek anführst, auch aufzeigen, dass es hier um die theoretische Verdauulichkeit geht.
Er schreibt zB auch, dass zB bei Zuchthunden das Rohprotein zu 50% tierischer Herkunft sein sollte, da so der Bedarf an essentiellen Aminosäuren am sichersten zu decken ist.
Was bitte ist denn eine "theoretische Verdaulichkeit" ?
Grüße
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Theoretisch = scheinbare Verdauulichkeit
Verdauulichkeit ist aber nicht gleich Verwertbarkeit.
Und die Lebensverhältnisse des Hundes können ebenfalls zu Schwankungen in den Ergebnissen führen.
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Theoretisch = scheinbare Verdauulichkeit
Verdauulichkeit ist aber nicht gleich Verwertbarkeit.
Und die Lebensverhältnisse des Hundes können ebenfalls zu Schwankungen in den Ergebnissen führen.
Ich glaube der Ausdruck "Theoretisch" ist hier etwas irreführend.
Scheinbare Verdaulichkeit = Gibt an wieviel Prozent der aufgenommenen Futterinhaltsstoffe nicht wieder mit dem Kot ausgeschieden werden.
Wo genau ist der Unterschied zwischen Verdaulichkeit und Verwertbarkeit ?
Lebensverhältnisse......was willst du mir eigentlich mitteilen ?Grüße
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Nur weil ein Körper etwas optimal verdauen kann, heißt es nicht, dass es seine Bedürfnisse optimal deckt...
Zentek gibt zB auch an, dass gekochte Erbsen&Bohnen eine Verdaulichkeit von bis zu 95% erreichen können, dennoch sollte ihr Anteil in der Hundenahrung nur 5-10% betragen.
Warum wohl??
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