Schwieriges Thema Hundeklo
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Also bei einem sehr alten, inkontinenten Hund könnt ich das u.U. noch irgendwie verstehen dass man ans Katzenklo denkt, bei einem jungen Hund find ich's ein No-Go
Hundesitter/Gassigänger der die kleine Mittags zumindest ein bissl spazieren führt wäre meine Wahl
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Das Hundeklo wäre aus meiner Sicht auch wirklich der allerletzte Notnagel. Vorab würde ich erstmal versuchen, möglichst nahe zur Arbeitsstätte zu wohnen (also Mittagspause zuhause), zu klären, ob ich den Hund vielleich tzur Arbeit mitnehmen kann, oder eben alternativ einen Gassigänger oder eine HuTa suchen. Letztlich geht's nicht nur um's Lösen, sondern auch um die soziale Isolation, wenn er wirklich täglich so lange alleine bleiben muss.
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ich denke auch, die allerbeste lösung wäre ein "gassigänger" - ob ein profi oder jemand, der einfach spass dran hat, mit einem hund zu gehen.
9 stunden - "mal" allein sein - ja, das geht schon bei manchen hunden. aber 9 stunden täglich unter der woche auf unbestimmte zeit - nein, ich find das nicht gut - nicht nur, wegen der fehlenden lösemöglichkeit.
einen hund nachträglich auf ein hundeklo zu trainieren, kann ich mir sehr schwierig vorstellen. wurde oben ja schon geschrieben: da macht man lange stubenreinheitstraining - und plötzlich "soll/darf/muss" er wieder drinnen.
hundeklo kann ich mir im allerhöchsten notfall zeitlich begrenzt vorstellen (hund so krank, dass er gar nicht mehr rauskann oder eben besitzer so krank) aber selbst da wärs für mich nur eine wirklich zeitlich eng begrenzte lösung - und ob das dann überhaupt noch machbar ist, bei einem eigentlich stubenreinen hund.......
wie gesagt: ein sitter wäre wohl die allerbeste lösung für alle beteiligten.

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Wow, danke für eure Antworten. Ich finde es auch sehr gut, dass hier keiner persönlich angreifend wird, wie es bei diesem Thema oft der Fall ist - dankeschön.
Bezüglich lange alleine sein gibt es zu sagen, dass mein Exfreund wie gesagt Nachtschicht hatte. Er war im Schlafzimmer und Caipi hat sich darauf hin immer auf seine Decke im Wohnzimmer verzogen und hat dort die Zeit verbracht. Teilweise kam es auch vor, dass mein Exfreund solang ich in der Arbeit war (über 8 Stunden) auch nicht mit dem Kleinen rausgegangen ist und hat durchgeschlafen, bis ich wieder zurück war. Darüber gab es manchmal auch Zoff :), aber so weiß ich, dass Caipi das auch aushalten kann.
Auf das Thema Gassigeher, hab ich hier auch gleich einen Beitrag eingestellt. Ich werde bei Porsche in Weissach in Baden-Württemberg anfangen. Ich glaube, hier ist es etwas unpassend, nach der Mitnahme eines Hundes zu fragen. Allerdings habe ich schon beim Bewerbungsgespräch betont, dass ich zwar keine Kinder, jedoch einen Hund habe und so nicht wirklich flexibel bezüglich Überstunden bin :). Da ich hier eben einen kompletten Neustart anfange, muss ich hier vorerst die Leute in der Gegend kennenlernen, um dort einen geeigneten Gassigeher zu finden. Vor allem muss man diesem Menschen dann auch vertrauen können, da dieser dann Eintritt in die eigene Wohnung bekommt :/. Das möchte ich dann ja auch nicht bei jedem machen...und bis meine Suche hierfür erfolgreich ist, brauche ich anfangs eben eine Lösung. Hierfür ist das Hundeklo vielleicht nicht schlecht...denn die 250€ monatlich kann ich beim besten Willen nicht locker machen, da ich Sekretärin bin und meine Miete usw. alles alleine bezahlen muss. Das heißt, da bleibt am Ende eh kaum noch was übrig.
Thema hergeben...es ist natürlich möglich, dass es für mich vielleicht sogar schlimmer ist, als für ihn, aber anfangs hatte Caipi extreme Verlustängste und ist mir auf jedem Schritt gefolgt. Nach einem halben Jahr war es dann aber schon so weit, dass er als Abschiedsritual was Kleines zum Knabbern bekommen hat, damit beruhigt in sein Körbchen ist und gewusst hat, dass ich wieder nach Hause komme. Das Radio habe ich ihm auch leise laufen lassen, damit er sich nicht allzu alleine fühlt...Mmmh, ich möchte ihm sein Leben einfach so schön, wie es mir möglich ist, machen...aber Geld verdienen muss dann eben doch sein...

