wie Hund und Katz
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Hallo, ich brauche heute mal Euren Rat. Möchte zur Erklärung erstmal etwas weiter ausholen.
Also:
Wir haben uns ein Haus gekauft und werden aus einer Dreiraumwohnung in ein Sechs-Raum-Haus mit Garten umziehen. Unser Momo, der bisher mit uns in unserer Wohnung auch glücklich war, ist anscheinend begeistert und hat das Haus (3 Etagen) und den Garten, Nebengebäude und alles ganz prima angenommen. Es ist alles eingezäunt, sodaß er sich auf den 1000 qm frei bewegen kann und er ist nur am rennen, toben, uns suchen und überall schnüffeln und erkunden. Somit also alles toll.
Beim Kauf des Hauses kam es von der Vorbesitzerin zu der Frage, ob wir ihren Kater mit übernehmen würden, da der wohl nicht umgesiedelt werden kann. Es ist ein Freigänger, der durch eine Katzenklappe Zugang zum Keller des Hauses hat. Wenn wir ihn nicht nehmen, bringt sie ihn ins Tierheim, so die Aussage.
Das wollten wir nicht, obwohl ich Katzen nicht besonders mag und mein Mann auch nicht. Aber ins Tierheim, nee, dann soll er halt bleiben.
Unser Momo ist allerdings der Katzenhasser vor dem Herrn. Das haben wir noch nicht rausbebkommen aus ihm. Er jagt Katzen, wenn er die Gelegenheit dazu hat und ist dann nicht mehr abrufbar. Bisher hatte er die Gelegenheit nicht, da er, außer in bestimmten Gebieten immer angeleint ist. Tja, aber in unserem neuen Haus, unserem Garten und dem Hof natürlich nicht. Wieso auch, ist doch alles eingezäunt, er kann nicht weg.
Heute hat er den Kater auf eine Mauer gejagt und dann haben sie sich angegiftet, aber wie!Ich habs unterbunden, aber er ist immer wieder hin und wollte den Kater verjagen. Der ging aber nicht, wieso auch? Wohnt ja auch da.
Ich glaube nicht, daß das was wird mit den beiden. Meine Angst ist, daß sie sich gegenseitig verletzen, das kann böse ausgehen für Momo oder auch für Paulchen.Was mache ich jetzt? Wie können wir es hinbekommen, daß die zwei sich tolerieren auch wenn sie nie dicke Kumpel werden? Ist das überhaupt machbar?
Bin ziemlich ratlos.Vielen Dank
Elke -
28. Dezember 2011 um 19:45
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wie Hund und Katz - Vor einem Moment
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Bei uns hat unsere Katze die Hosen an
Wird hier wohl nicht gehen. Jagen sie sich auch im Haus?
Unser Wuff jagd unsere Katze nur draußen und auch nur wenn sie will und wegläuft. Wenn nicht bleibt sie halt sitzen.Würde es erst mal im Haus versuchen, da fühlt sich die Katze viell. auch sicherer.
LG KooikerShiwa
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Den Tipp wollt ich dir auch geben. Wobei für die Katze das Haus nicht mehr das selbe ist wegen der neuen Möbel, aber der Keller wäre vielleicht eine Alternative, die Katze dort einfach mal einzusperren und mit angeleintem Hund dann dort zu üben.
Man kann schon auf eine Katze ein Verbot fordern das diese nicht Gejagd wird. Mein Rüde hat sich bis heute noch nicht richtig mit meiner Katze angefreundet, aber das Jagen meiner Katze und auch das reinbeißen ist ein absolutes Verbot. Er hat auch viel will to please. Draussen die Katzen sind alles potentielle Jagdbeute.
Bei meiner katze weiß er, das es auch ne Belohnung gibt, wenn er meine Katze Ignoriert. Bei meinem reicht da gemeinsames gestreichelt werden zusammen mit der Katze eben aus. Bei anderen Hunden vielleicht Fleischwurst verfüttern wenn die Katze zum Kuscheln kommt.Meien Hündin ist da schwieriger. Bei nem Bekannten wo öfter Katzen im Garten hocken, wird alles Gejagd. Da hilft nur Rappeldose und Angeleint lassen. Wobei Sie auch weil Sie mit meiner Katze aufgewachsen ist die Katzen nicht verletzt sondern nur auf dem Boden Fixiert.
