Neuer Hundetrainer gesucht PLZ 1 +/oder Tipps

  • Hallo Ihr,

    ich bin wieder auf der Suche nach einem neuen Hundetrainer/in.

    Der letzte war ein Griff ins Klo. Es wurde immer grober & grober, ich hatte immer ein schlechteres Gefühl und hab mich nicht mehr auf die Stunden gefreut. Hund ging es natürlich nicht anders, der ist bei den Stunden - verständlicherweise - immer mehr ausgetickt.

    Als es dann hieß, ich solle mir doch überlegen, ob ich nicht meinen Hund abgeben möchte / nimm das Halti, wird sonst nix/ gewöhn ihn schon mal an den Maulkorb, über kurz oder lang wird er dich beissen...

    etc.pp. und ich meinen Hund hauen sollte weil sie nicht mehr weiter wusste, bin ich gegangen - hätte mir natürlich auch früher einfallen können... :/

    Jetzt war ich einige Monate ohne Trainer und habe erst wieder am Vertrauen gearbeitet...mittlerweile kommen wir eigentlich ganz gut miteinander klar, dennoch gibt es noch Baustellen, wo ich mir kompetente Hilfe vorstellen könnte.

    Zum Wuzz:

    14 Monate, intakter Rüde, 65-70 Schulter, momentan 32kg
    Lieber Zeitgenosse, bellt nicht, beisst nicht, "belästigt" einen nicht, kann wenn nötig 6 Stunden alleine bleiben, macht nix kaputt (ok zuletzt der Weidenkorb im Flur... :hust: )...eigentlich alles super, bis auf:

    1.) Das ewige Thema der Leinenführigkeit
    Ich geh nach dem Stop-Prinzip, heißt wer zieht kommt nicht zum Ziel. Manchmal besonders bei der Ampelüberquerung natürlich schwer umzusetzen.

    Ich hab da einfach keine Ahnung wie ich es ausbauen kann...vielleicht einfach nur eine Trainings- / Geduldfrage?!

    Teilweise macht er es schon ganz gut, wobei mir einfach die Aufmerksamkeit fehlt. Manchmal "verhakeln" wir uns dann doch, weil er nicht schaut wo ich hin will. Da fehlt die richtige Orientierung. Was mit Sicherheit auch daran liegt, dass er oft mit dem Popo an meinem Knie ist (natürlich ohne die Leine zu spannen).
    Ich versuch es über Leckerchen zu vermitteln, dass bei mir ganz nah und wenn er sich zur mir umschaut / auf mich wartet alles ganz toll ist.


    2.) Hundebegegnungen
    Ich habe damit ja schon länger Probleme...mittlerweile ist es wenigstens so, dass er nicht mehr so sehr in Frust verfällt wenn er nicht hindarf. Das hatte sich anfangs so geäußert, dass er an mir hochgesprungen ist und einen riiiieesen Terz veranstaltet hat. Anfangs habe ich das über ein Bringsel abgebaut in das er beissen konnte.

    Natürlich will er immer noch hin. Kommt Hund in Sicht, legt er sich meistens hin - egal wo...und wenn´s mitten auf der Straße ist. Ist der Hund auf Höhe oder fängt an zu kläffen, springt er auf und hin in die Leine. Dabei keine Aggression, kein Bellen, kein Knurren - hin, hallo sagen, schnüffeln und am besten spielen/raufen.
    Einfach so tun als wär nix und locker vorbeilaufen ist nicht drin. Orientierung / Umlenkung auf mich gleich null, null. Danach ist er auch noch meist etwas aufgedreht und dreht sich 10x nach dem Hund um ohne zu schauen wo er vorne hinläuft.
    Mir ist auch schon passiert, dass er beim zurückschauen und sich beeilen mit Frauchen mitzukommen über die Leine nach vorne rausgeschossen ist und ich auf dem Popo saß, oder er rennt in mich rein. :pfeif:

    Die Hundebegegnungen sind das, was mir am meisten den Tag schwer macht - macht eben keinen Spaß! :lol:

    Im Freilauf ist er ok, wobei er leider die Angewohnheit hat frontal auf andere Hunde loszustürmen...sieht natürlich ziemlich besch**** aus.
    Abruf klappt besser, wobei ich ihn erst selten "stoppen" kann - sprich er geht meist doch erst hin und kommt dann aber sofort. Früher undenkbar.
    Habe extra ein neues Rückrufwort aufgebaut, quasi als Superrückruf was selten verwendet wird und die meiste Zeit nur über tolles Leckerchen "aufgeladen" wird.

