Ratschläge bitte...dringend!!!
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Mika1978 -
1. Januar 2012 um 23:02
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Zu meinem Problem, zu dem ich dringend mal einen Rat bräuchte (oder zwei, oder drei...):
Vorweg, wir sind 3 Personen, Ich(33), Mutter(58) und deren Mutter(85) (leicht dement und zeitweilig auf Hilfe angewiesen). Leben alle unter einem Dach. + seit Januar 2011 eine deutsche Schäferhündin (inzwischen ein Jahr alt).Also...Kurzfassung des Dramas: unser Hund ist Ende 2010 mit 13 Jahren gestorben und aus dem zum ablenken "nur" Welpengucken beim Züchter ist dann Ende Januar 2011 doch wieder -gegen besseres wissen und wollen- ein neuer Welpe geworden.
Der Züchter (uns vom letzten Hund bekannt) hat uns gesagt (weil es doch ein sehr kalter, schneeiger Winter war), wir sollen den Hund die erste Zeit in der Wohnung, statt im Zwinger lassen...-tja, leider wohnen wir in nem Altbau zur Miete, das heißt: kleiner Flur, Treppen rauf, Treppen runter, Bad und Küche- so sieht das Erdgeschoß aus. Für Hundi wurde dann ein alter Kinderlaufstall aufgestellt, was anfangs auch noch klappte. Problem war dann, der Flur ist ein Durchgangsflur, das heißt, Hundi wurde immerfort gestört oder aufgeschreckt, hatte also wenig Ruhe. Im nachhinein ist man ja immer klüger, wir hätten sie einfach in den Zwinger tun sollen (ist eigentlich gut isoliert im Winter) und halt öfter nach ihr sehen (so wie bei der letzten auch).
Dann kam das nächste Problem, eigentlich wollte meine Mutter den Hund ausbilden, ist mit ihr auch auf den Hundeplatz...da hat man ihr dann gesagt, solange der Hund andere Hunde verbellt, geht das nicht. Ok, es war wie gesagt ein bescheidenes Wetter und der Hund hat dadurch viel zu wenig Kontakte (auch weil wir ländlich ohne Auto wohnen) als er nötig gehabt hätte bekommen. Dann hatte meine Mutter ein Problem mit ihrem Fuß (OP) und ich sollte die Ausbildung übernehmen (wozu ich sagen muß, ich bin ein relativ blutiger Anfänger). Hundi bellt andere Hunde an, macht Theater, ist recht schreckhaft, geht weder bei Fuß (jedenfall nicht auf Dauer) und hört auch sonst nicht alles was nötig wäre. Und sie ist ziemlich dominant, Schwachheiten kann man sich nicht wirklich erlauben, sonst tanzt sie einem auf der Nase rum. Was nicht heißt, das nichts klappt...langsam wird es (hoffe ich zumindest). Gehe auch auf den Hundeplatz, da geht es inzwischen einigermaßen.
Aber alles was ich versuche, zu machen (und einige Erfolge haben sich schon eingestellt, denn Hundi ist nicht dumm...nur ein bischen stur) wird kritisiert. Ich kann meiner Mutter nichts rechtmachen, egal wie sehr ich mich anstrenge. Andere sind schon viel weiter, und Andere haben ja auch schon zig Prüfungen, und so weiter und so fort. Auch wenn ich darum bitte, das etwas weiterhin so gemacht wird, wie ich es begonnen habe wird es ignoriert. Ich habe das Gefühl, Hundi ist durch dieses vielen Bezugspersonen total durcheinander und schlägt sich dann natürlich auf die Seite der Person, aus der man den meisten nutzen ziehen kann. Der Hund ist ein Egoist hat mir mal wer gesagt, und es stimmt. Auf der anderen Seite mache ich alles für und mit dem Hund, weil es meiner Mutter zu viel ist (schon von Anfang an war). Ich wüßte nicht, was ich ohne den Hund täte. Und natürlich schränkt man sich mit einem Tier ein, es ist nun mal eine Verantwortung...vielleicht haben wir auch zu schnell gehandelt, aber...
