Mein Hund knurrt mich an...
-
-
Zitat
aha - und was hättest du dann an meiner Stelle getan? Ihn angebrüllt?
von mir hätte der Hund sich auch etwas anhören dürfen. So ein Verhalten geht mal gar nicht.
Eine klare Ansage und den Hund vom Knochen entfernen. Zur Not, wenn dur wirklich Angst hast, dass er dich beist, nehme einen Besen und hole dir damit den Knochen aber auf keinen Fall würde ich dulden, dass der den Knochen so dermaßen verteidigt.Denn es ist nicht normal, dass ein Hund so dermaßen seine Sachen verteidigt, da ist was total schief gelaufen in der Erziehung.
Und jetzt stellt euch mal vor, der klaut einem Kind ne Bratwurst aus der Hand und das Kind langt zum Hund um die sich wiederzuholen, dann ist das Geschrei groß. - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Mein Hund knurrt mich an... schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
Mit anderen Worten: Schritt 1 ist die konsequente und ausnahmslose Vermeidung von Gelegenheiten Dinge zu verteidigen. D. h. es liegt nichts mehr rum (keine Spielies, Kauzeugs, Katzenfutterdosen, usw.).
Ja, genau das wir wollen jetzt auch als erstes mal wirklich konsequent umsetzen.

-
Hallo, erstmal tut mir die ganze Situation für dich sehr leid und auch all die verschiedenen Meinungen und nun gebe ich auch noch meinen Senf dazu da ist es schon schwer das richtige für dich zu finden.
1. Ich nehme es NICHT hin das mein Hund sein Futter,Kauknochen oder Spielzeug gegen mich verteidigt. Warum ? Weil er ja auch draussen mal etwas gefährliches aufnehmen kann und ich es ihm, zu seiner eigenen Gesundheit, auch wieder abnehmen MUSS. Soll ich da erst schauen ob ich etwas zum tauschen habe oder es ignorieren bis er vielleicht verletzt oder tot (Gift) ist ? Nein ich muss jederzeit in der Lage sein ihm Dinge abzunehmen.
2. Ich ignoriere die Dinge welche keinen Schaden machen. Stupst er mich an um gestreichelt zu werden,kratzt oder bellt an der Tür weil er raus will usw. Diese Sachen ignoriere ich bis er Ruhe gibt um dann zu agieren damit er reagiert aber ich ignoriere es ganz bestimmt nicht wenn er mit all unseren Schuhen rumflitzt nach dem Motto :"Holst dir doch". Das geht nicht. Eure Situation wird sich immer mehr hochschaukeln.
Also was ich tun würde ist ihm ganz deutlich zu zeigen das er existenziell von Dir abhängig ist. Von jetzt an bekommt er absolut kein Futter mehr aus seinem Napf, Nichts. Alles wird aus der Hand gefüttert, für jedes Stückchen muss er einen Gegenleistung bringen. Sitz,Platz,Bleib,Komm, er soll was tun für sein Futter. Spielzeug kommt weg, nichts liegt mehr rum. Wenig mit ihm "sprechen" und wenn in einem sehr leisen Ton, er soll Aufmerksam sein wenn ich rede da hilft es leise zu sein. Sämtliche Aktionen gehen von mir aus. Kommt er um gestreichelt zu werden ignoriere ich das bis er weggeht dann rufe ich ihn zurück und streichel ihn. Er MUSS lernen das ohne dich NICHTS läuft, kein Spiel,kein Futter,kein Streicheln,kein Rausgehen.
Du wirst Geduld und absolute Konsequenz brauchen aber es wird in die richtige Richtung gehen. Und impfe deine Freunde und Verwandten das sie ihm NICHTS mehr geben.
-
Zitat
1. Ich nehme es NICHT hin das mein Hund sein Futter,Kauknochen oder Spielzeug gegen mich verteidigt. Warum ? Weil er ja auch draussen mal etwas gefährliches aufnehmen kann und ich es ihm, zu seiner eigenen Gesundheit, auch wieder abnehmen MUSS. Soll ich da erst schauen ob ich etwas zum tauschen habe oder es ignorieren bis er vielleicht verletzt oder tot (Gift) ist ? Nein ich muss jederzeit in der Lage sein ihm Dinge abzunehmen.
Auch wenn man das Tauschen aufbaut, kann man im Notfall schnell hinlangen.
-
Zitat
Auch wenn man das Tauschen aufbaut, kann man im Notfall schnell hinlangen.
