Traurig was Menschen ihren Hunden antun.

  • Hallo an alle,
    Seid Wochen beschäftigt mich ein Thema, was macht diese Familie mit ihrem Welpen. :verzweifelt:

    Seid ungefähr 6 Wochen hat eine Familie in unserem Dorf einen Welpen (5 Mon alt ). Was mich beunruhigt, diese Familie behandelt ihren Hund als wäre es ein Baby. Keine Spaziergänge, keine Erziehung nichts , der Hund lebt völlig isoliert.
    Folgende Szene hat sich vor ein paar Tagen abgespielt und die wiederholt sich oft.
    Ich gehe mit meinen beiden spazieren und muss zwangsläufig immer bei denen am Grundstück vorbei. Unsere beiden laufen frei da dort keine Auto's kommen. Die Besitzerin des Welpen war mit ihrem kleinen auch draußen, allerdings auf ihrem Grundstück hinterm Zaun.
    Sobald meine bei denen ankommen schnappt sich die Frau ihren Welpen , nimmt ihn auf den Arm und dreht sich mit dem Rücken zu meinen Hunden. :headbash: der kleine Kerl darf keinen Kontakt zu anderen Hunden haben. Meine beiden finden den kleinen aber super und wollen gern mit ihm toben, und wenn es nur am Zaun ist, das lässt die Besitzerin aber nicht zu.
    Gut... unsere sind auch ganz schön groß und da muss toben wohl nicht unbedingt sein ,aber überhaupt keinen Kontakt das finde ich unmöglich. Nicht einmal beschnuppern dürfen sie sich.
    Oft habe ich der Frau schon gesagt sie soll ihren kleinen mal laufen lassen. Vergebens.


    Gestern nun passierte folgendes. Wieder gingen wir dort vorbei aber diesmal war die Dame mit ihrem Hund draußen auf der Straße ohne Leine.
    Plötzlich schoss der kleine Kerl auf unseren Rüden zu und biss ihm in die Nase. dabei knurrte der kleine Kerl das war der Wahnsinn. Und !! er lies nicht wieder los.
    Nur mit einem geziehlten Fußtritt lies er dann von unserem ab. Und dann ging das Drama los. Die Frau beschimpfte mich auf das übelste, wollte die Polizei holen weil ich den Hund getreten hatte. Wir haben uns so angebrüllt das am ende 5 Personen auf der Straße standen die mir dann doch Recht gaben.
    Denn, es ist schon vielen aufgefallen das diese Familie von Hunden keine Ahnung hat.

    Ist das schon das Resultat von isolierter Haltung . Wie soll es erst werden wenn der mal erwachsen ist.

    Was soll ich nur machen, so darf es doch nicht weiter gehen.:???:

  • beim ordnungsamt melden oder mit der Frau reden

    was anderes wird dir nicht übrig bleiben
    weißt du denn, dass er null Kontakt hat?
    hast du die Frau mal nach dem Grund gefragt? wobei das nun ja nicht mehr möglich sein dürfte

  • Es gibt so viel, dass heutzutage falsch läuft in der Hundeerziehung! Das schlimme ist, das die Menschen ihr tun für richtig halten. Das Ordnungsamt wird der Frau auch nicht beibringen, dass ihr Junghund Hundekontakte braucht. Verhaltensauffällige Hunde wird es leider immer geben -weil Menschen manchmal keine Ahnung haben. Man kann höchstens erreichen, dass der Hund an der Leine bleiben muss oder nen Maulkorb trägt! Armer Hund!!!

  • Ja ich weis das er null Kontakt hat. Die jungen Leute sind den ganzen Tag nicht da die kommen erst gegen 17 Uhr nach hause. dann müssen sie sich um ihre Landwirtschaft kümmern. und die Dame die mich so angebrüllt hat ist geistig behindert und kann sich um den Hund kaum kümmern.

  • Das würde mich auch mal interessieren, ob du wirklich ausschließen kannst, dass der Kleine Kerl Kontakt zu anderen Hunden hat.
    Weißt du, das unterstellt man mir auch ab und zu mal, nur weil meine nicht mit jedem Hund spielen dürfen, der uns entgegen kommt. Und da lass ich meinen Hunden auch keinen Kontakt durch andere Menschen aufzwingen.

