Wolfshund mit 6 Wochen abgegeben

  • Ich finde 6 Wochen viel zu früh und würde mir das auch nicht mit "besserer Bindung" schön reden. Eine gute Bindung bekomme ich mit Liebe und Geduld mit jedem Hund jedes Alters. Wenn ich nur daran denke wie hilflos die Kleinen mit 6 Wochen noch sind...

  • Ich finde, es hat auch nur Vorteile für den Hund, wenn er erst mit der 12. Woche abgegeben wird.

  • das stell ich mir für den hund traurig vor (an meine töchter denk *schnief*). wir haben unseren hund mit 6 monaten bekommen und ich würde die bindung nicht als schlecht bezeichnen.

  • der rüdiger würde noch früher von der mutter genommen und ich muss sagen...es war eine heidenarbeit den hund wenigstens dazu zu bekommen mal 6 stunden allein(bzw ist r ja nichtmal ganz allein,sondern mit den andern oder mit aufsicht,trotzdem wird anfangs erstmal gejammert) zuhaus zu bleiben (ist zwar eher selten,aber auch frauchen möcht mal auf ein konzert gehen o.ä.) und das schreibe ich definitiv der viel zu frühen wegnahme der mutter zu (bin mal so frei)..klaro ist es so,das er schon eine sehr enge bindung zu mir hat..aber grade diesbezüglich hätte ich auch mit eienr weniger engen bindung leben können..und vor allem dem hund noch ein paar wochen mehr bei seiner mutter gegönnt

  • Zitat

    Ich finde, es hat auch nur Vorteile für den Hund, wenn er erst mit der 12. Woche abgegeben wird.


    Einschlägige Literatur empfiehlt ja ausdrücklich eine spätere Abgabe, vor allem bei großen Rassen.

  • meine Eltern haben Lilly mit 13/14 Wochen bekommen und es war genau der richtige Zeitpunkt, da die Welpen sich dann auch etwas von den Eltern abgekapselt haben.. in der Zeit davor hat man wirklich gemerkt, dass die Welpen den Sozialkontakt zu ihren Eltern und Geschwistern noch gebraucht haben.. vor allem die Zeit zwischen der 6. und 10. Woche war von der Erziehung/Zurechtweisung durch die Hundeeltern geprägt.. und anhänglicher könnte die Hündin garnicht sein..

    ich persönlich finde auch 8 Wochen noch zu früh - habe ja die Situation gesehen und keiner von uns hätte da schon einen der Welpen von den Eltern und Geschwistern trennen wollen..

    ich denke, dass die Züchter auch oft schnell die Welpen loswerden wollen wegen Arbeit und Kosten..

  • Keiner kann mit einem solchen Zwerg so punktgenau und sauber Frustrationstoleranz beibringen wie die eigene Hundemutter. DAS allein ist es mir schon wert die Zwerge lieber etwas länger dort zu lassen...

  • Zitat

    meine Eltern haben Lilly mit 13/14 Wochen bekommen und es war genau der richtige Zeitpunkt, da die Welpen sich dann auch etwas von den Eltern abgekapselt haben.. in der Zeit davor hat man wirklich gemerkt, dass die Welpen den Sozialkontakt zu ihren Eltern und Geschwistern noch gebraucht haben.. vor allem die Zeit zwischen der 6. und 10. Woche war von der Erziehung/Zurechtweisung durch die Hundeeltern geprägt.. und anhänglicher könnte die Hündin garnicht sein..

    ich persönlich finde auch 8 Wochen noch zu früh - habe ja die Situation gesehen und keiner von uns hätte da schon einen der Welpen von den Eltern und Geschwistern trennen wollen..

    ich denke, dass die Züchter auch oft schnell die Welpen loswerden wollen wegen Arbeit und Kosten..

    Den Eindruck hatte ich auch als ich meine Maus (8 Wochen alt) abgeholt habe. Ich habe auch gefragt, ob ich nicht noch mal in ein paar Tagen kommen soll, aber die Züchterin sagte, die Mutter trete sie schon weg und ihr letzes Geschwisterchen würde am selben Tag abgeholt. Na, da hab ich sie halt mitgenommen - übrigens auch in Zug und U-bahn, aber ich war nicht ganz so lange unterwegs.
    Jetzt ist sie 12 Wochen alt und bis jetzt läuft, glaube ich, alles gut. Stubenrein ist sie noch nicht, aber das ist eher meine Schuld (vierter Stock plus Eisregen => jedes zweite Gassi gehen auf dem Balkon) und das Alleinsein klappt auch recht gut und fast ohne Jammern (1 Stunde, letztens zwei Stunden bei der Nachbarin).
    Aber ich hab mich trotzdem nicht gut gefühlt einen so kleinen Wurm von allem was Fell hat wegzureißen.
    Scheint aber die Norm zu sein. :-/ Gott sei Dank gibt es einen fast gleichaltrigen Terrierwelpen zwei Häuser weiter, da treffen wir uns ein- oder zweimal am Tag zum Spielen und Raufen.

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