"Unkaputtbarer" Hund, oder wie laste ich den richtig aus?

  • Mei o Mei...
    ich frage mich gerade mal wieder ob der Rocco irgendwann überhaupt mal müde wird, bzw ausgetobt ist..
    War eben mal wieder im Stall mit ihm , lasse ihn dann am Rad laufen, wo er teils richtig heftig zieht,so das ich gut gegen halten muss,das er es wieder aufhört, ist ne strecke von etwa 2.5 kilometer einmal hin und wieder zurück macht zusmamen 5..
    im stall hat Rocco dann noch mit ner Hündin gespielt, ist ne runde mit ner Bekannten und mir spazieren gewesen, und danahc eben wieeder zurück.
    Fazit, der Rackr ist immer noch munter weiter am rumhüpfen^^
    Neulich haben wir eien strecke von insgesamt fast 10 kilometer gefahren, ok mit pause dazwischen, aber trotzdem Rocco ist danach immer noch fit wie ein Turnschuh.
    Dasselbe wen wir mit ner Freundin und deren Hündin draussen waren und der wirklich 2 std ode rmehr am laufen war, der Rocco könnte das glattt nochmal abziehen das Porgramm.
    Frage mich langsam cht ,wie ich den Rocco mal so rihtig ausgepowert kriege. grübel^^

  • Machst du mit ihm denn auch Kopfarbeit mit ihm?
    Mein Terrier rennt auch 15 km am Fahrrad und ist danach noch zu nem munteren Spiel aufgelegt.

    Wenn wir allerdings 20 minuten Longieren, ist er anschließend kaputt und haut sich hin.
    Ach wenn die Nase beim Mantrailing gefragt ist, ist er nach 1,5 Std. trailen (nein, er ist nicht so lange dran, sondern höchstens 2x10 Minuten, allerdings trailen wir häufig in der Gruppe, deshalb die lange Zeit).
    Auch 10 Minuten Klickertraining macht ihn schon etwas zufrieden.

    Nur das reine rennen bzw. toben mit Hunden ist für meinen gar nix. Da dreht er ehr noch mehr auf.

    Vielleicht ist es mit deinem Hund ja ähnlich?

  • Du weißt, das "Rumgehüpfe" nicht immer ein Zeichen von Unterfroderung und Unternehmungslust ist, sondern genausogut Überforderung sein kann?

    Hat dein Hund überhaupt jemals gelernt, wie man zur Ruhe kommt?

    Wenn er es wirklich den ganzen Tag nicht schafft, sich auch mal hinzulegen, dann ist wirklich höchste Zeit, dein Programm runterzuschrauben!

    Du versucht nur, ihn körperlich "totzukriegen", das ist bei einigen Hunden aber tatsächlich so gut wie unmöglich. Du erreichst damit nur, dass du ihn noch mehr hochpusht, bis du irgendwann ein hibbeliges Nervenbündel neben dir sitzen hast. Natürlich ist körperliche Auslastung wichtig, aber bitte nicht übertreiben. Mindestens genauso wichtig ist geistige Förderung, das lese ich aus deinem Beitrag überhaupt nicht raus.

    Anstatt weitere 10km Fahrrad zu fahren, solltest du lieber eine halbe Stunde Kopfarbeit machen, z.B. Nasenarbeit / Trailen, Intelligenzspiele, Clickern, ihn einfach mal vor Aufgaben stellen.

  • Was meinst du mit richtig ausgepowert? Dass er von sich aus unterwegs sagt "Kein Bock mehr?"
    Also das würde es bei Anjou auch nicht geben.

    Wann ich merke, dass er wirklich mal geschafft ist, ist wenn er mit Hunden getobt hat, wo er unsicher ist und dadurch permanent konzentriert. Oder wenn ich ihn sonst wie irgendwelchen (Trainings-)situationen aussetze, die ihn geistig/ von der Konzentration ziemlich fordern. Dann ist der danach völlig erledigt.