    War dein Hund denn verletzt durch den Junghund?

    Edit: gerade gelesen, dass du es ausschließen kannst, was aber schwer sein sollte...

  • Hallo!

    Ich glaube da kannst du nicht soviel dran ändern. Für denn Welpen ist es natürlich nicht schön. Mit Aufklärung hast du es ja versucht.
    Ich bin mir nicht sicher ob man da was rechtlich machen kann oder sollte.
    Da man dann meist auch keine chance hat nochmal mit den HH vernünftig zu reden.

    Wie geht es denn deinem Hund? Hoffe ihm ist bei der Beissattacke nichts schlimmers passiert.
    Wenn du Zum TA musstes würde ich wegen der Kosten aber mal anklingeln, bei der Familie zwecks Kosten übernahme.

    Lg Hase123

  • Hallo ChicoBella,
    glaub mir auch meine dürfen nicht mit jedem Hund spielen oder gar Kontakt haben da es einige Hunde hier gibt die schon von Haus aus nicht gut drauf sind.
    Ich beobachte diese Familie schon eine ganze weile. zeitgleich mit denen hat meine freundin ihren Hund geholt aus dem gleichen Wurf.
    Alle anderen Hundbesitzer treffen sich regelmäßig beim Gassigang. einige müssen sich aus dem Weg gehen bei anderen klappt es super. Aber die kommen überhaupt nicht raus mit ihrem, und wenn dann darf der kleine Kerl nur zum Häufchen machen raus.

    Unserem Rüden geht es wieder gut. Er hat eine gewaltige Schramme davon getragen und geht nun auch im großen Bogen an dem Grundstück vorbei. LEIDER.

  • Wenn die Frau geistig behindert ist, könnte man sicherlich schon was machen :???: , da sie durch ihre Erkrankung gar nicht in der Lage ist, einen Hund zu führen / zu erziehen.
    Müsste man aber beim OA herausfinden können.

    Zitat: "2.Die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen ferner in der Regel Personen nicht, ... b.aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer geistigen oder seelischen Behinderung Betreute nach § 1896 des Bürgerlichen Gesetzbuches sind, ..." Zitat Ende

    Zum Kontakt am Zaun: Das wurde unserem Hund auch untersagt ... gibt es einfach nicht ... basta. Ebenso hat an der *Reviergrenze* meines Hundes kein anderer Hund was zu suchen ... basta.

  • Hallo,

    ganz ehrlich:
    ich würde nach diesem Vorfall abends dort klingeln und mit den Hundebesitzern selbst sprechen. Vielleicht haben sie ja dann ein Einsehen und lassen jetzt mit sich reden.

    Und:
    nur weil jemand geistig behindert ist, kann man ihn nicht für unfähig einen Hund zu halten erklären.
    Ich kenne genügend Personen die geistig behindert sind, aber ihrer Arbeit ganz normal nachgehen. Auch fahren sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln und können sich um einen Hund kümmern.
    Manche haben halt auch nur etwas im Sprachzentrum, oder aber können z.B. den Schriftverkehr nicht selbst regeln.
    Leben aber durchaus alleine und haben nur für diese Bereiche jemanden der ihnen hilft.

    Ich fände es auch nicht schön jemandem den Hund abzusprechen. Vielleicht soll der Hund ja auch irgendwie bei einem Problem behilflich sein.

    Klar finde ich die ganze Sache nicht schön und wollte da auch etwas ändern, aber mit einer Anzeige und dem Vorwurf, dass diese Frau den Hund nicht halten kann, kommt man meiner Meinung nach auch nicht weiter.

    Liebe Grüße und ich hoffe man findet eine Einigung

    Steffi

  • Ob jemand, der eine geistige Behinderung hat, fähig ist ein Tier zu halten, entscheiden dann Gutachter.
    So wie sich hier alles liest, scheint aber eine vernünftige Haltung nicht gegeben.

    Natürlich können Menschen mit geistiger Behinderung auch Tierbesitzer sein, solange gewährleistet ist, dass die Tier anständig versorgt werden.

    Ob Gespräche mit der Frau was bringen, wage ich zu bezweifeln.
    In diesem Fall sollte deshalb jemand von Amtswegen dort vorbeischauen.

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