Durch Medikamentengabe hat sie Angst vor mir....
-
chrissi07 -
23. November 2011 um 15:15
-
-
Hallo,
ich habe ein großes Problem: meine Hündin (1 1/2j. Vizla), die ich vor 4 Wochen aus dem Tierschutz geholt habe, hat eine Ohrenentzündung. Die Tierärztin hat mir Tropfen gegeben, die ich jeden Tag geben soll. Sie lässt das natürlich nicht freiwllig über sich ergehen und wehrt sich, sie müssen aber rein in die Ohren, also musste ich sie richtig festhalten, um überhaupt irgendwie an die Ohren ranzukommen. Nach 3 Tagen plötzlich hörte sie in der Wohnung auf kein Kommando mehr und ging mit eingekniffenem Schwanz in die Ecke, sie lässt sich nicht mehr rufen und wenn ich Handzeichen gebe, zeigt sie ganz eindeutig Angst vor mir. Ich bin echt verzweifelt, weil es bisher so toll geklappt hat mit uns und sie sehr zutraulich und anhänglich war. Die Tropfen soll ich noch weitergeben, aber ich habe das jetzt abgebrochen, weil sie sonst wohl nur noch mehr Angst bekommt. Leider habe ich auch sonst niemanden morgens dabei, der dies für mich machen könnte. Was soll ich jetzt machen? Hat jemand mal das gleiche Problem gehabt? Wie würdet ihr das lösen?
Gruß,
Christiane -
23. November 2011 um 15:15
schau mal hier:
Durch Medikamentengabe hat sie Angst vor mir.... - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Wenn sie auf den Vertauensbruch so sensibel reagiert, würde ich das nicht in der Wohnung machen.
Vieleicht geht es besser wenn du das wärend des Spaziergangs machst. Da ist sie abgelenkt und es ist schneller wieder vergessen. -
...ansonsten würde ich noch versuchen sie mit ihrer Lieblinsleckerei (oder Spielzeug- je nachdem was sie lieber mag.) zusätzlich abzulenken-
-
Das ist sicher eine schwere Situation, aber ich würde die Tropfen auf alle Fälle weitergeben, nicht das die Entzündung gar nicht abheilt und ihr nur noch länger Streß deswegen habt...
Erfahrungsgemäß baut sich das Vertrauen langsam nach der Behandlung wieder auf. Passiert sogar bei Hunden die schon länger da sind....Versuch es schön zu füttern oder evtl wirklich draussen oder so...
-
Im Moment hilft gar nichts, sie nimmt kein Leckerli und kommt ja noch nicht mal zu mir, aber es mal draußen zu versuchen, ist gar keine schlechte Idee. Ich hoffe nur, dass sie nicht noch mehr Angst bekommt und ich gar nichts mehr mit ihr machen kann. Sie ist einfach total sensibel und ich weiß ja auch nicht, was sie vorher schon so alles erlebt hat.
-
-
Zitat
Im Moment hilft gar nichts, sie nimmt kein Leckerli und kommt ja noch nicht mal zu mir, aber es mal draußen zu versuchen, ist gar keine schlechte Idee. Ich hoffe nur, dass sie nicht noch mehr Angst bekommt und ich gar nichts mehr mit ihr machen kann. Sie ist einfach total sensibel und ich weiß ja auch nicht, was sie vorher schon so alles erlebt hat.
Du hast jetzt sicher Mitleid mit ihr, aber grade das darfst du ihr nicht zeigen. Sei konsequent und zieh es durch. Grade wenn sie sensibel ist, brauch sie auch eine starke und gradlinige Führung....
-
Ich würds auch mal draußen versuchen. Und dann schmierst du irgendwo großflächig Leberwurst oder Quark hin (z.B. an einen Baum), sodass sie mit dem Ablecken beschäftigt ist. Das kostet Zeit, bis sie da alles runter hat. Oder eben schnell und schmerzlos beim Gassi...
-
Hmm...Schwierig wenn der Hund noch so neu ist.
Hast du nicht vielleicht jemanden, der das übernehmen könnte?
Bei uns hat sichs so eingebürgert, dass man die richtig unangenehmen Sachen nicht beim eigenen Hund macht.Meiner ist da zwar recht unproblematisch, aber der Beagle einer Freundin bräuchte wohl ziemlich lange um ihr sowas zu verzeihen. Deswegen mach ich das ^^ Er mag mich jetzt halt nicht mehr sooo besonders gern, aber besser als wenns bei Frauchen so ist.
-
Hallo,
ich glaube, es gibt keinen Hund der eine solche Behandlung zu seinem Hobby machen würde. Selbst Hunde die schon lange beim Besitzer sind nehmen reißaus, wenn die Ohrtropfen rausgeholt werden
.
Probier die Tropfen draußen bei einem Spaziergang zu verabreichen. Am besten steckst Du das Fläschen in die Jackentasche, damit sie durch die Körpertemparatur angewärmt werden. Kalte Tropfen ins Ohr sind nämlich wirklich eklig.
Außerdem geben diese Ohrentropfenflaschen oftmals auch ein fieses Fiepgeräusch von sich, wenn man draufdrückt. Das ist mit Sicherheit auch nicht der Kracher für empfindliche Ohren.
Ich habe das bei meinen Hund dann so gemacht, dass ich eine gewisse Menge von den Tropfen in die Kappe der Flasche gekippt habe und dann mit Schwung das Zeugs ins Ohr gekippt habe. Damit vermeide ich dieses fiese Fiepgeräusch.Die Tropfen solltest Du wirklich weitergeben, damit die Entzündung ausheilen kann.
Je weniger Aufhebens Du um die Sache machst, desto besser.
Viele Grüße aus HH
Silke -
Ich bezweifle, dass man den Hund draussen zum Stillhalten kriegt, und sehe auch keinen Nutzen - es ist immer noch dieselbe Person.
Ich würde kein Aufheben drum machen - was muss, das muss! Ich habe das mit Rhian erlebt, die schon als Welpe Ohrenentzündung hatte, und sich vehement gewehrt hat gegen die Salbe. Hausleine an den Hund, und mit einer Ankündigung (Ohren machen oder so) ganz ruhig, aber bestimmt ins Bad führen/tragen -keine Kommandos/Handzeichen geben. Dort kurz abstreichen, und mit ganz viel Ruhe die Behandlung durchführen - nicht stressen lassen. Den Hund dabei so fixieren, dass die Prozedur möglichst rasch und effizient erledigt ist. Danach Hund loben, abstreichen, Superleckerli geben und in Ruhe lassen.
Unabhängig davon Vertrauen aufbauen, sich nicht aufdrängen, am Boden hocken, Hund selber herankommen lassen ohne Kommandos, eventuell Handfütterung machen. Ansonsten ganz normal wie bisher weitermachen. Verarztung soll etwas Normales sein, unangenehm zwar, aber eben auch unausweichlich wie Regen. Je mehr Tamtam man drum macht, desto schlimmer wird es für den Hund! Durch die Ankündigung weiss der Hund auch bald, wann die Ohren fällig sind und wann nicht, und muss sich nicht ständig vor einem Überfall fürchten. Und dadurch, dass du selber gelassen und ruhig und bestimmt agierst, wird er die Behandlung eher akzeptieren.
Die Behandlung nicht abbrechen, die Entzündung kann aufs Trommelfell gehen, und eine Behandlung unter Vollnarkose erforderlich machen! Und Nachbehandlung mit Tropfen/Salben hätte man trotzdem.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!