Als letzte möglichkeit wäre noch einen Nachbarn ins Bott holen, der die Katze bei sich anfüttert. Also den Napf immer mehr in Richtung Nachbargrundstück wandern lassen.
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Vielen Dank für Eure Ratschläge.
Heute mal eine Zwischenmeldung der letzten Ereignisse.
Also Paulchen ist auf unserem Gelände kaum noch zu sehen, er kommt zum Fressen, ansonsten ist er fast ständig beim Nachbarn. Die mögen das aber auf Dauer auch nicht und haben uns deshalb angesprochen.
Wir wohnen noch nicht dort, sind aber täglich ein paar Stûnden vor Ort weil ja noch viel zu tun und zu renovieren ist. Momo ist dann draußen in Hof und Garten, bewacht den Zaun und macht Lärm. Muß ja nun auch jeder wissen, da0 da Neue einziehen und er hier das Sagen hat
Sobald er da ist, ist Paulchen weg. Allerdings will Momo nicht lange alleine draußen rumrennen, er ist doch lieber bei uns und ich hol ihn dann ins Haus. Da gibts ja auch genug zu "hüten" und zu kontrollieren.
In den Keller kommt er nur mit uns, die Zwischentür bleibt zu. Paulchen kann durch die Katzenklappe in den Keller und sich dort aufhalten, er ist da sicher vor dem Hund. Es gab bisher noch nicht die Situation, daß beide sich im Haus begegnen, da der Kater uns nicht vertraut. Das würde ein Mordstheater geben, schließlich ist das Momos Haus (meint er).Mir tut der Kater leid, ich würde die beiden gern zusammenführen aber wenn ich Momo an der Leine hab, wenn er nur zu sehen ist, ist der Kater weg und kommt nicht vor. Die Nachbarn wollen ihn aber nicht.
Frage an die Fachleute hier, kann eine Katze mit dieser Situation leben? Er wird von mir versorgt, er hat seinen Platz im Keller des hauses und ist dort sicher vorm Hund aber ist das ein Leben für ein menschenbezogenes Tier?
Wir hätten uns nie eine Katze zugelegt, weil wir unseren Hund ja kennen aber nun ist er kater nunmal da.Traurige Grüße Elke
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hallo!
ich find´s toll, dass ihr euer möglichstes tun wollt, muss aber sagen, dass ich es von der vorbesitzerin echt unmöglich finde, den kater einfach zurückzulassen! :/glücklich ist er mit der momentanen situation bestimmt nicht, aber es ist wohl besser als tierheim.
vielleicht kannst du ja mit der zeit sein vertrauen gewinnen und dann langsam mit einer zusammenführung anfangen.
dazu müsstest du dich aber viel mit ihm beschäftigen.
viel erfolg! -
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Hallo,
ich (die Betonung liegt auf ich) würde gleich klare Regeln aufzeigen.
Es ist nicht sein Haus, sondern euer Haus und er lebt da.Auch das übermässige Anschlagen würde ich gleich unterbinden, denn das kann schon nervig werden wenn ein Aussi es sich zur Aufgabe macht das Haus zu verteidigen und bei jedem der vorbei geht anschlägt.
Wenn jemand das Grundstück betritt oder klingelt ok, aber sonst würde ich das gleich im Keim ersticken.
Bleibt aber ja euch überlassen.
Die Regeln sind am Anfang wichtig, denn dann läuft alles so wie es laufen soll und ihr müsst später nicht ein eingefahrenes Verhalten wieder abtrainieren. Das ist viel schwieriger als gleich dafür zu sorgen, dass es in geordneten Bahnen verläuft.Katzen jagen würde ich auch unterbinden und zur Not auch eine Schleppleine einsetzen und eben mit dem Hund üben. Anders wird es nichts werden mit dem Zusammenleben.
Die Katze in den Keller zu sperren und sie mit dem angleinten Hund, ohne Fluchtweg, zu konfrontieren halte ich für keine gute Idee.