    Teilweise kann ich mir vorstellen woran die Problematik liegt:

    1. mein Partner geht mit dem Hund anders um...ich kann mir den Mund fusselig reden!
    Er lässt ihn ziehn, ruckt ihn wenn zurück und das nur mit Halsband (ich gehe momentan mit 2 Leinen, 1x am HB, 1x am Geschirr. Am Geschirr ist der Kurzführer dran, damit er beim eventuellen ziehen / Hundebegegnung darein rasselt und nicht ins HB)
    Er ist ungehalten und schnauzt rum. Dinge, wie nur bei "rüber" über die Straße hält er nicht ein etc.pp.

    Reden bringt da leider nichts, müssen Hund und ich momentan mit leben. Ich hoffe Hund kann das halbwegs unterscheiden (z.B. zieht er bei mir fast nicht wenn ich die Leine in der Hand halte etc.). Natürlich dauert somit quasi alles länger?!

    2. Hatten wir in letzter Zeit wirklich wenig Hundekontakt - ich treff einfach niemanden! Abends ist es schon dunkel, da ist keiner am toben. Tagsüber geht Freund auch nicht bis selten mit ihm auf die Wiese. Bleibt nur das Wochenende, da versuch ich dann mehrmals am Tag jemanden zu erwischen - was auch nicht immer klappt.
    Ab in den Wald (z.B. Grunewald) trau ich mir momentan alleine nicht zu, da ich fürchte, dass es besonders am Wochenende und wg. der Problematik der Hundebegegnungen für Hund und mich zum Spießrutenlauf werden könnte, da frequentiert. Freund kommt nicht mit - und ich hätte schon gerne eine Stütze bzw. dass ich mich auch mal rausnehmen kann wenn mein Streßpegel zu hoch ist oder die 32kg mal abgeben.

    Ich überlege mir, ob ich deshalb z.B. auf den Hundespielplatz von http://www.jbac.de gehe, wohne zawr in Wilmersdorf, aber ich denke 30-40 Minuten mit der Bahn dürfte ok sein und er bekommt Kontakt.

    Tjaa....ansonsten ist er mehrmals am Tag draussen. Auch mindestens 1x offline mit Ball etc. Ich mache mit ihm unterwegs auch mal kleine Spiele - über gerade "kehrt" mit ihm (an der Leine adhoc umdrehen und in die entgegengesetzte Richtung), wegen Aufmerksamkeit / Leinenführung/ und wenn wir einem Hund ausweichen wollen und er ihn noch nicht entdeckt hat. Slalom durch Pöller. "Stop" aus dem laufen. Mal ein paar meter rennen....
    Zuhause darf er Leckerchen suchen o.ä.

    Puh...jetzt habe ich soviel geschrieben - ich hoffe einigermaßen verständlich!

    Danke für´s lesen & vielleicht hat der ein oder andere ja nen Tipp! =)

  • Einen Tipp habe ich leider nicht. Ich wohne ja hier im Berliner Umland und wir werden erst demnächst in die HuSchu gehen, von daher kann ich noch nicht sagen, ob der Trainer gut ist oder nicht.

    Ich wollte nur mal fragen, ob es sein kann, dass wir und unsere Hunde eineiige Zwillinge sind und nur nichts davon wissen :lol: Nee, aber mal ganz im Ernst ....dein Text hätte auch von mir sein können ...passt mal wieder wie der A*sch auf den Eimer =)

  • :D

    Na wenigstens ein Leidensgenosse! ;)

    Vielleicht kommt hier ja noch der ein oder andere Tipp, der Dir auch weiterhilft!
    Wobei...ich glaub ich hab alle mit der Länge meines Textes verschreckt! :lol:

  • Huhu,

    hatte dir ja schonmal per pm meine 2 Hundeschulen empfohlen, die wir derzeit mit unserer Trulla besuchen.
    Es sind zwei weil die Trainerin hier bei uns ums Eck keine Welpen für eine Welpengruppe hatte und so der 2. Kontakt zustande kam. Ich kann beide wärmstens empfehlen.

    Die HBB- Hundeschule Berlin Brandeburg ist sowohl mit den öffentlichen als auch mit Auto sehr gut zu erreichen und bietet auch die Möglichkeit einer Ganztags- bzw. Urlaubs-Betreuung im angeschlossenen Hundehotel an.
    http://www.hundeschule-bb.de/
    http://www.facebook.com/hundehotel.berlin

    Die zweite Hundeschule arbeitet in ganz Berlin mobil, d.h. die Trainerin kommt zu den Kunden nach Hause. Sie ist auch auf Problemhunde spezialisiert.
    http://wohnungswoelfe.de/

    Falls jemand Fragen/Interesse hat, kann ich gerne noch weiteres erzählen/posten.

