Bei Fremden nicht betteln und/oder Futter zu nehmen
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Hi,
heute war eine Situation da schwillt mir der Kamm. Mein Hund, ist, wie wohl fast jeder Hund, sehr verfressen.
Im Park war heute ein Opa der fütterte Enten und mein Hund hin betteln und fressen. Ich bin schon leicht geladen hin und der Opa fütterte weiter nachdem ich schrie "Bitte nicht füttern". Ich bekam von dem Opa ein "Der Hund hat Hunger" entgegnet. Das war dann das Zeichen für mich das ich hier was ändern muss und will. Es ist ja irgendwie lustig wenn der Hund betteln geht aber das soll sich ändern.
Ich weiß ... mit 7.5 Monaten sollte man von einem Hund noch nicht all zu viel verlangen. Auch ist ein Dalmatiner ja nicht unbedingt Fremden gegenüber reserviert wie das bei anderen Rassen der Fall ist.Habt ihr Ideen wie ich das aufbauen kann? Gleich vorweg ich möchte, dass der Hund die Futtergabe von Fremden meiden will auch wenn sie eine Belohnung darstellen. Ich möchte, dass von Fremden nur nach Freigabe gefressen wird. Die Freigabegeschichte funktioniert hier zu Hause gut. Ich kann das Futter hin stellen und rumtüdeln. Das Futter wird erst angerührt wenn ich die Freigabe erteile.
Auch möchte ich das Verhalten durch positive Verstärkung ändern.
Ich möchte auch keinen Verhaltenswechsel von jetzt auf gleich was unrealistisch ist - aber ich möchte beginnen das Verhalten zu ändern langsam aber stetig.
Danke für eure Ideen
Olli - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Ich würde den hund in so einem fall stoppen oder abrufen.

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Ha! Ohren sind auf Durchzug. Die hört mich hat aber keine Motivation zum zurück kommen. Das ist mir jetzt auch im Gespräch auch gerade auf gefallen.
Bei dem Hundetreffen bringt jeder Jagdwurst oder andere Leckerlies mit und dann bekommen alle Hunde andauernd etwas fürs nichts tun. Nur ich gebe so den Hunden gut wie nichts weil sie ja außer betteln nichts tun.
Da bin ich bei meinem Hund dann ab gemeldet. Das ist definitiv eine Baustelle, die ich bearbeiten muss. Allerdings übe ich auch, sofern es von der Aufmerksamkeit möglich ist, den Rückruf aus den Spielsituationen und dann gibts Click und Leberwurst.
Die Frage die ich mir beim Rückruf immer stelle ist "Was motiviert jetzt meinen Hund nicht zu dem Ziel zu laufen sondern zu mir zu kommen". Wenn da was fressbares liegt und der Hund nicht kommt wird das Futter wohl eine ziemlich große Motivation bzw Belohnung sein. Wenn da der Rückruf nicht sitzt und mich ignorier, belohnt er sich selbst für das Nichtkommen - da überlege ich mir auch 2 mal ob ich rück rufe.
Olli -
was das thema "nicht hören" angeht- da reagiere ich auf das (in meinen Augen) unerwünschte Verhalten des Hundes. Der rückruf wird positiv aufgebaut und wenn der hund in einen Interessenkonflikt gerät- reagiere ich. Da warte ich nicht, bis sich der hund bequemt zu mir zu kommen, da bereits "das nicht hören" der konflikt ist.
ZitatDie Frage die ich mir beim Rückruf immer stelle ist "Was motiviert jetzt meinen Hund nicht zu dem Ziel zu laufen sondern zu mir zu kommen
In meinen Augen sollte der Halter die Motivation sein.

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Zitat
Die Frage die ich mir beim Rückruf immer stelle ist "Was motiviert jetzt meinen Hund nicht zu dem Ziel zu laufen sondern zu mir zu kommen". Wenn da was fressbares liegt und der Hund nicht kommt wird das Futter wohl eine ziemlich große Motivation bzw Belohnung sein.
Und damit sind wir doch schon beim Kern des Problem!
Ich persönlich baue sowas NICHT über positive Verstärkung auf, denn dann müsste ich ja immer was dabei haben was NOCH motivierender ist.
Meine Hunde lernen den Abruf durchaus auch über Druck und Zwang...ich weiß, zwei ganz böse Worte...:-)
aber NEIN heißt einfach NEIN...das ist ein Abbruchkommando...der Hund soll jede Handlung, die er gerade vornimmt abbrechen, unverzüglich...erklärt es mir, aber ich kann das nicht über positive Verstärkung aufbauen...wie soll das funktionieren? -
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Zitat
erklärt es mir, aber ich kann das nicht über positive Verstärkung aufbauen...wie soll das funktionieren?
ich kann mir das auch schlecht vorstellen.
bei uns hat es zumindest nicht funktioniert.
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Zitat
ich kann mir das auch schlecht vorstellen.
bei uns hat es zumindest nicht funktioniert.
Doch, das funktioniert. Sein Abbruchkomando hat Till gelernt in dem wir geübt haben, daß es keinen Sinn hat weiter zu machen, wenn ich das Wort gesagt habe. Er kommt dann nicht zum Ziel. Ein Beispiel: Als erstes habe ich ein Leckerlie in eine Hand genommen. Er wollte es haben. Ich habe das Abbruchkomando gesagt und die Faust schnell geschlossen, so daß er nicht Chance mehr hatte an das Leckerlie zu kommen. So bald er den Kopf von der Faust abgewand hatte bekam er aus der anderen Hand ein besseres Leckerlie. So hat er gelernt: Frauchen sagt das Abbruchkomando-es hat keinen Sinn weiter zu machen, ich komme so nicht mehr ans Ziel. Höre ich allerdings mit dem Verhalten auf werde ich belohnt. Den Schwierigkeitsgrad habe ich dann kontinuierlich gesteigert.
LG
Franziska mit Till
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Ok...der Trainingsaufbau leuchtet mir noch ein.
Jetzt bin ich mit einem so trainierten Hund unterwegs...im Dunkeln...am Wegrand liegt ein weggeworfener Döner...
Du sagst jetzt NEIN, der Hund hat nie Druck erfahren, sondern kam mit seinem Verhalten nie zum Ziel...also NEIN...der Döner liegt aber immer noch da...warum sollte ein so trainierter Hund NICHT an den Döner gehen? Was hindert ihn? -
Zitat
Ok...der Trainingsaufbau leuchtet mir noch ein.
Jetzt bin ich mit einem so trainierten Hund unterwegs...im Dunkeln...am Wegrand liegt ein weggeworfener Döner...
Du sagst jetzt NEIN, der Hund hat nie Druck erfahren, sondern kam mit seinem Verhalten nie zum Ziel...also NEIN...der Döner liegt aber immer noch da...warum sollte ein so trainierter Hund NICHT an den Döner gehen? Was hindert ihn?
Er läßt ihn liegen, weil er gelernt hat, daß es beim Halter etwas viel tolleres gibt. Ein tolles Lecker und noch Lob, Zuwendung und Anerkennung dazu. Er hat einfach Erfahren es lohnt sich total auf Frauchen zu hören. Ich war am Anfang auch skeptisch, aber es haut hin.LG Franziska mit Till
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und das klappt auch im fall eines interessenkonflikts, zum beispiel bei wild oder einer anderen starken ablenkung?
- Vor einem Moment
- Neu
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