• Heute war meine Maus (14 Wochen alt, Sheltie/Pudel Mix) so verschmiert, ich hab sie zum ersten Mal gebadet. :sad2:
    Ich wasch ihr regelmäßig Pfoten und Bauch (nur mit Wasser, lauwarm) und das findet sie schon nicht toll, aber das es so schlimm wird...
    Sie hat geheult, beinahe geschrien, wie ich es noch nie von ihr gehört habe. Ich bin dann mit in die Wanne, Wasser lauwarm bis warm, Duschkopf auf viertel Kraft, Shampoo Pinius von Das Gesunde Tier, zwischendurch, wenn ich es irgendwie koordiniert bekommen habe ein Leckerlie - keine Chance. Sie stand am Ende gegen meine Brust gepreßt und hat es heulend ertragen (ich mußte sie ja abspülen) und danach hat sie wie verrückt gezittert und war total verstört. Ist rumgerannt, hat sich überall gerieben (es richt wirklich nach fast nix, das Shampoo, und ich glaube, ich habe es gut ausgespült) und hat gezittert wie verrückt.
    Ich hatte auch echt das Gefühl, ich habe ein bisschen ihr Vertrauen in mich gestört, dabei war ich so sanft wie es eben ging. :desperate:
    Superleckerlie (gekochtes Huhn - zum ersten Mal), neues Spielzeug zum Ablenken, Kuscheln im Bett - und sie zittert immer noch.
    Nu schläft sie.

    Irgendwann werde ich sie wieder mal waschen müssen - hat irgendjemand ne Idee, wie ich es weniger Horrortripmäßg für sie gestalten kann??? :hilfe:

  • Fütter sie nur noch in der Badewanne.
    Meine haben es gehasst auf dem glatten Boden der Badewanne zu stehen.
    Dann gewöhnt sie sich schon einmal an die Umgebung.
    Und dann langsam wieder anfangen.

  • Mach dir jetzt keinen Kopf, ich denke mit zunehmendem Alter wird das bestimmt besser.
    Meine Große wollte das auch nie haben und hat ein ziemliches Theater gemacht. Heute läßt man es stoisch über sich ergehen.

  • Ich würde da ehrlichgesagt kein Drama drum machen.
    Hund in die Wanne (vorsichtig und langsam). Sanft von unten nach oben abbrausen. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Ich würde auch nicht mit dem Hund reden o.Ä.
    Shampoo würde ich auch nur nehmen wenn es mit klarem Wasser gar nicht rausgeht.

    Und bei uns immer das Highlight: das abtrocknen danach :D Da kann man den Hund schön trocken rubbeln und massieren. Janosch schmeißt sich dann auch liebend gern in den Handtuchhaufen und wälzt sich drin rum. Und danach wird der Hund warm gehalten, weil sie ja doch bis auf die Haut durchnässt sind. Das hat deinen Hund wahrscheinlich auch erschrocken/irritiert.

    Wenn du selbst verunsichert bist merkt das auch dein Hund. Versuch dir nix anmerken zu lassen, schließlich muss es ja sein und an Wasser ist noch niemand gestorben.
    Helfen tut übrigens auch eine dunkle Gummimatte in der Wanne, weil der Hund sonst den Boden nicht sehen kann. Wahlweise auch ein Handtuch.

  • Zitat

    .......Meine haben es gehasst auf dem glatten Boden der Badewanne zu stehen.......

    Dagegen hilft ein Putzlappen oder Handtuch am Boden der Wanne. Das gibt meinen immer etwas mehr Sicherheit.

    LG,
    BieBoss

  • Bombentip mit der dunklen Matte/Handtuch!! Wär ich nie drauf gekommen.
    Ja, das mit dem nass bis auf die Haut ust sicherlich doof für meine Maus - und da sie ja recht flauschig ist, wird sie auch noch ne Weile feucht bleiben.
    Cih glaube, ich war so verunsichert, weil ich sie schon mal tielweise ageduscht hatte und da ist sie nicht ganz so durchgedreht.
    Ok, also ne fester Untergrund, nicht mit ihr reden und zackig da durch.
    Danke für die Tips!!

  • Zitat

    Helfen tut übrigens auch eine dunkle Gummimatte in der Wanne, weil der Hund sonst den Boden nicht sehen kann. Wahlweise auch ein Handtuch.

    Das ist ein guter Tipp - generell so eine Matte auf dem Boden der Wanne (Handtuch hat sich bei uns fix-zwo-drei verknäult und war nicht so der Hit) - die Matten gibts manchmal schon echt spottbillig in Schnappchenmärkten und da es für den alleinigen Hundebadeeinsatz ja nicht auf "hübsch" ankommt - ist es auch egal, was es für eine ist.
    Das hat bei uns schon eine Menge gebracht - rutschiger Boden weg (und vielleicht auch der Aspekt mit dem "Boden sehen können") - dann noch besonders gute Leckerchen in der Wanne geben (anfangs wurden sie gar nicht genommen - aber irgendwann siegt die Gier.... ;) )

    Generell ist es natürlich am Besten, wenn man das Baden schon vor dem Ernstfall mal geübt hätte (da denkt man leider immer erst dran, wenn's zu spät ist) - da kann man dem Hund so eine "traumatische" Erfahrung ersparen.

