Unbefangenheitsprobe
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Ich glaube Milow wird nie an einer Prüfung/ Turnier teil nehmen dürfen, weil er sicher nicht durch die Unbefangenheitsprobe kommt.
Wir üben das ständig mit ihm. Aber immer wenn sich ihm jemand nähert bellt er und geht zurück.
Gestern haben wir beim Training wieder geübt, er kennt die Leute alle und geht auch freudig auf fast alle zu aber wehe man geht auf ihn zu.
Was kann ich jetzt noch tun??
Es ist soooo ärgerlich weil er die BH aus dem Schlaf kann und im Agility große Fortschritte macht. - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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hast du es schonmal über Gehorsam versucht? Ordentliches Sitz, er soll dich anschauen und dann kommt der Mensch zum Chipablesen von der seite auf ihn zu, ohne ihn direkt anzuschauen und körperlich auch halb abgewandt.
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Ja sicher aber dann gerät er so unter Stress das nichts mehr möglich ist.
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Reagiert dein Hund NUR in dieser bestimmten Situation so oder ist das eher ein "generelles Problem"?
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Leider ist dies ein generelles Problem.

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Ist es denn in Ordnung, wenn ihr in Bewegung seid und jemand auf euch zukommt?
Dann würde ich vorschlagen: Der Helfer und du mit Hund geht auf einander zu. Am Anfang beide in Bewegung bis zur Begegnung. Evtl. Leckerli vom Helfer, oder von dir sobald der Helfer seine Hand Richtung HUnd streckt (der soll erst noch gar nicht berühren). Ihr bleibt dann einander gegenüber stehen und der Helfer dreht direkt wieder ab und geht.
Das würde ich dann in zwei Richtungen ausbauen:
1. Ihr habt viel Bewegung, und die Berührung durch den Helfer wird ausgebaut
2. Ihr baut langsam die Bewegung ab (heißt ihr geht aufeinander zu, du bleibst aber einen Schritt vor dem Helfer stehen, so dass der den letzten Schritt auf euch zu macht usw.)Das würde auf schlichte Desensibilisierung hinauslaufen :) Die Reize so klein machen, dass der Hund sie mit wenig STress aushalten kann und dann langsam steigern.
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Ich würde zugunsten des Alltags diese Situation nicht in dem Sinne üben, wie es dort verlangt wird. Ich würde vielmehr trainieren, dass ich mit meinem Hund gehe, wenn er in diesen Stress gerät, so dass er weiß, dass er sich auf seinen Mensch verlassen kann.
Viele Grüße
Corinna -
Ok wenn es was generelles ist musst du echt schufften. Wichtig ist dass du weißt er muss es nicht lieben sondern akzeptieren.
1. nicht nur auf dem Hundeplatz üben
2. täglich möglichst mehrfach übenanfangs gehst du auf Personen mit ihm gemeinsam zu. Einfach nur eng daran vorbeigehen. In dem Moment wo er eigentlich ausweichen will bekommt er von dir die Ansprache. Wenn er Leckerie mag dann die, direkt neben dem Menschen, wenn ihr spielt dann direkt neben dem Menschen. Noch ist dieser Mensch ganz passiv, redet und bewegt sich nicht.
Im nächsten schritt neben diesem Meschen anhalten und sitzen lassen (Hund zwischen dir und Mensch). Dort mit Leckerlie oder spiel belohnen.
Klappt das auch dann dann zögerst du erstmal nur die Zeit des Sitzens neben dem Menschen hinaus. Spannung halten und er soll dich aufmerksam anschauen denn gleich kommt ja die Belohnung, der Mensch ist nur wie eine Häuserwand.
Erst wenn das geht dann stoppst du gegenüber von Menschen. kurzes Händeschütteln, Hund fürs Sitz loben und weiter.
Das auch wieder zeitlich ausbauen.
Je nachdem wie dein Hund drauf ist würde ich hier dem Menschen ein leckerlie in die Hand drücken dass er dem Hund gibt. Dabei den Hund nicht anschauen oder den Oberkörper in siene Richtung bewegen, nur die Hand des Menschen mit dem Essen geht nach unten und zeigt dem Hund das Leckerlie.
Ist das für ihn dann auch ok, hälst du einen schritt vor dem Menschen an und dieser kommt auf dich zu( Mensch schaut dich an) sagt dir Hallo und gibt dem Hund ohne Blickkontakt ein Leckerlie.
Ich denke wenn ihr an diesem Punkt seit ist es nicht mehr schwer dass der Mensch deinen Hund auch mal kurz anguckt und ihn auch mal kurz berührt.
Unabhängig davon musst du auch mit ihm üben dass sich eine Hand mit dem Lesegerät an ihm zu schaffen macht. Erst nur du, wenn er tiefenentspannt ist, dann hat der Mensch mit dem Futter es nebensächlich in der Hand.
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Kopf hoch

