Nicht Stubenrein und von Angst geprägt!

  • Hallo zusammen,

    ich habe folgendes Problem und weiss einfach nicht mehr weiter :(

    Und zwar gehen wir alle 3 bis 4 std mit ihm raus, am Tag insgesamt 2-3 std auslauf.
    Er macht auch draussen all seine geschäfte, er pinkelt und erledigt auch seine Kot geschichten, dies sogar mehrfach hintereinander.
    Aber trotz allem kommt man nach hause, und nach nicht einmal 5 minuten unachtsamkeit, nutzt er die Sekunde und geht in die Küche und setzt dort noch einmal einen Haufen hin und hinterlässt auch noch eine Pfütze.
    Nicht das er dann alles auf einen Haufen setzt, Nein er macht dann direkt 3 bis 4 kleine häufchen aufeinmal.
    Gut wenn wir es nicht gesehen haben dann machen wir es nichts sagend auch weg, denn bestrafen beziehungsweise ihn hinterher noch zu beschimpfen bringt ja auch nichts, wenn wir es sehen wenn er gerade dabei ist, sagen wir auch nur das kleine wörtchen pfui oder aus und gehen nochmal mit ihm raus, wo er aber nichts mehr macht.
    Weiss einfach nicht mehr weiter :(

    Das 2te Problem was auch noch von Anfang an da war, ist wenn man auch nur die stimme etwas zu hoch erhebt, beginnt er unter sich zu pinkeln, egal wo er liegt, selbst auf seiner Decke macht er das.
    Dies muss ein Ängstliches Verhalten sein, selbst dies bekommen wir nicht aus ihm raus....

    Wäre toll wenn mir einer helfen könnte, denn wir wollen ihn ja auch nicht wieder abgeben müssen.
    Es geht einfach so nicht mehr weiter, vorallem da wir ein kleines Kind haben was so langsam ins krabbelalter kommt, und wenn er mal in so einen haufen krabbelt oder in eine pfütze, das wäre auch nicht so dolle :((((

    Hoffe auf viele Antworten, danke schonmal.

  • Hallo

    Ein paar mehr Infos wären vielleicht ganz hilfreich :)

    Wie alt ist der Hund?
    Wo habt ihr ihn her?
    Habt ihr ihn seit Welpen alter an?
    Welche Rasse ist der Hund?
    War er schon mal stubennrein?
    Ist irgendwann mal irgendwas vorgefallen dass diese Angst auslöst?

  • Meine Vermutung ins blaue: der Hund hat Stress und muss deswegen a öfter oder b hat draußen gar nicht die Ruhe wirklich alles zu erledigen.
    Woran es liegt, kann hier keiner 100%ig sagen, dazu müsste man sich alles anschauen, von Alter und Rasse mal ganz abgesehen.

  • Also mit 6 Monaten war mein Hund auch noch nicht stubenrein und ich war schon ganz verzweifelt und dachte ich mache alles falsch... und dann war sie es von einem Tag auf den anderen, vielleicht müsst ihr nur versuchen etwas gelassener zu sein und den Stress rausnehmen, den spürt der Hund ja auch.
    Lg

  • Hallo,

    da habt ihr ja einen interessanten Mischling.

    Mit 14 Wochen habt ihr ihn übernommen.
    Wie war die Welpenaufzucht?
    Wo befanden sich die Kleinen? Im Haus oder wo?

    Wieviele Kothaufen setzt er pro Tag in etwa ab?
    Klingt irgendwie nach recht vielen Haufen.

    Mit sechs Monaten ist nicht jeder Hund perfekt stubenrein, aber bei deinem Hund solltest du vorsichtshalber den Urin und auch Kot untersuchen lassen.
    Eine Blasenentzündung und auch Darmparasiten sollten ausgeschlossen werden.
    Dann würde ich noch etwas länger draußen bleiben, ein knapp sechs Monate junger Rüde darf schon etwas länger laufen, als ein Welpe.
    Gehe solange, bis nur noch Pipitröpfchen kommen, Rüden entleeren ihre Blase nie ganz.
    Und zum Koten noch mal:
    Es klingt nach zu vielen Haufen, sind es mehr als 3-4 am Tag?

    War er von Anfang an ängstlich?
    Ängstliche Hunde geraten ganz schnell in Stress, wie du es schon bemerkt hast.
    Mit sechs Monaten kommt er langsam in die Pubertät, in dieser Zeit sind Hunde besonders sensibel und unsicher.
    Er benötigt nun viel Geduld, Ruhe und Einfühlungsvermögen.

