Samson (8 Mon.) hat schwere HD
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Krümelzwerg -
24. Februar 2012 um 10:38
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Hallo seit einiger Zeit lahmt unser Bärchen hinten links. 2 TÄ waren unabhängig voneinander der Meinung: wachstumsbedingt.
Analgetika haben nicht angeschlagen.Heute hatten wir nun ENDLICH unseren Röntgentermin. Ergebnis wie oben geschrieben: schwere HD und Coxarthrose, Gelenk kaum mehr vorhanden.
Leider ist er mit 8 Monaten noch zu jung für die Tep-Op.
Das heißt jetzt gezielter Muskelaufbau und täglich therapeutische Übungen (bin Therapeutin).
Am 15.3. ist Termin in der Klinik zu Einholung einer 2. Meinung und um alles weitere zu besprechen.
Trotzdem interessiert mich vorab, wie bei anderen Betroffenen die Zeit nach der OP verlaufen ist.
Wie habt ihr alles geregelt? Je nach Klinik gibt's ja auch Unterschiede was die Belastung und die einzelnen Phasen angeht. Kosten?
Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte. - Vor einem Moment
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Das tut mir sehr leid für SAMSON
. Leider (oder besser: Gott sei Dank) haben wir keine Erfahrungen damit.Unabhängig von der weiteren Behandlung, würde ich allerdings den Züchter kontaktieren. Wurden Euch die Elterntiere (nachweislich) als "HD-frei" angepriesen?
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Blöde Diagnose! aber vielleicht kann ich etwas Mut machen. Bei meinem Golden Retriever wurde auch sehr früh schwere, beidseitige HD diagnostizeirt. Mit 6 Monaten wurde auf der schmerzhafteren Seite eine Femurkopfresektion durchgeführt (das war 1997 und kostete damals 1100 DM), 7 Jahre später wurde dann die andere Seite operiert. Er bekam eine TEP (Kosten 2250€). Nach der Schonphase konnte er problemlos laufen, spielen, rennen. Anfang diesen Monats wurde er 15 und ist nun ein Senior mit entsprechenden Einschränkungen und Gebrechen (die haben aber nichts mit der HD zu tun).
Bei der Femurkopfresektion mussten wir langsam gezielt Muskeln aufbauen (schwimmen, gleichmäßiges Laufen, Treppen steigen), unterstützt wurde dies auch mit der Gabe von Anabolika.
Bei der künstliche Hüfte war 8 Wochen Leinenzwang. Am Anfang ging es nur raus zum Pipi machen. Nach 3 Wochen konnten wir 10 Minuten Spazieren gehen, nach 4 Wochen sprang er bereits ins Auto, wenn ich nicht aufpasste. Von da an konnten wir die Spaziergänge langsam steigern.
Ich wünsche euch alles Gute und vor allem Samson, dass ihm geholfen werden kann!
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Mit schwerer HD habe ich auch Erfahrungen, nur habe ich mich gegen eine TEP entschieden. Kosten bzw. "Angebote" lagen bei 2500 bis 3000 € pro Seite, das allerdings ohne Folgekosten, Nachkontrollen, und was noch so anfällt. Realistisch sind also für beide Beine zusammen 7000 € anzusetzen.
Wir haben dann von Dr. Horch eine Goldimplantation machen lassen, und wenn es weiter so gut klappt, werden wir wohl auch nie eine OP brauchen in Zukunft. Kosten waren für beide Hüfte zusammen mit allem drum und dran 1200 €. Das ist dann doch ein Unterschied von fast 6000 €.
Wenn es nicht funktioniert hätte, hätte ich aber noch immer alle anderen Möglichkeiten offen gehabt. Aber so wie es momentan aussieht, brauchen wir uns darüber keine Sorgen mehr zu machen. -
Zitat
Unabhängig von der weiteren Behandlung, würde ich allerdings den Züchter kontaktieren. Wurden Euch die Elterntiere (nachweislich) als "HD-frei" angepriesen?Selbst wenn die Tiere als HD-frei "angepriesen" wurden...das wäre ja keinesfalls ein Garant dafür gewesen, dass Samson von der Dysplasie verschont bleibt.