    Aber nun, da es schon passiert ist - einfach weiter üben fürs nächste Mal.... (das bestimmt kommt).

    Hund öfter mal in die Wanne heben und drin stehen lassen, dort füttern und wieder rausheben, ohne das Wasser angemacht wird. Später dann wasser anmachen, aber nur laufen lassen (nicht über Hund) - und so vortasten über die Pfötchen bis zum ganzen Körper.
    Ruhig und bestimmt die Sache durchziehen, nicht besonderes Trara drum machen - da müssen sie halt durch, wie durch die Ohrenkontrolle und ab und an Zahnsteinentfernerei (das finden sie meist auch nie besonders prickelnd).

    Das mit dem Wälzen wie verrückt ist bei uns auch so - da sie es aber auch machen, wenn sie SpotOn aufgetragen bekommen haben, nehme ich an, dass es doch die Komponente "Geruch" ist. Auch wenn wir denken, es riecht nicht nach Shampoo - die Hunde mit ihren feinen Nasen merken sicher, dass sie nicht "normal" riechen und wollen durch das Wälzen dieses Widerliche loswerden und wieder nach Hund bzw. lieber nach Teppich, Rasen oder sonstwas riechen.

    Dass sie so doll gezittert hat ist nicht schön - kann an der Aufregung - aber auch an der Durchnässung liegen. Normalerweise werden die Hunde ja nicht bis auf die Haut naß, selbst wenn es in Strippen regnet oder sie in einen See springen - sie schütteln sich dann und sind feucht, aber nicht klatschnaß.

    Ich würde deine Maus dann lieber vorsorglich in ein Handtuch wickeln oder eine Decke drüber packen und/oder auf eine Heizdecke legen - manche fönen ja auch, aber das soll nicht gut für Haut und Haar sein - ich persönlich mache es nicht.

    Du wirst sehen - das wird mit ein bißchen Übung und Training besser.....
    Und gegen das "Trauma" kannst du jetzt möglichst schnell anarbeiten, indem du sie jetzt schon - auch ohne Baden - möglichst schnell wieder in die Wanne stellst und dort "Lieblingsleckerchen" gibst.

  • Zitat

    .............
    Das mit dem Wälzen wie verrückt ist bei uns auch so - da sie es aber auch machen, wenn sie SpotOn aufgetragen bekommen haben, nehme ich an, dass es doch die Komponente "Geruch" ist. Auch wenn wir denken, es riecht nicht nach Shampoo - die Hunde mit ihren feinen Nasen merken sicher, dass sie nicht "normal" riechen und wollen durch das Wälzen dieses Widerliche loswerden und wieder nach Hund bzw. lieber nach Teppich, Rasen oder sonstwas riechen....

    Bei uns ist die Wälzerei eher ein Abtrocknen - meine Kleine macht das nämlich auch, wenn sie im Bach gebadet hat. Die knuddelt dann das Handtuch, das ich ihr auf den Boden lege, von vorne bis hinten durch, schubbert den Kopf drauf entlang, rollt sich drauf herum etc.. Der Große macht das nur nach der Badewanne - draußen rennt der sich eher trocken, schüttelt sich zweimal, und das war´s dann für ihn ;-) (der arbeitet aber generell auch Streß im Rennen ab).

    LG,
    BieBoss

  • Ok, 'trocken' baden. Auch ne gute Idee. Pfötchen waschen ging eigentlich schon immer besser, aber ich habe es die letzten 10 Tage nicht gemacht - und davor in einem Waschbecken in einem Ferienhaus - da war das mit der Wanne wohl einfach zu viel.
    Ich hab sie schön eingekuschelt und in ihr Körbchen gelegt und als sie nach ner weil immer noch zitterte zu mir ins Bett auf ne Heizdecke.
    Heute nachmittag war sie dann wieder trocken und es gab dann ein playdate auf der Wiese - danach war dann endgültig alles wieder gut.
    Ok: Matte, trocken baden, wieder öfter Pfötchen waschen und jede Menge Leckerli parat haben. Und ne Valium für mich, damit ich ja cool bleibe ;)
    Jemand hat mir auch den Tip gegeben Erdnußbutter irgendwo an die Wanne zu schmieren, dann hat sie was zum ablecken. Fand ich auch keine doofe Idee, denn für die Leckerli feht mir immer die dritte Hand...
    Danke nochmal für die Hilfestellungen.

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