Hund hat Angst vor Sturm und macht ins Haus
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Sarah1981 -
17. Dezember 2011 um 11:29
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Wir haben seit 4 Wochen einen Hund. Eigentlich ist er stubenrein. Er setzt sich an die Tür wenn er mal raus muss. Allerdings wenn es draußen sehr stürmisch ist oder der Wind besonders laut pfeift, weigert er sich nach draußen zu machen. Wenn wir dann mit ihm rausgehen, macht er nichts, weil er so viel Angst hat. Und wenn wir dann wieder daheim sind, macht er rein.
Wie können wir ihm denn diese Angst nehmen? Er hat vorher auf der Straße gelebt und später in einer Tötungsstation. Ich weiß also nicht, was er schon schlechtes erlebt hat....
Aber so geht es halt auch nicht.
Vielleicht hat ja jemand von Euch schon etwas ähnliches erlebt.
Danke schon mal für Eure Hilfe - Vor einem Moment
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Hi,
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Der Hund ist VIER Wochen bei euch.
Gebt ihm bitte, bitte Zeit, überhaupt erst einmal anzukommen und zur Ruhe zu kommen!
Dass das Reinmachen auf die Dauer nicht prickelnd ist, ist klar. Aber momentan würde ich, wenn es sich um solche Ausnahmesituationen handelt, sehr entspannt bleiben. Es stürmt ja nun nicht jeden Tag und dauerhaft.
Ruhe, Ruhe, Geduld und in euch einen verlässlichen, souveränen Partner zu finden hilft dem Hund derzeit am meisten.
LG
cazcarra -
Zitat
Ruhe, Ruhe, Geduld und in euch einen verlässlichen, souveränen Partner zu finden hilft dem Hund derzeit am meisten.
Das sehe ich auch so.
Mein Hund hat neben seiner Angst vor Knallgeräuschen, auch Angst vor Sturm und starkem Wind, aber nur im Haus, er möchte sich dann am liebsten nur draußen aufhalten, was natürlich nicht geht und nicht in meinem Sinne ist.
Ich ignoriere mittlerweile seine Unruhe, und es hat sich mit den Jahren auch etwas gelegt, aber so ganz wird er auch diese Angst nicht verliegen.
Deswegen stell dich schon mal darauf ein, das es bei deinem Hund auch so sein könnte.
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Wir geben ihm ja Zeit. Es nützt ja nichts. Klingt ja, als würden wir ihn schlagen oder prügeln. Ich würde ihm nur einfach gerne seine Angst nehmen. Wir haben keinen Teppichboden sondern nur Fliesen und Parkett. Insofern ist es nicht so schlimm, wenn mal was daneben geht.
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Zitat
Ich würde ihm nur einfach gerne seine Angst nehmen.
Hi Sarah. Irgendwann wird es dir gelingen. Wer sich solch einen vorgeschädigten Hund ins Haus holt, muß mit Komplikationen rechnen. Ich finde gut wie entspannt du die Hinterlassenschaften siehst. Das wird schon, dauert nur länger. Es ist bestimmt keine Absicht. Blos nicht bestrafen.
Ich würde mich beim nächsten Sturm wetterfest anziehen und einen langen Spaziergang mit vielen Leckerchen einplanen. Hunde beobachten uns genau. Und wenn du mißmutig rausschaust, dann wird dem Hund auch unheimlich zu Mute. -
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Zitat
Hi Sarah. Irgendwann wird es dir gelingen. Wer sich solch einen vorgeschädigten Hund ins Haus holt, muß mit Komplikationen rechnen. Ich finde gut wie entspannt du die Hinterlassenschaften siehst. Das wird schon, dauert nur länger. Es ist bestimmt keine Absicht. Blos nicht bestrafen.
Ich würde mich beim nächsten Sturm wetterfest anziehen und einen langen Spaziergang mit vielen Leckerchen einplanen. Hunde beobachten uns genau. Und wenn du mißmutig rausschaust, dann wird dem Hund auch unheimlich zu Mute.
Genau!
Er ist erst seit 4Wochen bei euch. Lass ihm Zeit.
Denk bitte an Sylvester, nur wenn du deinem Hund vermittelst, Sturmgeräusche, Windheulen, Knallen, Böller...
alles egal, interressiert mich nicht, wir gehen weiter und machen tolle Sachen, kann er sich an dir orientieren.
Zeigst du dich " cool " und entspannt,hilfst du auch deinem Hund die Situation zu meistern.
LG Micha -
Dieses Phänomen kenne ich auch, obwohl meine Hündin von klein auf bei mir lebt und ansonsten sehr selbstbewusst ist. Aber sie mag diese kuriosen Pfeifftöne einfach nicht ...
Erst einmal wird sie ignoriert, funktioniert das nicht, gebe ich ihr die Kommandos, um sich zu lösen, funktioniert auch das nicht, wird halt alles in Spiel und Spaß aufgelöst, wir suchen uns ein Spielzeug und wird umgelenkt auf das lustig fliegende Spielzeug - oder noch besser, wenn ich eh schon damit gerechnet habe und ein Leckerlie dabei habe - das Leckerlie, welches deutlich sichtbar versteckt wurde oder sonstige Kommandos, welche sie eh witzig findet und sofort dabei ist.

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Naja der Hund ist erst so kurz bei euch.
Wenn der Hund nicht erst so kurz bei dir wäre und nicht auf der Straße gelebt hätte, würd ich dir ja nen Mäntelchen empfehlen.
Glaube aber das ist von nem Hund von der Straße der erst so kurze Zeit bei dir ist zuviel.
Mein Rüde macht ja seit er das Mäntelchen trägt sogar Sitz und Platz bei schmuddel Wetter. Ohne ist der kaum raus zu bekommen.
Meine Hündin hat nen sehr großes Geschirr was 3/4 des Rückens bedeckt(von der marke trixie, gibts in 3 größen), damit fühlt Sie sich bei Sturm auch wohler.Finds aber schön das du so cool drauf reagierst, wenns dann eben daneben geht.
Grad bei Silvester denk ich mir manchmal bei meiner Hündin, sie soll doch ruhig in die Wohnung Pieseln. Weil da gehts nur kurz raus vor die Tür und dann wieder rein. Und manchmal wenns irgendwo weit weg Knallt klappt nichtmal das Pieseln und Sie hält an Silvester bis zu 15 Stunden ein (Häufchen sogar bis 20Stunden), wenn zuviel geknallt wird. Da wär mir ne Pfütze in der Wohnung lieber. -
Mein Kalle hatte panische Angst vor Regen. Der hat sich flach auf den Boden geschmissen oder irgendwo verkrochen und vor Angst geschlottert, wenn es regnete. Das hat sehr lange gedauert, bis er halbwegs "regenfest" war.
Es stürmt ja nun nicht ständig. Da findet Ihr sicher zwischendrin Zeiten, in denen Ihr mit ihm rausgehen könnt. Oder gibt es bei Euch eine "Ecke", also Straße, die etwas windgeschützter ist? Gewöhnt ihn langsam an diese Witterung (woher stammt er eigentlich?), auch wenn er sich vorläufig dann noch nicht löst. Lenkt ihn vom schlechten Wetter so gut als möglich ab: Spielen, Leckerchen suchen und dergleichen.
Der Rest ist Geduld, aber die habt Ihr ja :-)
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