Herzprobleme :-(( Vergrößerung?? Erfahrungen?

  • Zitat

    Ich empfehle auch den Besuch beim Kardiologen, ein "normaler" Tierarzt ist eben kein Facharzt.
    Aragorn hat auch eine Mitralklappeninsuffizienz, muß aber auch - noch - nicht medikamentös behandelt werden. Da verlasse ich mich lieber auf den Fachmann. Erst im Schall kannst Du sehen, wie das Herz wirklich arbeitet, und das korrekt zu interpretieren muß gelernt werden und braucht Erfahrung.

    ok, ja ich denke ich werde dann im Mai zum Kardiologen gehen (Danke Shalea nochmal ;) ) allerdings hat sie ja auch gesagt, dass er jetzt noch keine medis braucht, dieses Medikament dass er jetzt bekommen hat "kann" man quasi vorbeugend einfach probieren weil Studien wohl erwiesen haben, dass es den Allgemeinzustand länger besser hält..... :???: Sie hat allerdings auch gesagt was mich natürlich sehr gefreut hat, dass sein Herz noch sehr gut arbeitet, also da sind an sich noch keine ernsthaften Fehler drin, auch ist es größentechnisch noch im Rahmen (also sonographisch ausgemessen liegt er noch gut unter dem Höchstwert)

  • Bei meinem Hund hat es sich, trotz Medikamente, innerhalb 5 Monaten verschlechtert. *seufz* Sie bekommt jetzt noch mehr, zum Vasotop und Dimazon nun auch noch Vetmedin.
    Nächste Kontrolle wieder nach 5/6 Monaten.
    Sie hat eine stressbedingte Klappeninsuffiziens, mit Herzbandabriss. Bis jetzt nur 1, zum Glück...
    Von meinen Erfahrungen mit dem Prilactone schrieb ich im anderen Thread.

    Auch ich rate jedem: Geht zum Kardiologen! Ein Ultraschall sollte immer von Fachpersonen durchgeführt werden!
    Man kann sehr leicht was übersehen wenn man nicht passend geschult ist.


    Was die Schonung angeht: Klar ist, es ist nicht heilbar. Nichts kann das Herz dazu bringen wieder normal zu werden.
    Keine Hochleistungssachen mehr, aber auch nicht völlige Schonung. Das wäre sogar kontraproduktiv.
    Meine TÄ war sehr deutlich, irgendwann wird mein Hund einfach tot umfallen. Mit dem Wissen klarzukommen ist schwer, aber ich kann nicht mehr tun als Medis geben, die Kontrollen vom Facharzt machen zu lassen und sie zu lieben bis zuletzt.

  • Aoleon, oh je, echt hat die TÄ gesagt, dass er einfach tot umfallen wird?? Oh Gott Horror :sad2: Ja ich werde im Frühsommer zur Kontrolle einen Kardiologen aufsuchen.... Is mir sonst auch zu heikel, is mir dann auch wurscht was meine TÄ dazu sagt :roll: Ja wielange es dauern wird bis Veränderungen sichtbar sind weiß natürlich keiner, ich hoffe es bleibt noch lange so wie es jetzt ist..... Ich achte jetzt halt mehr auf ihn, ich nehme ihn ganz normal mit raus, wir werden auch sicher wieder wandern gehen aber halt mit genauestem Schauen auf ihn. Evtl werde ich mir (je nachdem wie sich sein Herz veärndert) demnächst auch einen Hundebuggy kaufen, damit er auch noch in Zukunft mit zum Wandern kann.... So ist er ja echt fit, beim Spielen achten wir jetzt halt auch darauf, dass er es nicht mehr übertreibt (er liebt richtig Wildes Toben) aber dass reduzieren wir jetzt bzw. machen echt langsamer und bauen mehr Denksachen bzw. Pausen ein um ihn nicht zu überfordern (er weiß nicht wann Schluss ist :roll: )

  • Huhu,

    Aoleon:
    Das hört sich furchtbar an. :-(

    Snoopy2008:
    Ich würde jetzt weder einen Hundebuggy anschaffe, noch ihn ansonsten nicht großartig schonen. Ich würde alles weiter wie bisher machen, ihn toben lassen und ganz normal mit ihm wandern gehen und den Hund einfach beobachten. Die Krankengeschichte von Aoleon's Hund ist sehr dramatisch, aber der Hund hat eine ganz andere Diagnose als deiner. Dein Hund kann noch einige Jahre ohne Medikamente haben und auch mit den Medikamenten ist noch lange nicht das Ende gekommen. Ich kenne viele Hunde, die nach der Diagnose noch viele Jahre hatten - insbesondere, wenn die Herzkrankheit früh diagnostiziert wurde.

    Die Rennsemmel macht nach wie vor große Radtouren mit. Ich mache mit ihm nicht mehr mehr als 50km, auch wenn er von sich aus durchaus mehr anbieten würde (Knallkopf! :roll: ). Wir gehen wandern, inlinen und haben unseren Spaß. Rennsemmel's große Liebe hat seit Jahren eine schwere MI (medikamentös eingestellt) und beginnt jetzt - mit 13 - langsam ruhiger zu werden und weniger Action einzufordern.