Meine Frage nun, kann mir hier jemand einen guten Rat geben? Was soll ich machen, hat das alles noch einen Sinn, oder wäre der Hund bei anderen Leuten wirklich besser dran? Leute, die Ahnung von Hunden haben und den Hund auch entsprechend fördern können? Bitte helft mir, denn ich bin echt verzweifelt...
Danke sehr und LG*
Mika
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1. Januar 2012 um 23:02
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Ratschläge bitte...dringend!!! - Vor einem Moment
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Wow, was du schilderst hört sich ganz schön hart an. Ihr habt euch wirklich scheinbar viel zu früh und unbedacht für den Hund entschieden.
Und mir kommt es so vor, als würdet ihr, für alles was ihr verpasst und falsch gemacht habt, jetzt Gründe und vor allem Entschuldigungen suchen. Das schlecht Wetter hat nichts aber auch gar nichts mit der Sozialisierung mit anderen Welpen zu tun. Ich habe meinen kleinen etwa zur gleichen Zeit übernommen und natürlich muss man zusehen, dass der Hund raus kommt und Hundekontakte hat!!! Da gibts nix zu entschuldigen.Zu der Zwingerhaltung sag ich mal nix, da halte ich nichts von, aber das wird dir hier sicher noch jemand sagen, aber auch einen Welpen in ein Gitterbett zu setzen, weil er sonst im Flur wäre oder sonst wo, keine Ahnung, das geht für mich auch nicht. Es hört sich für mich so an, als sei der kleine Hund da dauernd abgesetzt worden.
Hättet ihr ihn nicht die Treppen hochtragen können?Suche dir einen guten Trainer, stell dein Verhalten um und baue eine gute Beziehung zum Hund auf.
Das ist der einzige Rat, den ich dir geben kann.
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Hallo Mika1978, natürlich hat das noch einen Sinn wenn du nur daran glaubst. Was kümmert es dich das andere Leute mit ihren Hunden Prüfungen abgelegt haben? Die tun mir eher leid, denn ich bin Hundetrainer und weiß was in den Hundeschulen abgeht. Ich sehe das Problem eher bei deiner Mutter die dich ganz schön drängt. Als Erstes ist es nie gut wenn mehrere Rudelmitglieder an einem Hund rumerziehen, das hast du richtig erkannt. Desshalb sollte für Mutter und Oma gelten "Wir haben garkeinen Hund!" Nur solange du mit dem Hund trainierst und sich das für Dich gewünschte Verhalten einstellt. Sture Hunde gibt es nicht, nur solche die konsequenter sind als ihre Halter. Desshalb sei auch du konsequent und setzte deine Befehle durch, hab einen längeren Atem wie dein Hund. Nur so lernt er dich ernst zu nehmen. Nur Mut! Das wird schon!
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Wanjanini: Also...erstens suchen wir keine Entschuldigungen, sondern sind dem Rat des Züchters gefolgt, der Anfangs auch gut klang, und zweiten lag hier ein halber Meter Schnee...es war nun mal schwer mit einem Welpen da durch zu stampfen oder einfach nur in die Stadt zu kommen (habe kein Auto). Zwingerhaltung war und bleibt bei uns bestehen, da ich der Ansicht bin ein Hund dieser Größe gehört einfach nicht ins Haus, abgesehen davon ist das eher eine Luxusvilla als ein Holzverschlag der dir ja scheinbar vorschwebt. Aber darum geht es hier auch gar nicht. Im Endeffekt ist deine Antwort alles andere als hilfreich....sorry...hatte mir einfach nur mal Hilfe von einer neutralen Seite erhofft und alles was ich erhalte, sind Anschuldigungen...
@DogCoach1: Vielen Dank...es ist schade, daß wir nicht mal persönlich reden können...-das hat mir doch wieder Mut gemacht. Ich will sie ja auch gar nicht wieder hergeben....könnte ich gar nicht
Ich werd mein Bestes geben. Und PS: heute war ein richtig guter Tag...sie war fast ein Engel in Hundeform
LG* -
Für mich hört sich die Hündin ziemlich normal an:
Solange keiner in ihren Augen souverän führt, versucht sie selber klarzukommen. Dazu noch das phänomenale Alter (d.h. zu dieser Zeit könnte so mancher HH seinen Hund auf den Mond schießen) und keine klare Linie.
