Traurig was Menschen ihren Hunden antun.

  • Ist es nicht jedem selber überlassem, ob er Hundekontakt zulassen möchte oder nicht? Gilt man sonst sofort als Tierqüaler?

  • Hallo,

    kann denn irgendwer wirklich zu 100% sagen, dass der Hund nicht rauskommt? Das würde ja bedeuten, dass man den ganzen Tag auf der Lauer liegt...
    Allein daran, dass die Leute sich nicht einer Gruppe zum Gassigehen anschließen, ist meiner Meinung nach erstmal nichts Verwerfliches. In unsere Ecke gibt es einige Hundehalter, um die ich einen Bogen mache... einfach weil ich sie doof finde und für meinen Hund der Kontakt mit deren Hunden nicht unbedingt toll wäre. Und DIE denken auch, ich würde den armen Hund mit keinem spielen lassen. ;)

    Natürlich ist es schade, sollte der Hund tatsächlich wenig Hundekontakt haben - aber mal im Ernst, DESWEGEN soll da jemand von Amtswegen vorbeischauen???! Die mutmaßlich geistig behinderte Person scheint nicht die alleinige Verantwortung für den Hund zu tragen, und es wäre - MEINER Meinung nach - wirklich überzogen, jemanden, der sowieso schon benachteiligt ist auch in dieser Hinsicht zu entmündigen.

    Da kann man hingehen, klingeln,die Leute nett drauf ansprechen... dabei vielleicht nicht übermäßig besserwisserisch daherkommen, und dann wird man schon auf Gehör stoßen.

    Irgendwie erinnert mich das so ein bisschen an eine Geschichte aus dem Kindergarten: Ein Kind hat morgens immer Nutellabrot - und KEIN Obst - dabei und wird nachmittags wechselnd von Oma und Opa abgeholt.... ob da nicht vielleicht mal das Jugendamt nachsehen sollte??? ;-)

    Liebe Grüße,
    Chrisi

  • Zitat

    Plötzlich schoss der kleine Kerl auf unseren Rüden zu und biss ihm in die Nase. dabei knurrte der kleine Kerl das war der Wahnsinn. Und !! er lies nicht wieder los.
    Nur mit einem geziehlten Fußtritt lies er dann von unserem ab. Und dann ging das Drama los. Die Frau beschimpfte mich auf das übelste, wollte die Polizei holen weil ich den Hund getreten hatte. Wir haben uns so angebrüllt das am ende 5 Personen auf der Straße standen die mir dann doch Recht gaben.

    Hallo auch!
    Die Situation in der sich der Welpe befindet scheint ja nicht optimal zu sein..ABER:

    Da da noch niemand was zu gesagt hat: Einen fuenf Monate alten Welpen treten finde ich geht gar nicht. Haettest du den nicht einfach von deinem Hund abpfluecken koennen?

    LG,
    Kat

  • Meine Meinung:
    Ich glaube kaum das die Hundehalterin mit sich reden lassen wird nach diesem Vorfall.

    Persönlich halte ich Hundekontakt als wichtig, klar, nicht mit jeden Hund.
    Auch bei Hunden gibt es eine Antipathie.
    Einen guten Rat kann ich Dir nicht geben, ich würde diese Leute aus dem Weg gehen.
    Es ist zwar schade um den Hund und ich will nicht wissen wie er reagiert wenn er/sie groß ist :???: .
    Aber es ist gut das Dein Hund nicht viel abbekommen hat und die Schramme wird wieder heilen.
    Gute Besserung und drücke ihn von mir.
    Ute

  • Also ich weiss nicht:

    Wenn dein Hund gebissen wurde und du eine Forderung hast, dann mache sie geltend. Wenn du eine dauerhafte Gefahr für die Umwelt siehst, dann informiere das Veterinäramt. Aber der ganze Rest erscheint mir irgendwie ein bisschen zusammengeschustert.

    Der "Welpe", wenn er jetzt 5 Monate alt und seit ein paar Wochen dort ist, ist ja nun kein Welpe mehr und anscheinend auch erst nach der Welpenzeit dort angekommen.

    Vielleicht hatte die Frau ja auch einen Grund, den Kontakt nicht zu wollen. Nach dem Vorfall mit deinem Hund könnte es ja auch durchaus sein, dass sie wusste, dass er so reagiert -- und es muss ja auch nicht sein, dass das ihre Schuld ist. Der Hund kam ja ganz offenbar nicht im üblichen Alter von 10 Wochen zu ihr -- sondern nach der Grundsozialisierungszeit.

    Ich lasse meinen Hund auch nicht immer und mit jedem "spielen". Aus den unterschiedlichsten Gründen. Manchmal einfach nur, um immer wieder mal zu üben dass er nicht zu jedem Hund ungebrenst hinrennen muss. Ist schon deshalb wichtig. weil wir hier auch einige unverträgliche Hunde haben, und ich das auch nicht unbedingt dann dem anderen HH zumuten will dass mein Kleinteil ihm zwischen den Füßen rumwedelt, während er versucht, seinen Hund unter Kontrolle zu bekommen.

    Bin sicher, dass es hier Leute gibt, die behaupten, mein Hund hätte keine Sozialkontakte -- obwohl nichts weiter von der Wahrheit entfernt ist als das.