    Allein körperlich ist er irgendwann zufrieden, aber er schläft Zuhause so wie so immer, egal wie viel Programm er hatte. Wirklich müde würde ich den allein auf der Schiene auch nicht kriegen ;)
    Muss aber auch gar nicht sein, dass ich ihn da "fertig mache". Ihm soll die Bewegung ja gut tun und gesunde Kondition fördern, mehr nicht. Alles andere lässt ihn eher hochputschen, wenn er über den Punkt ist.

  • Hi,

    dass dieses Programm nicht körperlich erschöpft, nehme ich an. ;o)

    Was war denn an seiner Entstehung beteiligt?

    Gibt er denn zuhause Ruhe?
    M.E. ist die Erziehung zur Ruhe extrem wichtig.

  • Ich bin früher mit meiner Großen (Podenco-Mix) auch mind. 10km gelaufen, mit toben und buddeln :D
    Wenn wir dann nach Hause kamen, dann hat sie zwar gepennt, aber müde war sie nicht im Sinne von kopfmäßig müde ;)
    Habe ich aber noch 10 Minuten Nasenarbeit gemacht, wo sie ihren Kopf anstrengen musste, dann hat sie gepennt wie ein Baby, dann war sie wirklich kopfmäßig müde :p

  • Ich weiß jetzt nicht wie alt er ist, aber ich wäre auch vorsichtig mit allzuviel körperlicher Arbeit.

    Geistige Arbeit macht müder als körperliche - ich merke es auch an meiner Jala - wenn sie und ihr Bruder zusammen sind, kennen die beiden kein "Gut und kein Böse" mehr, sie toben und raufen stundenlang - trotzden fordert sie zum Spielen auf wenn wir uns getrennt haben (wenn ich sie allerdings auf ihren Platz schicke, schläft sie nach 5 Minuten ein und wacht die nächsten Stunden nicht mehr auf.... ;) )

    Jedoch nach Kopfarbeit (neue Tricks, Clickern, ZOS) ist sie nach ca. 15 Minuten so ko, daß von ihrer Seite aus nix mehr kommt.... :roll:

  • RRocco ist ein Riesenschnauzer , labi, berner sennen mix.

    Zuhaus kommt er zur Ruhe, kein Ding :)
    er ist mein dritter eigener Hund, in meiner signatur steht wieso der dritte..
    die 2 anderen ruhen in Frieden :(
    Naja, ich habs vl etwas falsch formuliert, oder es kam falsch rüber.
    ich meinte mit "Unkaputtbar" das Rocco nach kurzer Pause wieder parat steht und wieder den anderen Hund zum spiel auffordert,währen der ZB noch erschöpft pause macht oder so.
    mein erster Hund war ein Huskymis, die Senta war auch ein richtiges energiebündel, aber de rmerkte man an,wen sie es satt hatte,und dann hört man natürlich sofort auf,aber dem Rocco ist davon nichts anzumerken, ichglaub de rkönnte immer und imme rund immer weiter rasen,wen man den nicht ausbremst.
    Kopfarbeit machen wir in den 4 wänden und draussen in Form von Erziehungsübungen und gehoram allgemein,weil e da leide rnoch hapert bei ihm ein wenig^^

  • Da sind zwei Rassen drin, die ihre körperlichen und geistigen Grenzen nicht kennen: Labrador Retriever und Riesenschnauzer. Beide würden sich tot machen dafür, dass sie arbeiten und sich bewegen dürfen. Gut tut es ihnen aber nicht, denn sie laufen dann dauerhaft im Überlastungsmodus.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Wenn mein Hund seine Grenze nicht kennt, setze ich ihm eine. Er wird zur Ruhe gezwungen und fertig. Natürlich muß man da schauen, wann diese Grenze erreicht ist. Aber einfach immer weiter machen ist hier nicht.
    Und zusätzlich lege ich den Schwerpunkt mehr auf Kopfarbeit und ruhige Arbeit, die Konzentration fordert.

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