• Nun gut - ich habs versucht und ich wünsche Dir von Herzen, daß Du niemals die Schmerzen Deiner Hunde erleben mußt, die Nierensteine verursachen!


    Denn Hunde haben sich in den knapp 50 Jahren die es Trofu gibt, noch nicht daran gewöhnt, täglich (als mittelgroßer Hund) MINDESTENS 1 Liter Wasser tagtäglich zu trinken um dieses trockene, denaturierte Gepampe überhaupt verdauen zu können - und war ganz egal wie hochwertig es auch immer sein mag.

    Das Gute ist, daß Hunde doch sehr anpassungsfähig sein müssen um mit mancherlei zurechtzukommen...

  • Na ja, wenn ich andererseits in den BARF thread reingucke, fange ich vor lauter Verwirrung an zu schielen.

    Gibt es eigentlich Dosenfutter von dem Hunde keinen Mundgeruch bekommen? Ich möchte meiner Maus mittlerweile auch nicht mehr nur Trockenfutter zumuten. Aber irgendwie ist das nicht so einfach.
    Weil sie im Moment so mit ihren Zähen runlaboriert und man das kaltgepresste Futter nicht gescheit einwiechen kann habe ich es heute, nachdem auch der letzte Eckzahn rausgeflogen ist, mit Dose versucht. Kleine Protion Bonzita: Runtergeschlungen, 5 Minuten später rausgewürgt. Kleine Portion Real Nature: Runtergeschlungen, dringeblieben aber später schlimm stinkender Matschekot und Mundgeruch.

    Weil mich meine Freudin mit in den BARF shop geschleppt hat liegen jetzt auch 2 kilo Welpenmix im Gefrierfach. Aber mein Gott ist Barfen teuer! Und kompliziert wenn man es selber macht. Und wahrscheinlich rührt meine Maus nie wieder was anderes an, wenn ich eine Mahlzeit nur Fleisch verfütter. Ich hab ja jetzt schon Probleme, weil ich ihr zuviel Kauzeugs wie Hühnermägen, Lunge etc. getrocknet gebe- und sie sowieso immer hofft, dass es vielleicht doch gleich noch ein Stück Schinken gibt.

    Mannomann, das fing so unkompliziert an. Alles wurde gefressen, was es im Napf gab. Und dann gab ihr mein Vater ein Stück Roastbeef...
    Überhaupt, bist Du mit Schuld an meinem Dilemma, Escha! Mit Deinen Ermahnungen hat dieser ganze Futterwahnisnn vor drei Monaten angefangen!!! ;)

  • Du könntest auch kochen oder Reinfleischdosen plus füttern :D

    Barfen ist für mich nicht teurer als Dosen (und ich kaufe schon nicht beim Schlachter, sondern in ner Metzgerei für Hundefutter). Vermutlich kosten aber so extra Welpenmixe und Co mehr :???:

    Wir hatten hier immer Lukullus (Zoopl...) , RN oder Hermanns.

    Ich mag die Escha :D und ihre Links. lach

    Liebe Grüße so früh am Morgen
    (ich geh jetzt Muskelfleisch mit Hagebutte und Lebertran mischen ... :D)


  • kikt1: UUUps, nun krieg ich ein schlechtes Gewissen :D :p


    Aber wegen Kosten: ich bin ebenfalls mit Barf günstiger als ich mit hochwertigem Fertigfutter wäre (ich habe es mir mal vor einiger Zeit grob ausgerechnet).

    Soll heißen: ich zahle im Monat rund 50,-€ für Jala und die beiden Katzen (zusammen wiegen die 3 rund 30 kg) an Fleisch plus diverser Zusätze. Ich bestelle vorwiegend im Tierhotel und auch bei Haustierkost. Zusätze bei Properdog, Lunderland und einiger anderer Seiten (je nachdem was ich gerade so brauche).

  • Zitat

    kikt1: UUUps, nun krieg ich ein schlechtes Gewissen :p


    Aber wegen Kosten: ich bin ebenfalls mit Barf günstiger als ich mit hochwertigem Fertigfutter wäre (ich habe es mir mal vor einiger Zeit grob ausgerechnet).

