Bei Fremden nicht betteln und/oder Futter zu nehmen
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Es gibt aber Hunde, die versuchens mal
Zack-Döner weg, Hund verdutzt, aber er merkts sich 
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Hi,
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Also entweder hast du den leichtführigsten Beagle, den ich kenne oder ich bin ein völliger Depp am Hund...

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Zitat
und das klappt auch im fall eines interessenkonflikts, zum beispiel bei wild oder einer anderen starken ablenkung?
Ja, bei uns funktioniert es auch dann Problemlos. Habe es bereits bei Wildsichtung erfolgreich eingesetzt Wichtig ist nur, daß man sich beim Aufbau genügend Zeit nimmt und den Hund richtig einschätzt und nicht überfordert und vor allem, daß man umso mehr Party macht je größer die Gehorsamsleistung war, vor allem was die Zuwendung angeht die er erfährt.
LG
Franziska mit Till
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Zitat
daß man umso mehr Party macht je größer die Gehorsamsleistung war, vor allem was die Zuwendung angeht die er erfährt.
Aber du hast einen Beagle...das interessiert die doch eigentlich kaum...eventuell doch ein Border Collie im Beagle-Kostüm...:-)
Man kann Beagle erziehen...natürlich...man bekommt die auch freilaufsicher und abrufbar am Wild...aber ganz ohne Zwang und Druck??? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen...
Wenn ein jagdtriebiger Hund flüchtendes Wild sieht, dann ist das doch die größte Motivation, die es gibt...völlig selbstbelohnend...wenn der jetzt bei mir bleibt ohne jemals Druck erfahren zu haben...aus eigener Motivation heraus...ja was biete ich dem denn dafür? Die meisten (jagdtriebigen) Hunde sind in solchen Momenten so aufgekratzt,dass sie nichtmal Futter annehmen... -
Zitat
Also entweder hast du den leichtführigsten Beagle, den ich kenne oder ich bin ein völliger Depp am Hund...

Glaube nicht, daß du ein Depp am Hund bist. Till ist schon extrem unkompliziert und doch sehr gut auf mich zu konzentrieren.
Aber ich glaube, daß es gerade für Beagle, die ja nunmal als Stur bekannt sind, der richtige Weg ist ohne Druck zu arbeiten, sondern sie zum Gehorsam zu annimieren um so ihre Sturheit gar nicht erst heraus zu fordern. Außerdem haben wir ihn von Anfang. Da ist es ja nochmal wesentlich leichter einen Hund so zu prägen wie man es möchte, als wenn ein Tier später in die Familie kommt.LG Franziska mit Till
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Sleipnir, kannst Du ein Beispiel für Deine Variante sagen?
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Aber du hast einen Beagle...das interessiert die doch eigentlich kaum...eventuell doch ein Border Collie im Beagle-Kostüm...:-)
Man kann Beagle erziehen...natürlich...man bekommt die auch freilaufsicher und abrufbar am Wild...aber ganz ohne Zwang und Druck??? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen...
Wenn ein jagdtriebiger Hund flüchtendes Wild sieht, dann ist das doch die größte Motivation, die es gibt...völlig selbstbelohnend...wenn der jetzt bei mir bleibt ohne jemals Druck erfahren zu haben...aus eigener Motivation heraus...ja was biete ich dem denn dafür? Die meisten (jagdtriebigen) Hunde sind in solchen Momenten so aufgekratzt,dass sie nichtmal Futter annehmen...Ich weiß nicht ob meiner in diesem Punkt kein typischer Beagle ist; aber ihn interessiert es schon sehr.
Du hast recht, daß das Jagen völlig selbstbelohnend ist. Aber vielleicht muß man das einmal anders herum sehen:
Welchen Grund sollte mein Hund haben, das Aufzugeben wenn er nicht etwas super tolles erwartet.
Natürlich passe ich sehr gut auf um ihn bei Wildsichtung so früh wie möglich zurück zu rufen, und damit den Erregungslevel möglichst gering zu halten. Was ich ihm anbiete hängt ganz davon ab. Es kann auch sein, daß wir dann gemeinsam ohrdentlich durch die Gegend fetzen wenn es das ist was er gerade braucht. Oder eben Superleckerlie. Je nach dem.LG
Franziska mit Till
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Refur & Maus 1970:
Die Hälfte meiner Erziehungsarbeit besteht ja auch aus positiver Verstärkung...jedes Verhalten was irgendwie in meiner Richtung geht wird belohnt...aber es gibt ja noch die andere Seite...Verhalten was in die gegensätzliche Richtung geht.
Bei mir wird dieses Verhalten, ganz platt ausgedrückt, bestraft...wie hängt ja von der Situation und dem Ausbildungsstand des Hundes ab.
Damit hemme ich den Hund in der weitern Ausführung des Verhaltens.
Alternativ bleibt mir ja nur die Möglichkeit mein Management so auszurichten, dass es gar nicht zu Verhalten kommt, was ich nicht will.
Heißt bei einem jagdtriebigen Hund erstmal Schleppleine und jedes Abwenden vom Wild, jede Kontaktaufnahme zu mir bestärken.
Bei relativ gering ausgeprägtem Jagdtrieb mag das tatsächlich ausreichen.
Aber der typische Beagle, der über Jahrhunderte für die selbstständige Hetzjagd in der Meute gezüchtet wurde, der wartet so lange bis er von der Schleppleine ist, lässt den ersten Hasen hochgehen und zeigt dir den "Stinkefinger"... -
... und wie würdest Du reagieren, wenn der Döner am Wegesrand liegt?
Hund sieht Ihn VOR Dir, ..... und ist evtl. sogar an der Leine, ....versteh mich nicht falsch, ich will Dir keinesfalls ans Bein pieseln, .... ich bin echt an guten Tips interessiert

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Refur & Maus 1970:
Die Hälfte meiner Erziehungsarbeit besteht ja auch aus positiver Verstärkung...jedes Verhalten was irgendwie in meiner Richtung geht wird belohnt...aber es gibt ja noch die andere Seite...Verhalten was in die gegensätzliche Richtung geht.
Bei mir wird dieses Verhalten, ganz platt ausgedrückt, bestraft...wie hängt ja von der Situation und dem Ausbildungsstand des Hundes ab.
Damit hemme ich den Hund in der weitern Ausführung des Verhaltens.
Alternativ bleibt mir ja nur die Möglichkeit mein Management so auszurichten, dass es gar nicht zu Verhalten kommt, was ich nicht will.
Heißt bei einem jagdtriebigen Hund erstmal Schleppleine und jedes Abwenden vom Wild, jede Kontaktaufnahme zu mir bestärken.Bei relativ gering ausgeprägtem Jagdtrieb mag das tatsächlich ausreichen.
Aber der typische Beagle, der über Jahrhunderte für die selbstständige Hetzjagd in der Meute gezüchtet wurde, der wartet so lange bis er von der Schleppleine ist, lässt den ersten Hasen hochgehen und zeigt dir den "Stinkefinger"...Genau das ist es. Allerdings haben wir die Gelegenheit in einem Gebiet ohne Wild zu gehen in dem er frei laufen kann. So haben wir den Rückruf ohne Leine super trainieren können. Stimmt, jede Kontaktaufnahme, auf mich achten habe ich bestärkt, bzw. bestärke ich. Mitlerweile gehne wir auch woanders und er zeigt mr eben nicht den Stinkefinger sondern reagiert auf mich, weil sich dieses Verhalten halt so derart eingeschliffen hat.
LG
Franziska mit Till
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