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das ist doch ein Winzhund... wie wär es denn mit ner netten und zuverlässigen Schülerin? (Eine denkbare Alternative: vll. darfst du den Hund dann tagsüber bei ihren Eltern lassen und dort auch wieder abholen.)
Das wird lange nicht so teuer und die freuen sich außerdem über ne Aufbesserung des Taschengeldes. Da sind dann 50-100 Euro im Monat auch schon sehr viel Geld -
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Ein "Hundeklo"...was wäre das überhaupt???...wäre jetzt nicht meine Option...sondern ein zuverlässiger Gassigänger/Sitter.
Professionelle Sitter sprießen doch momentan wie Pilze aus dem Boden. Wo wohnst du denn? Vielleicht kann dir jemand irgendwen empfehlen! -
Zitat
das ist doch ein Winzhund... wie wär es denn mit ner netten und zuverlässigen Schülerin? (Eine denkbare Alternative: vll. darfst du den Hund dann tagsüber bei ihren Eltern lassen und dort auch wieder abholen.)
Das wird lange nicht so teuer und die freuen sich außerdem über ne Aufbesserung des Taschengeldes. Da sind dann 50-100 Euro im Monat auch schon sehr viel GeldAuch einen kleinen Hund würd' ich keiner nicht-volljährigen Person in die Hand drücken...
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klar musst du geld verdienen - wer muss das nicht?
aber grad wenn du ihm "sein leben so schön wie möglich machen willst" würd ich persönlich wirklich davon absehen, ihn 9 stunden täglich allein zu lassen.
meine jungs liegen hier auch die meiste zeit des tages mehr oder weniger sinnfrei in der gegen (meist im wohnzimmer) rum - man könnte fast den eindruck haben, die interessieren sich so gar nicht für das, was ich oder meine familie hier treiben - aber glaub mir, das täuscht. die kennen den unterschied zwischen "niemand da" und doch wer da ganz genau.
und wie gesagt: ich kann mir nicht vorstellen, wie man einem stubenreinem hund "erklärt" dass er nun genau "da" hin machen soll.....
...wie soll das gehen? warten, bis der hund gar nicht mehr anderes kann, als in seiner "not" in die wohnung machen und dann aufs hundeklo befördern?? (ich frag da jetzt gar nicht in böser absicht - aber ich kann es mir wirklich nicht vorstellen).wirklich, ein sitter ist die beste option in deiner situation.
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Zitat
aber grad wenn du ihm "sein leben so schön wie möglich machen willst" würd ich persönlich wirklich davon absehen, ihn 9 stunden täglich allein zu lassen.
Hallo,
dem schließe ich mich uneingeschränkt an.
Selbst wenn Du einen Gassigeher findest, der 1 Stunde mit dem Kleinen geht, sind es noch immer 8 Stunden.
Das finde ich für einen so jungen und agilen Hund schon überaus extrem.Ich würde eher nach einer Person/Familie suchen, wo Du den Hund tagsüber unterbringen kannst. Gerade bei der Größe könnte sich doch eine ältere Person, ein älteres Ehepaar finden, die selbst zwar keinen Hund mehr möchten, aber gerne Zeit mit einem Hund verbringen würden.
Ein entsprechender Aushang bei Futterläden, Tierärzten, Hundeschulen dürfte da hilfreich sein.
Oder Du fragst bei der Tierschutzorga nach. Meist kennen die auch Leute, an die mal ein Hund vermittelt wurde, die vielleicht tagsüber einen Sitterhund nehmen würden.
Übrigens: Ich gehöre zu den Hundehaltern, die der Meinung sind, dass ein Hund sich durchaus an ein Leben bei anderen Menschen gewöhnt ... und meist sogar sehr schnell :-) Es ist ein Wunschdenken vieler Hundehalter, dass der Hund ohne sie quasi gar nicht leben kann

Viele Grüße
Doris
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Ich bin totale Hundeklo-Gegnerin!!
Ein Hund ist keine Katze und wieso soll man einem Hund denn beibringen ins Haus zu machen???
Kein Hundebesitzer sollte sowas besitzen, denn
1. Wenn man arbeitet muss man schauen das man jemanden findet der sich etwas um den Hund kümmert, ansonsten sollte man keinen Hund haben, wenn man nicht mal Zeit hat mit ihm Pipi machen zu gehen.
2. Werden wahrscheinlich auch viele benutzen die bei Schmuddelwetter keine Lust haben, aber auch hier finde ich sollte man keinen Hund haben wenn man sich zu fein ist im Regen spazieren zu gehen.
3. Ist es für mich einfach nur GeldmacheIch rede hier natürlich nicht von inkontinenten Hunden, oder Hunde die Erkrankt sind.
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