    Soll heißen: ich zahle im Monat rund 50,-€ für Jala und die beiden Katzen (zusammen wiegen die 3 rund 30 kg) an Fleisch plus diverser Zusätze. Ich bestelle vorwiegend im Tierhotel und auch bei Haustierkost. Zusätze bei Properdog, Lunderland und einiger anderer Seiten (je nachdem was ich gerade so brauche).

    Kochen...ah ja, das ist wenn man verschieden Dinge in einem Topf auf dem Herd mischt, oder? :p Keine Chance, mach ich kaum für mich selber.

    Der Welpenmix kostet 3,10 Euro pro Kilo. Keine Ahnung, wieviel ich davon brauche, um die Hälfte der Tageskalorien für einen 6 Kilo Hund zu decken - ca 150- 200Gramm?
    Ein 5 Kilo Sack Lupovet (oder anderes Premium Trockenfutter) sind mit Versand etwas ca 35Euro und halten knapp 2 Monate - jede Form von Teil-Feuchtfütterung wird mich also das Doppelte kosten.

    Ich würd's wirklich gern mixen, hab aber Sorge, dass meine Madmoiselle das TroFu schlicht verweigert. Und ohne Trofu geht es einfach nicht.
    Ich fütter seit heute morgens doe Hälfte der empfohlenen Dosenration (im Moment noch Real Nature von Fressnapf - da komme ich ganz gut ran und das ist keine totale Katastrophe) und abends dann Trofu. Mal schaun, wie das funktioniert. Wenn sie das gut verträgt (andersrum habe ich schon probiert, ging nicht besonders gut) wechsel ich von Dosenfutter auf eine Protion Barf morgens. Und ich wechel von kaltgepresstes auf Kroketten wenn der jetzige Sack leer ist (in ca 3 Monaten). Die kann man nämlich besser einweichen. Und die Zusammenstellung von manchen TroFu sorten wie Wolfsblut oder Bestes Futter ist schon eindrucksvoll mit den ganzen Kräutern ect.

    Mal schaun. Es lief ja eigentlich alles super. Output war zwar recht viel aber dafür wie aus dem Bilderbuch (ich meine das mit dem Maulwurf), Fell glänzt, Hund wächst im richtigen Tempo und ist gesund - und seit ich bei meinen Eltern war läuft irgendwie nix mehr rund. Fressen nicht, alleineblieben nicht, drinnen nervt sie und draußen ist sie total unkonzentriert.
    Ach ja, mein süßer Puschel. Ich fang heute abend mal nen Fotofred an - ich hab jetzt einen Haufen Bilder in einen Ordner getan und eine gute Hochladwebseite gefunden.

  • kikt1:
    Also 3,10 pro Kilo ist schon relativ viel finde ich.
    Ich zahle ca. pro Kilo: 1,20 € (für Pansen oder Blättermagen) ca. 1,60 - 2,50 für alles mögliche vom Rind und vom Geflügel und bis zu 3,50/4,- für Fisch (den es 1x/Woche gibt).


    Jedoch finde ich, daß sich Deine momentane Fütterung soweit recht gut anhört! :gut:
    Ich denke, auch wenn Du nun nicht jeden Tag roh oder Dose gibst, sondern vielleich nur jeden 2.ten (oder eine Dose die paar Tage fütterst bis sie leer ist, dann 2 Tage Pause vor der nächsten oder so) und vor allem das Trofu einweichst, ist schon viel gewonnen ;)
    Und, wenn es Deine Hundenase verträgt, spricht ja nichts dagegen, dieses Fütterungskonzept nach Deinen momentanen finanziellen Möglichkeiten anzupassen - wenn es gerade gut geht, bekommt sie öfter frisch/Dose, wenns grad mal nicht so doll ist, gibt es halt ein wenig mehr Trofu.