    Gruß
    Leo

  • Also wie erfragt, hier ein Paar Infos:

    Der Hund ist fast 6 Monate alt, geb am 24.05.2011.
    Wir haben ihn in Thüringen bei einem Züchter geholt, als wir ihn abholten war er 14 Wochen alt, also noch recht jung.
    Er ist ein Aussi Mix (Australian Shepherd Dogo Argentino Mix)
    Zwischendurch ist er auch schonmal eine Woche lang Stubenrein und von dem einen auf dem anderen Moment ändert sich das ganze wieder, ohne das etwas verändert wurde, noch das irgendetwas vorgefallen ist.

    Um auf die Frage mit der Angst zu kommen:
    Bei uns persönlich ist bisher nichts vorgefallen wodurch er die Angst her haben könnte, denn die Angst hatte er von dem ersten Tag an, an dem er hier bei uns war.
    Da muss irgendetwas bei dem Züchter vorgefallen sein.
    Die Haltung beim Züchter, war auch nur draußen in einem abgezäunten 5x5 m² Fläche, wo halt auch keine Wiese mehr war, sondern nur noch dreck. Mittendrin stand eine Hütte als Rückzugsort.

    Zu fressen bekommt er von Select Gold Junior Huhn Trockenfutter.
    1-2 Mal die Woche bekommt er dadrunter auch mal Nassfutter gemixt.

  • :verzweifelt: Naja, die Haltung beim Vermehrer erklärt einiges ... der gute kannte wohl einfach nix, hat in der Prägephase nix oder nur schlechtes erlebt.

    Ich würde ihn dem TA vorstellen (sofern noch nicht geschehen) um organische Ursachen ausschließen zu können
    ..nochmal wie beim Welpen mit der Stubenreinheit anfangen. Loben wenn er draußen macht, eventuell dann mit ihm spielen, die Spaziergänge interessant gestalten so dass er gerne draußen ist.

    ..und viel viel Geduld haben mit dem armen Kerl

    ..aber ich frage mich ganz ehrlich warum man aus solchen Verhältnissen einen Hund kauft & solche Menschen noch unterstützt :(

  • Zitat


    Bei uns persönlich ist bisher nichts vorgefallen wodurch er die Angst her haben könnte, denn die Angst hatte er von dem ersten Tag an, an dem er hier bei uns war.
    Da muss irgendetwas bei dem Züchter vorgefallen sein.
    Die Haltung beim Züchter, war auch nur draußen in einem abgezäunten 5x5 m² Fläche, wo halt auch keine Wiese mehr war, sondern nur noch dreck. Mittendrin stand eine Hütte als Rückzugsort.

    Die "Aufzuchtsbedingungen" waren ja alles andere als optimal :verzweifelt:
    Dringend rate ich zu einer Urin - und Kotuntersuchung, auch im Sinne deines Kleinkindes!!!

    Und zu der auffälligen Angst, würde ich an deiner Stelle mal über eine gute Hundetrainerin nachdenken, die sich das Verhalten des Hundes anschauen sollte.
    Diese sollte sich mit ängstlichen Hunden auskennen.
    Unbewusst handelt man schnell verkehrt, vier Augen sehen stets mehr als zwei.
    Hilfe schadet nie.
    Es kann auch sein, dass der Hund unter Dauerstress steht, umso dringender wäre die Hilfe durch einen Profi.

    Jetzt hast du eine Frage vergessen zu beantworten:
    Wieviele Haufen setzt er etwa ab?
    Es kann auch sein, dass er das Futter nicht verträgt.

  • Zitat


    ..aber ich frage mich ganz ehrlich warum man aus solchen Verhältnissen einen Hund kauft & solche Menschen noch unterstützt :(

    Ich werde das auch nie verstehen, wieso das so viele Menschen machen (und sich nachher auch noch wundern).

    Ich würde den Hund auch als erstes vom TA komplett durchchecken lassen, falls das noch nicht geschehen ist.
    Hab mal wo gelesen, dass man erst dann davon sprechen kann, dass ein Hund stubenrein ist, wenn er 4 Wochen nicht mehr ins Haus gemacht hat.

    Zitat

    Aber trotz allem kommt man nach hause, und nach nicht einmal 5 minuten unachtsamkeit, nutzt er die Sekunde und geht in die Küche und setzt dort noch einmal einen Haufen hin und hinterlässt auch noch eine Pfütze.


    Da hilft nur eines: Nicht unachtsam sein! Wenn ihr eh wisst, dass dann gern was daneben geht, lasst ihn nicht aus den Augen.

    Und zu dem ängstlichen Verhalten: Ich würde mich nach einem Hundetrainer umsehen, der euch zur Seite steht. Der kann euch am besten helfen.

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