Junghund und Kleintiere
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Mara2011 -
6. Februar 2012 um 08:00 -
Geschlossen
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zum Tierheim könntest du auch nach Notstationen fragen. die gibts für alle Nager.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Hallo zusammen, vielen Dank nochmal für die guten Tipps.
Leider gibt es im Rattenforum derzeit nix in unserer Nähe. Wir leben halt in einer sehr ländlichen Gegend, ich glaube bei uns ist Rattenhaltung nicht so gängig. Also habe ich mal noch in unserem örtlichen Tierheim angerufen. Die haben momentan auch keine Ratten da, aber die Mitarbeiterin war sehr freundlich. Sie wusste von einer jungen Frau in der Nachbarstadt, die ihre Ratten gerne abgeben möchte weil sich heraus gestellt hat dass sie allergisch ist. Sie kann die Ratten zwar versorgen (füttern und misten) aber sonst kann sie ihnen einfach nicht die Zuwendung geben, die sie brauchen. Eigentlich sind es sechs Stück, bei zweien wurden aber Tumore festgestellt, weswegen sie uns die vier gesunden Tiere überlassen würde und die beiden kranken behält sie weil sie selbst dafür sorgen möchte, dass sie rechtzeitig erlöst werden.
Die vier anderen Tiere sind wohl auch schon etwas älter aber noch gesund und munter.Morgen fahren mein Mann und meine Tochter mal hin und schauen sich das ganze an. Die Ratten schenkt sie uns, lediglich für die große Voliere, die sie uns mit geben würde möchte sie entwas Geld.
Wie gesagt, wir schauen es uns an und entscheiden dann.
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Also ich habe nur die besten Erfahrungen mit Hund und Kleintieren gemacht (Hamster, Ratten etc.).
Ich habe Cuba von Anfang an gezeigt, dass die Ratten nix Besonderes sind (also kein Tamtam gemacht)..Ratte auf den Arm, Hund schnüffeln lassen, zu große Aufdringlichkeit mit einem "Nein" abgeblockt. Gleichzeitig gab's immer, wenn die Ratten auf der Couch unterwegs waren, superleckere Kausachen für Cuba. Spielaufforderungen ihrerseits den Ratten gegenüber umgelenkt und ruhiges Verhalten belohnt. Vor dem Käfig durfte sie sitzen und gucken, solange sie ruhig war..hat sie angefangen zu bellen oder die Tiere durchs Gitter zu belästigen, wurde sie weggeschickt. Gleichzeitig hab ich das Kommando "lieb sein" aufgebaut, was sanften Umgang mit anderen Tieren (egal welcher Art) bedeutet, also kein Pfoteneinsatz, nicht grob stupsen etc.
Ergebnis: Cuba hat nie auch nur einer unserer Ratten ein Haar gekrümmt, mit einer war sie am Ende so dicke, dass diese auf ihr herumturnen durfte (inklusive Ohren putzen, in die Nase zwicken etc.). Einmal hat meine kleine Schwester diese Ratte unten vergessen - in der Früh stürze ich panisch ins Wohnzimmer und was war? Cuba pennte eingerollt auf der Couch, Ratte zwischen ihren Vorderpfoten
. Natürlich ist Vorsicht geboten, vor allem mit einem stürmischen Junghund, den man noch nicht so gut einschätzen kann und alleinlassen würde ich einen Hund auch nie mit Kleintieren - es kann immer der Jagdtrieb plötzlich durchkommen und dann ist Ende im Gelände^^. -
Zitat
Morgen fahren mein Mann und meine Tochter mal hin und schauen sich das ganze an. Die Ratten schenkt sie uns, lediglich für die große Voliere, die sie uns mit geben würde möchte sie entwas Geld.Wie gesagt, wir schauen es uns an und entscheiden dann.
Wie wars denn?
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Zitat
Wie wars denn?
Tja.
Seit Samstag wohnen 4 Rattendamen bei uns.
Ich gebe offen zu, dass ich mich an die Tierchen erst gewöhnen muss. Irgendwie wirken deren Schwänze als hätten sie ein Eigenleben.

Aber sie sind sehr zutraulich und klettern recht begeistert auf uns rum. Der Hund ist natürlich sehr interessiert und es war gestern ein Bild für Götter als meine Tochter und unsere Mara nebeneinander, quasi Schulter an Schulter auf dem Boden vor der zugegeben sehr großen Voliere saßen und die Ratten beobachteten.
Den Käfig mussten wir ordentlich säubern, der hat fürchterlich gestunken, das mitgegebene Holzhaus und die Hängmatte haben wir aus dem Grund gleich weggeworfen. Im Fr.......pf gabs ein neues Häuschen und die Dame dort riet uns, keine Hängematte zu kaufen sondern aus einem alten Shirt meiner Tochter einfach eine zu basteln. Die kann man jederzeit austauschen (fand ich echt nett von ihr).
Naja, riechen tun sie immer noch, die Tierchen, oder ist es die Voliere? Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht ob sie ihren Platz im Wohnzimmer behalten dürfen.

