Boxermischling winselt und zittert =(
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Clautschy86 -
16. Januar 2012 um 18:03
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Hallo Zusammen!
Ich bin neu in diesem Forum und habe einen 3 jährigen Boxer - Mischling.
Wir haben ihn von einer Züchterin gekauft, als er 10 Wochen alt war. Schon als wir ihn bekamen, hat er wegen jeder Kleinigkeit gewinselt. Habe es zuerst immer ignoriert, aber es hat sich auch nach Monaten nicht gebessert.
Er fängt jetzt sogar an am ganzen Leib zu zittern und ist total unentspannt.
Mein Rüde macht das, wenn Besuch kommt, wenn er auf seinen Platz muss, wenn er nicht zu uns ins Zimmer darf.
Er läuft uns auch in alle Räume oft nach und stupst die Tür auf und winselt dann oft Stundenlang imTürrahmen.. Wir ignorieren ihn und dann nach 2-3 Stunden geht er auch mal alleine auf seinen Platz.
Aber oft schaukelt es sich so hoch, dass er zittert, schon richtig jault und es mir fast das Herz zerreist..
Wenn ich ihn auf seinen Platz schicke, wenn er nach Stunden winseln noch immer nicht aufhört, dann fängt er erst richtig an.. Er winselt auf seinem Platz dann meist noch lauter..Habt ihr Ideen? Ignorieren bringt nichts.. Außer stundenlanges Ignorieren, aber müsste sich das nicht bessern mit der Zeit, wenn das die Lösung sein soll? Ich möchte ihn irgendwie auch nicht wenn Besuch da ist stundenlang so laut winseln hören, dass man sich kaum unterhalten kann..
Auf den Platz schicken, bringt auch nichts, da dreht er erst richtig auf..
Ausgelastet ist er. Ich bin zur Zeit im Mutterschutz und hab sehr viel Zeit für ihn. Geh mit ihm jeden Tag raus und power ihn richtig aus! Mach auch Denkspiele.Ich weiß nicht was ich noch machen soll?!

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16. Januar 2012 um 18:03
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Seit 3 Jahren?!? Wart ihr beim Tierarzt? Sind alle gesundheitlichen Probleme ausgeschlossen, wurde er ordentlich durchgecheckt?
Was machst du mit ihm, wie genau powerst du ihn aus? Wie lange am Tag, wie oft?
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Beim Tierarzt sind wir regelmäßig! Es wurde Alles ausgeschlossen. Er ist kerngesund.
Hab ihn auch kastrieren lassen, weil mein Hundetrainer meinte, dass das vielleicht was bringt und er allgemein ruhiger wird.. Brachte leider gar nix.
Hab auch die Schilddrüse und Blutwerte und Alles drum herum checken lassen, weil angeblich die Hunde auch unruhig sind, wenn die Schilddrüsenwerte nicht in Ordnung sind.
War auch extra bei 3 Tierärzten, weil ja doch jeder anders untersucht und vielleicht andere Ideen hat.
Alles umsonst.In der Früh geh ich mit ihm gleich raus. Wir haben ein 600 m2 Grundstück mit Garten und Zaun drum rum.
Dann spiel ich mit ihm, mit dem Ball. Er muss ihn schnappen und als Belohnung werf ich ihn und er aportiert.
Vormittags und Mittags geht er dann auch mal allein raus und läuft so rum und powert sich aus. Nachmittags und abends geh ich dann nochmal spielen. Schmeiß Leckerlies die er dann in der Luft fängt, oder mach Denkspiele mit so einem Holzspielzeug. Auch seine Spielzeuge versteck ich draußen oder drinnen, lass ihn es dann oft suchen und dann wird er belohnt, wenn er das Spielzeug findet. Das macht ihm extrem Spaß. Kommandos übe ich mit ihm jeden Tag und da macht er auch immer voller Begeisterung mit.
Aber auch wenn er ausgepowert ist und Besuch kommt, dreht er wieder völlig auf und wird unruhig. Geht immer hin und her, winselt, jammert..
Ich versteh nicht was er hat und aus welchem Grund er das tut
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Wie lange machst du die Beschäftigung immer, so grob, wie lange gehst du meist spazieren, wie lange spielst du Ball jeweils, wie lange läuft er alleine (ich nehme an, im Garten?) rum, wie lange sind die Suchspiele? Läuft/rennt er wirklich oder liegt er auch oft da und pennt oder guckt sich die Gegend an? Was schätzt du, wie viele Stunden er am Tag schläft?
Weißt du, welche andere(n) Rassen noch beteiligt waren?