Ja stimmt aber ich denke nur mit tauschen aufbauen ist es hier zu spät. Da muss erstmal eine klare Linie rein.
-
-
Zitat
1. Ich nehme es NICHT hin das mein Hund sein Futter,Kauknochen oder Spielzeug gegen mich verteidigt. Warum ? Weil er ja auch draussen mal etwas gefährliches aufnehmen kann und ich es ihm, zu seiner eigenen Gesundheit, auch wieder abnehmen MUSS. Soll ich da erst schauen ob ich etwas zum tauschen habe oder es ignorieren bis er vielleicht verletzt oder tot (Gift) ist ? Nein ich muss jederzeit in der Lage sein ihm Dinge abzunehmen.
Alle Hunde, die bislang bei uns lebten und derzeit bei uns lebten, sind nicht dämlich. Die können GENAU unterscheiden, ob sie an etwas kauen, dass sie von mir oder meinem Mann bekommen oder sich selbst geholt haben. Denn darin liegt der Unterschied. Das, was sie von uns erhalten, nimmt ihnen keiner weg. Warum auch? Machtspielchen? Haben wir nicht nötig! Aber das, was sie sich selbst nehmen, das nehm ich ihnen auch ab. Problemlos bei den Mädels und bei Baffo mit Tausch (was bei ihm ein riesiger Erfolg ist, wenn man seine Vorgeschichte kennt).
Viele Grüße
Doris
-
Ich denke auf dauer kommt ihr um einen Trainer nicht herum. Geht ihr in eine Hundeschule?
-
Das wollte ich auch gerade fragen, da kommt ihr meiner Meinung nach nicht drumherum.
Ich hatte solche Probleme mit Djabba als er etwa 5 Monate alt war. Aber wir haben tauschen geübt und wenn das mal nichts gebracht hat, dann gab es auch ein Korrekturwort mit Nackenstoss in dem Moment.
Djabba hat sich da sehr von beeindrucken lassen und gibt heute alles her, es sei denn er hat es im Maul und schon fast weggeschluckt, aber dann hol ich mir das da wieder raus, wenn es etwas ist, was gefährlich für seine Verdauung und sein Leben wäre.
Danach bekommt er direkt was anderes tolles, da es ja schon ein massiver Eingriff ist, ihm etwas aus dem Maul zu nehmen was er grad schlucken wollte. Aber manchmal hat ihn das schon gerettet.Ich kann dir nur einen guten Trainer empfehlen!! Im Alleingang hast du meiner Meinung nach zu viel Angst, druchzugreifen und bist dir da im Umgang zu unsicher und vermittelst das dem Hund.
Im Video sieht man, dass du auf deinen Hund auch noch beruhigend einredest, als er den Knochen nicht gibt. Damit bestätigst du ihn noch.
Ansonsten bin ich auch sehr dafür, dass es bei euch Futter nich mehr aus dem Napf sondern nur für Arbeit gibt, klappt super :-)
Und allgemein den Hund nicht vollreden. Eigentlich sollte man den Hund 80 % und mehr ignorieren, wenn er in der Wohnung ist. Draußen findet dann die Bespaßung statt.
-
Zitat
Hallo, erstmal tut mir die ganze Situation für dich sehr leid und auch all die verschiedenen Meinungen und nun gebe ich auch noch meinen Senf dazu da ist es schon schwer das richtige für dich zu finden.
1. Ich nehme es NICHT hin das mein Hund sein Futter,Kauknochen oder Spielzeug gegen mich verteidigt. Warum ? Weil er ja auch draussen mal etwas gefährliches aufnehmen kann und ich es ihm, zu seiner eigenen Gesundheit, auch wieder abnehmen MUSS. Soll ich da erst schauen ob ich etwas zum tauschen habe oder es ignorieren bis er vielleicht verletzt oder tot (Gift) ist ? Nein ich muss jederzeit in der Lage sein ihm Dinge abzunehmen.