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Danke euch für eure Antworten das hilft schon mal weiter.
Für Goldimplantation ist das Gelenk zu stark geschädigt, leider.
Die Züchterin ist absolut geschockt. Auf den Papieren konnte man über Generationen HD/ED-Freiheit nachverfolgen. Die Züchterin ist absolut seriös und gewissenhaft, sie züchten über 30 Jahre und achten seit jeher auf Qualität. Das war uns beim Kauf wichtig, denn unsere erste Berner-Hündin war ein "Unfall", zwar der beste Hund überhaupt aber hatte schwere HD & Coxarthrose, knöcherne Zubildung am EB, Kreuzbandrisse bds., Spondylose, Arthrose, Cauda Equina, Magendrehung und Krebs (sie wurde 12,5 Jahre alt)...hab sicher was vergessen. Aber deshalb war uns eine gute Zucht extrem wichtig.
Aber man steckt halt nicht drin. -
Eine Woche nach der Diagnose wollte ich nun mal wieder berichten.
Samson belastet sein Hinterbeinchen mal mehr, mal weniger. In der Regel eher weniger.
Am besten belastet er noch im Trab.Für den Muskelaufbau gibt's deshalb strammes Gehen oder Laufen mit kleinen ruhigen Einheiten zwischendrin.
Außerdem gezieltes Gassigehen (berghoch, schräg zum Hang, langsames Treppensteigen).
Dazu noch etwas Massage und passives Durchbewegen.Als Futterzusatz bekommt er Glukosaminsulfat und Chondroitinsulfat.
Er lahmt, hat aber Spaß am Leben und auch wie es scheint an der Bewegung.
Nacht der Massage heute Abend lief er erstmals besser.
Trotzdem kann ich es kaum erwarten in der Klinik die 2. Meinung einzuholen und ab wann die OP möglich ist.
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Auch wenn ich hier offensichtlich einen Monolog führe, will ich trotzdem erzählen wie es bei uns weitergeht.
Vielleicht hilft es ja anderen Betroffenen.
Wir hatten nun gestern den Termin in der Klinik v. Dr. Walla.
Dr. Mühlbauer war sehr sympathisch und hat sich viel Zeit für uns genommen.Leider hat er den desolaten Zustand der Hüfte bestätigt. Einzige Möglichkeit: Hüft-Tep
Das Positive ist, dass man theoretisch schon ab dem 10. Monat operieren könnte, wenn die Knochendicke ausreichend wäre.
Da wir aber zuhause viele Stufen haben, ist die OP für Mitte Juli angedacht, wenn wir im neuen Haus wohnen und ihn dort durch unseren Urlaub auch die ersten 5 Wochen unter Dauerbeobachtung haben können.
Trotz fleißigem Training hat er durch die Schonhaltung stark Muskulatur abgebaut. Bisher hat auch kein Schmerzmittel angeschlagen .
Gestern haben wir ein weiteres zum Probieren bekommen. Viell. liegts auch am Frühlingsanfang, viell. (hoffentlich!) wirkt das Mittel, denn heute schien er bewegungsfreudiger zu sein, humpelte zwar, aber wir meinen etwas weniger.Nach der OP bekommt er bis zum Fädenziehen (nach 2 Wochen ca.) einen Leckschutz, also entweder Halskrause oder Höschen. Das Höschen wollen wir jetzt schon mal testen.
Nach 4 Wochen ist das erste Kontrollröntgen, nach 4 Monaten das 2. Solange gilt auch Leinenpflicht. Erst dann heißt es: Muskelaufbau.
Die Gefahr in der Zeit sieht der Arzt weniger in einer Luxation als in einer Lockerung der Implantate (eher der Pfanne).
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Ich drücke die Daumen für Samson, das die OP im Juli klappt und das ihr bis dahin ein Schmerzmittel findet, das anschlägt!!