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Habt ihr Streu im Käfig? Das riecht nämlich dann meistens. Besser ist es, den Käfig mit Zeitungen auszulegen. Und beim sauber machen nicht den Käfig komplett zu säubern, sondern immer ein paar Stellen auszulassen. Sonst meinen die Ratten nämlich alles erneut markieren zu müssen und deswegen riecht es dann vermehrt.
Mach mal Foto von dem Käfig und den Ratten :-)
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Zitat
Habt ihr Streu im Käfig? Das riecht nämlich dann meistens. Besser ist es, den Käfig mit Zeitungen auszulegen. Und beim sauber machen nicht den Käfig komplett zu säubern, sondern immer ein paar Stellen auszulassen. Sonst meinen die Ratten nämlich alles erneut markieren zu müssen und deswegen riecht es dann vermehrt.
Sorry für die späte Antwort: Das mit den Zeitungen habe ich probiert und mich köstlich amüsiert. Die Tierchen nehmen die Zeitung lieber ins Häuschen (vielleicht wollten sie sie lesen), jedenfalls konnten wir abends kaum fernsehen weil die vier die Zeitung genüsslich zerrissen haben und das hat richtig Krach gemacht. Nach 2 Stunden war auf dem Boden keine Zeitung mehr aber beide Häuschen übervoll.
Tja - und heute Abend werden wir wohl den ersten Todesfall beklagen müssen. Die älteste der vier ist seit ein paar Tagen sehr schwach und heute morgen konnte sie nicht mehr laufen. Sie kippt nur noch zur Seite und frisst auch nicht mehr. Die anderen 3 sind munter und wohlauf.
Ich habe meiner Tochter erklärt, dass die Ratte einfach alt ist (sicher 2,5 Jahre alt) und es meiner Meinung nach keinen Sinn macht wenn wir den Tierarzt noch lange rumdoktern lassen. Das Leben der Ratte verlängert sich vielleicht noch um ein paar Wochen, aber dann wird sie wieder eine Entscheidung treffen müssen. Hinzu kommt, dass die kranke Ratte zunehmend von den anderen attackiert und verletzt wird. Meine Tochter wollte sie dann einzeln setzen, aber ich habe ihr erklärt dass die Ratte alleine nicht glücklich sein wird. Meine Tochter hat 3 Tage Bedenkzeit gebraucht und mir heute unter Tränen mitgeteilt dass sie das Tier erlösen lassen möchte.
Ich bin sehr stolz auf sie, denn obwohl sie erst 12 ist habe ich die Entscheidung doch ihr überlassen. Sie ist zwar traurig, möchte heute abend aber unbedingt dabei sein.
Ich hoffe Ihr steinigt mich nicht, weil ich der Meinung bin dass man das Tier nicht mit aller Gewalt am Leben lassen muss. Mit einer jüngeren Ratte hätte ich es anders gemacht, aber das Tier ist einfach alt und ich habe nicht den Eindruck als hätte sie noch viel Spaß am Leben.
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ich finde deine entscheidung völlig richtig. auch das du deine tochter mit in die entscheidung einbeziehst. es ist wichtig für sie abschied nehmen zu können. ein paar tränen sind besser , als das sie alles in sich reinfrisst. mädchen in diesem alter neigen ja eh dazu "nahe am wasser gebaut " zu sein. man sollte trauer auch immer zu lassen und zeigen das dies eine genauso wichtige emotion wie freude ist.
alles gute vor allem an deine tochter.
lg -
Zitat
Hinzu kommt, dass die kranke Ratte zunehmend von den anderen attackiert und verletzt wird. Meine Tochter wollte sie dann einzeln setzen, aber ich habe ihr erklärt dass die Ratte alleine nicht glücklich sein wird.
Da hatte die Tochter mehr Ahnung und Vernunft wie die Mutter. Sorry, aber es geht garnicht, wenn man eine sterbende Ratte die von den anderen attackiert wird tagelang in dem Käfig läßt und sie langsam krepieren muß.
ZitatMeine Tochter hat 3 Tage Bedenkzeit gebraucht und mir heute unter Tränen mitgeteilt dass sie das Tier erlösen lassen möchte.
Ich bin sehr stolz auf sie, denn obwohl sie erst 12 ist habe ich die Entscheidung doch ihr überlassen. Sie ist zwar traurig, möchte heute abend aber unbedingt dabei sein.
3 Tage!!!???? Ich faß es einfach nicht.
Hab ich NULL Verständnis für und bin gerade echt super wütend. Solch ein Verhalten hat mit Tierliebe nichts aber auch garnichts zu tun sondern ist Tierquälerei. Schäm dich
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Bei mir ist es andersherum:Ich muss meinen inzwischen 11 Monate alten Schäferhund vor meinem 6 Jahre alten Kaninchen beschützen.Wenn der Hund abends vor meinem Bett schlafen wollte,kam immer der Hase an und bestieg den armen Hund.
Klar,war vorher sein Revier. Der Hund ging dann inzwischen ganz traurig aus dem Raum,sodass ich jetzt immer erst den Hasen einfange,bevor ich mich schlafen lege.
Tagsüber ist der Käfig immer offen-hier verstehen sich Hund,Hase und Katze sehr gut.
Ratten sind aber natürlich noch etwas zarter-da muss man schon aufpassen.LG
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