Beiträge von bonanza

    Nach den OPs war die einzige Einschränkung 8 Wochen strikten Leinenzwang einzuhalten.


    Femurkopfresektion: von Anfang an mäßige Bewegung, inkl. Treppen steigen, um Muskeln aufzubauen.


    CES: die erste Woche nach der OP nur zum Pipi machen raus und dann langsam steigern.


    TEP ( künstliches. Hüftgelenk): ebenfalls anfänglich nur zum Pipi machen raus und dann langsame Runden, wirklich nur kurze Strecken gehen. Nach 6 Wochen war schon ein Spaziergang von 30 Minuten möglich und dann wurde es von Tag zu Tag noch besser.


    Nach der Heilzeit hatte er keine Einschränkungen. Außer, Abstoppbewegungen ( beim Bällchen werfen) sind nicht gut für die Gelenke und sollten vermieden werden. Gleichmäßige Bewegungen wie beim Schwimmen sind besser. Und auf sein Gewicht mussten wir achten, er sollte nicht übergewichtig sein.


    Das CES wurde bei Timmy mit 6 Jahren diagnostiziert und behandelt/operiert. Damit gelebt hat er noch knapp 10 Jahre (er durfte 15 Jahre und 8 Monate alt werden). Als er älter wurde, bekam er regelmäßig Schmerzmittel wegen Arthrosen.

    Bei meinem mittlerweile verstorbenen ersten Hund wurde vor 20 Jahren wegen schwerer beidseitiger HD eine Femurkopfresektion durchgeführt. Die schmerzhafte Seite wurde zuerst operiert. Damals war er knapp 6 Monate alt. Nach der OP musste er von Anfang an kleine Strecken laufen und nachdem die Fäden gezogen waren, durfte und sollte er auch schwimmen. Physiotherapie für Hunde gab es damals noch nicht oder nur selten. Er kam sehr gut damit zurecht und konnte ganz normal laufen, springen, rennen.


    Mit 6 Jahren wurde dann CES diagnostiziert und ebenfalls erfolgreich operiert (vom gleichen TA). Leinenzwang 8 Wochen. Mit 7 bekam er auf der anderen Seite noch ein künstliches Hüftgelenk. Trotz der Baustellen führte er ein ganz normales Hunde leben mit langen Spaziergängen, spielen mit anderen Hunden usw.


    Im Alter hatte er Probleme mit Arthrosen, die mit Schmerzmittel behandelt werden konnten. Er durfte fast 16 Jahre alt werden. Damit hätte niemand gerechnet.

    Hallo Tamara,


    bei den Fotos würde ich auf ein sehr gutes Standardfoto vom Fotografen zurück greifen. Das andere ist zwar lustig, aber nicht in einer Bewerbung. Es sei denn, du hast Fotos von dir während eines Praktikums, dann könntest du das eventuell auf der "Seite 3" einbauen, die kannst du ja ganz individuell nutzen, um deine Motivation zu begründen. Da würde ich aber kein gestelltes Foto nehmen.


    Ich würde den Hund erwähnen. Heute schreibt man ja nicht mehr einfach "Hobbies" sondern "life-work-balance" und da passt er doch gut als Ausgleich zur Arbeit.


    Viel Erfolg!!!!


    LG bonanza

    Zitat

    ... Ich hätte die beiden dann ja am liebsten "Fanta" und "Cola" genannt. :lol:


    Mit "Fanta"und "Cola" hättest du überall für Erheiterung gesorgt :lachtot: sehr passend!!!


    Meiner heißt Lupus, wird aber meistens Lupi gerufen.

    Zitat


    Und ja die stellen schon gerne mal Unsinn an, ich muss manchmal echt aufpassen dass ich konsequent bleibe. Geduld heißt das Zauberwort und vieeel Ruhe. Dafür bringt mich Dante mit seiner charmanten Art oft zum Lachen! Sie lernen schnell und gerne, haben aber oft den Hang zu übertreiben und aufzudrehen... Das muss man mögen bzw damit umgehen können.


    Ja Zuckerfee, genauso so ist es. Und mit dieser charmanten Art wickeln sie einem um den Finger :rollsmile:

    Mein Ersthund war auch ein Golden und dann kam als Zweithund ein Flat dazu (da war der erste schon fast 11 und die zwei hatten noch 5 gemeinsame Jahre). Was soll ich sagen, es war eine Umstellung. Er war leichtführiger als der Golden und einfacher zu erziehen, aber gleichzeitig auch viel hibbeliger. Am Anfang ist er eher wie ein Känguruh in alle Richtungen gehüpft, während die Goldens und Labradore in der Junghundegruppe bereits super an der Leine liefen...ich hab viel dazu lernen müssen und auch viel konsequenter werden. Bei der Dummy-Arbeit bekommt er Leuchte-Augen. Das braucht er auch als Beschäftigung. Aber auch hier musste er erst mal lernen, dass nich jedes Dummy seins ist, dass man immer nur eins zurück bringt und nicht zwei gleichzeitig und wenn mehrere Hunde arbeiten und ein anderer Hundeführer "apport" sagt, das nicht für ihn bestimmt ist ;-) Steadyness war schon ein großes Thema. Er reagiert auf die kleinsten Reize-das habe ich so von meinem Golden auch nicht gekannt. In seiner Wesenstest -Beurteilung steht:"hartnäckig im verfolgen einer Ziele".Das bringt es auf den Punkt.


    Der Jagdtrieb ist gut händelbar. Wild verfolgt er nicht und lässt sich abrufen. Dafür ist er bei anderen Hunden und Menschen häufig sehr distanzlos. Menschen findet er grundsätzlich toll, ganz egal welchen Alters. Mit anderen Tieren ist er verträglich. Und er ist kein Raufer.


    Von seinem Grundcharakter ist er ein Clown und langsam glaube ich auch, er wird nie so richtig erwachsen.


    Flats sind tolle Hunde, wenn sie richig ausgelastet sind und auch Ruhe kennen (das ist ja bei anderen Rassen ähnlich).


    Meiner arbeitet auch als Therapiehund mit straffällig gewordenen Jugendlichen. Und das macht er sehr gut. War aber auch ein langer Ausbildungsweg.


    Du hast ja vor, Züchter zu besuchen. Schau dir sie live an. Sobald du "flatizifiert" bist, ist eh nichts mehr wie es war ;-)


    LG bonanza

    Vor zwei Jahren haben die in Dresden bei einem Kongress zum Austausch Wissenschaft und Praxis der Tiergestützten Interventionen ein Poster vorgestellt. Über die Qualität der Ausbildung habe ich keine Angaben. Mich persönlich würde es stören, dass die Weiterbildung (zu diesem Preis) lediglich nach ISAAT Richtlinienen aufgebaut ist, aber nicht ISAAT oder ESAAT akkreditiert ist.