Pro/Kontra Tauschgeschäfte bei Futteraggression
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Hm... Danke für Deine Antwort bezüglich Deinen Erfahrungen... Hab das Gefühl, dass hier die Wenigsten Erfahrungen mit Beuteaggressiven Hunden haben -aber munter mitreden.
Du hättest auch mal nachfragen können wie ich das ganze meine oder gestalte, aber das machst Du nicht... Hier wäre die Antwort gewesen:
Wenn ein Hund problemlos aus meiner Hand frisst und ich meine es steigern zu können, lege ich das TroFu als nächstes auf den Boden und lasse meine Hand daneben, danach steigere ich weiter -Hand weg und wieder hinlegen. Dann kann weiter gesteigert werden und von den 7 Brocken, die auf dem Boden -neben meiner Hand liegen- nehme ich eins weg und legs wieder hin. Der Hund versteht, dass das Futter von mir kommt und NICHT sein Eigentum ist -also sobald ich merke, dass er "nervös" wird, Kommt das Essen wieder in meine Hand. Er weiss immer wo sein Futter ist, muss aber warten, bis ich ihm es gebe.
Ich finde eher, dass Du hier ruderst: Du wirfst mir etwas vor (zB gerade, dass ich mir widersprechen würde mit dem Tauschen) und wenn ich Dich darauf aufmerksam mache, dass DU es nur falsch verstanden hast -und ich es eindeutig anders geschrieben habe, wirfst Du mir das nächste vor -ohne darauf einzugehen, dass DU mir was falsches vorgeworfen hast. Und auf unangenehme Fragen wird einfach nicht geantwortet.
Aber das ist ja nicht nur bei Dir so... Mir wurde vorgeworfen mit aggressiven Hunden "rumzuspielen", meine Hunde mit Kindern loszuschicken, Beuteaggressiven Hunden etwas aus dem Fang zu ziehen und sogar jemandem gesagt zu haben er SOLLE meinem Hund etwas aus dem Fang ziehen -Das alles habe ich NIE geschrieben, sondern es wurde einfach mal dazugedichtet.
Mal ganz ehrlich. Ich habe wie schon erwähnt 12 Jahre im TH gearbeitet -da kam im Schnitt ein mal im Monat ein Beuteaggressiver Hund rein. Ich wurde in all den Jahren nicht ein mal gebissen und habe jeden Hund Futterzahm bekommen. Aber ich habe ja keine Ahnung. Und so wie es aussieht habt ihr mehr Ahnung von meinem Handeln als ich!
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Hi,
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Hm, bissl undurchsichtig finde ich es schon...
Ich bin verwirrt und werde alles nochmal lesen müssen, dass ich es vielleicht verstehe.Übrigens muss man differenzieren zwischen:
Hund im Tierheim trainiert und
Hund zuhause trainiert.Bisher haben sich alle Hunde , die ich kennen gelernt habe, im Tierheim anders benommen als zuhause.
Die meisten sind im Heim, besonders wenn sie frisch kamen, monatelang im Verhalten vorsichtiger. -
Zitat
Bisher haben sich alle Hunde , die ich kennen gelernt habe, im Tierheim anders benommen als zuhause.
Die meisten sind im Heim, besonders wenn sie frisch kamen, monatelang im Verhalten vorsichtiger.Klar...aber irgendwann, irgendwo musste ja mal anfangen.
Als ich in den USA oft Pits aus dem TH als Pflegehunde nach Hause genommen habe hab' ich davor auch mit ihnen im TH abgefangen zu arbeiten nachdem sie ein paar Tage lang dort waren und sich erstmal ein wenig an die neuen Umstaende gewoehnt hatten.
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Ja, auch klar