Was sagt der Trainer, warst du auch mal bei nem anderen?Sorry, dass ich so viele Fragen stelle, aber sowas ist wirklich schwierig aus der Ferne zu beurteilen, und möglichst viele genaue Infos helfen :)
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Also er bekommt sicherlich 2-3 Stunden am Tag Aufmerksamkeit und dann auch richtig Beschäftigung.
Ich denke, dass ich die Ballspiele immer so ca 30 Minuten mache.
Meinst du, dass das zu wenig ist?
Mein Hundetrainer hat gesagt, er hat noch nie einen Hund gesehen, der so viel Auslauf und Beschäftigung braucht..
Wenn ich vor der Hundeschule 2-3 Stunden mit ihm draußen war oder baden war und er im Auto geschlafen ist und komplett außer Puste war, hat er oben in der Hundeschule so getan, als hätte ich ihn wochenlang ignoriert.. Die Leute dort haben gar nicht geglaubt, dass der Hund an dem Tag schon gefordert worden ist
Im Sommer legt er sich draußen auch gern mal hin. Aber jetzt im Winter läuft er wirklich durchgehend. Er ist eine kleine Prinzessin was Kälte angeht
Dann lass ich ihn auch rein,wenn ich merk, dass er nicht mehr draußen sein will. Komischerweise winselt er gar nicht, wenn er wieder rein will. Er wartet einfach so lange, bis ich ihn hol.Er schläft zwischen den Spielzeiten sehr viel. Also in der Nacht schläft er schon von ca 11 bis 8 Uhr in der Früh. Da immer durchgehend. Das juckt ihn gar nicht, wenn er dann auf seinen Platz muss und weiß jetzt ist Schlafenszeit. Deswegen versteh ich auch nicht, wieso er unter Tags manchmal mit seinem Platz so ein Problem hat

Wenn er nicht gefordert wird, dann legt er sich meist freiwillig hin und schläft dann ein oder ruht sich einfach nur aus. Wenn er von allein auf seinen Platz geht, winselt er auch nie. Nur dann wenn es von mir als Befehl kommt.. Trotzreaktion nimm ich an.. Aber er müsste in all den Jahren doch merken, dass er damit bei uns nicht ankommt?!
Leider weiß ich nicht, welche Rasse da noch dabei ist..
Ich hab ihn damals über ein Tierheim vermittelt bekommen und die haben felsenfest behauptet, dass es ein reinrassiger Boxer ist und je älter er wurde, desto größer und dünner war er. Also das ist im Leben kein reinrassiger Boxer. Wurde auch vom Tierarzt bestätigt. Aber was noch dabei ist, konnten mir alle 3 Ärzte leider nicht sagen.Der Trainer wusste auch nicht mehr was er machen sollte mit ihm..
Die Unruhe wurde immer schlimmer. Ich ging über 1 Jahr in die Hundeschule, aber danach war es für den Hund und zugegebener maßen auch für mich, nur noch Stress.. Er winselte in der Hundeschule durchgehend, zog an der Leine, wenn er mal nicht dran war und warten musste, ist er fast ausgetickt und hat gezittert und "genervt".
Ich hatte 3 Trainer und keiner konnte mir helfen.
Ein Trainer hat gesagt, ich soll jedes Mal, wenn der Hund winselt ruckartig an der Leine ziehen.. Das wollte ich auf keinen Fall.. Das kann doch keine Lösung sein, dem Hund jedes Mal weh zu tun, wenn er mal nicht pariert!?Spazieren gehen geht übrigens gar nicht mehr.. Er reagiert auf andere Hunde aggressiv ( das fing schon in der Hundeschule an, obwohl er immer mit anderen Hunden zusammen war) und seit dem ich schwanger bin, trau ich mich nicht mehr mit Leine mit ihm vor die Tür, da er damals so ruckartig nach vorne geschnellt ist, als er einen anderen Hund sah, dass ich ins Krankenhaus musste.. Er hat genau 30 Kilo und jetzt in der Schwangerschaft, kann ich ihn nicht mehr so händeln wie früher.
Ich weiß nicht ob das Alles irgendwie zusammen hängt?!
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Ich hab eher das Gefühl, du machst zuviel... Andere können bestimmt mehr dazu sagen, aber es hört sich schon nach dem Teufelskreis an, du bietest ihn von klein auf sehr viel Beschäftigung (hast du mit ihm als Junghund auch so viel gemacht? Als er unter einem Jahr alt war?), er gewöhnt sich dran, fordert mehr, du gibst ihm mehr, er fordert mehr.... und ist dementsprechend auf einem permanenten Stresslevel, so dass er von selbst gar nicht herunterfahren kann.
Bin aber nicht ganz sicher, ob das hier zutrifft, mich verwirrt, dass die Trainer das nicht beurteilen können. Offensichtlich sind es keine sehr guten..