    Es muss nicht bei jedem so laufen, aber ich will damit sagen: Eine Herzdiagnose - insbesondere bei einer MI - ist nicht das Ende!
    Mir ging es in der Anfangszeit wie dir, ich hatte das Gefühl, mein Hund hätte nur noch ein paar kurze, vielleicht furchtbare Jahre. Irgendwann entschied ich mich dafür, dass mir Lebensqualität vor Lebensquantität geht. Das heißt, lieber lebe ich in dem Gewissen, dass mein Hund 1 Jahr weniger hat, dafür aber ein Leben, dass ihn glücklich machte (und dazu gehört in Rennsemmel's Fall eindeutig RENNEN RENNEN RENNEN), als in dem Wissen, dass mein Hund zwar möglichst lange gelebt hat, dafür aber nicht mehr der Hund sein konnte, der er nun mal ist: ein Actionpaket.

    LG
    Shalea

  • Danke Shalea für deine aufmunternden Worte :gut: Ja du hast ja Recht, ich meine so ist er ja total fit, draussen udn so, alles gut, ich habe halt nur jetzt mit dem wissen dass das Herz nicht mehr so gut ist angst ihn zu überfordern :sad2:

  • Das meinte ich ja auch, es ist viel wichtiger eine Lebensqualität zu haben. Klar könnte ich Madame nun nur noch rumtragen, aber die würde mir die Mittelkralle zeigen!
    Am schlimmsten ist eben dieses "irgendwann", sobald sie mal mehr hechelt steigt die Panik in mir auf. Aber ich hab mich immer besser unter Kontrolle.

    Das Krankheitsbild bei meiner war von Anfang an ungünstig, es ist keine "normale" Insuffizienz, sondern das wurde ausgelöst durch einen Angriff und die folgende Not-OP bei ihr.
    Ihr Herz hat einfach zu viel, zu lange heftig gepumpt, so hat es mir der Arzt erklärt. Normalerweise pendelt sich das innerhalb von Stunden wieder ein, aber bei manchen Hunden eben nicht und das führt dann zu einer Schädigung. Auch bei den Nachkontrollen schlug das Herz immer zu schnell, aber wir dachten alle es liegt an der Aufregung. (Tierklinik, soviel zu sehen und zu schnuppern und Ärzte, ihgitt)

    Je früher man eine normale Herzschwäche bemerkt und gegebenfalls behandelt, desto besser ist es für den Hund! Viele Hunde werden sehr alt, trotz Mitralklappeninsuffizienz. (Die Hündin meiner Schwiegereltern wurde 13 damit, das war vor fast 20 Jahren wo es noch kaum gute Medikamente gab)
    Wichtig ist: Geh zum Experten.
    Das kann man garnicht oft genug betonen, auch für alle die in Zukunft via Suchfunktion diesen Thread finden.

    Und man muss sich auf dumme Sprüche einstellen. Warum man soviel Geld für den Hund rauswirft. Oder auch "Mit dem Geld hätteste dir doch schon nen neuen, jungen kaufen können!" und so weiter.
    Gibt halt leider immer noch Menschen die nicht verstehen das ein Hund ein Familienmitglied ist. (Wobei, einige der Leute die so Sprüche bringen würden auch die eigene Mutter im Garten verscharren um Geld zu sparen!)

    Und ich finde die Aussicht das meine Zicke irgendwann einfach tot umfallen wird inziwschen nicht mehr so schrecklich. Ja, ich werde furchtbar leiden, beim dran denken kommen schon die Tränen.
    Aber ist es nicht das, was wir uns irgendwie alle wünschen? Einfach ohne Schmerzen irgendwann umfallen?
    Zicke wird nun 10 und ich hoffe das ich sie noch lange habe. Das sie älter wird als ihr Vater, der dieses Jahr 15 wird. Aber ich werde sie nicht in Watte packen dafür. Zum Glück ist sie eh faul wie sonstwas, aber unsere langen Sonntagsspaziergänge und die täglichen Tobereien geniesst sie und das werde ich ihr auch weiterhin bieten.
    Solange sie glücklich ist, bin ich es auch.

  • Oh Mann, ja einerseits habe ich mir so schlimm es klingen mag so einen Tod für meine Jungs immer gewünscht, einfach ohne langes Leiden einfach umfallen und vorher noch ne Menge Spaß gehabt haben.... Daran darf ich aber nicht denken.

    Warum ist dass dann eigentlich so, dass "normale" Tierärzte auch diese Herzgeschichten machen?? müssen die dann nicht auch qualifziert sein dafür um das überhaupt machen zu dürfen? :???:

    Ich habe heute nochmal so rumgegoogelt und habe sehr interessante Berichte von der LMU MUC gelesen, die machen auch Herzuntersuchungen... Was würdest du raten Shalea? dorthin oder zu der Ärztin die du mir genannt hast? Meine Tierärztin wird dann bestimmt sauer sein, weilsie das ja auch macht, warum ich dann woanders hingehe..... ABer ihr habt Recht, wenn die hunde was knöchernes haben gehe ich ja auch zum Chirurg.

    Er ist jetzt übrigens wieder viel besser drauf, er hatte ja auch wohl eine leichte Halsreizung, alles in Kombin miteinanderh at ihn wohl geschlaucht, aber seit gestern ist er eigentlich wieder wie immer. also gar nicht lätschert oder so, ganz normal mit seinem typischen Terrier generve a la "was machen wir jetzt??" :D

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!