Ich würde mich drüber freuen, wenn ihr über Samson's Werdegang weiter berichtet!Liebe Grüße und ich drücke wirklich alle Daumen,
Lisa. -
Hallo,
ich hoffe,dass es Samson inzwischen besser geht. Es würde mich in jedem Fall interessieren,wie alles weiter verlaufen ist.
Habe mich bereits vorgestellt,aber für mich ist immer noch ncith ersichtlich,wie ich ein neues Thema eröffne.Deshalb muss ich leider hier mein Problem schildern udn auf Antwort hoffe:
Odie, 1 Jahr alt, hat letzte Woche hochgradige beidseitige HD diagnostiziert bekommen. Ich bin mit der Situation überfordert und weiß nicht was ich für meinen kleinen Hund tun kann. Wir haben ihn aus dem Bonner Tierheim und er wurde uns als gesunder Terrier-Mix verkauft. Eine HD wird natürlich kaum im Tierheim ohne Grund untersucht bzw. in jungen Monaten festgestellt.
Nachdem er nach dem Spielen plötzlich drei Wochen lang hinten rechts das Bein nicht mehr aufgesetzt hat, wurde die beidseitige hochgradige HD festgestellt.
Der Tierarzt hat ihm vorerst Schmerztabletten verschrieben, die aber laut Beipackzettel nur ein halbes Jahr verabreicht werden dürfen. Danach wird es laut Tierarzt auf eine künstliche Hüfte hinaus laufen. Ich habe jetzt im Internet so oft gelesen,dass dies anstelle einer künstlichen Hüfte auch durch Goldimplantate oder Akkupunktur zu beheben bwz. einzudämmen sei. Aber ehrlich gesagt, blicke ich bei den ganzen Infos so langsam nicht mehr durch und bin mir nicht sicher, auf was ich mich verlassen kann. Bzw. welche Beiträge nur der Eigenwerbung dienen.
Außerdem darf Odie in seinem jungen Rüpelalter nicht mti anderen spielen, nicht toben, nicht nach Stöckchen oder Ball jagen. Überhaupt nur an der Leine udn im Schritttempo laufen. Hat der Hund dann überhaupt noch Lebensqualität? Von einer Einschläferung möchte ich natürlich absehen! Aber was ich kann ich einem jungen, verspieltem Hund denn schon noch bieten? Er ist erst vor kurzem kastriert worden, so das er seit wir ihn haben noch nie wirklich alles ausleben konnte undd as soll nun ganz vorbei sein. Es betrübt mich sehr.Mit der Diagnose HD kann ich umgehen,aber nicht damit,dass ich meinem Hund jegliche Lebensfreude verweigern soll und ihn zwangsweise "stilllege".
Ich will ihn nicht den ganzen Tag an der Leine kurzhalten,wenn er dauernd vor Ungeduld und angestauter Energie zieht. Abends leine ich ihn deshalb immer kurz ab, damit er dann wenigstens kurz rennen kann.Ich weiß,dass er das nicht sollte,aber was bleibt ihm denn sonst???
Ist es für den Hund eigentlich besser,wenn er auf betonierten Wegen läuft oder im weichen Sand? Darf er mit durchs Watt wandern? Gibt es homöopahtische Heilmittel,die helfen können? Ich will meinen Hund nicht mit Medikamenten bzw. Chemie vollpumpen.
Welchen Sport darf ich überhaupt noch mit ihm machen?
WArum wartet man mit einer künstlichen Hüfte so lange, bis nichts mehr geht udn machte es nicht direkt,wenn es unausweichlich ist?(Habe vergessen,dass beim Tierarzt zu hinterfragen, weil ich erstmal so geschockt war)
Ich fände es super,wenn es mal ein Thema nur mit Tipps zu HD geben würde....
Sorry,wenn ich das jetzt in diesen Beitrag reingesetzt habe.
Liebe Grüße
Julia - Vor einem Moment
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