Hunde schlafen so in etwa 16 Std am Tag, meinst du das kommt hin? Also entspannt schlafen, nicht dösen und beim kleinsten Geräusch aufwachen. Wenn nicht, ist es definitiv zuviel Stress, zuviel Beschäftigung.
Wie reagiert er, wenn du mal nen Tag nichts machst? Also nur raus zum Lösen, kurze Runde, und ansonsten Ruhe?
Verstehe ich das richtig, du gehst mit ihm nicht spazieren? Er ist nur im Garten?
Wie schauts aus mit Hundekontakt momentan?Ich würde sagen, du brauchst dringend einen kompetenten Trainer :) einen, der sich euch individuell zuwendet, sich das zuhause mal ansieht und auf Spaziergängen mitgeht. Vielleicht kann dir jemand was empfehlen - schau mal auf diese Seite, die sind eigentlich alle gut http://www.ibh-hundeschulen.de/hundeschulen/deutschland.html
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Hallo,
die Dauer des Ignorierens ist nicht unbedingt der Punkt - die Frage ist eher, ob Ihr, WENN Ihr dann was mit dem Hund macht, dies in einem Moment startet, in dem der Kerl mal die entscheidende Nanosekunde still ist. Wenn Ihr nämlich versehentlich den Hund ansprecht, während er noch winselt, nützt das ganze Ignorieren nix, denn dann lernt er nur, dass er mindestens 3 Stunden winseln muss, bis Ihr endlich was unternehmt. Und damit VERSTÄRKT man das Problem nur immens..Verstehst Du den Unterschied?
Dazu kommt, dass man nicht nur Ignorieren sollte, sondern auch das erwünschte Verhalten bestätigen sollte. IST er endlich mal still - DANN wird er ruhig angesprochen, DANN darf er herkommen, wird gesteichelt, oder was auch immer.
Ansonsten - ich finde, Ihr macht ganz schön viel mit dem Kerle. Ihr seid da in einem kleinen Teufelskreis aus einem etwas gestreßtem Quietsche-Hund und dem - auf Dauer immer - erfolglosem Versuch, dies über körperliche Auslastung irgendwie zu managen.
Das geht genau andersrum - solche Hunde müssen erst einmal lernen dürfen, so richtig entspannt rum zu gammeln.LG, Chris
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Vielen Dank für deine Antwort!!
Es ist mein erster Hund und ich dachte, wenn ich mit ihm ihn die Hundeschule geh, wird mir das Wichtigste beigebracht. Aber ich hab anfangs sicher sehr viel falsch gemacht.
Hab zum Beispiel geschimpft, wenn er nach 30 Minuten noch immer winselnd im Körbchen lag und ich das einfach nicht mehr ausgehalten hab.. Bin nicht grad die Geduldigste
Ich schau immer drauf, dass er nicht beachtet wird, wenn er winselt.
Aber wenn er echt 2 Stunden vor der Tür steht und einfach nicht aufhört, dann muss ich gestehen, dass ich ab und zu einfach zu ihm geh und ihm forsch auf den Platz schick..
Dann fängt die Winslerei natürlich noch mehr an..
Habs auch schon Wochenlang so probiert, dass ich gar nix gesagt hab, aber dann hört er einfach nicht auf und ich krieg innerlich schon richtig Wut und kann es dann nicht lassen, einfach nichts zu sagen
Es ist mir ehrlich gesagt auch extrem unangenehm und peinlich, wenn wir wo auf Besuch sind und anstatt das er sich hinlegt, geht er immer auf und ab und winselt und jault.. da sag ich dann auch das er Platz gehen soll.. Macht er dann auch und 5 Sekunden später steht er wieder auf und Alles geht von vorne los..Kann ihm aber auch nicht überall stundenlang winseln lassen, wenn mich dann alle schon anstarren :/ Ich meide solche Situationen schon total und nehm ihm nur mehr mit, wenn es unbedingt sein muss..
Find das total schade.. Früher war er immer an meiner Seite und jetzt muss er daheim warten
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Habt ihr schon einmal eine Box als Rückzugsort ausprobiert? Ein geschlossener begrenzter Raum, der nicht unbedingt geschlossen werden muss?
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Nein das haben wir noch nicht versucht.
Sein Platz war schon an verschiedenen Stellen, wegen Renovierungsarbeiten.
Jetzt steht sein Platzerl im Büro. Das heißt er sieht uns nicht, wenn wir im Wohnzimmer sind und das passt ihm gar nicht.. da halten wir uns halt den gröbsten Teil des Abends auf.
Wenn sein Platz bei uns im Wohnzimmer wäre, dann wär immer Ruhe, denk ich.
Wollte aber das er einen Rückzugsort hat, an dem er wirklich Ruhe hat und einen Platz an dem ich ihn schicken kann, wo er auch vom Besuch getrennt ist.
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