    Oder Du "peppst" Dein Trofu günstiger auf, schau mal hier, verschiedene Ideen (falls Du die noch nicht kennst ;) ):
    http://www.welpen.de/service/jetter/artikel11.htm

  • Danke für das Kompliment!
    Ich mach mir ja auch irgendwie gerne einen Kopf aber diese Diskussionen um Calcium und Phosphor und Übersäuerung und zuviel Protein oder zuwenig machen einen ganz wuschig.
    Deine Presie sind von Tiefkühllieferungen? Ich hab gerade mal die Preisliste einen Kreuzberger BARF shops aufgerufen - alles mehr als doppelt so teuer.
    Ich kann mir leider nicht soviel Tiefkühware liefern lassen, denn für einen neuen Kühlschrank ist definitv zur Zeit kein Geld drin. Mein Puschel kommt doch wesentlich teurer als geplant (gut, ich hatte auch nicht einkalkuliert, dass ich so wahnsinnig gerne für sie einkaufe) und die Notrserve heb ich mir lieber für TAkosten auf.
    Das mit dem tageweisen Wechsel finde ich ne Bombenidee.

    LOL! Der Puschel trohnt neben mir und will Aufmerksamkeit. Ich versuch ja wirklich sie zu ignorieren aber ich muss leider immer lachen, wenn sie mich so ansieht. Ach ja, diese inkonsequenten, verpeilten Ersthundbesitzer...
    So, ich geh mal ne Leckerliebox basteln.

  • Soviel zum Gemüse in deinem Link ;-)

    Hunde fressen den Mageninhalt (zuerst)


    Weder Hunde noch Katzen fressen den Mageninhalt ihrer Beutetiere. Lediglich Hyänen, welche eine biologisch eigenständige Tierart ist, fressen den Mageninhalt mit. Hunde fressen nur einen ganz kleinen „Rest“ Mageninhalt, nämlich der, der noch an den Wandungen des Magens bzw. des Pansens haftet mit. Im Verhältnis zum Gesamtbeutetier liegt dieser Anteil bei ca. 2 bis 3%.
    Gerne wird vermutet, daß Hunde pflanzliche Nahrung in Form des Darminhaltes (Chymen) aufnehmen. Das ist zwar prinzipiell richtig, nur beträgt die Gesamtmenge an Darminhalt z.B. beim Schwein (Darmlänge etwa 8m) nur ca.1/2 Kaffeetasse voll. In der Summe (Mageninhalt + Darminhalt) handelt es sich also um max. 5% des Beutetieres oder der Ration.

    Am 31.01.2008 um 09:29:30 CET schrieb Elli Radinger dazu in unser Gästebuch:
    Endlich einmal jemand, der mit dem Märchen von "nahrhaften Kuhmagen" aufräumt. Ich beobachte seit 15 Jahren wilde Wölfe in Yellowstone und arbeite dort im Wolfsprojekt mit. Täglich kann ich die Wölfe bei der Jagd auf die Wapitihirsche beobachen und auch sehen, wie sie sie fressen. Noch NIE hat ein Wolf den Mageninhalt gefressen. Sie reissen die Beute am Bauch auf, weil dort die Haut am dünnsten ist. Dann ziehen sie den Magen raus und lassen ihn liegen, um an die nahrhaften Organe zu kommen. Der Mageninhalt ist meist noch das einzige, was von einer Beute übrig bleibt. Mehr: http://www.yellowstone-wolf.de und http://yellowstone-wolf.blogspot.com


    Püriertes Gemüse soll den Mageninhalt der Beutetiere ersetzen und ist wichtig für Hunde???


    Der Magen von Pflanzenfressern enthält zwar verschiedene Gräser und andere Pflanzen, aber diese nicht im rohen Zustand, sondern vermengt mit Bakterien und Verdauungssäften, so daß der Mageninhalt bzw. die dort befindlichen Pflanzen folglich anverdaut bzw. vorverdaut ist/sind. Eine alleinige Zugabe von rohem püriertem Gemüse, entspricht also nicht dem tatsächlichen Mageninhalt der Beutetiere!
    Wenn Sie den Mageninhalt des Beutetieres als Nahrungsbestandteil Ihres Hundes wirklich nachbilden wollen, müssen Sie das pürierte Gemüse zunächst mit dem Enzym Amylase sowie zellulolytische Bakterien (hauptsächlich Milchsäurebakterien) versetzen und gut vermengen. Nun müssen Sie das ganze etwa 4-6 Stunden bei exakt 38,0°C stehen lassen (Brutschrank), damit die Bakterien und Enzyme das zerkleinerte Gemüse „verdauen“ können. Erst jetzt entspricht Ihr Gemüse dem Mageninhalt eines Beutetieres und auch erst jetzt kann dieser vom Hund auch verwertet werden. Nicht „vorverdautes“ Gemüse, auch wenn es püriert ist, ist für Hunde absolut unverdaulich!