Ich denke, dass sie einfach souveräner Führung bedarf und eine klare Bezugsperson braucht, der sie vertrauen kann. Wie verhält sie sich denn im Haus?
Wie oft/lange ist sie im Haus? Warum sollte sie sich richtig binden, wenn sie oft alleine draußen hockt? Ich bin kein Zwingergegner - für Arbeitshunde, die diesen Ort als Ruhezone benötigen, nicht für eine unausgelastete Junghündin, der er mehr schadet als nutzt. -
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Dir ist aber schon bewusst, Mika, dass der Hund ein hochsoziales Rudeltier ist und darauf ansgelegt, im Verbund zu leben, sich dem Menschen eng anzuschließen?
Und warum sollte der Hund hören? Es gibt doch von Deiner/Eurer Seite aus keinen anreiz dafür sondern nur Leistungsdruck.
Such dir bitten einen Trainer, der ins Haus kommt, sich die Situation ansieht, euch und den Hund in Interaktion sieht, beurteilt und mit Euch einen Weg findet.
Kompetente Hundeschulen findest Du hier: http://www.ibh-hundeschulen.de/hundeschulen/deutschland.html
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Zitat
Dann kam das nächste Problem, eigentlich wollte meine Mutter den Hund ausbilden, ist mit ihr auch auf den Hundeplatz...da hat man ihr dann gesagt, solange der Hund andere Hunde verbellt, geht das nicht.Gehst du denn jetzt auf diesen Hundeplatz? Wenn ja, würd ich mir an deiner Stelle einen anderen suchen, mit dieser Aussage disqualifizieren die sich für mich.
ZitatDann hatte meine Mutter ein Problem mit ihrem Fuß (OP) und ich sollte die Ausbildung übernehmen (wozu ich sagen muß, ich bin ein relativ blutiger Anfänger). Hundi bellt andere Hunde an, macht Theater, ist recht schreckhaft, geht weder bei Fuß (jedenfall nicht auf Dauer) und hört auch sonst nicht alles was nötig wäre. Und sie ist ziemlich dominant, Schwachheiten kann man sich nicht wirklich erlauben, sonst tanzt sie einem auf der Nase rum. Was nicht heißt, das nichts klappt...langsam wird es (hoffe ich zumindest). Gehe auch auf den Hundeplatz, da geht es inzwischen einigermaßen.
Aber alles was ich versuche, zu machen (und einige Erfolge haben sich schon eingestellt, denn Hundi ist nicht dumm...nur ein bischen stur) wird kritisiert. Ich kann meiner Mutter nichts rechtmachen, egal wie sehr ich mich anstrenge.
Für mich liest es sich, als würde das Grundproblem zwischen dir und deiner Mutter liegen. Kann sie denn noch immer nichts mit dem Hund machen?
So, wie sie mit dir redet, was sie dir vorwirft...da würde mir an deiner Stelle das Ganze keinen Spaß mehr machen. Nichts ist gut genug, nix kannst du richtig machen. An deiner Stelle wär mir da sicher schon ein "Mach deinen Scheiß alleine!" rausgerutscht.Und euer Hund ist ein Jahr alt, in der Pubertät, das ist nun mal für einen Hundehalter nicht grad die einfachste Zeit
Da brauchst du einfach Geduld, liebevolle Konsequenz und den längeren Atem.Und die Zwingerhaltung find ich leider auch nicht gut, da kann der Zwinger noch so ein Traumschloss sein, wenn der Hund da die meiste Zeit des Tages drin verbringt, find ich das für ein Rudeltier einfach keine adäquate Haltung.
Mein Belli hat übrigens auch ca. Schäferhundgröße, und lebt mit uns in einer Altbauwohnung - und das glücklich, würde ich behaupten. -
Mein Rat wäre auch ein kompetenter Hundetrainer.