Wenn Du ihn auf dem Gelände davon abhalten kannst und er den Kater nicht mehr jagt, dann wird er von selber ruhiger werden und öfter mal sitzen bleiben. Dann kannst Du auch ruhiges Verhalten Deines Hundes belohnen und ihm die Katze näherbringen.
Wie alt ist der Kater?
Es kann auch sein, dass der Kater von sich aus abwandert. Das bei Katzen nicht ungewöhnlich wenn sie sich nicht mehr wohl fühlen.
Wäre sehr schade für den Kater wenn er sein Zuhause verlieren würde.
Von Euch finde ich es toll, dass ihr ihn behalten habt.Liebe Grüße
Steffi
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Die arme Katze
Die kennt sich bestimmt gar nicht mehr aus, warum völlig fremde Leute und dazu ein "irrer" Hund in IHREM Haus leben. Absolut verantwortungslos...
Ich finds wirklich super von euch, dass ihr versucht die Katze zu übernehmen, obwohl ihr mit denen gar nichts anfangen könnt.
Ich wage mal zu behaupten, dass (fast) jeder Hund lernen kann, dass zumindest diese eine Katze nicht gejagt wird. Das ist für ihn ein Verbot, wie jedes andere auch, das aufgebaut werden kann. Ich nehme an unterwegs darf er auch nicht jagen oder?
Meine Hündin liebt Katzen, aber nur im Haus! Draußen würde sie fremde Katzen genau so jagen wie Vögel. Ob sie dann mit den spielen oder sie "fressen" würde, interessiert die Katze ja nicht. Meine wird nicht gejagt. Weder drinnen noch draußen. Das hat Fini ein einziges Mal gemacht, wo ich ziemlich explodiert bin und seit dem nie wieder. Wenn Frauchen da so auszuckt, kann es nicht gut gewesen sein...
Die Katze einzusperren, halte ich für so ziemlich die schlechteste Idee. Katzen reagieren auf sowas schon mal aggressiv und das muss ja nicht sein, dass das womöglich mit einer blutenden Hundenase endet. Sie muss sich freiwillig annähern. Das wird sie nur tun, wenn euer Hund sie nicht jagt, also muss das als erstes abgestellt werden. Ist natürlich schwierig. So ne rennende Katze hat ja auch was für sich^^
Eine Freundin von mir hat ihre Hündin immer den Kater jagen lassen, weil sie es lustig fand "sie will ja nur spielen".
Besagte Hündin war dann mal bei uns zu Besuch und wollte natürlich meine Katze auch jagen. Der wurde auch eine klare Ansage erteilt. Auch von ihr wird meine Katze jetzt in Ruhe gelassen.Wie du das deinem Hund am besten beibringst, weiß ich aber leider nicht. Ich kenne Momo ja nicht.
Wenn es gar nicht klappt, kannst du ja vielleicht mal rumfragen in der Gegend, ob jemand die Katze übernehmen will. Dann hätte sie zwar noch das gleiche Revier, aber halt eine neue Anlaufstelle.
Ich drück euch auf jeden Fall die Daumen!
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Danke für Eure Tips.
Ich hab nun absolut keine Ahnung von Katzen, deshalb hab ich das hier gepostet.Wie alt der Kater ist? Keine Ahnung. Zumindest erwachsen, also ein paar Jahr hat er schon.
Natürlich bin ich dran, meinem übereifrigen Aussie die Bellerei am Zaun abzugewöhnen. Wenn ich mit draußen bin, geh ich hin und bring ihn zur Ruhe. Er muß dann absitzen und die Backen halten. Das fällt ihm schwer, anschließend wird er gelobt. Wenn er alleine draußen ist, krieg ich oft nicht mit, wenn er bellt. Ansonsten mach ich das Fenster auf und "Ruhe". Er will ja eh immer bei uns sein, deshalb ist er nicht viel alleine draußen.Ja, Ihr babt sicher recht. den Kater mit dem ruppigen Momo im Raum zu konfrontieren, ist ne schlechte Idee. Ich dachte bloß, denn draußen läßt sich der Kater ja nicht blicken wenn der Hund da rumläuft. Dann sitzt er bei den Nachbarn und die wollen das halt auch nicht.