Ich wollt meine Gedanken dazu bloß verewigt haben.
Vielleicht liest hier ja so mancher mit und möchte Ratschläge/Vorgehensweisen übernehmen.
Man sollte zumindest wissen, dass Hunde sich unter gewissen Umständen eben anders verhalten.
Wobei, eigtl gilt das eh für jeden Hund individuell und immer.
Von den 7 Hunden, die ich selbst besitze/besaß, haben/hatten 4 Futteraggression gezeigt.
Ich bin bei jedem etwas anders vorgegangen. -
Worüber muss man denn eigentlich streiten???
Ich denke, ich kann sagen, dass ich einen beuteaggressiven Hund habe.
Von den Kriterien her:
- wenn ich ihr Fressen im Rucksack habe und ein anderer Hund kommt her beim Wandern, dann wird der von ihr weggescheucht.
- kommt hier ein anderer Hund zu Besuch, dann darf der höchstens Trinken, aber nix fressen. Vorsorglich räum ich alles essbare und Spielzeug weg.
- merkwürdigerweise verteidigt meine Hündin die Steckdosenleiste im Wohnzimmer gegen meine Kinder, wenn sie was einstecken wollen
- selbst ein Mauseloch oder ein Stock wird im Freien gegen andere Hunde verteidigt.So, und jetzt kommt der zweite Punkt an der Sache: die Vehemenz, die "Dosierung" des Abwehrverhaltens - und den finde ich enorm wichtig:
- sie ist ein Hund, der sehr sauber kommuniziert, knapp daneben in die Luft schnappt und keinerlei Beschädigungsabsichten hat.
------> ich hab soweit kein Problem, denn selbst wenn jemand ihre Drohung missachtet z.B. den Stecker in die Steckdose steckt und die Hundine dafür veräppelt - setzt sie nicht noch eins drauf. Beim Umgang mit Hunden ist sie allerdings offensichtlich deutlich genug um Ernst genommen zu werden.Dementsprechend kann ich, so schätze ich es zumindest ein, relativ entspannt sein - auch wenn ich trotzdem die Kombi "Fremde Menschen in der Nähe des Futters" vorsichtshalber ausschließe. Gibts bei mir nicht.
Es könnte auch anders sein - wenn sie wirklich in die Vollen gehen würde - sähe das ganze anders aus bzw. würde ich es anders handeln, bzw. wäre es eine wirklich wichtige Baustelle für mich.
Damit hab ich zwar keinen Hund, der Hinz und Kunz in seinen Napf fassen lassen oder daraus fressen lassen würde, aber doch einen, der in gewisser Weise beuteaggressiv ist, aber es hält sich im Rahmen.
Also scheint doch die "Vehemenz" der wichtigere Punkt zu sein als das Vorhandensein einer Aggression.....
Damit bleibt die Frage was eigentlich die Baustelle ist:
- eine natürliche Aggression abzustellen
- eine überzogene Aggression auf Normallevel zu senken oder
- eine unnatürlich rauhe Kommunikation wieder auf akzeptable Umgangsformen zu verändern???? -
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Zitat
- wenn ich ihr Fressen im Rucksack habe und ein anderer Hund kommt her beim Wandern, dann wird der von ihr weggescheucht.Spaetestens da bekaemen meine Viecher eine Ansage von mir das es mein Rucksack ist (samt Inhalt) den sie weder zu verteidigen noch fuer sich zu beanspruchen zu haben.
Verteidigen koennen und duerfen sie ihr eigenes Futter....nicht meines.
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Zitat
Damit bleibt die Frage was eigentlich die Baustelle ist:
- eine natürliche Aggression abzustellenGeht nicht....Aggression ist genetisch verankert, da gibt's nichts abzustellen, nur zu lenken.
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Ich stell den Rucksack hinter mich und schicke beide weg. Es Kommt nur vor, wenn wir z.B. in ner Wiese sitzen, die Hunde miteinander frei laufen, der andere bei uns vorbeischaut und plötzlich den "Leckergeruch" meines Rucksacks in die Nase bekommt.....
Wie, Aggressionen abstellen gibts nicht, ich dachte Hunde haben gefälligst nicht "stinkig" zu werden

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Zitat
Ich stell den Rucksack hinter mich und schicke beide weg. Es Kommt nur vor, wenn wir z.B. in ner Wiese sitzen, die Hunde miteinander frei laufen, der andere bei uns vorbeischaut und plötzlich den "Leckergeruch" meines Rucksacks in die Nase bekommt.....
Kenn' ich.....da wuerde Abby am liebsten auch jeden anderen Hund wegbomben der dem heiligen Gral zu Nahe kommt...gibt's aber net, bzw. sie bekommt einen Blick.
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Zitat
Wie, Aggressionen abstellen gibts nicht, ich dachte Hunde haben gefälligst nicht "stinkig" zu werden

Alle meine Hunde duerfen stinkig werden....aber ich lenke, bzw. konditioniere wie dieses "stinkig" geaeussert wird.
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