    Alternativ zu diesem „Verdauungsakt“ können Sie das Gemüse auch erhitzen, allerdings reicht da kochen bei 100°C leider nicht aus, auch nicht wenn es püriert ist. Sie müssen das ganze bei mind. 190°C über 25 Minuten backen. Erst bei dieser Temperatur platzen die Stärkekörnchen in den Pflanzen auf und werden für Hunde (und uns Menschen) überhaupt verwertbar. Das ist auch der Grund, warum wir Menschen Getreide nicht als Körner sondern als Brot essen und warum industrielles Fertigfutter für Hunde genauso erhitzt wird. (Fragen Sie einfach mal Ihren Bäcker!)
    Obst und Gemüse kann für Hunde sogar gefährlich sein!
    Im Gegensatz zu Rind, Schaf, Ziege, Reh- oder Damwild, also den klassischen Wiederkäuern und Hauptbeutetieren von Hunden, ist der Darm des Hundes nur etwa ¼ so dick und auch der Durchmesser ist kleiner. Ebenso enthält die Darmwand nur etwa ¼ Muskelfasern. Das reicht für den normalen Nahrungsbrei, der eigentlich eine Konsistenz wie Eierlikör hat, auch vollkommen aus. Bei der Verfütterung von Obst und/oder Gemüse erhält der Nahrungsbrei jedoch eine Konsistenz wie Grünkohl, da die Pflanzenteile im Magen nicht verdaut werden können. Mit dieser schweren Masse ist der recht dünne und muskelarme Hundedarm dann vollkommen überfordert. Die Folge sind Verstopfungen und Darmkrämpfe bis hin zur oftmals tödlich verlaufenden Darmverschlingung.

  • Tödlcih verlaufende Darmverschlingung wegen gekochtem Gemüse?? Na ja, wenn ich mir die Mengn von zerschredderter Rinde ansehe, die da bei meiner Maus hinten rauskommt, hält der Darm eines Hundes wohl doch mehr aus.

    Ich war eben mal auf der Seite von Tierhotel und bin jetzt doch etwas blass um die Nase. Vielleicht bin ich irgendwann mal in der Lage morgens rohen Bullenhoden oder ganze Kehlköpfe in Scheiben zu shcneide aber im moment ist mir das definitv noch zu heftig. Und ich hatte mal den Gersuch von Schweineeingeweiden n der Nase. Stinkt frischer Pansen genauso schlimm? Ich finde ja getrockneten schon heftig. Das geht frisch nur im Mix, sonst kündigt mir mein Untermieter, wenn er morgens bei der Zubereitung in die Küche kommt.

    Ich hab eben ne Runde Lukullus bestellt. Ganz schön viel Nichtfleisch in den Dosen, aber egal, ich fütter ja auch andere Sachen. Im Großen und Ganzen wird's schon hinhauen.

    Warum ist der Proteingehalt von Dosenfutter eigentlich so viel niedriger als der von Trockenfutter? Liegt das an der höheren Feuchtigkeit?

  • Hallo erst einmal,

    mein Mini-Yorki hat anfangs auch Gold Select Junior bekommen, er wollte es überhaupt nicht essen. Ich finde das Futter nicht so geeignet für so Mini-Rassen, wegen der großen Kroketten und geschmacklich kann es auch nicht der Renner sein.
    Mein Kleiner ist sehr wählerisch und ich kann Ihnen wirklich ohne Bedenken Royal Canin empfehlen. Es ist auch sehr hochwertiges Trockenfutter. Und es gibt auch speziell für so Mini-Rassen das Trockenfutter z.B. Royal Canin Junior für Chihuahuas, Royal Canin Junior Mini oder ganz neu auf den Markt gekommen Royal Canin x-Small junior( wirklich winzige Kroketten). Meiner liebt das x-small aduld. x-small isst er am aller liebsten, super Akzeptanz!
    Ich hoffe, ich habe Ihnen weiterhelfen können!
    Ps.: auf der Internet-Seite von Royal Canin können auch Proben angefordert werden, entweder telefonisch oder per Kontaktformular. :D

    Ciaoi Dreamy1

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