• HD nachröntgen? Wenn der Hund die hat, dann hat er die. Oder habt Ihr nach Arthrose geschaut?

    Mit sechs Jahren schon beginnende Spondylose - das spricht nicht für einen gesunden Bewegungsapparat. Da sind mit Sicherheit Schmerzen im Spiel, die natürlich bei der täglichen Arbeit eine Rolle spielen.

    Meine Älteste hat die Wirbelsäule kaputt und ich kann an ihrer Arbeit sehen wie es ihr an dem Tag geht. Arbeiten tut sie immer, aber an schlechten Tagen eben anders als an Guten.

    Viele Grüße
    Corinna

  • schau mal hier:
    Krankheit?

  • Zitat

    ertsmal danke für die antworten.

    also würdet ihr nadere krankheiten oder unfallfolgen eher ausschließen?

    Hüterin, wir sind hier keine Ärzte!!!!

    Wie sollen wir etwas ausschließen?

    Möglich sind trotz Spondy und HD auch zusätzliche Unfallspätschäden. So "einfach" ist das.

    Du wirst um eine wirklich absolut umfassende Untersuchung des Hundes nicht herumkommen, wenn du ihr helfen willst.

    cazcarra

  • Hallo,
    aus der Humanmedizin ist bekannt, dass Schädel-Hirn-Verletzte in der Folge ihrer Unfälle häufig an heftigen, immer wieder mal auftretenden Kopfschmerzen leiden.

    Beim Hund liest man zwar nichts weiter darüber, das liegt aber wohl eher in der Schwierigkeit, dieses festzustellen, als daran, dass es nicht vorkommt.

    Grundsätzlich finde ich schon, dass gerade so eine wechselhafter "Stimmungsverlauf" ein Zeichen für Schmerzen, wo auch immer, sein kann. Deine Hündin hat da nun als Mehrfach-Erkrankte gleich einige Möglichkeiten - aus einer HD kann sich hochgradige Arthrose entwickeln, eine Spondylose kommt selten allein, meist ist es ein Prozess über mehrere Wirbel und einen längeren Zeitraum und auch der verletzte Kopf kommt als Ursache in Frage. Unsereiner reagiert auch deutlich gereizt, wenn Schmerzen vorhanden sind - und ich stelle mir die etwas heftigeren "Hüte-Attacken" durchaus analog zu einer gereizten Stimmung unsererseits vor.

    Man kann auch "Flöhe UND Läuse" haben, soll heissen, auch ein Hund, der Schmerzen irgendwo hat, kann dennoch an anderen Erkrankungen leiden, die das Verhalten verändern können.

    Ausser einem wirklich sehr gründlichem Tierarzt-Check-Up kann man Dir momentan nichts weiter empfehlen.

    LG, Chris

  • :ops: wie stellt man das denn fest?

    klar, seit ihr keine ärzte.

    was mir noch eingefallen ist, müsste ich wenn es eine schmerzproblematik ist, das nicht auch beim spielen und toben bemerken? oder beim tricks machen? ich meine da ist die eigenmotivation ja nicht so hoch wie beim hüten, würde sie mir da nicht zeigen dass sie aus irgendeinem grund nicht möchte?

    schonen möchte ich sie nicht, sie gehört eben an die schafe ausserdem teilt sie sich dort ihre kräfte ganz gut selber ein.

    liebe grüße

  • Zitat

    :ops: wie stellt man das denn fest?

    Was jetzt genau?

    Bei meinen - allerdings schon älteren und "arbeitslosen" Hunden - mache ich (natürlich zusammen mit unserer TÄ) bei merkwürdigen neuen Auffälligkeiten auch gern mal eine Art "umgedrehte" Diagnostik. Wenn sich so ohne Weiteres keine Ursache finden läßt, aber dennoch Schmerzen als Ursache vermutet werden, gibt es über einen kurzen, aber aussagekräftigen Zeitraum Schmerzmittel und dann wird darauf geschaut, ob es dem Hund damit besser geht. Ist das der Fall - wird versucht, die Ursache zu finden. Wobei das bei ganz alten Schätzchen auch schon mal "lockerer" gesehen wird und die dann einfach nur schmerzmittelmäßig abgedeckt bleiben und gut ist, ohne dass der Hund von Hacken bis Nacken durchgeröngt wird.

    Wenn Schmerzmedis keine Besserung bringen, kann und sollte man anderweitig weitersuchen und dann käme auf dem "Abzuarbeiten-Zettel" durchaus recht bald die Kontrolle der SD hinzu.

    LG, Chris

  • Genauso mach ich es auch manchmal. Bei meiner Teak war ich z.B. nicht sicher wie massiv die Schmerzen sind, also hab ich sie über einen Zeitraum von drei Wochen unter Schmerzmittel gestellt und mir die Auswirkungen angeschaut.

  • ok, danke, leuchtet ein.
    das werde ich als erstes mal ausprobieren wenn es wieder an die arbeit geht.

    dann werde ich mal weitersehen.

    sollten die ursache tatsächlich schmerz sein, was soll man denn dagegen machen?
    gibt es da bezahlbare therapien, würde mich da gerne mal im vorraus informieren.
    wie gesagt groß schonen möchte ich sie nicht, da ist mir das glück der süßen wichtiger!

  • Die eventuelle Therapie ergibt sich aus der Diagnose, die hier keiner stellen kann.

    Noch mal: Sollte das Verhalten schmerzinduziert sein, wirst du um eine komplette Untersuchung inkl. Röntgen, Ultraschall, Blutbild usw. usf. kaum herumkommen, wenn du deiner Hündin helfen willst.

    DANN sieht man weiter.

    cazcarra

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