Ideen für Ohrproblem

  • Wir haben unseren Rüden vor 4 Monaten bekommen. Er ist jetzt 1 1/2 Jahre alt.

    Als wir ihn bekommen haben, hatte er eine Mandelentzündung und die Ohren waren schwarz voller Milben. Der Ta hat die Ohren sauber gemacht. Und ich musste ihm jeden Tag 3 mal Ohrentropfen geben. Das fand er gar nicht toll und hat es nur mit mühe und not mit sich machen lassen. Er war da gerade einen Tag bei uns. Seit dem lässt er sich beim Ta gar nicht mehr an die Ohren gehen. Und zu hause nur wenn man nichts, was nach einer Flasche aussieht, in der Hand hat.

    Er kratzt sich jetzt wieder an den Ohren ( es ist noch nichts zu sehen) und ich will ihm da Ohrentropfen rein machen. Nur das geht gar nicht. Er hält nicht still. Er gibt laute von sich, das man denkt er wird geschlachtet. Und er schnappt auch um sich. Nur ich kann ja nicht jedes mal zum Ta und ihm eine Scheißegalspritze oder Narkose verpassen lassen.

    Habt ihr Ideen wie wir das üben und was wir machen können? Wir können mit der Flasche kurz außen an das Ohr. Aber das Ohr hochheben geht dann nicht. Und das ist auch nur ganz ganz kurz. Soweit sind wir "schon".

    Lg
    Sacco

  • Es muß in dem Ohr nicht immer was zu sehen sein. Wenn es eine Innenohrentzündung ist, sieht man das aussen nicht.
    Ich weiß das so genau, weil mein erster Boxer das mal hatte, es hat 3 Mon.gedauert, bis da mal ein TA drauf gekommen ist.
    Evtl. läßt du seine Ohren nochmal genau untersuchen, bei uns wars ein Hundeneurologe der die Diagnose gestellt hat, das wurde auch nicht mit Tropfen behoben sondern mit ganz starkem Antibiotika.

  • Danke für den Hinweis. Dann werden wir zum Ta gehen. Dann muss er eben eine Scheißegalspritze oder leichte Narkose bekommen. Anders geht das beim Ta ( wir waren schon bei 2 Ta) nicht. Da benimmt er sich noch schlimmer als zu Hause. Aber nur wenn es zu den Ohren geht. Alles andere lässt er ohne Probleme mit sich machen.

    Und hast du eine Idee wie wir das mit den Ohren üben können? Für die Zukunft? Wir sind ja schon dabei aber ich weiß nicht ob das so richtig ist oder ob es noch eine bessere Idee gibt.

    Lg
    Sacco

  • Ohje, da hab ich auch schon alles durch bei meinen Hunden :roll: vom festhalten, bis Maulkorb und ablenken.

    Bei meinem Yannik konnte ich es mit gutem zureden schaffen, hat lange gedauert aber er hat sich sogar nachher vor mich hingelegt, wenn ich das gesagt habe und er wußte was kommt.

  • Hmm dann müssen wir es so weiter machen. Mit Zwang wird es bei ihm nur noch viel schlimmer. Ist nur doof wenn man eine akute Situation hat und es dann irgendwie machen muss. Das macht dann kleine Erfolge wieder zu nichte.

    Wäre es das Geräusch dann wäre es ja einfacher. Aber es macht ja kein Geräusch. Und das etwas in das Ohr kommt kann man ja nicht verhindern, da es Sinn und Zweck davon ist.

    Lg
    Sacco

  • Hallo,
    ja, ja, die Ohren.... :D

    Vorweg, Juckreiz an den Ohren kann auch mal in Richtung allergisches Geschehen gehen.

    Als ich meinem halbwilden Stallkater Ohrentropfen verpassen musste, habe ich ihm die immer in angewärmten Zustand gegeben - also erst ein paar Tropfen in ein 2. Fläschchen umgefüllt (wegen Hygiene und Wachstum von was weiss ich für Keimen in der Wärme nicht das Original-Fläschchen), dann halbe Stunde auf die Heizung, dann ins Katzenohr und dann das Ohr schön massiert. Etwas langsam fliessende öligere Tropfen werden oft besser akzeptiert, als eine "kalte einfach nur nasse" Tropfendusche...

    Zum Schluss fand der Kerle das sogar toll - die ersten Male habe ich dagegen ausgesehen, als wäre ich in den Fleischwolf geraten. :lol:

    Noch mal gründlich ins Ohr schauen lassen, würd ich schon auch. Und je nachdem, was dabei rum kommt, dann noch einmal einen guten THP zu Rate ziehen.

    LG, und viel Erfolg,
    Chris

  • Wir lassen ihn auch noch mal in die Ohren schauen. Nicht das da doch irgendwas anderes ist was man nicht mit Ohrentropfen behandeln kann.

    Dann werde ich das mal mit den warmen Ohrentropfen probieren, wenn er wieder welche brauch. Und dazu noch weiter üben wie jetzt auch schon.

    Ja die letzten male habe ich mir auch überlegt wer die Ohrentropfen bekommen hat. Ich oder er, da ich mehr nach dem Zeug stank als er.

    Das war am Anfang ganz schön hart. Da durfte ich ihm gleich 3 mla Ohrentropfen am Tag rein machen und ihm noch 3 mal am Tag einen Saft geben. Und den Saft wollte er genauso wenig nehmen wie die Tropfen. Das war nicht gerade glücklich um die Bindung aufzubauen.

    Kann das auch Stress sein? Er reagiert auf Stress mit kratzen. Aber eigentlich nicht an den Ohren so wie ich es beobachtet habe.

    Lg
    Sacco

  • Danke für die Hinweise. Wir werden mal schauen was die Ohren sagen und dann weiter schauen, wenn die nicht das Problem sind. Ständig ist das nicht. Es kommt zwischendurch mal vor, das er sich an den Ohren kratzt. Das letzte mal hat er sich gestern Abend kurz gekrazt und davor war 3 - 4 Tage nichts.

    Und wie kann man dann rausfinden was für eine Allergie das ist? Gibt es da auch einen Allergietest? Oder heißt es dann ausprobieren?

    Lg
    Sacco

  • Hallo

    Um eine allergie auszuschliessen Doc und blutest usw.

    Ich wollte dir aber einen anderen Tipp geben damit er nicht so ausflippt für die zukunft. Braucht aber viel geduld.
    Liebt er Leckerchen , wenn ja dann ist es etwas einfacher,

    er muss die tropfen als posetives sehen. anfänglich beispiel flasche auf den tisch rufen zeigen leckerchen , er muss es als posetives erlebnis empfinden . oder besser du fängst an ohren kraulen lässt er es zu leckerchen und dann die flasche und weiter kraulen immer ein psetives erlebnis verbinden.. dann flasche ans ohr halten leckerchen , bis du ohne schwierigeiten die einträufeln kannst. immer wiederholen . und nicht zu schnell
    kann wochen dauern da er negatives erlebt hat .
    aber es geht , brauchst halt geduld.

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