    Gruß,
    Fayne

  • Hallo Sandschiffchen,

    wir kommen auch aus Berlin und haben unseren völlig unerzogenen Raufbold erstmal ankommen lassen (ist seit Oktober bei uns). Nachdem die Basics jetzt (mal besser und mal schlechter) sitzen, haben wir uns auf die Suche nach einem Hundetrainer/Hundeschule gemacht um am Feinschliff zu arbeiten. Nach langem suchen haben wir uns jetzt für http://www.hundetraining-gerke.de entschieden.

    Voteil, es gibt Gruppenstunden aber auch Einzelunterricht ist möglich. Es wird in kleinen Gruppen traniert, in der nie mehr als fünf Hunde teilnehmen. Uns war außerdem wichtig, dass wir beide (als mein Freund und ich) mit Hund zum Training kommen können und wir uns nicht auf ein Hund+Mensch Team festlegen müssen.
    Kerstin war am Samstag bei uns zu einem persönlichen Einschulungsgespräch, hat sich jede Menge Zeit genommen um uns und Herrn Hund kennenzulernen. Hat sich alles haarklein erzählen lassen und hat uns erste Tipps gegeben. Danach hat sie uns nach unseren Bedürfnissen einen Trainingsplan zusammengestellt. Insgesamt 10 Stunden, davon Gruppenstunden und auch Einzelstunden. Alles in allem, sind wir damit sehr glücklich und sind gespannt wie es wird. Zu erwähnen ist vll. noch, dass die ganze Geschichte preislich deutlich unter dem liegt, was wir uns ausgemalt hatten. :D

    Ich kann übrigens ein Lied von klein Bolle erzählen, der sich auch nur schwer einbekommt wenn wir andere Hunde treffen. Unser Exemplar ist auch schon vor parkende Autos gelaufen, weil er sich den Hals nach hinten verrenkt hat, ich weiß also wovon du sprichst ;)

    Vll. hilft es dir ja weiter. LG

  • .
    Einen Überblick über Hundeschulen findest du hier:
    http://www.tausend-toelen.de/hundeschulen.html
    Erziehung/Auslauf hier:
    http://www.tausend-toelen.de/erziehungauslauf.html

    Bei dir in Wilmersdorf ist Nadja (AMICANIS) direkt um die Ecke:
    http://www.amicanis.de/content/hundeerziehung.html
    Da beginnt am 04.02. auch ein neuer "Erziehungs-Kurs":
    http://amicanis.de/sites/default/…_04_02_2012.pdf

    Ansonsten gibt es für den Süden Berlins, die auch mobil arbeitet und mit in den Auslauf geht (auch begleitete Hundespaziergänge):
    Hundekontakte - Sina Boese : http://www.hundekontakte.de/
    Das mit den Spaziergängen wäre z.B. super zum Anschließen - dann bist du nicht allein unterwegs und hast Unterstützung. Früher war das jeden 2. Sonntag im Monat (musst mal auf der HP schauen, ob sich da was geändert hat). Sie macht auch begleitete Spaziergänge nach Absprache (preislich recht günstig und wahrscheinlich mit am Besten für dich, gleich draußen vor Ort angeleitet zu üben).

    Generell bietet sich aber auch für Grundprobleme wie Leinenführigkeit ein Seminar außerhalb an.
    Also etwas, wo du für's Wochenende hinfährst (meist beide Tage) und wirklich nur an diesem Problem gearbeitet wird und du Anleitungen an die Hand bekommst, wie du es im Alltag weiter machen kannst.
    Oft reichen die beiden Tage tatsächlich aus, damit man mal begriffen hat, worum es genau geht und was man noch falsch macht. Den Rest kann man dann zu Hause allein machen. Das lohnt sich also wirklich. Gerade auf Hundeplätzen der Hundeschulen (deswegen auch meine beiden Tipps mit "Außentraining") hat man oft den Effekt, das dort dann alles prima funktioniert - draußen im freien Gelände aber noch lange nicht....

    Die Leinenführigkeits bzw. Alltagserziehungs-Wochenend-Seminare gibts eigentlich von jedem der einschlägigen Trainer, du hast bei dir ja einen der "Großen" - Thomas Baumann um die Ecke..... ;)
    http://www.hundezentrum-baumann.de/
    http://www.dogworld.de/forward.jsp?p_contrib=221

    Gruß
    Nicole

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