Umso mehr/öfter kannst du generell üben. Schieb die Tuniere nach hinten und gehe einige Schritte im Training zurück. Gib deinem Hund Zeit! Es gibt immer mehrere Wege

Lockenwolf hat's schön beschrieben

Mir fällt natürlich Handfütterung ein, die dann nach und nach/oder eben teilweise durch "Fremde" übernommen wird. Um auf dein Ziel hinzuarbeiten würde ich diese "Abhängigkeit" in Kauf nehmen, danach kannst du ja füttern wie sonst immer. Parallel dazu, "Spielen mit Publikum"
Lass deinen Hund Spielzeug von fremden Menschen annehmen, apportieren, lass ihn mit anderen Menschen spielen - auch wenn es nur einmal Kauseilwerfen ist. Sprich dich mit Leuten genau ab. Und wichtig, hole den Hund aus stressigen/zu aufregenden Situationen ab. Rufe ihn ab, wenn du meinst, er KÖNNTE negativ reagieren, verlange ein einfaches Kommando und spiele dann selbst entspannt mit ihm. Das ist keine Belohung für's "schlechte Benehmen" eben, sondern eher die Entspannung und "es ist wieder gut" nach einer stressigen Situation.
Ich würde (später) sogar soweit gehen und einen offensichtlich auf "Krawall gebürsteten Menschen" engagieren und ihn (für den Hund eindeutig) wegschicken, um zu zeigen, dass auch DU erkennst, dass dieser Mensch eine Bedrohung sein KÖNNTE, Du es aber souverän regelst und dem Hund keine Gefahr droht. -
ZitatAlles anzeigen
Ok wenn es was generelles ist musst du echt schufften. Wichtig ist dass du weißt er muss es nicht lieben sondern akzeptieren.
1. nicht nur auf dem Hundeplatz üben
2. täglich möglichst mehrfach übenanfangs gehst du auf Personen mit ihm gemeinsam zu. Einfach nur eng daran vorbeigehen. In dem Moment wo er eigentlich ausweichen will bekommt er von dir die Ansprache. Wenn er Leckerie mag dann die, direkt neben dem Menschen, wenn ihr spielt dann direkt neben dem Menschen. Noch ist dieser Mensch ganz passiv, redet und bewegt sich nicht.
Im nächsten schritt neben diesem Meschen anhalten und sitzen lassen (Hund zwischen dir und Mensch). Dort mit Leckerlie oder spiel belohnen.
Klappt das auch dann dann zögerst du erstmal nur die Zeit des Sitzens neben dem Menschen hinaus. Spannung halten und er soll dich aufmerksam anschauen denn gleich kommt ja die Belohnung, der Mensch ist nur wie eine Häuserwand.
Erst wenn das geht dann stoppst du gegenüber von Menschen. kurzes Händeschütteln, Hund fürs Sitz loben und weiter.
Das auch wieder zeitlich ausbauen.
Je nachdem wie dein Hund drauf ist würde ich hier dem Menschen ein leckerlie in die Hand drücken dass er dem Hund gibt. Dabei den Hund nicht anschauen oder den Oberkörper in siene Richtung bewegen, nur die Hand des Menschen mit dem Essen geht nach unten und zeigt dem Hund das Leckerlie.
Ist das für ihn dann auch ok, hälst du einen schritt vor dem Menschen an und dieser kommt auf dich zu( Mensch schaut dich an) sagt dir Hallo und gibt dem Hund ohne Blickkontakt ein Leckerlie.
Bis hier sind wir schon lange. Es wird erst kritisch wenn jemand was von Milow will. Sonst macht er das alles super. Er kann Nähe ertragen usw. Nur ansehen und berühren sind absolut nicht möglich
Ich denke wenn ihr an diesem Punkt seit ist es nicht mehr schwer dass der Mensch deinen Hund auch mal kurz anguckt und ihn auch mal kurz berührt.
Unabhängig davon musst du auch mit ihm üben dass sich eine Hand mit dem Lesegerät an ihm zu schaffen macht. Erst nur du, wenn er tiefenentspannt ist, dann hat der Mensch mit dem Futter es nebensächlich in der Hand.
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