  • Ich habe noch etwas vergessen, das möchte ich noch hinzufügen

    1.Wenn ich mit meinem Hund im garten bin und ein anderer Hundehalter verlangt von mir, dass ich jetzt doch mal meinen Hund an den Zaun lassen sollte, damit die Hunde sich beschnuppern können --obwohl offensichtlich ist, dass ich das aus irgend einem Grunde nicht will -- im besten Fall würde ich das ignorieren. Finde ich ziemlich frech.

    2. Wenn ein HH keinen anderen Weg sieht, einen rüpelhaften / unverschämten 5 Monate alten Junghund zur Räson zu bringen, als nach ihm zu treten -- also ich meine dann sollte er nicht über die Sachkunde von anderen urteilen.

  • Tja, ich glaube bei uns im Dorf würden die Leute behaupten wir behandeln unseren Hund wie ein Baby - weil er nicht den ganzen Tag alleine im Garten ist, weil er nicht an der Kette liegt oder im Zwinger eingesperrt ist, weil die komische Frau früh um 5 mit der Kopflampe und Taschenlampe bewaffnet übers stockfinstere Feld stampft damit Hundi einen kleinen Morgenspaziergang bekommt. Das sich bei Euch richtige Gassirunden zusammenschließen ist doch super.

    Wir haben Hunde in unserem Dorf, die haben glaube ich noch nie etwas außerhalb Ihrer Hofs gesehen. Deswegen kann ich die Besitzer aber nicht verurteilen. Ich kann sagen, dass ich es nicht so toll finde, aber die Entscheidung wie sie ihren Hund halten, liegt nunmal beim Halter.

    Ich sehe es wie Raven49. Vielleicht hatte die Dame durchaus einen guten Grund den Hund nicht mit anderen in Kontakt kommen zu lassen. Und auch Raven49 Nachschlag kann ich voll unterstreichen: Zunächst sehe ich gar keinen Grund warum Hunde sich durch einen Zaun beschnuppern müssten und bloß weil mich jemand darum bittet, würde ich es auch nicht machen.

    Ich finde die Ratschläge die Besitzer mal drauf anzusprechen gut, der Sinn ein Veterinär-/Ordnungsamt einzuschalten erschließt sich mir allerdings nicht. Man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass ein Gespräch nun nicht bedeutet, dass die total einsichtig sind und sich alles ändern wird. Grade aufm Dorf haben die Menschen oft eine andere Beziehung zum Hund. Der ist nunmal zum Haus und Hof bewachen da.

    "Traurig was Menschen ihren Hunden antun." finde ich als Titel auch nicht wirklich passend. Das ist für mich in der Situation wirklich ein bisschen übertrieben, wenn ich dran denke was manch andere Hunde erleiden müssen.

  • Zitat

    Ich habe noch etwas vergessen, das möchte ich noch hinzufügen

    1.Wenn ich mit meinem Hund im garten bin und ein anderer Hundehalter verlangt von mir, dass ich jetzt doch mal meinen Hund an den Zaun lassen sollte, damit die Hunde sich beschnuppern können --obwohl offensichtlich ist, dass ich das aus irgend einem Grunde nicht will -- im besten Fall würde ich das ignorieren. Finde ich ziemlich frech.

    2. Wenn ein HH keinen anderen Weg sieht, einen rüpelhaften / unverschämten 5 Monate alten Junghund zur Räson zu bringen, als nach ihm zu treten -- also ich meine dann sollte er nicht über die Sachkunde von anderen urteilen.


    Du hast die Situation nicht miterlebt also kannst du mich nicht dafür verurteilen. Jeder HH weis das man nicht dazwischen gehen soll wenn sich 2 Hunde beisen. Meine Hände brauch ich noch. Außerdem war der Fusstritt nicht so heftig wie du denkst.
    Warum soll ich einen 5 Monate alten Junghund zu Räson bringen wenn die Besitzerin daneben steht. ich hatte mit meinen beiden zu tun.

    Naja wir werden sehen was passiert wenn der Hund mal erwachsen ist....... dann freut sich das Ordnungsamt

  • Erst sagst Du, Deine Beiden wollen mit dem Hund toben und regst Dich auf, dass die Frau aber keinen Hundekontakt zulässt.
    Dann kommt der Fiffi angerannt und beißt Deinen Hund.
    Dann ist es doch gut, dass die Dame keinen Hundekontakt will- sehr verantwortungsbewußt, vielleicht wußte sie, was dann kommt.
    Und dass der Kleine mal ausreißt, naja, das ist mir auch schon passiert.
    Mache die Kosten bei ihr geltend, dann ist doch gut.

  • Warum kehrt man eigentlich nicht vor seiner eigenen Haustür? Hat man keine eigenen Probleme, so dass man sich Probleme machen muss? Mal ehrlich: Leben und leben lassen. Nur weil du willst das deine Hunde Kontakte mit anderen Hunden haben, muss nicht gleich jeder genauso denken.

    Ich möchte zB nicht, dass meine Hunde Kontakt zu allen Hunden haben. Bin ich jetzt ein Tierquäler? Weißt DU was deine Nachbarn machen, wenn du sie nicht siehst? Hast du nichts anderes zu tun als die Leute 24 Stunden am Tag zu beobachten?

    Ich finde deine Aufregung sehr unverständlich. Vielleicht ist der Vorfall der Grund warum deine Nachbarn den Hund nicht an alle Hunde ran lassen wollen. Warum kann man sowas nicht einfach akzeptieren und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Ich verstehe sowas ehrlich gesagt nicht.

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