Von Zwingerhaltung halte ich überhaupt gar nichts. Da muss man sich meiner Meinung nach nicht wundern, wenn Hundi "durchdreht"... :/
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zunächstmal, du erbittest dir ratschläge von uns, wie du mit deinem hund besser klar kommst. das finde ich erstmal gut.

allerdings denk ich, dass du wohl einiges lesen wirst, was dir nicht wirklich gefallen wird - aber bevor du dich drüber ärgerst, lass es erstmal "sitzen" und denk in ruhe drüber nach.
denn es stimmt schon: ein welpe/junghund sollte schon den grossteil des tages bei "seinen" menschen verbringen - und nicht im zwinger oder irgendwo im flur.
da gehts um bindungsaufbau und um sozialisation - zwei ganz wichtige dinge im hundeleben.
ich selber bin kein freund von reiner (!) zwingereinzelhaltung - egal, wie luxuriös er ist.
hunde sind - da hat abessinierin völlig recht - hochsoziale tiere - ständige einzelhaft ist in meinen augen eine völlig veraltete form von hundehaltung.
was diese ganzen prüfungen und den ganzen leistungsdruck angeht, denn ihr da irgendwie aufgebaut habt: eigentlich sollte genau das auf einem guten hundeplatz gar nicht sein. eigentlich sollten sie euch da eher helfen und euch mit geduld und zeit ans ziel ranführen.
ganz davon abgesehen, dass euer hund erst ein jahr alt ist - die wenigsten sind da schon perfekt - und eigentlich sollten sie es in dem alter auch noch gar nicht sein.
ich lese grade, du bezeichnest deinen hund als ziemlich "dominant", du schreibst, man dürfe sich keine schwachheiten erlauben sonst würde sie einem auf der nase rumtanzen...
ich denke eher, sie braucht zeit und du geduld. und vielleicht ein bisschen mehr "feeling" für sie. mit "feeling" mein ich nicht, dass man inkonsequent sein sollte - aber jeder hund hat sein eigenes tempo beim lernen - und für dieses "was geht schon, was geht noch nicht" braucht man eben das gewisse "feeling".
gib deinem hund ne chance, zu dir eine vernünftige bindung aufzubauen, eine vertrauensvolle bindung, gib ihm die zeit, zu lernen, zu verstehen, was du von ihm willst. und lass ihn aus dem zwinger/aus dem flur raus zu euch - wenigstens die längere zeit vom tag - das wär m.e. schon mal ein guter neuer anfang.
das war nicht das, was du lesen wolltest, kann ich mir vorstellen. aber du hast gefragt.
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Sodala...ich mach jetzt mal eine "Sammelantwort"...

1) Um noch mal auf die Zwingerhaltung zu kommen: Ich wollte hier keinen Pro und Contrathread eröffnen, sondern ein bischen Hilfe zu meinem "Problem" erhalten. Und Nein Leute, sie ist nicht 24h allein in ihrem Zwinger. Ich arbeite im Moment von zuhause aus, daher ist die junge Dame oft mit mir draussen oder auch mal im Haus. Aber für Ruhephasen (auch Nachts) oder wenn ich mal weg muß (was tatsächlich vorkommen kann
) muß sie nun mal in ihr "Haus". Ich habe gesehen, daß zuviel Trubel -so wie am Anfang in unserem Haus- dem Hund auch nicht unbedingt nützt.2) Ja, wir haben hier ein kleines Autoritätsproblem, weil ich immer noch Mutters "kleines" Kindchen zu sein scheine. Der sie leider auch nicht allzuviel zutraut. Irgendwie ist sie auf dem: Der Hund müßte in dem Alter doch schon das und das und das können Trip. Mag sein, aber durch das Hick-Hack am Anfang und den Wechsel der Bezugsperson ist dem halt nicht so. Aber mit der Einsicht ist es halt so eine Sache...
Und nein, sie kann wegen ihrem Fuß wohl nichts mehr mit dem Hund machen, auch wenn sie´s am liebsten würde. Aber dann wäre es ja wieder eine Wechsel für den Hund...
Ok...ich muß mal schaun wie es weitergeht...danke für all die Antworten.

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