Du wirst Geduld und absolute Konsequenz brauchen aber es wird in die richtige Richtung gehen. Und impfe deine Freunde und Verwandten das sie ihm NICHTS mehr geben.
natürlich muss man ein verteidigen "nicht hinnehmen". genau um das gehts ja hier im thread.
es geht schlicht darum, wie die TE es hinbekommen soll, dass ihr hund genau das nicht mehr macht.
es geht darum, irgendwie in den hundekopf reinzubekommen, dass er soviel vertrauen zu seinen menschen haben kann, dass er nix mehr verteidigen braucht.
manche hunde haben dieses "vertrauen" und lassen sich von anfang an im falle eines falles alles abnehmen oder spuken es aus - andere haben dieses vertrauen nicht.
meine beiden grossen durfen von anfang an lernen, dass sie völlig entspannt bleiben können, weil ihnen eben niemand was wegnimmt - aber trotzdem kann ich ihnen - entweder per "spucks aus" oder mit "brings/gibs mir" jederzeit etwas abnehmen. genauso wies meine hunde nullkommanull stört, wenn jemand am futternapf vorbeigeht oder in den napf fasst - und ja, geübt wurde das bei uns über tauschgeschäfte - ganz spielerisch.
und ja - ich brauch heute nix mehr zum tauschen - geht auch völlig ohne.
das dackeltier hats nie lernen dürfen - da üben wir noch.
das was du oben beschreibst, von wegen "etwas giftiges in der gosch" - ist dann kritisch, wenn hund eben nie gelernt hat, dass man alles abgeben/rausgeben kann. dann ist selbstverständlich ein beherztes notfallmanagement erforderlich. nur - wirklich lernen tut ein hund da nix - unter umständen ist dabei dann die verknüpfung genau eine gegenteilige:
im falle eines falles in dem moment zwar wurscht - schon klar - aber im nachhinein könnte der hund beim nächsten "notfall" auch mit dem teil erstmal abhauen, von wegen: wird mir eh nur abgenommen. und dann hab ich erstrecht ein problem.
notfallmanagement ist das eine (und ja das ist wichtig und richtig) aber etwas wirklich "können", etwas wirklich erlernen ist was anderes.
ich glaub, die TE hat da einen harte nuss zu knacken - das verhalten des hundes ist schon ziemlich gefestigt.
-
Zitat
Hallo, erstmal tut mir die ganze Situation für dich sehr leid und auch all die verschiedenen Meinungen und nun gebe ich auch noch meinen Senf dazu da ist es schon schwer das richtige für dich zu finden.
1. Ich nehme es NICHT hin das mein Hund sein Futter,Kauknochen oder Spielzeug gegen mich verteidigt. Warum ? Weil er ja auch draussen mal etwas gefährliches aufnehmen kann und ich es ihm, zu seiner eigenen Gesundheit, auch wieder abnehmen MUSS. Soll ich da erst schauen ob ich etwas zum tauschen habe oder es ignorieren bis er vielleicht verletzt oder tot (Gift) ist ? Nein ich muss jederzeit in der Lage sein ihm Dinge abzunehmen.
2. Ich ignoriere die Dinge welche keinen Schaden machen. Stupst er mich an um gestreichelt zu werden,kratzt oder bellt an der Tür weil er raus will usw. Diese Sachen ignoriere ich bis er Ruhe gibt um dann zu agieren damit er reagiert aber ich ignoriere es ganz bestimmt nicht wenn er mit all unseren Schuhen rumflitzt nach dem Motto :"Holst dir doch". Das geht nicht. Eure Situation wird sich immer mehr hochschaukeln.
Also was ich tun würde ist ihm ganz deutlich zu zeigen das er existenziell von Dir abhängig ist. Von jetzt an bekommt er absolut kein Futter mehr aus seinem Napf, Nichts. Alles wird aus der Hand gefüttert, für jedes Stückchen muss er einen Gegenleistung bringen. Sitz,Platz,Bleib,Komm, er soll was tun für sein Futter. Spielzeug kommt weg, nichts liegt mehr rum. Wenig mit ihm "sprechen" und wenn in einem sehr leisen Ton, er soll Aufmerksam sein wenn ich rede da hilft es leise zu sein. Sämtliche Aktionen gehen von mir aus. Kommt er um gestreichelt zu werden ignoriere ich das bis er weggeht dann rufe ich ihn zurück und streichel ihn. Er MUSS lernen das ohne dich NICHTS läuft, kein Spiel,kein Futter,kein Streicheln,kein Rausgehen.
Du wirst Geduld und absolute Konsequenz brauchen aber es wird in die richtige Richtung gehen. Und impfe deine Freunde und Verwandten das sie ihm NICHTS mehr geben.
In den meisten Dingen stimme ich mit dir überein...aber ich würde bei einem solchen Hund nicht ohne Trainerrat auf Handfütterung umstellen...das kann noch weitere Probleme verursachen.
Allgemein kann man nicht viel raten, weil das Problemchen schon "fortgeschritten" ist...sprich der Hund hat es automatisiert und würde ab jetzt einen Schritt weitergehen.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!