Sollte ich mit dem angeleinten Hund mal zu den Nachbarn rübergehen? Vielleicht geht er dann nicht weg. Momo hat da ja nichts zu melden. Da kann das Treffen auf neutralem Boden stattfinden. Ich würde die Nachbarn um die Möglichkeit bitten, wenn Ihr das meijnt.Obwohl ich mit dem Kater ja eigentlich nichts am Hut hab, ich möchte nicht schuld sein, daß er sein zuhuase verliert. Ich möchte aber auch nicht, daß einer der beiden Tiere Schaden nimmt.
Was meint Ihr?
LG Elke
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Frage an die Fachleute hier, kann eine Katze mit dieser Situation leben? Er wird von mir versorgt, er hat seinen Platz im Keller des hauses und ist dort sicher vorm Hund aber ist das ein Leben für ein menschenbezogenes Tier?
Meine Antwort: Ja, kann er!
Lass den beiden Tieren und auch dir und deiner Familie Zeit!Kater sind Gewohnheitstiere, Änderungen jeder Art können sie nicht leiden.
Ruf den Hund konsequent von der Katerjagd ab (zur Not auch mit Schleppleine) und mach weiter nichts.
Alles was der Kater braucht (Rückzugsort Keller und Futter) bietest du ihm ja schon.
Der Kater wird bald merken, dass der Hund nicht wirklich gefährlich ist (du hinderst ihn ja am "Katerfressen") und dein Hund wird bald merken, dass du Katerjagen nicht super findest, sondern dass ihm das nur Ärger einbringt.
Wenn der Kater sich dann mit der neuen Situation angefreundet hat, sucht er von sich aus den Kontakt zu euch Menschen (oder auch nicht, wenn er das eben nicht will oder braucht).
Könnte mir aber schon vorstellen, dass du ihn später mal in deinem Wäschekorb (Keller!) oder sogar auch im Bett findest!Unsere drei Kater brauchen auch sehr unterschiedliche Mengen an "Streicheleinheiten" und "ihre königlichen Majestäten" entscheiden natürlich selbst, wann, wie viel und auch von wem!
Viel Glück und viel Geduld euch allen!
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So, heute nun der abschließende Bericht zum Problem" Momo oder sein Lieblingsfeind"
Der Kater ist eines Tages auch nicht mehr zum Fressen gekommen, Futter und frisches Wasser standen tagelang unbesucht im Keller (draußen konnte ich es nicht mehr stehen lassen, weil es steinhart geforen war).
Ich bin daruafhin zur Nachbarin und hab rumgefragt. Fazit: Sie haben den Kater adoptiert. Der Nachbar wollte eigentlich nicht aber seine Frau hat ein weiches Herz und hat ihn "breitgeschlagen". Jetzt lebt Paulchen bei den Nachbarn im Schuppen und auf dem Grundstück und es geht ihm anscheinend gut dort. Ab und zu seh ich ihn mal, er sieht gut aus.
Ich hätte mir gewünscht, daß es anders gelaufen wäre und wir es geschafft hätten, eine Familienzusammenführung hinzubekommen aber er war ja dann so scheu, daß ich gar keine Gelegenheit mehr dazu hatte.Trotzdem hat alles noch ein gutes Ende genommen für Paulchen. Er wird seine Jahre dort in Ruhe verbringen dürfen und wir sind auch froh darüber, nicht in die Situation gekommen zu sein, daß wir ihn ins TH bringen müssen oder ein verletztes Tier pflegen zu müssen weil es in Grabenkämpfe ausgeartet ist.
Die ständige Kläfferei am Zaun hat sich auch gegeben, Momo ist schon viel entspannter geworden. Sicher auch dadurch, daß ich wieder verstärkt mit ihm arbeite. Dadurch war durch Umzug und Krankheit in den letzten Monaten wenig Zeit und das hat sich alles gut reguliert.
Nochmals Danke an alle, die mit ihrem Rat geholfen haben
Elke
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